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Thema: Literatur der Poststempelgilde e.V.

  1. #11
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    Neuerscheinung: Kohlhaas/Riese Die Geschichte der Briefstempelmaschinen der Deutschen Reichspost

    Dr. Walter Kohlhaas und Inge Riese: Die Geschichte der Briefstempelmaschinen der Deutschen Reichspost. Siebter Teil: Die Halbstempelmaschinen Universal und Standard

    DIN A 5, broschiert, 276 Seiten, über 300 Abbildungen s/w, Katalogteil, klimaneutraler Druck, Verkaufspreis 20,00 Euro, für Mitglieder der Poststempelgilde sowie Mitglieder des Bücherrings 16,00 Euro, alles zuzüglich Versandkosten. Bezug über: Joachim Naumann, Grabbeweg 36a, 59494 Soest oder bei www.poststempelgilde.de.

    Mit dem vorliegenden Buch präsentieren die Preisträger der Kalckhoff-Medaille 2010 den siebten und letzten Teil ihrer Geschichte der Briefstempelmaschinen der Deutschen Reichspost. In diesem Band werden die Halbstempelmaschinen Universal und Standard besprochen.

    In gewohnt akribischer Art haben die Autoren wieder eine Unmenge von Akten der Reichspost ausgewertet und eine Vielzahl von Stempelbelegen in ihre Untersuchungen mit einbezogen. So können Sie uns genau die zeitliche Abfolge schildern, in denen diese Maschinen erstmalig ausprobiert wurden oder aufgrund von technischen Schwierigkeiten bzw. Verbesserungen zeitweise nicht eingesetzt werden konnten. Dabei wird auch nicht vergessen, auf Maschinen anderer Hersteller hinzuweisen, die zeitweise parallel zu den Universal- und Standard-Maschinen zur Erprobung in Gebrauch waren. Die nach zwei Bestellungen über jeweils 150 Stück erworbenen Universal-Briefstempelmaschinen wurden von April 1914 bis Oktober 1918 und April 1919 bis März 1921 von der Reichspost in Betrieb genommen und im gesamten Geschäftsbereich der Post eingesetzt.

    Zu den Strich- und Wellenmustern der Stempelfahnen kamen im Laufe der Zeit mehr und mehr Werbeeinsätze hinzu. Ergänzend zum Einsatz in der Bearbeitung von frankierten Poststücken fand erstmals in nennenswertem Umfang der Einsatz von Maschinen in der Postfreistempelung statt.

    Klagen über Mängel und Schwierigkeiten mit diesen Maschinen im täglichen Gebrauch führten schließlich dazu, dass die Reichspost ab Mitte der 1920er Jahre nur noch Maschinen vom Typ Standard beschaffte, die zunächst nur in Bayern und Württemberg eingesetzt worden waren, dort aber sehr zuverlässig ihre Arbeit versehen haben. Mit der Standard-Maschine, einer Wei-terentwicklung der Halbstempelmaschine durch die Firma Klüssendorf, war dann schlussendlich die Stempelmaschine gefunden worden, die bis zum Ende des Deutschen Reiches in sehr großen Stückzahlen flächendeckend eingesetzt wurde.

    Mit diesem Band schließen die Autoren ihr Werk über die Briefstempelmaschinen der Deutschen Reichspost ab. Es gibt keine ähnlichen Ausarbeitungen, in denen diese Thematik so ausführlich behandelt wird. Man kann getrost von einem Standardwerk sprechen, welches das Autorenpaar den Philatelisten an die Hand gegeben hat. Nicht nur der reine Stempelsammler kommt mit dieser Ausgabe auf seine Kosten, es ist auch ein unverzichtbares Handbuch und Nachschlagewerk für die ernsthaften Sammler von Marken und Belege, beginnend bei den Germania-Ausgaben über die Infla-Zeit bis weit nach dem zweiten Weltkrieg. Haben schon die vergangenen Veröffentlichungen von Dr. Walter Kohlhaas und Inge Riese diesen Sammelgebieten Auftrieb verliehen, so wird es mit diesem Band nicht anders sein.
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    Geändert von JottZett (02.02.2011 um 15:44 Uhr)
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  2. #12
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    Daumen hoch Neuerscheinung: Paul-Jürgen Hueske: Empfangsbestätigungen zu Liebesgabenpaketen in den 1940er Jahren (hier: Schließfach 1240 in Hamburg 8)

    Paul-Jürgen Hueske: Empfangsbestätigungen zu Liebesgabenpaketen in den 1940er Jahren (hier: Schließfach 1240 in Hamburg 8)

