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Thema: Was macht eigentlich der "Markt" ?

  1. #11
    Lieber Exoten als Bund Avatar von petzlaff
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    Zitat Zitat von drmoeller_neuss Beitrag anzeigen
    Ich würde eher von 50 - 60.000 ernsthaften Sammlern ausgehen, die im BdPh organisiert sind. Oder es sind wirklich 3 Millionen Sammler in Deutschland, und 98% brauchen den BdPh nicht ?
    Diese Assoziation halte ich für sehr gewagt. Das klingt im Unterton so, als ob man nur ernsthafter Sammler sein kann, wenn man im BdPh organisiert ist. Ich für meine Person bin jedenfalls seit 55 Jahren ernsthafter Sammler und brauche den BdPh nicht - da kenne ich noch viele andere ernsthafte Sammlerfreunde, die das genauso sehen.
    LG
    Stefan
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  2. #12
    Viererblockjunky Avatar von Briefmarkensammler
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    Zitat Zitat von katze52 Beitrag anzeigen
    Dem einen oder anderen wird diese berechtigte Frage schon zum Halse heraus hängen, trotzdem sie seit Beginn des Sammelns von Bedeutung ist. An dieser Stelle möchte ich über meine Erfahrungen berichten, wie sie sich zur Zeit (oder auch schon sehr viel länger) speziell im Briefmarkenhandel zeigen.
    Voran schicken will ich, dass ich neben meiner beruflichen Tätigkeit im Handel noch gelegentlich Zeit für mein Privates Hobby "Philatelie" habe, auch wenn die Stunden dafür immer weniger werden.

    Aus der Sicht des Briefmarken-Einzelhandels lässt sich die Marktsituation als ziemlich besch... bezeichnen. Die Situation ist bei vielen "Kollegen" einfach so, dass sich die Kosten für einen seriösen Handel, geschweige denn für ein bescheidenes Überleben nicht mehr erwirtschaften lassen.
    Das hängt in der Hauptsache daran, dass unser gesamtwirtschaftliches Gefüge aus einander geraten ist und sich die "Krisen" in unserem Lande die Klinke in die Hand geben. Eine Nachfrage nach Briefmarken, Antiquitäten und anderen, jahrzehntelang als krisensicheren Sach-Anlagen bezeichneten Gegenständen ist derzeit für mich kaum vorhanden.
    Es heisst dann immer so schön, die Nachfrage pendelt sich auf niedrigem Niveau ein...
    In unserem Briefmarkengeschäft kommen trotz Krise immer wieder Angebote herein. Sie betreffen die sogenannten Jugendsammlungen der 1960er-Jahre, oder eben auch "ALLe-Welt-Posten" mit geringstem Wert. Vernünftige Ware ist zu "vernünftigen" Preisen nicht erhältlich. Kommt dann eine gut ausgebaute Ländersammlung, soll 20 Prozent vom Katalog bezahlt werden!

    Wenn ich heute (wir verkaufen viel Ware über Ebay) für tadelfreie Ware im Sinne der Michel-Kataloge teils nur wenige Prozent vom Katalog bekomme, wieviel soll ich dann im Ankauf bewilligen?? Nichts?

    Dem Michel kann ich gar keinen Vorwurf machen. Was soll er tun? Marktgerechte Preise veröffentlichen um den Verkauf seiner Bibel einstellen zu müssen? Das würde dann die Spirale weiter in Gang setzen und die Käufer wollten dann vom weiter verringerten Katalogpreis auch nur wieder wenige Prozent bewilligen...Die Entwicklung ginge so weit, dass die ersten Jahre von Bund und Berlin dann zum ehemaligen Postpreis zu haben sind....

    Als Fachverkäufer von Briefmarken muss ich feststellen, dass sich auch meine Arbeit nicht mehr lohnt. Dabei spreche ich dann von Stundenlöhnen von 1,50 Euro. Als Angestellter würde jeder sagen - ist doch sittenwidrig!!

