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#1
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Erhaltung von Marken bei Ebay Käufen
Guten Tag allerseits,
ich bin seit einiger Zeit bei Ebay als Käufer unterwegs und habe einige Erfahrungen gesammelt. Bei einem Punkt bin ich im Moment jedoch unschlüssig und würde mich über Meinungen und Tipps, sowohl von Verkäufern als auch von Käufern, freuen. Wenn Marken (z.B. SU 1930-1950) eingestellt sind und nur die Michelnummer angegeben ist, kann ich von einwandfreier Erhaltung ausgehen? Kann ich Marken mit kleinen Fenstern (wo gestempelte Marken mit Gummi angehaftet waren und beim Ablösen im Papier beschädigt worden sind) oder mit Knicken oder Rissen (3-5 mm im Bild) reklamieren? Wie sieht es aus mit Marken die deutliche Farbverluste haben(extrem "unfarbfrisch", ausgebleicht), oder kleine braune Stellen (Stockflecken) auf einzelnen Zähnen? Ok für mich sind schlechte Zähnungen, wenn das bei Marken aus einer bestimmten Zeit so üblich ist. Hier unterscheide ich aber auch zw. schlechter Zähnung durch Herstellung und Zahnmängeln durch schlechte Behandlung. Ich (als Käufer) gehe immer von sauberer Erhaltung aus, schätze Michelwert ab, dazu eine Anpassung nach persönlichem Ermessen/Erfahrung und biete dementsprechend. Nachher bin ich enttäuscht, wenn Marken mit Mängeln geliefert werden. Habe ich da zu hohe Erwartungen? Danke schonmal für jede Meinung. Gruß brmfhby |
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#2
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Ebay und Markenerhaltung
Hallo und erstmal willkommen im Forum!
Zitat:
Zitat:
Am Besten ist es wohl, dem Verkäufer per Mail den Sachverhalt zu beschreiben und um Umtausch, Ersatz oder Rückabwicklung zu bitten. Handelt es sich um einen fairen Verkäufer, wird er damit keine Probleme haben, ansonsten kannst du wohl nur den Altpapiercontainer damit füllen... Zitat:
Am besten immer nur dort bieten, wo man klar erkennen kann, was man kauft (oder von mir aus auch dann, wenn der Preis nicht so hoch ist, dass man einen "Totalverlust" nicht verschmerzen kann). Viele Grüße, Oliver
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"I think there is a world market for maybe five computers." Thomas Watson, chairman of IBM, 1943
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#3
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Zitat:
Ich habe solche Marken auch schon reklamiert. Der letzte Händler bei dem ich Mängel gemeldet habe, hat das auch akzeptiert, ist sehr freundlich, schreibt aber, er kann nicht besser, ich würde seine besten Marken aus dem Album bekommen... |
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#4
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Hallo,
ich kaufe auch bei ebay, aber vor allem verkaufe ich dort. Die Marken, die ich einstelle würde ich alle auch in meine Sammlung einfügen. Oft lege ich dabei deutlich höhere Qualitätsansprüche an den Tag, als die örtlichen Ladenbesitzer bzw. Saalauktionatoren. Ich habe zB vor einer Woche auf einer Saalauktion Portugal Block 13 postfrisch gekauft (allerdings ohne zu besichtigen, da die Beschreibung ja eindeutig erschien). Nun befinden sich kleinere Störungen hinten auf dem Gummi (kleine Pünktchen), so dass ich den Block bei ebay zumindest nicht als 100%ig postfrisch anbieten werde. Fazit: Dass man bei ebay unbedingt schlechtere Qualität als auf anderen Auktionen bekommt wird gerne lanciert, stimmt aber oftmals nicht. Gruss Spargummi |
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#5
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Hallo Spargummi,
ich will ja auch gar nicht behaupten, dass sich bei Ebay nur Leute tummeln, die schlechte Ware anbieten. Der Punkt ist nur der, dass jemand, der gute Ware anbietet, dies auch meist deutlich herausstellt, oft auch mit Nachprüfgarantie oder Rückgaberecht. Im Gegensatz dazu gibt es eben auch diejenigen, die nur knappe Angaben machen, zur Qualität nichts oder nicht viel schreiben, Rückgabe ausschließen etc. Ich kaufe auch bei Ebay Briefmarken, aber nur, wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass die Ware i.O. ist. Und geärgert habe ich mich bisher kaum, in den Fällen, wo es so war, konnte durch eine Mail mit dem Anbieter eigentlich immer alles geklärt werden. Es ist dort eben wie im richtigen Leben: rechtzeitig Augen auf, evtl. vorher nachfragen, dann kann auch (fast) nichts schiefgehen.
