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28.04.2018 Kategorie: Nachrichten
Ausstellung in Möglingen:

„Frauen sammeln anders“

 

(PCM) Briefmarkensammeln gilt vielfach als Männerdomäne. In der Minderheit der deutschen Vereine sind Sammlerinnen. Anlässlich des 61. Landesverbandstages im Südwesten hat sich der Philatelistische Club Markgröningen etwas besonderes ausgedacht. Erstmals wurde die Ausstellung „Frauen sammeln anders“ präsentiert. Elf Sammlerinnen des Philatelistischen Clubs zeigten über 500 selbstgestaltete Albenblätter aus ihren Exponaten. Die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernahm Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer aus Möglingen.

 

Die zahlreichen Betrachter der Ausstellung konnten feststellen „Frauen sammeln tatsächlich anders, mehr zum Spaß“. Dies konnte auch Walter Bernatek, Schatzmeister des BDPh, bei seinen Grußworten zur Eröffnung betonen. Die thematische Vielfalt der ausgestellten Sammlungen sowie die Detailfülle und Farbenvielfalt ist dabei überwältigend. Lore Pendelin (Möglingen) zeigte „Faszination der Glasmalerei“ und Barbara Kübler (Markgröningen) „Wilhelm Busch“. Tiere sind beliebt und so wurden „Der Tiger zum Streicheln“ von Angelika Dunda-Schubert (Ludwigsburg) und „Geliebte Stubentiger“ von Katharina Bareiss (Korntal-Münchingen) oder „Gezähnte Schweinereien“ von Annemarie Marchart (Markgröningen) vorgestellt.

 

Die Stuttgarterin Ursula Schmidt widmet sich gleich zwei Themen, der „Kardiologie“, sowie „Sicherheit und Hilfe auf See“. Ursula Pistor befasste sich mit „Die Puppe, das älteste Spielzeug der Welt“ und Ingrid Grodotzki (Sersheim) mit Teddybären“. „Die Farbenprächtige Unterwasserwelt“, zeigte Ingeborg Geray (Markgröningen). Klassische Sammlungen päsentierten nur Elisabeth Höller (Hemmingen) mit „Die Ganzsachenkarten der Österreichischen Inflation“ und Helene Reichert (Hemmingen) mit ihrer Heimatsammlung Hemmingen“.

 

Die Quintessenz der Ausstellung: Frauen mögen es auch bei Briefmarken gerne bunt. Für Frauen steht die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema im Vordergrund, auch wenn es ein scheinbares Nischenthema ist. Diese Auseinandersetzung fließt dann in die individuelle Umsetzung. Jan Billion, Vizepräsident des BDPh, konnte sich über einen gelungenen Mix von bewährten Ausstellungssammlungen und der Offenen Klasse überzeugen. Die Mehrzahl der Sammlerinnen sucht gar nicht die Konkurrenz. Sie vernachlässigen bewusst Wettbewerbskriterien zugunsten der Optik, würden im Ernstfall sicher von der Jury mit Punktabzug bestraft. Aber für den Betrachter ist es am Ende interessanter, denn Sammlerinnen finden einfach Gefallen an bunten Albenblättern.

 

Das Foto zeigt einige Sammlerinnen zusammen mit dem Vorsitzenden des Landesverbands Südwest, Dieter Schaile.


(Eingestellt von: REINHARD KÜCHLER)




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