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Thema: Literatur der Poststempelgilde e.V.

  1. #21
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    Hans-Jürgen Dobiat: Die weiterverwendung von deutschen Stempeln in Polen nach dem 1. Weltkrieg

    80 Seiten, 27 farbige Abbildungen, DIN A 5, broschiert. Erschien als Band 183 in der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V.
    Preis 10,00 €, Mitgliederpreis 8,00 €, alle zuzüglich Versandkosten.
    Zu bestellen bei: Literaturstelle der Poststempelgilde e.V., Grabbeweg 36a, 59494 Soest oder per E-Mail: info@poststempelgilde.de.

    Die wechselvolle Beziehung zwischen Deutschland und Polen hat jahrzehntelang das politische und gesellschaftliche Leben beider Nationen beeinflusst. Eine Beziehung, die in vielen Bereichen ihre Spuren hinterlassen hat. So auch in der Postgeschichte. Anhand von Marken, Stempeln und Belegen lässt sich auf beiden Seiten dieses Auf und Ab über die Jahre darstellen. Gildefreund Hans-Jürgen Dobiat legt uns mit der Studie zu den „Weiterverwendeten deutschen Stempeln in Polen nach dem 1. Weltkrieg“ einen weiteren Mosaikstein vor, der sich trefflich in das Gesamtbild der Postgeschichte dieser beiden Länder einfügt.
    Jahrelange Sammlertätigkeit, die Auswertung von Literaturquellen und der Austausch mit Sammlern weltweit, wie die stattliche Liste der Danksagungen belegt, hat es Hans-Jürgen Dobiat ermöglicht, ein umfassendes Bild zu zeichnen, das er in diesem Buch präsentiert.
    Neben historischen Hintergründen hat er seiner Arbeit Aufstellungen von Postorten und den verwendeten Stempeln sowie Aufstellungen der Postorte aus den weiter bestehenden Reichspostdirektionen, die an Polen abgetreten wurden, aufgeführt. Das in der Zeit 1918/1919, als der polnische Staat plötzlich wieder auf der Landkarte vorhanden war und es vorher (1914) keine polnische Verwaltung - weil es auch keinen Staat gab - zwangsläufig aus Mangel deutsche Poststempel, sei es in aptierter, teilaptierter oder unveränderter Form weiterverwendet wurden, liegt auf der Hand. Diese Übergangsphase reichte bis zu Beginn der 1920er Jahre. Erst mit einer Volksabstimmung wurde 1921 über den Verbleib des bislang unter alliierter Verwaltung stehenden Gebietes von Ostoberschlesien und die weitere Staatszugehörigkeit abgestimmt. Die daraus resultierende Teilung des Gebietes und die Festlegung, das weiterhin deutsches Geld seine Gültigkeit, auch in dem zu Polen zugeschlagenen Teil, behielt und die Post- und Telefongebühren weiterhin in deutscher Währung erhoben wurden, schufen für die Philatelisten ein neues Sammelgebiet. Auch dort gab es dann zwangsläufig deutsche Stempel, die im polnischen Teil weiterverwendet wurden und die in dieser Ausarbeitung ebenfalls aufgelistet worden sind.

    Diesen Band erhielten die Mitglieder der Poststempelgilde als Jahresgabe für 2011
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    Ohne Stempelkunde - keine Philatelie! http://www.poststempelgilde.de

  2. #22
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    Julius Bochmann: Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel - Maschinenserienstempel 1918 - 1945

    Julius Bochmann: Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel – Maschinenserienstempel Deutsches Reich 1918 – 1945, ergänzt und bearbeitet von Paul-Jürgen Hueske
    Erschienen als Band 1501 in der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V., DIN A 5, broschiert, 208 Seiten, über 400 Abb. in s/w und Farbe, Preis: 18,00 € , Mitglieder der Poststempelgilde und des Bücherrings (Nachweis) zahlen 15,00 €, alle zuzüglich Versandkosten. Bezugsadresse: Literaturstelle der Poststempelgilde, Grabbeweg 36a, 59494 Soest oder per E-Mail an: info@poststempelgilde.de.

