Umfrageergebnis anzeigen: Werden Sie den E-Postbrief nutzen

Teilnehmer
66. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, ich werde beide Möglichkeiten nutzen

    5 7,58%
  • Nein, ich werde keine der beiden Möglichkeiten nutzen

    56 84,85%
  • Nur den E-Mail-Versand werde ich nutzen

    2 3,03%
  • Das Zustellen ausgedruckter E-Mails werde ich nutzen

    3 4,55%
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Ergebnis 11 bis 20 von 37

Thema: Der E-Postbrief - Ein Gewinn, oder Überflüssig

  1. #11
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Hallo Peter!
    Abgesehen von der elektronischen Sache…
    Ich meinte (frage), dass ein normaler =(geschriebener) Standart E-Brief kostet innerhalb Deutschlands mehr E-Gebühren als nach Österreich… (?).
    Gruß!

  2. #12
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Zitat Zitat von Jurek Beitrag anzeigen
    Hallo Peter!
    Abgesehen von der elektronischen Sache…
    Ich meinte (frage), dass ein normaler =(geschriebener) Standart E-Brief kostet innerhalb Deutschlands mehr E-Gebühren als nach Österreich… (?).
    Gruß!
    Nein, ein Einschreiben kostet € 2,05 Aufpreis - egal wohin.

  3. #13
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    Zwang zur täglichen Leerung

    https://www.test.de/themen/computer-...15841-4115843/

    Bedenklich finde ich den Zwang zur täglichen Leerung. Als Teenager oder Student mochte man täglich privat im Internet sein, spätestens als Familienvater bin ich persönlich vielleicht 1x in der Woche privat im Netz und schaue so in meine privaten Mails. Manche Woche fällt das auch ganz aus.

    Jetzt also täglich zuhause nach der Arbeit den Rechner anknipsen oder andernfalls wichtige Fristsachen verpassen?

  4. #14
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Auf der BDPh Homepage läuft übrigens eine aktuelle Umfrage zum gleichen Thema:

    http://www.bdph.de/index.php?id=200

  5. #15
    Lieber Exoten als Bund Avatar von petzlaff
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    Zitat Zitat von Fehldruck Beitrag anzeigen
    Ökologisch finde ich die Entwicklung richtig. Zudem finde ich auch die Ablage und Bearbeitung der elektronischen Post bequem.

    Datenschutzrechtlich fehlen meiner Meinung nach noch Gesetze und ich hoffe, dass sich De-Mail durchsetzt und der Staat sehr exakt den Datenschutz kontrolliert.
    Dem muß deutlich widersprochen werden:

    Dass der Staat sehr exakt den Datenschutz kontrolliert, erkennt man daran, wieviel Internetkriminalität sich den Schutzbehörden entzieht und damit jährlich private und öffentliche Schäden in Milliardenhöhe verursacht werden. Jede "maschinelle" Technologie ist fast genauso anfällig gegen menschliches Fehlversagen wie eine manuelle Tätigkeit. Schließlich entstehen die automatisierten steuernden Prozesse auch durch manuelle Tätigkeiten. Das gilt auch für den Datenschutz, denn auch dieser nutzt im Wesentlichen "maschinelle" (durch nicht unfehlbare Menschen) geschaffene (IT-)Prozesse.

    Wichtige Korrespondenz über e-mail oder e-brief zu verschicken, bedeutet in vielen Fällen, dass man de jure gezwungen ist, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, dass die gesendeten und empfangenen Daten und Dokumente nachvollziehbar und lesbar auf lange Zeit revisionssicher gespeichert bleiben müssen und bei steuerrechtlicher Relevanz jederzeit auf Verlangen, z.B. gegenüber dem Finanzamt in der Form, in der sie eingegangen oder versendet wurden in den direkten Zugriff gebracht werden müssen (hierzu gibt es genaue Vorschriften bzgl. der zugelassenen Verfahren und Technologien - z.B. in der GdPdU. diversen EU-Vorschriften etc.). Kaum einer von uns hat in seinem privaten PC-"Rechenzentrum" die dazu erforderliche Hard- und Software, geschweige denn die für eine revisionssichere Archivierung (doppelter Backup auf physisch getrennte Speichermedien, "write once - read many" = WORM, ....) Rechnerausstattung - selbst ich nicht, der ich ca. 80% meiner beruflichen Tätigkeit damit verbringe, Kunden geeignete IT-Lösungen maßzuschneidern, die genau diesen Forderungen gerecht werden. Dabei reicht der Kundenkreis von kleinen Mittelständlern über Versicherungen, Banken, Landesbehörden ... bis zum Deutschen Bundestag.