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"I think there is a world market for maybe five computers." Thomas Watson, chairman of IBM, 1943
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#6
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Hallo Zusammen,
mir ist nicht bekannt, dass meine Sparkasse fehlerhaftes Geld überweist. Wenn nichts angegeben ist, erwarte ich beim Kauf excelente fehlerfreie Ware. Wenn ich verkaufe handel ich genauso. Fälschungen oder kaputte Marken sind entsprechend zu deklarieren. Im Zweifel frage ich besonders bei teuren Stücken immer vorher an. Kommt dennoch widererwartet Müll bei mir an sind mir die Rückgebeklauseln völlig egal. Der Anbieter bekommt eine kurze Mail "wieso und warum usw." und die Sendung geht zeitgleich sofort retour. Es ist mir noch nie passiert - sofern eindeutig und begründet, dass ich mein Geld nicht zurückbekommen hätte. Der Anbieter bekommt zudem noch den dezenten Hinweis ein Angebot an den Zweitbieter zu unterbreiten und natürlich eine positive Bewertung bei Rückabwicklung - denn für mich war ja damit alles bestens. Wenn allerdings der Kaufpreis weit unter den Marktüblichen liegt, akzeptiere ich auch Qualitätsabschläge wie zum Beispiel gefaltete Rollenmarkenstreifen. Neulich bekam ich Streifen, bei denen vermutlich durch falsche Lagerung die Gummierung völlig kaputt bzw. gar nicht da war, das ging natürlich postum wieder retour. Kurz vor dem Umtausch der DM-Werte habe ich einen größeren Posten Rollenenden gekauft. Der Preis lag etwa beim Postpreis um die 300DM. Fast 2/3 der Streifen waren kaputt und sammelunwürdig. Bei diesem Preis habe ich zum Beispiel danke gesagt und das kaputte Zeug einfach umgetauscht weil das der einfachste Weg war. Ich denke das Internet ist nicht dazu da seinen kaputten Altpapiermakrenkrempel zu teuren Preisen abzustossen. Sehe ich da was falsch ???
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MD |
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#7
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@ spargummi, dorok rsv
Ich mache es genauso. Bei selbst eingestellten Angeboten prüfe ich die Marken doppelt, bei Reklamation reklamiere ich auch... Bisher habe ich nur positve Erfahrungen (Käufer/ Verkäufer) gemacht. Das liegt natürlich auch am Sammelgebiet/Wert. Christian |
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#8
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Wie´s schon die anderen Forumbesucher geschrieben haben...es kommt primär auf´s Gebiet und den Wert an. Massenware wird sicherlich in unterschiedlicher Erhaltung vorkommen (es sei denn der Verkäufer bezeichnet das Material eindeutig als z.B.: postfrisch, perfekt erhalten, oder sonst wie).
In meinem Fall (Österreich 1850/54 Wappen und Großbritannien Line-Engraved) liegt die Sache schon anders. In den meisten Fällen kann man sich wirklich nur am Scan orientieren und hoffen, daß der Verkäufer dünne Stellen, Risse udgl. auch wirklich angegeben hat. Dementsprechend unterschiedlich sind dann auch die zugesendeten Lots. Wirkliche Knochen habe ich bis dato noch nicht erhalten, aber es kann schon ´mal vorkommen, daß die eine, oder andere Marke nicht exakt den "Wunschvorstellungen" entsprochen hat. Ich seh´ das auch nicht sooo kraß, tummeln sich meine Gebote ja auch nur unterhalb von 100 Euro. Ist wirklich ´mal ein heikles Stück dabei, so schreibe ich den Verkäufer an und bitte ihn um einen ordentlichen Scan von beiden Seiten. Die Qualität mag man an einem 150, oder 300 dpi Scan noch abschätzen können, jene für mich interessanten Detail aber oft erst ab 600 dpi. Am Schluß muß man jedoch sagen: bei Ebay schwingt immer ein bisschen Unsicherheit mit. Aber für die teuren Stücke geht man lieber auch wo anders hin, oder? |
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#9
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Zitat:
Beste Sammlergrüsse! Lars |
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#10
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Guten Tag zusammen,
seit einigen Jahren kaufe ich u.a. Briefmarken über Ebay. Meine Erfahrungen sind überwiegend positiv. Selbstverständlich gibt es gerade auf dieser relativ annonymen Plattform genügend "schwarze Schafe". Ich kann nur raten, das jeweilige Angebot und den vermeintlichen Verkäufer eingehend zu betrachten. Dazu gehören neben dem vollständigen Lesen des Angebotes auch die Hinweise aus dem Profil des Verkäufers. Wenn ein Scann nicht gut ist, sollte man einen besseren verlangen und gezielt nach möglichen Mängeln fragen. Nach der Auktion ist es meist schwierig im "Schadensfall" zu reagieren. Gewiefte Verkäufer hoffen zu Recht daruf, dass jemand wegen ein paar Euro nicht den Rechtsanwalt bemühen wird. Eine Rechnung die fast immer aufgeht... Aber selbstverständlich sind die meisten Ebay-Anbieter korrekt. Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, eine komplette postfrische Berlin-Sammlung von 1952/90 zu ersteigern.Viele geprüfte Sätze der Anfangszeit waren darunter, das ganze in 2 Vordruck-Falzlos-Alben für schlaoppe 199 Euro.. Der Verkäufer war etwas irritiert, hatte er doch auf Grund eigener Prüfkosten mit wesentlich mehr gerechnet..aber es gab nur mich als Interessenten. Übrigens kann es durchaus sein, dass Marken aus Russland und dem Baltikum oft nicht in "üblicher" "postfrischer" Panzerschrankqualität existieren. Der deutsche Markt ist mit diesen Marken nicht gerade gut bestückt. Da muss man gelegentlich Abstriche machen... Viele Grüsse Karl |
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