Umfrageergebnis anzeigen: Verkaufsverbot Fälschungen bei eBay

Teilnehmer
39. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Verkaufsverbot für alle Fälschungen

    7 17,95%
  • Verkaufsverbot für moderne Farbkopien und Aufdrucke

    17 43,59%
  • Verkaufsverbot bei eBay nicht sinnvoll

    9 23,08%
  • Moderne Fälschungen: Nein - klassische Fälschungen: Ja

    5 12,82%
  • Ich kaufe nicht bei eBay

    0 0%
  • Frage interessiert mich nicht

    1 2,56%
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Ergebnis 21 bis 30 von 30

Thema: Verbot des Angebots von Fälschungen bei eBay

  1. #21
    Registrierter Benutzer Avatar von helgophil
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    542

    Der Schaden ist enorm.

    Der Schaden der bei EBAY im Bereich AD durch Verkauf von Fälschungen angerichtet wird ist enorm, nicht nur materiell.

    Der materielle Schaden dürfte auf's Jahr (nur AD !!) gerechnet bei ca. 100.000 EURO liegen. Die Verkäufer dieser Fälschungen sind allgemein bekannt, es passiert jedoch nichts.

    Eine andere üble Masche neben dem Verkauf von Fälschungen ist der Verkauf von angeblich guten Farben mit Hinweis auf irgendwelche Kritzelei auf der Rückseite der Marke, die dann als Signatur 'verkauft' wird. Auch da passiert nie etwas.

    Mein Vorschlag: Der BDPh sollte offiziell die Zusammenarbeit mit EBAY beenden und sich auch ganz eindeutig von EBAY distanzieren.

    Vielleicht würde dann der eine oder andere Sammler nicht mehr so leichtgläubig auf jeden Betrug hereinfallen.

    www.ad-staaten.de
    Geändert von helgophil (11.06.2009 um 12:28 Uhr)

  2. #22
    AD,DR-1924 Avatar von lehrling
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    Hallo Lars,
    ich fange mal mit einem Beispiel an: Bei mir hängt ein Bild von vanGogh an der Wand...natürlich kein Original - aber in Öl, und mE hat sich der Kopist bei der Farbmischung und Pinselführung viel Mühe gegeben...es gibt solche Bilder auch vom "Fließband" aus China in wesentlich schlechterer Qualität, meine Kopie halte ich für gelungen und für mich ist es ein Kunstwerk, dass den Eindruck eines Originals erzeugen kann.
    So etwas darf bei mir an der Wand hängen - ein Druck mit gleichem Motiv hätte mir nicht gefallen und wer mir eine Farbkopie als Ölgemälde verkaufen wollte, müsste mit ernsthaften Konsequenzen rechnen.

    Bei Briefmarken verhält es sich genauso:
    Eine Farbkopie ist eine Farbkopie und keine Fälschung einer Briefmarke - wer so etwas als Briefmarke anbietet, begeht einen Betrugsversuch...
    Zwar dürfte im Einzelfall die Betrugsabsicht schwer zu Beweisen sein, im Wiederholungsfall jedoch nicht.
    Betrug ist schon verboten, da braucht es keine Änderungen..

    Fälschungen von Sperati und Co sind mE sammelwürdige Kunstwerke, deren Handel nicht verboten sein sollte.
    Ein großteil der Sachsendreier sind repariert, somit verfälscht, und sollten mE weiterhin gehandelt werden dürfen..
    Voraussetzung für den Handel ist eine entsprechende Beschreibung, der Preis findet sich aufgrund der künstlerischen Qualität - Winterfälschungen sollten demnach im Centbereich angesiedelt sein.

    Die Punkte Farbkopien verbieten und Fälschungen erlauben widersprechen sich also nicht, somit weiß ich nicht, wo anklicken ^^

    Einen Markt gibt es für diese Marken, ein Handelsverbot bei ebay wäre wie in der Drogenszene, Dealer und Konsumenten finden sich auch nach Platzverweisen.
    Großzügige Bieter ohne Sach- und ohne gesunden Menschenverstand werden dann auf anderen Kanälen beliefert.

    Besser wäre es mE, den Punkt "Echtheit unbestimmt " zu streichen - entweder man verkauft Originale oder Fälschungen, Möglichkeiten, sich zu informieren, gibt es genug und dafür einen Hinweis zu setzen, dass man mit Farbkopien seiner Erfüllungspflicht nie nachkommen kann, weil es sich dabei nicht um Briefmarken handelt.

