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Thema: Was macht eigentlich der "Markt" ?

  1. #41
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    Vielleicht riskierst du mal einen Blick über den Tellerrand Sammelgebiet Bundesrepublik Deutschland und verfolgst klassische oder Internetauktionen. Schnell wirst du feststellen, das der Preis oft nicht das ausschlagende Argument ist. Und nein, ich warte nicht, ob ich etwas irgendwann mal billiger kriege. Für Spitzenqualität zahle ich hohe Preise, so sie denn überhaupt einmal angeboten wird.[/QUOTE]

    --------------------------

    Wenn Du meinst - jeder soll nach seiner Facon selig werden und jeder hat auch das Recht dazu.

    Trotzdem behaupte ich, dass gerade das Briefmarkensammel mit dem Wertgedanken verbunden ist
    wie kaum ein anderes Hobby.

    Wenn ich jemandem eine Briefmarke zeige, der mit diesem Hobby überhaupt nix am Hut hat,
    dann kommt trotzdem wie aus der Pistole geschossen: "Was ist die wert?"
    Bei Bierdeckeln oder Streichholzschachteln fragt das keiner.

    Und wenn ich mir Deinen Satz ansehe "Für Spitzenqualität zahle ich hohe Preise",
    dann bestätigst Du mit diesem Satz alles, was ich dazu gesagt habe.

    Da kommt dann nämlich noch einer, der machts wie Du und zahlt auch hohe Preise
    oder es kommen noch 100 die das auch haben wollen, worum geht es dann letztendlich?
    Darum, wer am meisten bezahlt!

    Du kannst mir dann ruhig wieder erzählen, dass Geld in diesem Hobby keine Rolle spielen sollte
    - es stimmt halt trotzdem nicht, so ist auch die Briefmarkenwelt nicht.

    Übrigens hat irgend jemand diesen Thread aufgemacht mit dem Titel "Was macht eigentlich der Markt?"

    Ja pfui, der will vielleciht wissen fällt der Markt weiter, schläft er ganz ein, oder steigt er mal wieder (und damit ja auch die Preise)
    alles so unanständige Sachen die in diesem unschuldigen schönen Hobby doch gar nix zu suchen haben.
    Und deretwegen man dann auch schnell mal als Spekulant beschimpft wird *g*

    Briefmarkensammeln ganz ohne an Geld zu denken geht nur solange man die von Omas Briefen reißt.
    Alle anderen muß man nämlich für Geld kaufen ...................... auch Du:-)

    Gute N8:-)

  2. #42
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen

    Bei Sammeln verfolge ich einen anderen Ansatz. Ich will nicht möglichst die Dinge besitzen, die andere nicht haben, sondern ich suche gezielt Dinge, die mir zur Vervollständigung meines Zieles noch fehlen. Und ja, diese muss ich bezahlen. Dabei bin ich gerne bereit, hohe Preise zu zahlen. Wohl wissend, dass dieses investierte Geld für mein Hobby nicht wieder erzielbar ist.



    Vielleicht riskierst du mal einen Blick über den Tellerrand Sammelgebiet Bundesrepublik Deutschland und verfolgst klassische oder Internetauktionen. Schnell wirst du feststellen, das der Preis oft nicht das ausschlagende Argument ist. Und nein, ich warte nicht, ob ich etwas irgendwann mal billiger kriege. Für Spitzenqualität zahle ich hohe Preise, so sie denn überhaupt einmal angeboten wird.
    Dein Ansatz ist genau der, den ich auch verfolge. Aber die Belege, die Du zeigst sind meist relativ selten (oder sehr selten?) und man muss oft sehr, sehr lange suchen, um solche Lücken schließen zu können.
    Bei sehr seltenen Stücken ist es allerdings tröstlich, dass man den oft sehr hohen Einkaufspreis auch wiederbekommen kann. Echte Raritäten haben noch nie den Wert verloren.

  3. #43
    Super Moderator Avatar von Claus Wentz
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    @Briefmarkentor
    @Fricke

    So ist es! Auch ich habe viele Jahre, nämlich rd. 30, auf einen Beleg gewartet. Ich wußte aus der Literatur, daß es ihn gab. Und dann wurde er innerhalb einer Woche auf zwei Auktionen (in GB +D) angeboten - ich habe beide beboten und erhalten! So konnte ich ein neues Exponat erstellen, welches dann auch international hoch bewertet wurde.
    Übrigens: Der Wert dieses Beleges ist sehr stabil :-)

    Beste Grüße
    Claus Wentz

  4. #44
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    Hi,

    schöne Geschichte und es ist natürlich aller Ehren wert, wie Du das gemacht hast.

    Nur leider helfen solche Sachen der Philatelie und dem Briefmarkensammeln an sich sehr wenig
    und sie sagen auch nichts über den Stand der Philatelie aus.

    Auch wenn mal wieder eine blaue Mauritius zum Verkauf steht, dann sind zwar die Zeitungen voll,
    und das Auktionshaus hat eine kostenlose Werbung, aber auch das hilft den Auktionshäusern im allgemeinen
    und dem Hobby Briefmarkensammeln im besonderen wenig.