    Was bleibt? Die Hoffnung, dass einst in fernen Tagen wieder Nachwuchs im Philateliesektor auftaucht? Dass Nachfrage entsteht? Die Leute haben doch noch Geld. Was fehlt ist die Sicherheit und der Mut in Investitionen. Wenn es denn sein soll, dann eben in die Urlaubsreise...

    Briefmarken sind zu einem Spielball geworden. Ach ja, ich sehe sie schon wieder vor mir: Diejenigen die einfach behaupten, man müssen das "Richtige" tun. Was ist richtig? Als Verkäufer muss ich feststellen, dass ich seit einigen Jahren offenbar alles falsch mache. Mit karierten Maiglöckchen könnte es klappen oder vielleicht einem Dreifachüberdruck auf Berlin 1 bis 20?

    Spass beiseite. Ich fürchte, dass die Tage gezählt sind, mit Marken zu handeln. Die Durststrecken sind einfach zu lange und Vertrauen in unsere Wirtschaft fehlt überall. Es überleben diejenigen, die ohnehin mit Millionen nicht geizen müssen.
    Vielleicht muss ich in den nächsten Tagen mit meinem Partner Insolvenz anmelden. Ein völlig normaler Vorgang unserer Zeit.

    Die Schnäppchenjäger werden sich weiter vermehren, weil der Markt es so will und reich rechnen ist ja auch schön.

    Was sagt ihr dazu? Gibt es andere Beobachtungen?

    Herzliche Grüsse

    Karl
    Wie sagte Gorbatschow zu Honecker kurz bevor das marode DDR-System kollabierte ?

    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit !

    Offensichtlich hast du - wie Honecker auch - die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt.

    Fakt ist:

    1. Jeden Tag werden in Deutschland viele Millionen EUR mit Briefmarken in den einschlägigen Internetportalen umgesetzt. Viele Anbieter sind gewerbliche Händler, die im Internet erklägliche Umsätze im teils gehobenen 5-stelligen Bereich einfahren. Viele Händler können davon recht angenehm leben, sehr viele Menschen die sich im Handel von Briefmarken versuchen, scheitern allerdings kläglich. Mit den Briefmarken oder der angeblich so schlechten Wirtschaftslage hat dies allerdings nur wenig zu tun. Meistens sind es die Händler" selbst, die ihr eigenes Scheitern durch laienhaftes Agieren am Markt zu verantworten haben.

    2. Die Nachfrage nach Standardmaterial ist in der Tat nahe Null. Jeder Handel mit dieser Ware kostet (das eigene) Geld und generiert keinen Deckungsbeitrag. Händler mit einem konsequent betriebswirtschaftlich orientierten Geschäftsmodell lassen die Hände von diesem Material. Klein- und Möchtegernhändler ersticken im wahrsten Sinne des Wortes an den Unmengen von Marken mit mehrstelligen Millionenauflagen.

    3. Grundsätzlich gilt: Preise bilden sich nicht aufgrund einer "Michelnotierung", sondern ausschließlich aufgrund von Angebot und Nachfrage. Diese Binsenweisheit gilt im übrigen überall auf der Welt wo Menschen miteinander handeln und Märkte existieren. Händler die dieses elementare Axiom dauerhaft negieren, verabschieden sich früher oder später vom Markt.

    4. Gehobenes Material und Spitzenstücke sind daher nach wie vor sehr gefragt. Der Handel mit diesen Marken ist margenträchtig und befindet sich auf hohem Niveau. Schnäppchen sind in diesem Segment nicht zu machen. Vielfach stellen dabei die Michelnotierungen das untere Ende der Marktpreise dar.

    5. Der Markt hat sich die letzten Jahre dramatisch geändert. Die großen Umsätze sind überwiegend weg von den Ladengeschäften ins WWW. gewandert. Online-Plattformen wie Ebay + Co., Online-Auktionen und Online-Versandhandel bestimmen heute den Markt.

    Edit:
    Seit gut zwei Jahren suche ich Bund MHB 1, 2 und 3 **, Bachsiegel und Marienkirche Viererblock gestempelt und sauber bedarfsgestempelte Vierer der Dauerserien Unfallverhütung und SWK. Aktuell auch für Geld und gute Worte nirgends zu bekommen. Solltest du davon was auf Lager haben, bitte PN. Zahle 100% Michel.