    Gruß lehrling

  3. #23
    Island und Russland,UdSSR Avatar von usul3
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    Ich meine, ein Verkaufsverbot für Fälschungen wird nicht viel bringen. Die Anbieter solcher Ware werden immer wieder einen Weg finden, ihr Material an den Mann (und Frau) zu bringen. Es ist bei Ebay auch verboten, kopierte Markenware zu verkaufen, es wird trotzdem getan, auch verbotene Ware wird angeboten. Beispiel: Das PC-Spiel "Return to Castle Wolfenstein" in der deutschen Fassung steht in Deutschland auf dem Index, trotzdem konnte man es bei Ebay bekommen (Ich habe es natürlich nicht gekauft, war nur ein Test, kurz nach dem Amoklauf von Weimar). Solange genug kriminelle Energie vorhanden ist, wird es immer Leute geben, die andere übers Ohr hauen. Ein Verbot macht nur die Kennzeichnung als Fälschung zunichte, dann werden noch viel mehr Neusammler auf das Material hereinfallen. Und wie will man den Verkauf von Fälschungen in Lots und Sammlungen, Wunderkisten usw. kontrollieren? Dort werden dann ein paar dieser Dinger als schlechte Fotos mit gezeigt, in Verbindung mit massenweise echten Material aus der unteren und mittleren Preisklasse, das dann als zu umfangreich ungeprüft angeboten, so wie es jetzt schon läuft.
    Vieleicht sollte der BdPh selbst eine Verkaufsplattform erstellen, nur für BM und deren Zubehör. Ebay ist mit der Kontrolle aller Artikel ( und BM sind da nur eine kleine Sparte) sicherlich überlastet. Meine Meinung: ein Verbot würde die Fälschungserkennung bei Ebay nur komplizierer machen. Seriöse Verkäufer verkaufen so etwas nicht. Und viele Käufer sind mit ihrer Geiz ist Geil-mentalität selbst schuld an den Fehlkäufen.

    MfG Lars

  4. #24
    Armenien, Batum Avatar von brfmhby
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    wir sollten der versuchung widerstehen jemanden bevormunden zu wollen. hilfe ist viel öfter schädlich als man denkt. offensichtlich betrüger (fotokopie verkäufer etc.) sollten unabhängig davon vom handel ausgeschlossen werden.

    wichtig ist eine kennzeichnungspflicht. ein wichtiger schritt wurde mit der einführung der kategorien bereits getan. jetzt haben wir erfahrungen damit gesammelt und können das system weiter verbessern.

    ich sehe vor allem ein problem: wann kann bzw. darf ich als verkäufer das attribut "echt" verwenden? wenn ich das denke? wenn die marke geprüft ist? aktuell geprüft? bpp geprüft? wenn ich mich selbst für einen experten/spezialisten halte?
    100%iges echt gibt es nicht. also ab wieviel prozent ist es angebracht? wie kann ich die wahrscheinlichkeit mittels nachvollziehbaren kriterien berechnen?

    was kann ich als käufer erwarten, wenn bei den marken echt steht?

    in der praxis ist das im moment völlig ohne aussagekraft...


    mein vorschlag dazu: wenn bei michel die marken als fälschungsgefährdet gekennzeichnet wurden, darf nur mit aktueller bpp prüfung das echt attribut gewählt werden. es spricht nichts dagegen in der beschreibung auf ältere oder andere zertifikate hinzuweisen, das attribut muss aber unbestimmt sein.
    "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

  5. #25
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    Zitat Zitat von Fehldruck Beitrag anzeigen
    Für gewerbliche Anbieter reichen 5 Verstösse innerhalb 60 Tage gegen die AGB, um den Powerseller-Status zu verlieren. Damit verbunden sind Nachlässe auf die Provision, die mehrere Hundert Euro im Monat sein können.
    Zudem verhängt ebay bei mehreren AGB-Verstössen Handelsbeschränkungen, z.B. einen Tag Einstellverbot bis zur totalen Sperrung. Das betrifft private und gewerbliche Anbieter und wäre sehr ärgerlich, wenn man den Verstoß noch nicht mal erkennen kann.
    Ich denke, die vorhandenen Regelungen reichen aus, um den absoluten Mißbrauch zu stoppen.
    Außerdem können die ehrlichen Händler aus dem volle Repertoire des Wettbewerbsrechtes schöpfen, um gegen schwarze Schafe per Abmahnung vorzugehen. Zusätzliche Maßnahmen halte ich nicht für erforderlich.

    Zitat Zitat von helgophil Beitrag anzeigen
    Eine andere üble Masche neben dem Verkauf von Fälschungen ist der Verkauf von angeblich guten Farben mit Hinweis auf irgendwelche Kritzelei auf der Rückseite der Marke, die dann als Signatur 'verkauft' wird. Auch da passiert nie etwas.
    Solche dreisten Fälle werden bereits heute durch das Vertragsrecht abgedeckt, Stichwort "Rückabwicklung" wegen Nicht-Erfüllung zugesicherter Eigenschaften, oder für alle, die es mögen, die große Keule: Auf Erfüllung des Kaufvertrages bestehen bzw. ersatzweise auf Schadensersatz.