    Steuerrelevante Daten inkl. Korrespondenz müssen laut Gesetz im Sinne der oben genannten Anmerkung z.B. 10 Jahre revisionssicher aufbewahrt werden, versicherungstechnische Daten bis zu 30 Jahre. Geschweige denn eine Technologie, die in 10 oder 30 Jahren die gespeicherten Daten garantiert noch lesen und wiedergeben kann. Die können wir uns alle nicht leisten. Also bleibt uns Normalverbrauchern wieder nur der Papierausdruck und eine entsprechende Archivierung im Leitz-Ordner (GdPdU-konform). Bitteschön - was hat das mit Bequemlichkeit zu tun?

    Was ist daran ökonomisch? Zum einen erfordert eine den gesetzlichen Forderungen angepasste PC-Infrastruktur wesentlich mehr Stromverbrauch als das, was wir jetzt alle zu Hause herumstehen haben. Der größte Stromfresser ist nicht der Rechner selber, sondern die angeschlossene Speicherperipherie - und die ist (ich wage die Behauptung) in 90% der Haushalte mit Internet-Anschluß für die Erfordernisse von e-Brief für Einschreiben, steuerrelevante Dokumente, Mahnungen, Einsprüchen, beweiskräftigen Materials ..... nicht ausreichend.

    Also sorry - ich bin zwar ein (gemäßigter) Technik-Freak, allein schon aus beruflicher Sicht, aber das Erste, was wir unseren Kunden raten ist, nicht sofort auf einen Innovations-Hype aufzuspringen bevor dieser nicht das nachweislich zu halten in der Lage ist, was er anfangs großmundig verspricht. Hype-Technologien sind i.d.R. (und ich bin seit über 30 Jahren im Geschäft, um das zu verstehen) mindestens 3 Jahre lang Gelddruckmaschinen für die Betreiber und Geldvernichtungsmaschinen für die Nutzer der ersten Stunde.

    Ich bin dafür, dass wir alles daransetzen sollten, dass unsere Postboten nicht arbeitslos werden und dass uns die Medienkonzerne durch neue, in diesem Fall e-Brief produktbezogene Verar...ngskampagnen wie "Geiz ist g..." für nichts und wieder nichts um unser sauer verdientes Geld bringen.

    Und dann kommt noch dazu, wie wir dazu gezwungen werden sollen, wie wir mit unserem Eigentum - in diesem Fall dem elektronischen Briefkasten - umzugehen haben (tägliche Leerung). Hier wird die heutige Verantwortung von der Übergabe eines Dokuments auf den Empfang umgekehrt. Das ist doch hirnrissig. Abgesehen davon halte ich die ganze Chose für verfassungswidrig - niemand darf mir vorschreiben, wie ich mit meinem Eigentum umgehe, es denn, ich nutze es selbst verfassungswidrig oder strafrechtich relevant. In besagtem Fall des e-Briefs wird mir vorgeschrieben, wie ich damit umzugehen habe. Und niemand darf mir die Art zu kommunizieren vorschreiben.

    Ich denke, hier haben viele Köpfe einmal mehr zu wenig zu Ende gedacht.

    Meine Meinung - mehr nicht.
    Geändert von petzlaff (21.08.2010 um 08:34 Uhr)
    LG
    Stefan
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  6. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von Dienstheini
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    Reden E - Postbrief

    Hallo:
    Da mus ich petzlaff volkommen Recht geben, da ist noch viel zu tun, und einen E- Postbrief brauche ich nicht den kann sich die Post behalten. Vieleicht hat die Post ja angst das Briefmarkenmonopol vom Staat nicht zu bekommen, da wäre dann so ein E-Brief gerade Recht.
    Sich auf den Staat zu verlassen das er dafür Gesetzte verabschiedet, der hat aus der letzten Zeit nichts gelernt. Er ist ja nicht einmal fähig die Internetverträge die nur durch einen falschen Klick zustandegekommen sind per Gesetz zu regeln, und das wäre so einfach, Verträge nur per Unterschrift und schon wäre alles in Butter, und denn Abzockfirmen ginge die Luft aus. Das wäre mal Verbraucherfreundlich!!!!!
    das ist die Meinung von.....
    Dienstheini.