  3. #13
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    Zitat Zitat von Briefmarkensammler Beitrag anzeigen
    Seit gut zwei Jahren suche ich Bund MHB 1, 2 und 3 **, Bachsiegel und Marienkirche Viererblock gestempelt und sauber bedarfsgestempelte Vierer der Dauerserien Unfallverhütung und SWK. Aktuell auch für Geld und gute Worte nirgends zu bekommen. Solltest du davon was auf Lager haben, bitte PN. Zahle 100% Michel.
    Gibt es bedarfsgestempelte Vierer der Dauerserien Unfallverhütung und SWK?

  4. #14
    Deutschland 1933 - 1949 Avatar von Kontrollratjunkie
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    Zitat Zitat von el-zet Beitrag anzeigen
    Gibt es bedarfsgestempelte Vierer der Dauerserien Unfallverhütung und SWK?
    Gehen auch tagesgestempelte Viererblocks in sauberer Erhaltung ?

    Gruß
    KJ

  5. #15
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    Zitat Zitat von Briefmarkensammler Beitrag anzeigen

    . . .

    Edit:
    Seit gut zwei Jahren suche ich Bund MHB 1, 2 und 3 **, Bachsiegel und Marienkirche Viererblock gestempelt und sauber bedarfsgestempelte Vierer der Dauerserien Unfallverhütung und SWK. Aktuell auch für Geld und gute Worte nirgends zu bekommen. Solltest du davon was auf Lager haben, bitte PN. Zahle 100% Michel.
    Dein letzter Satz ist doch die beste Antwort auf die Frage, warum Ladenhändler keine Chance mehr haben. Vor zwei Jahren hast Du Dir also überlegt, Viererblöcke bestimmter Dauerserien zu sammeln. Die zunehmende Spezialisierung der Sammler sollte erst einmal kein Problem sein. Als guter Ladenhändler habe ich meine Kunden und ihre Marotten zu kennen. Wie komme ich denn an die von meinen Kunden gesuchte Ware heran? In den "Schülersammlungen", die täglich vorbeigebracht werden, werde ich solche Stücke nicht finden. Also muss ich als Händler im Internet suchen. Vor 20 Jahren hatte der Händler an dieser Stelle noch einen Informationsvorteil, heute muss ich mit Privatkäufern und -verkäufern konkurrieren.
    Habe ich etwas für Dich gefunden, muss ich mindestens eine Handelsspanne von 20% aufschlagen. Natürlich jammerst Du dann (zu Recht) über den teuren Ladenhandel, der 20% mehr verlangt als das "Internet". Was mache ich, wenn Du die Marken schon hast? Ich stelle sie notgedrungen ins "Internet" und wenn ich Pech habe, räumt ein Bieter für den einen berühmten Euro ab. Für mich als Händler ein Totalverlust, der Dich als Verkäufer nicht im geringsten juckt.

    Die Post ist übrigens nicht daran schuld, dass es zu wenig Sammler gibt. Zu meiner Schulzeit gab es nur eine Dauerserie, die alle Jubeljahre mal ausgetauscht wurde. Heute gibt es genügend Motive, die Dauermarken sind zu den eigentlichen Exoten geworden. Die selbstklebenden Marken sind attraktiv und werden vom Publikum angenommen. Natürlich werden weniger Briefe geschrieben und weniger Marken gebraucht. Für Pokemon- und Fussballbilder gibt und gab es genauso viel Bedarf wie für die Marken der Scheichtümer. Trotzdem werden sie gesammelt.

    In der Tat benachteiligt das Internet sogar die professionellen Händler. Wer ehrlich bleibt, zieht den kürzeren. Im zweistelligen Euro-Bereich geht niemand zum Kadi, und die Käufer akzepieren hin- und wieder eine faule Nuss als Kollateralschaden. Als Privathändler zahle ich auch keine Steuern, und muss mich auch nicht mit irgendwelchen juristischen Feinheiten wie Fernabsatzgesetz oder Impressum herumschlagen. Ebay könnte wenigstens hier Waffengleichheit schaffen, und per AGBs auch die Privatverkäufer dazu verdonnern, Ware ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen zurückzunehmen.