    Nachdem bereits Helmut Oeleker 2010 eine komplette Neubearbeitung der Maschinen-Serienstempel der SBZ und der DDR, Teil des Bochmann-Kataloges, vorgelegt hat, folgt in diesem Jahr die Neubearbeitung der Maschinen-Serienstempel des Deutschen Reiches.
    Paul-Jürgen Hueske, bekannt als Autor vieler philatelistischer Fachbücher, hat sich über mehrere Jahre mit den Serienstempeln des Deutschen Reiches befasst. Resultat dieser Arbeit, bei denen Sammlerfreunde aus ganz Deutschland mitwirkten, ist der nun vorliegende Band. Hatte die Auflage von 1957 noch 50 Seiten Umfang zu bieten, so ist die Neubearbeitung auf mittlerweile über 200 Seiten angewachsen. Neben der bekannten Auflistung der verschiedenen Serien sind jetzt alle Stempel abgebildet. Die Angaben der Verwendungsorte findet man genauso bei der entsprechenden Serie, wie Zusatzinformationen, die früher über mehrere Hefte verteilt veröffentlicht worden sind. In einer alphabetischen Auflistung der Maschinenserienstempel kann man schnell den gesuchten Stempel finden, in weiteren Verzeichnissen die Orte, in denen Serienstempel verwendet wurden, sowie mit einer zusätzlichen Ortsübersicht der dort verwendeten Serien. Darüber hinaus wurde das Werk um eine Übersicht der bei der Feldpost verwendeten Serienstempel und der nach 1945 weiterverwendeten Serienstempel ergänzt.
    Viele bislang nicht belegte Stempelorte konnten nun nachgewiesen werden, auch neue Verwendungsorte wurden gefunden. Ohne das Bochmann-Nummernsystem zu durchbrechen, wurden sogar neuentdeckte Serienstempel aufgenommen. Auf der anderen Seite wurden Stempel gestrichen, die nicht durch Maschinen ausgeführt wurden. Diese werden in dem Teil der Handserienstempel mit aufgenommen, der für eine spätere Veröffentlichung vorgesehen ist.
    Mit aktuellen Preisen versehen gibt dieser Katalog den Freunden dieses beliebten Sammelgebietes umfassende Informationen an die Hand. Auch für Motivsammler dürfte dieser Katalog von Interesse sein, da sie alle Stempelbilder auf verwendete Motive überprüfen können.
    Die Poststempelgilde e.V. freut sich im Jahre ihres 75jährigen Gründungsjubiläums, dieses wegweisende Stempelwerk den Philatelisten zur Verfügung stellen zu können. Unser besonderer Dank gebührt dem Autor und Bearbeiter: Paul-Jürgen Hueske.

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  3. #23
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    Neuerscheinung: Prof. Dr. Reinhard Krüger: Telegramme zu den III. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Berlin 1951

    Prof. Dr. Reinhard Krüger: Telegramme zu den III. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Berlin 1951
    Band 186 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V., DIN A 5, broschiert, 164 Seiten, 128 Abb. in Farbe, Preis 19,00 € für Mitglieder der Poststempelgilde und des Bücherringes (Infla Berlin, Neues Handbuch) 15,00 €, bei Versand zuzgl. Versandkosten.
    Zu bestellen bei: Literaturstelle der Poststempelgilde, Grabbeweg 36a, 59494 Soest oder über: info@poststempelgilde.de

    Wer bislang das Telegrammblatt T 1* aus dem Sammelgebiet DDR – Ganzsachen nicht kannte, dürfte eine Überraschung erleben. Nicht nur das der Autor diesem Telegramm, erschienen zu den III. Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Berlin 1951, einen ganzen Band widmete, auch die hohen Preise, die für ein relativ modernes Stück Postgeschichte gefordert und bezahlt werden, dürften den Leser überraschen. Wenn man das Buch gelesen hat, weiß man um die Seltenheit dieser Ganzsache. Anschaulich hat der Autor die in Sammlerhand und in Museumsbeständen vorhandenen Telegramme beschrieben und aufgelistet. Wer der Ansicht ist, dass es sich dabei um eine relativ trockene Materie handelt, verkennt den Autoren Reinhard Krüger. Bedingt durch sein berufliches Hintergrundwissen versteht er es, neben den rein postalischen und philatelistischen Faktoren auch die äußeren Umstände der damaligen Zeit anschaulich darzustellen. Damit holt er ein kleines Stück deutscher Geschichte zurück ins Licht der heutigen Zeit.

    *Aus Michel-Ganzsachenkatalog Deutschland

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