    Dinge, die alle 30 Jahre mal passieren sind irrelevant.

    Entscheidend ist das, was jeden Tag passiert, und was die breite Masse macht.

  5. #45
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    Ups, in dem Moment ist grad der Newsletter für die nächste Gert-Müller Auktion reingekommen

    Das Titelbild des Katalogs ist ein schönes Beispiel

    Links ein Luxusviererblock der Bayern Nr. 1 und rechts ein Randviererblock Posthorn 90 Pf.

    Dazwischen liegen ziemlich genau 100 Jahre und alles darf gesammelt werden.
    Jeder wie er will, was für den einen eine echte Rararität ist, das ist für den anderen
    bestenfalls eine langweilige Scheinrarität.

    Wert an sich haben ein paar cm Papier überhaupt keinen, alles, was dafür bezahlt wird,
    macht nur die Psychologie der Sammler oder, um wieder einmal dieses schlimme Wort
    zu gebrauchen, die Psychologie des Marktes.

    Der Posthornsatz an sich interessiert mich überhaupt nicht, was mich sehr wohl interessiert
    sind die Mechanismen, warum sich Menschen einmal bei 5000,- DM darum reißen und doch
    keinen bekommen weil ein anderer 5500,- bezahlt hat, und 30 Jahre später gibts das Ding
    wie Sand am Meer und man kann für wenige hundert Euro so viel kaufen, wie man haben will.

    Keiner befiehlt die Preise von oben, alles haben die Sammler - also wir selbst - gemacht.

    Das sind die Dinge, die mich interessieren und darüber darf man auch unterschiedliche
    Meinungen haben. Und die dann auch in vertreten - hoffe ich zumindest für mich *g*

  6. #46
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    @anka,

    Deine Meinung darfst Du vertreten, nur, worauf willst Du hinaus? Tut mir leid, ich versteh den Sinn nicht.
    Geändert von Rainer Fuchs (09.11.2016 um 10:25 Uhr)
    Mitglied bei:
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    Sammelgebiete:

  7. #47
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    Ja mei,

    und was soll ich jetzt machen, wenn Du den Sinn nicht verstehst.

    Is dann halt so *g*
    Geändert von anka (09.11.2016 um 11:57 Uhr)

  8. #48
    Registrierter Benutzer Avatar von Michael
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    Es ist immer mal wieder ein gute Frage danach, was der Markt macht. Denn der ändert sich laufend und jedes Jahr ist anders.

    Dass die Preise für Bund-Standardware fallen ist Tatsache und spiegelt den Markt von heute wieder.
    Manchmal gibt es dabei auch Extremfälle: Ich habe gerade eine Sammlung erworben bei eBay für 1,- Euro: gebrauchte Ganzsachen Bund (weit über 100 Stück), sauber aufgezogen auf Leuchtturm-Blättern, beginnend mit den Bedeutenden Deutschen bis zu modernen PSo xx. Dabei viele mit Zusatzfrankaturen für besondere Portostufen und mit Zielen im Ausland. Viel ist vom Sammler selbst produziert worden, aber es ist auch ein großer Teil echter Bedarf dabei!
    Nun freue ich mich natürlich über das Schnäppchen, denn ich finde darin einiges für meine eigene Sammlung. Andererseits erzeugt es aber auch ein etwas komisches Gefühl.

  9. #49
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    Zitat Zitat von anka Beitrag anzeigen
    Ja pfui, der will vielleciht wissen fällt der Markt weiter, schläft er ganz ein, oder steigt er mal wieder (und damit ja auch die Preise)
    alles so unanständige Sachen die in diesem unschuldigen schönen Hobby doch gar nix zu suchen haben.
    Und deretwegen man dann auch schnell mal als Spekulant beschimpft wird *g*

    Briefmarkensammeln ganz ohne an Geld zu denken geht nur solange man die von Omas Briefen reißt.
    Alle anderen muß man nämlich für Geld kaufen ...................... auch Du:-)
    Hallo Anka,

    das ein Hobby Geld kostet, habe ich nicht bestritten. Den Gedanken, aus einem Hobby möglichst mit Gewinn auszusteigen, den halte ich für falsch und für eine Ursache des vielfach vorhandenen Frustes bei Bundsammlern. Komisch eigentlich, dass keiner an die Sammler aus der DDR denkt. Die mussten 1990 auch die bittere Pille der Ungültigkeit schlucken.

  10. #50
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    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen
    Hallo Anka,

    das ein Hobby Geld kostet, habe ich nicht bestritten. Den Gedanken, aus einem Hobby möglichst mit Gewinn auszusteigen, den halte ich für falsch und für eine Ursache des vielfach vorhandenen Frustes bei Bundsammlern. Komisch eigentlich, dass keiner an die Sammler aus der DDR denkt. Die mussten 1990 auch die bittere Pille der Ungültigkeit schlucken.
    Na ja, die haben ja von jeder Serie eh nur 2 Sätze auf Bezugsschein bekommen. Dafür wurde ihr Geld irrwitzigerweise 1:1 umgetauscht.

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