    Der Briefmarkenhändler stirbt aus, ich gebe auch dem Internet-Händler keine Überlebenschance. Zum Trost an Katze52: Mein Urgrossvater hatte ein Milchgeschäft in Heidelberg. Er war ein sehr guter Händler und hatte einen grossen Kundenstamm, zu dem auch Nobelpreisträger gehörten. Kritische Sprüche gegen die Nazis hätten andere ins KZ oder zumindest an die Ostfront gebracht. Mein Urgrossvater war in den ganzen Kriegszeiten "uk" (Unabkömmlich) gestellt. Er hatte nichts falsch gemacht, und hatte sogar Glück, da Heidelberg und sein Geschäft im Krieg unzerstört blieben. Trotzdem musste das Geschäft in den 60er Jahren aufgegeben werden - gegen die Supermärkte war kein Kraut gewachsen.

  6. #16
    Viererblockjunky Avatar von Briefmarkensammler
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    Zitat Zitat von Kontrollratjunkie Beitrag anzeigen
    Gehen auch tagesgestempelte Viererblocks in sauberer Erhaltung ?

    Gruß
    KJ
    Na klar Nur her damit

  7. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen
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    Blinzeln Speziell, spezial und das immer extremer

    Zitat Zitat von Briefmarkensammler Beitrag anzeigen

    Edit:
    Seit gut zwei Jahren suche ich Bund MHB 1, 2 und 3 **, Bachsiegel und Marienkirche Viererblock gestempelt und sauber bedarfsgestempelte Vierer der Dauerserien Unfallverhütung und SWK. Aktuell auch für Geld und gute Worte nirgends zu bekommen.
    Hallo Briefmarkensammler,

    das es MHB 1, 2 und 3 ** zu 100% Michel nirgends geben soll, glaube ich Dir nicht. Ich vermute eher, daß es die Extras zu den ** sind die Deine Suche erfolglos werden lassen. So gibt es nur eine Handvoll Bogen die ** und ungefaltet sind. Falls Du so etwas suchst könnte ich diese Aussage nachvollziehen.
    Auch bedarfs- oder tagesgestempelte Vierer der Dauerserien UV und SWK gibt es. Allerdings meist nur bei den kleineren Werten und dann nicht als kompletten Satz. Wenn dann aber einmal ein kompletter Satz angeboten wird, dann stört sich der Sammler daran, daß alle Wertstufen den gleichen Ortsstempel haben. Aber ist dies nicht der Reiz des ewigen Suchens für einen Briefmarkensammler, der ansonsten alles hat?
    Insofern hoffe ich, daß Du noch etwas suchen mußt. Umso größer ist dann die Freude wenn man das Gesuchte endlich hat (und hoffentlich nie komplett werden). Notfalls sucht man sich ein neues Sammelgebiet.
    Der Markt freut sich natürlich über diese Sammeleinstellung und die Preise für solches Material sind auf Auktionen recht ordentlich. Insgesamt stellt es sich für mich jedoch so da, daß die Anzahl der Sammler rückläufig ist und dies auch noch weiterhin so sein wird.

    Viele Grüße

    Juergen

  8. #18
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    sauber bedarfsgestempelte Vierer der Dauerserien Unfallverhütung und SWK
    Habe noch zwei, drei Stück SWK-Bedarfsbelege mit Vierern irgendwo rumfliegen. Stammen aus meiner Sammlerkorrespondenz....
    Wenn du Interesse hast, schicke mir eine PN.
    Dir soll doch geholfen werden....