    Erschienen als Band 179 in der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde, DIN A 5, 48 Seiten, 41 Abbildungen, davon der Großteil in Farbe, broschiert. Verkaufspreis 7,50 Euro, für Mitglieder der Poststempelgilde und Mitglieder des Bücherrings 6,00 Euro, alles zuzüglich Versand. Bezug bei: Joachim Naumann, Grabbeweg 36a, 59494 Soest oder unter www.poststempelgilde.de

    Die vorliegende Ausarbeitung behandelt ein Thema, das man getrost zu den Sondergebieten der Deutschland-Philatelie zählen darf. Als dem Autor vor Jahren die ersten dieser Empfangsbestätigungskarten in die Hände gerieten, fragte er sogleich nach den Hintergründen. Gewohnt, über Jahrzehnte Belege des Deutschen Reiches nach richtigen Portostufen und den dazugehörigen postamtlichen Verfügungen einzustufen, sowie die Bearbeitungsabläufe und Beförderungswege zweifelsfrei zu entschlüsseln, bedeuteten diese unscheinbaren Postkarten für ihn Neuland. Aber gerade das machte den Reiz aus, sich mit ihnen zu beschäftigen.

    Paul-Jürgen Hueske hat mit seinen Nachforschungen unter Beweis gestellt, dass hinter einer unscheinbaren Postfachadresse auf der Vorderseite der bearbeiteten Empfangsbestätigungskarten und den rückseitigen Paketbezeichnungen mit wohlklingenden Namen wie Lindau, Köslin oder Rügen, eine spannende Geschichte aus dem Alltag des Dritten Reiches verborgen sein kann. Wurde mit diesen Karten vielleicht etwas ganz anderes bezweckt, als nur Danke zu sagen und einen Empfang zu bestätigen? Es bleiben noch offene Fragen, doch die Forschung geht weiter. Die Hoffnung, mit unserer kleinen Schrift das Interesse des Lesers auf diese Empfangsbestätigungskarten zu lenken und weitere Informationen zu erhalten, teilen der Autor und die Poststempelgilde.

    Der vorgestellte Band war zugleich eine kostenlose Literaturgabe für die Mitglieder der Poststempelgilde.
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  3. #13
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    Neuerscheinung:
    Peter Griese: Postleitzahlen 1945 bis 1965.
    Neuordnung der Postleitgebiete und Differenzierung der Postleitzahlen in den alliierten Besatzungszonen. Neue Postleitzahlen der Bundespost und der Deutschen Post der DDR.

    88 Seiten, über 60 Abb. In Farbe und s/w, 24 Kartenausschnitte, DIN A 5 broschiert. Erschienen als Band 181 in der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V. Preis 10,00 €, Mitgliederpreis 8,00 € zuzüglich Versandkosten. Bezug bei: Literaturstelle der Poststempelgilde e.V., Grabbeweg 36 a, 59494 Soest.



    Der Autor Peter Griese, den Lesern nicht nur wegen seiner ausführlichen Bearbeitung der „Poststellen-Stempel“ (Band 175 der Neuen Schriftenriehe der Poststempelgilde) bekannt, legt mit der vorliegenden Ausarbeitung wiederum ein interessantes Werk zur Thematik der Postleitzahlen in Deutschland vor. Er befasst sich diesmal umfassend mit der Neuordnung der Postleitgebiete in allen alliierten Besatzungszonen in Ost- und Westdeutschland. Gebietsberichtigungen und –austausch führten zu Neuzuordnungen von Gemeinden und Bezirken zu anderen Postleitgebieten. Er zeigt auf, wie im Laufe der Zeit diese Systeme letztendlich an ihre Grenzen gelangten welche dann zu kpl. neuen Postleitzahlensystemen in Ost und West führten. Anhand vieler Beispiele, sowie Hinweise auf Verfügungen und detaillierter Kartenzeichnungen zeigt er die Veränderungen auf.
    Dieses Buch ist ein unentbehrliches Hilfsmittel für den Heimatsammler. Kann er doch damit Änderungen der Postleitzahlen im Stempelbild oder in Formularen der Post, die PLZ enthalten, nachvollziehen. Sicherlich wird auch so mancher überrascht sein, der bislang auf dieses Detail kein Augenmerk gerichtet hat und jetzt Lücken in seinen Nachweisen feststellen wird.
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  4. #14
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    Neuerscheinung:

    Prof. Dr. Reinhard Krüger
    Inflationsbedingte Zusatzfrankaturen auf Berliner Rohrpostganzsachen


    192 Seiten, über 200 farbige Abbildungen, DIN A 5, broschiert. Erschien als Band 184 in der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V.
    Preis 23,75 €, Mitgliederpreis 19,00 €, alle zuzüglich Versandkosten.
    Zu bestellen bei: Literaturstelle der Poststempelgilde e.V., Grabbeweg 36a, 59494 Soest oder per E-Mail: info@poststempelgilde.de.


