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Thema: Plattenfehler und sonstige Abarten

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von zackigerPitter
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    Plattenfehler und sonstige Abarten

    Taucht der Versatz von grün und rot/braun irgendwo auf?
    Hier Mi 1849
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  2. #2
    Rollenmarkensüchtiger Avatar von Bernd HL
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    Das ist eine kleine Passerverschiebung, die kommt bei der Ausgabe häufiger vor.
    ...sind Rabattmarken eigentlich Briefmarken???

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von zackigerPitter
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    Ich habe auf der Suche nach dem grünen Fleck in der Mauer bestimmt schon 50 Briefmarken gesichtet. 1:50 für einen Versatz würde ich nicht als häufig bezeichnen.
    Daß ich die nur einmal gefunden habe mag vielleicht an dem Gebiet liegen, in dem gesammelt wurde; also was die Briefmarken betrifft, die ich durchgesehen habe.

    Ich habe gehört, daß es unterschiedliche Druckereiein gab und daß bestimmte Fehler insbesondere in Leipzig aufgetreten waren. Nun weiß ich nicht, was die in Leipzig so alles gedruckt hat. Es verhärtet sich, wenn die Fehlerrate nach der Wiedervereinigung betrachtet wird.

  4. #4
    Entdecker Avatar von intellisammler
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    Zitat Zitat von zackigerPitter Beitrag anzeigen
    Ich habe gehört, daß es unterschiedliche Druckereiein gab und daß bestimmte Fehler insbesondere in Leipzig aufgetreten waren. Nun weiß ich nicht, was die in Leipzig so alles gedruckt hat. Es verhärtet sich, wenn die Fehlerrate nach der Wiedervereinigung betrachtet wird.
    Hallo gezackter Pitter,

    der Deutschlandkatalog gibt Hilfe, bei der Mi 1849 ist die Abkürzung BDB zu
    finden - Bundesdruckerei Berlin

    auch irgendwo im Michel ist so ein kleiner Kasten zu finden mit folgendem Hinweis:
    1949-1990
    Fehlt in den Kopftexten (nach den Druckverfahren) die Angabe einer Druckerei, wurden die Ausgaben in der Staats-, später Bundesdruckerei Berlin hergestellt.
    Druckerei-Abkürzungen ab 1991:
    BDB - Bundesdruckerei Berlin
    BSP - Bagel Security Print, M`Gladbach (ab 2004)
    SB - Schwann-Bagel, Düsseldorf
    WPL - Wertpapierdruckerei Leipzig (bis 2002)
    GDL - Giesecke & Devrient Leipzig (ab 2003)

    Das die Plattenfehlersuche in den letzten 20 Jahren verstärkt eingesetzt hat, ist sicher auf die Fachpresse/Meldungen der Sammler und interessante Farbkataloge/Farb-CD`s zurückzuführen.

    Inwieweit welche Druckerei häufig dabei ist, wissen sicherlich die langjährigen Sammler, die diesen Bereich pflegen.

    Intellisammler
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  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von zackigerPitter
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    Ja, danke für den Hinweis auf die Druckereien.

    Bzgl. der Häufigkeit wäre noch anzumerken, daß ja das Angebot an Briefmarken mit der Zeit gesiebt ist, also die interessanten Marken bereits entnommen wurden.

    Als Beispiel so interpretiere ich es - wäre die 1868 I anzuführen, die im Feld 1 vorkommt, der Bogen zu 10 Briefmarken, also theoretisch eine Wahrscheinlichkeit von 1/10 die Briefmarke zu finden. Praktische sind auch hier sicher 100-150 dieser Briefmarke durch meine Finger gerutscht, bis die erste aufgetaucht war.
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  6. #6
    Lieber Exoten als Bund Avatar von petzlaff
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    Grundsätzliche halte ich den Diskussionsansatz von @zackigerPitter für nicht schlecht - obwohl solche vermeintlichen "Abarten" meist wirklich häufig sind. Sicherlich gibt es darunter Bemerkenswertes, weil optisch deutlich wahrnehmbar.

    Naturgemäß haben die modernen Druckverfahren maschinenbedingt häufig Unregelmäßigkeiten zur Folge, die von der Allgemeinheit der Sammlerschaft zu Recht ignoriert werden. Eine statistische Auswertung von weniger als mindestens 10.000 Exemplaren nutzt da relativ wenig. Eine genaue Beurteilung kann doch wohl nur anhand detaillierter Druckbogenanlysen (mit allem drum-und-dran - sprich Formnummern etc. Klarheit in die Sache bringen).

    Natürlich freut sich jeder Sammler über Druckunregelmäßigkeiten - aber die Euphorie darüber, gerade bei modernsten Ausgaben, sollte doch eher moderat ausfallen.

    Ganz anders sieht es bei klassischen Ausgaben in traditionellen Druckverfahren (19. - frühes 20. Jh.) aus.

    BTW: mathematische Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten eines allgemein sog. "Fliegenschisses" im Druckbild haben Gott sei Dank keinerlei Bewertungsrelevanz

    Zur Ergänzung - letzteres äußere ich in meiner beruflichen Eigenschaft als Mathematiker (sic!)
    Geändert von petzlaff (15.06.2009 um 18:51 Uhr)
    LG
    Stefan
    _________________________
    http://www.stjo66.de

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von zackigerPitter
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    Die Häufigkeit des Auftretens der 1868 I ist klar 1/10.
    Wiederholt ... dieses Feld 1 verschwindet im Album und wird festgehalten.
    Nach einigen Jahren wird ist die angebotene Ware gefiltert, so daß die Häufigkeit vielleicht bei 1/100 liegt, da sich nicht jeder die Mühe macht nach Abarten zu suchen.

    Ein Grund nicht nach Abarten zu suchen ist, daß ein Sammler nicht die nötigen Mengen für einen Erfolg auf den Tisch bekommt. Da vergeht ganz einfach die Lust UND was will ich mit em Rest, wenn ich 100 Briefmarken von ein und der selben habe? Also warte ich in der Regel in Demut oder auf den Zufall, wenn ich einmal in ein anderes Album sehe - bei Trödel oder so.

    Es gehört nun nicht hierhin, aber ich hatte an anderer Stelle das Thema perfins angesprochen, wo ich mich ebenfalls schon über die Häufigkeit ausgelassen habe. Hier habe ich dann festgestellt, daß es für mich nahezu unmöglich ist ein perfin von Erkrath zu bekommen.
    Es sind zu Zeit auch nur 2 Firmen bekannt, von denen ich weiß, daß sie perfins gehabt haben, obwohl ich mit einem Vielfachen rechne.
    Überhaupt eine Briefmarke aus der Zeit mit einem Stempel aus Erkrath zu bekommen ist schon selten.

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