  9. #19
    Viererblockjunky Avatar von Briefmarkensammler
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    Zitat Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
    Hallo Briefmarkensammler,

    das es MHB 1, 2 und 3 ** zu 100% Michel nirgends geben soll, glaube ich Dir nicht. Ich vermute eher, daß es die Extras zu den ** sind die Deine Suche erfolglos werden lassen. So gibt es nur eine Handvoll Bogen die ** und ungefaltet sind. Falls Du so etwas suchst könnte ich diese Aussage nachvollziehen.
    Ja, ich suche die MHB's in ** Zustand. Dies schliesst Kaffeeflecken, Knicke oder Querbett-Faltungen definitiv aus. Das es nur eine Handvoll von wirklich ** MHB 1-3 geben soll, halte ich für etwas übertrieben, dennoch habe ich die letzten zwei Jahre trotz intensiver Suche keinen gesehen.

  10. #20
    Bodo A.v.Kutzleben
    Gast

    Daumen hoch So isses!!!!!!!!

    Zitat Zitat von drmoeller_neuss Beitrag anzeigen
    Ich würde eher von 50 - 60.000 ernsthaften Sammlern ausgehen, die im BdPh organisiert sind. Oder es sind wirklich 3 Millionen Sammler in Deutschland, und 98% brauchen den BdPh nicht ?
    Leider ist diese Aussage im zweiten Satz als Frage gestellt, die richtige Antwort. Viele Sammler und Sammlerinnen wissen von uns nichts oder wollen nicht. Ich denke schon, dass es sogar über 3.000.000 Menschen mit Briefmarkenneigungen gibt, aber leider nicht bei uns und mit uns organisiert.

    Warum ist das so? Weil wir in unseren Organisationen teilweise noch an gestrigen und vorgestrigen Dingen hängen, wir, wie ich in einen Leserbrief in der neusten DBZ auf Seite 74 gerade gelesen habe, "Mit beiden Händen am Alten hängen und somit keine Hand für neues übrig haben". Dieser eine Satz, eines Leserbriefschreibes in der DBZ hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Die Verbände sind derart verkrustet, dass Neuerungen, wie zum Beispiel eine neue Einteilung und Verkleinerung der Anzahl von BDPh Landesverbänden nicht möglich ist. Es gibt hier BDPh Landesverbände die man/frau als "Zwergenverbände" bezeichnen muss, siehe z.B. den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, der sage und schreibe 380 Vereinsmitglieder vorsteht. So ein Landesverband ist auch beim besten Willen nicht lebensfähig.

    Das andere "positive" Beispiel ist dagegen, der Landesverband Süd-West bestehend aus der Pfalz und Baden-Württenberg und er vertritt dageben 9.555 Vereinsmitglieder. Dieser Vergleich zeigt hier die Ungleichgewichtigkeit von Verkrustungen, die nicht dem Wohle der Philatelie dienen, sondern nur Funktionären ihr Ego belassen. Aber was noch Grostesker ist, der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern hat wie der LV Süd-West einen Sitz im Verwaltungsrat des BDPh. Toll, was???

    Hier sitzen 18 Personen von 16 Landesverbänden und vom BDPH und Reden und Reden, aber was kommt dort heraus, ausser Spesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Das soll sich jeder selbst beantworten.

    Ich denke, die Philatelie hat eine Zukunft in der Zukunft, aber nur wenn wir uns alle, auch ich, uns und unsere Organisationen "FIT" machen für die Zukunft und wir nicht all zu sehr an den alten Dingen festhalten.

    Es grüst Euch alle
    Euer
    Bodo

    PS: Wie moderne Jugendarbeit geht, könnt Ihr vom 29. - 31. Oktober 2010 auf der Briefmarken-Börse Sindelfingen bei unseren Jugend- und Familienevent der "Jugend Reptilientage 2010" selbst erleben.

    Auch im Internet unter www.jugend-reptilientage.de gib es vieles zu sehen und zu erfahren.

    NACHTRAG: Die Mitgliederzahlen stammen aus den Rechenschaftsbericht des BDPh auf der Hauptversammlung aus dem Jahre 2009 von Seite 36.
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    Geändert von Bodo A.v.Kutzleben (26.08.2010 um 10:54 Uhr)

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