  7. #17
    Lieber Exoten als Bund Avatar von petzlaff
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    Zitat Zitat von Dienstheini Beitrag anzeigen
    das ist die Meinung von.....
    Dienstheini.
    ... und wer sich dieser Meinung nicht anschließen kann sollte noch einmal ein wenig nachdenken (und zwar richtig "nach"- und vor allem auch "voraus"denken - leider verkümmert bei manchen unserer Politiker die Fähigkeit zu Letzterem immer mehr - und: "wie der Herr so's Gescherr")

    Danke, @Dienstheini
    LG
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  8. #18
    vor allem alte Marken Avatar von BlueLynne
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    e Brief

    wie bei den Banken online-Diensten ist das Arbeitsauslagerung, die Kosten sparen soll, und die Korrektheit-Anforderungen an den Kunden weiterleitet ? Das nennt sich dann Dienstleistungswüste !!

    Also nichts mit Effizienz. Die Belastbarkeit der Bürger hinsichtlich der Bedienung von eigenen Technik- und Mediencentern ist auch begrenzt, auch wenn Bill Gates das in seiner Vision nicht wahrhaben möchte.

    Ebenso habe ich meine Zweifel, ob das hinsichtlich der Datensicherheit ausreichend ist, rechtliche Fragen werden irgendwann geklärt.

    Es wird kommen, aber das andere wird bleiben, bestimmte Info´s lassen sich eben nicht per Mail schicken, und wenn wir das nicht wollen, dann hackt es eben, wie in so vielen Bereichen, in denen Verhaltenlösungen vorgegeben werden, in denen das Nicht-Befolgen - auch von Politikern - noch gar nicht bemerkt wurde, daher also weitere Belästigungen zunächst einmal wegbleiben. Da hat die Trantütigkeit der Politker auch Vorteile.

    Das Radio lebt, nicht nur im Auto, obwohl es das Fernsehen gibt, das Internet wird auch vom Fernsehn und den anderen Medien (Zeitungen etc.) genutzt.

    Die Folgen des Internets i.S. von kostenfreiem Zugang zu allem ist für die Musik- und Medienkindustrie noch lange nicht gelöst.

    Die Post will nur schneller sein als die Telekom, also möglichst früh sich eine möglichst marktbeherrschende Stellung sichern.

    Ob das alles aber vernünftig durchdacht ist, wage ich zu bezweifeln.

  9. #19
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    Neus vom E-Postbrief ???

    Nachdem in meiner neuesten Fernsehprogrammzeitschrift eine sage und schreibe 10seitige E-Postbrief Werbung enthalten war (und noch ist), denke ich mir: Die müssen es aber nötig haben.
    Mit anderen Worten, wer so massiv Werbung macht (machen muss?), scheint mit seinem über den grünen Klee gelobten Produkt auf dem Holzweg zu sein.

    Ganz spontan erinnere ich mich an ähnlich massive Produktwerbungen für Erzeugnisse und Dienstleistungen, die dann, zumindest auf dem deutschen Markt, schnell wieder in der Versenkung verschwanden: Auto's von Dawoo, die beste Mayonnaise der Welt von Hellmann, AOL.

    Nicht, dass mich (nur) die Schadenfreude treibt, nein, ich mag es nicht wenn mir etwas verkauft werden soll, dessen Nutzen und Wirtschaftlichkeit zum Zwecke der Profitmaximierung frei erfunden zu sein scheint.

    Deshalb interessiert mich ob der Epostbrief vielleicht doch hier und da im privaten und geschäftlichen Bereich mehr und mehr Einzug hält und ich mich teusche, dass er auf allgemeine Ignoranz stößt.

    Nachträglich muss ich noch "petzlaff's" Beitrag 15 ohne mit der Wimper zu zucken unterschreiben.
    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm!

  10. #20
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Peter,

    mein erster Gedanke war: "Wer liest sich denn 10 Seiten Werbung durch?" - ich nicht, und jetzt interessiert mich das Thema schon. Ein "Normalkunde" blättert doch drüber hinweg. Der e-Brief scheint nicht so zu laufen, wie sich das die Post denkt.

    Frage in die Runde: Hat denn schon jemand einen e-Brief bekommen?

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    P.S. Ich habe mich registrieren lassen. Einfach sieht anders aus. Und jetzt darf ich zu einer Postfiliale schlappen, um die Registrierung zu vervollständigen. Das ist schon sehr aufwendig für ein Produkt, dessen Nutzen mir als "normaler" Verbraucher nicht schlagartig klar ist.
    Geändert von Lars Böttger (22.12.2010 um 08:58 Uhr)

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