    Mit Prof. Dr. Reinhard Krüger kann die Poststempelgilde e.V. einen neuen Autor präsentieren, zu dessen Sammelgebieten das weite Feld der Telegraphie und daraus ableitend auch die Rohrpost gehören. In dieser Ausarbeitung wird zwar nur ein kleiner Teil der Rohrpost vorgestellt, dafür aber ein sehr spannender.

    Der Autor zeigt anhand verschiedener Beispiele, wie die zur damaligen Zeit vorgesehenen Rohrpost-Ganzsachen mit Zusatzfrankaturen aufgewertet wurden, um sie während der Inflationszeit tarifgerecht zu verwenden. Rohrpost-Ganzsachen aus der Inflationszeit gehören schon so nicht zu den häufig anzutreffenden Belegen, diese aber über alle 27 Portozeiträume zusammen zutragen und darzustellen, dürfte die Möglichkeit eines einzelnen Sammlers übertreffen. Prof. Krüger hat über Jahre diese Karten und Abbildungen mit Hilfe zahlreicher Sammlerfreunde zusammen getragen. Da wo er das nicht kann, bittet er um Hilfe bzw. Mitarbeit aus dem Leserkreis.

    Neben den vielen Rohrpost-Ganzsachen und den Möglichkeiten der Zusatzfrankaturen wird der ein oder andere Sachverhalt beschrieben, der zur Durchführung einer Maßnahme geführt hat. In einem extra Kapitel stellt der Autor auch die Rohrpost-Ganzsachen des Admiralstabes der Marine in Berlin vor, die natürlich auch während der Inflationszeit weiter verwendet und dabei auch entsprechend den Portoänderungen aufgewertet werden mussten.

    In dieser Arbeit werden die unterschiedlichsten Sammelgebiete behandelt, neben den Sammlern für Rohrpost und Ganzsachen dürften sich auch Berlin- und Inflationssammler angesprochen fühlen.

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  5. #15
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Super Vorstellungen JottZett!

    Weißt man schon was darüber, wann der neuer BOCHMANN Katalog der Gelegenheitsstempel (DDR) rauskommt?

    Gibt es auch extra Ergänzung zum Band 173?

    Gruß!

  6. #16
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    Hallo Jurek,

    leider nichts genaues, wenn es nach mir geht im nächsten Jahr. Ich habe aber derzeit keinen genauen Kenntnisstand, wie weit der Autor ist.
    Zu Band 173 haben wir viele Meldungen bekommen. Wir überlegen derzeit, ob sich eine zweite, dann berichtigte und ergänzte Auflage lohnt.

    Freundliche Grüße
    Jürgen Zalaszewski
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  7. #17
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Vielen Dank für das Info!

    Beste Grüße aus Austria!

  8. #18
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    BOCHMANN Katalog

    Hallo Jürgen,

    ich habe eine Frage an den Spezialisten.

    Angeblich gibt es einen BOCHMANN Katalog, der sich mit den Feldpoststempeln des 1. Weltkrieges befasst.

    Kennst Du diesen Katalog? Wenn ja, kann man ihn noch kaufen?

    Vielen Dank.

    Liebe Grüße aus dem Süden von Österreich
    Gerald
    Geändert von Briefmarkensammler_1963 (31.05.2013 um 09:00 Uhr)

  9. #19
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    Hallo Gerald,
    einen BHOCHMANN-Katalog für Feldpoststempel des 1. Weltkrieges gibt es nicht. Du meinst sicherlich den "Schriever" (Karl-Heinz Schriever: Die deutschen Feldpoststempel 1914 - 1918) der auch bei der
    Poststempelgilde als Band 64 in unserer Schriftenreihe erschienen ist. Dieser Band ist leider bei uns nicht mehr erhältlich.

    Übrigens listet der BOCHMANN-Katalog nur die Gelegenheitsstempel (Sonder-, Werbe- und Serienstempel) Deutschlands mit allen Gebieten auf. Derzeit gibt es über 70 Bände von diesem Katalog und es sind auch die österreichischen Stempel mit aufgeführt, die während des Zusammenschlusse ab 1938 erschienen sind. Das nur als Information.

    Freundliche Grüße

    Jürgen Zalaszewski
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  10. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von filunski
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    Hallo Gerald,
    ergänzend zu Jürgens Ausführungen. Es gibt einen Katalog für die deutschen Feldpoststempel des 1. Weltkrieges. Titel "Die deutsche Feldpost im Ersten Weltkrieg 1914-1918, Band II" von Horst Borlinghaus. Erhältlich über die Arge Feldpost 1.Weltkrieg.
    Hier mehr dazu: http://www.deutsche-feldpost1914-18.de/Literatur.html

    Schöne Grüße,
    Peter

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