    Zitat Zitat von deckelmouk Beitrag anzeigen
    Viele Verkehrsregeln kommen mir nicht sinnvoll vor bzw. ich "bräuchte" sie nicht, weil ich ein "guter" Fahrer bin. Nach meiner Erfahrung sind die Mehrzahl der Käufer und Verkäufer bei eBay blutige Laien, was das Thema Fälschungen angeht. Um 99% zu schützen, muss ich 1% den Spass verderben.
    Warum mußt Du die Ebay-Gemeinschaft schützen? Das die meisten Käufer und auch viele Verkäufer blutige Laien sind, macht doch eben den Reiz von Ebay aus. Für mich ist Ebay wie ein großer Trödelmarkt: Schnäppchen aus Privathaushalten neben überteuertem kommerziellen Schund. Wenn ich auf Ebay aktiv werde, muß ich mich damit abfinden. Ich kann damit gut leben. Auf vielleicht 20 gute Ebay-Käufe kommt eine taube Nuss. Trotzdem habe ich meinen Spass und in der Summe immer noch recht günstig eingekauft.

    Zitat Zitat von helgophil Beitrag anzeigen
    Mein Vorschlag: Der BDPh sollte offiziell die Zusammenarbeit mit EBAY beenden und sich auch ganz eindeutig von EBAY distanzieren.
    Ebay soll mit dem BDPh zusammenarbeiten, wenn es um allgemeine Fragen geht, wie z.B. die Aufteilung in Kategorien, oder die Vorlage für die Artikelbeschreibung. Was das eigentliche Angebot beinhaltet, sollte sich der BDPh heraushalten.

    Stattdessen tut allgemeine Aufklärung not: In Foren wie diesem oder dem philaforum hin- und wieder Fälschungen vorstellen, damit die Sammler lernen, wie man die sicher erkennen kann.
    Der BDPh kann nur allgemein auf die Risiken beim Kauf auf Ebay, Trödelmärkten und Tauschtagen hinweisen: Schnäppchen sind möglich, aber das Risiko ist auch größer. Im Gegensatz dazu steht der philatelistische Fachhandel, der zu Festpreisen von ca. 50% Michel anbietet: Hier werden Sicherheit und Service geboten, die man natürlich auch bezahlen muß.
    Geändert von drmoeller_neuss (11.06.2009 um 13:34 Uhr)

  6. #26
    Armenien, Batum Avatar von brfmhby
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    Zitat Zitat von drmoeller_neuss Beitrag anzeigen
    ...

    Im Gegensatz dazu steht der philatelistische Fachhandel, der zu Festpreisen von ca. 50% Michel anbietet: Hier werden Sicherheit und Service geboten, die man natürlich auch bezahlen muß.
    reine theorie. der letzte händler (ladengeschäft) der mir seine armenien marken (ca. 50 stück) gezeigt hat - fälschungsquote 100% - hat sie nach meinen ausführungen kommentarlos wieder eingepackt. ich bin sicher, der nächste, der fragt bekommt sie wieder angeboten. die sammlungen bei den (nicht internet)-auktionen und auch bei den händlern unterscheiden sich qualitativ nicht von dem materiel (schund) der bei ebay angeboten wird. und auch bei ebay kann ich seriöse händler finden, die hochwertiges und kompetent-geprüftes material anbieten. auch hier habe ich rückgaberecht etc.
    "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

  7. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von DiDi
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    Ebay-"Fälschungen"

    Wer kann den Leuten die (auch) Fälschungen sammeln und suchen verbieten bei ebay zu kaufen.

    Wenn Fälschungen als solche angeboten werden, ist dies eine Quelle unter anderen.

    Nochmals: Jede angebotene Fälschung muss auch als Fälschung beschrieben sein. Alles andere dürfte nicht angeboten werden.
    Nur: Wer kontrolliert das und sondert aus?

    DiDi

  8. #28
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Zitat Zitat von DiDi Beitrag anzeigen
    Nochmals: Jede angebotene Fälschung muss auch als Fälschung beschrieben sein. Alles andere dürfte nicht angeboten werden.
    Nur: Wer kontrolliert das und sondert aus?
    @didi nennt aus meiner Sicht das Hauptproblem. Ohne Kontrolle (die bei eBay nicht möglich ist), bleibt das Tor sperrangelweit offen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  9. #29
    Aerophilatelie Avatar von Universum
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    hier solch ein Beispiel: juristisch korrekt-aber nicht Jeder ist der deutschen Sprache mächtig...

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...:X:RTQ:DE:1123

  10. #30
    Registrierter Benutzer
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    Ist wohl ´nen Witz... Verbot von Betrügereien- davon lebt dieses System...

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