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Thema: Antwortkarten

  1. #131
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    Zitat Zitat von Stan Beitrag anzeigen
    Hallo Radio Philatelice,

    hast Recht, am 3. August wurde der Antrag auf Aufnahme in die UdSSR gestellt. Bin da wohl in der Zeile verrutscht. Bis zum 13.III.1941 war die litauische Post (mit noch eigenen Briefmarken?) in "Betrieb". Am 14.III.1941 wurde sie durch die Post der UdSSR, offiziell, tätig.
    Spannend - danke. Anscheinend waren bis zum 14.03. (15.03.? - siehe oben) Mischfrankaturen möglich.

  2. #132
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    Wenn wir schon bei Lituaen sind.

    Hier eine schwedische Antwortkarte mit sowjetischer Zusatzfrankatur am 17.04.1941 zurück nach Schweden gesandt. Am 23.06.1941 ist dann die Wehrmacht einmarschiert.

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  3. #133
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    Die Frankatur blick ich jetzt aber nicht und das hat nix mit der Uhrzeit zu tun. Hatte die Antwortkare aufgeklebte Marken von Schweden, die dann nicht gereicht haben und die sowjetische Zusatzfrankatur notwendig machte? Hätte von Schweden eher einen Wertstempel erwartet als aufgeklebte Marken. Kann das jemand erklären ?

  4. #134
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    Zitat Zitat von Uwe Decker Beitrag anzeigen
    Die Frankatur blick ich jetzt aber nicht und das hat nix mit der Uhrzeit zu tun. Hatte die Antwortkare aufgeklebte Marken von Schweden, die dann nicht gereicht haben und die sowjetische Zusatzfrankatur notwendig machte? Hätte von Schweden eher einen Wertstempel erwartet als aufgeklebte Marken. Kann das jemand erklären ?
    Die schwedische Frankatur von 20 Oere deckte das Porto für die Rücksendung der Karte als einfache Auslandspostkarte. Die 20 Kopeken deckten das Porto für den Versand als Einschreiben. Die Mischfrankatur entspricht den Regeln des Weltpostvereins - das Porto der Amtwortkarte in Wertzeichen des Empfängerlandes (= Absendeland der Fragekarte), Zusatzfrankaturen in Wertzeichen des Absendelandes (der Fragekarte).
    Alles Informationen in meinem Exponat unter http://www.exponate-online.de/e_exponat.asp?a=1&e=15

  5. #135
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    Hier eine Antwortkarte aus Grossbritannien im Jahr 1969 von China zurück verwendet. Die britische Frankatur wurde nicht anerkannt. Kann jemand etwas zur chinesischen Frankatur sagen?

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  6. #136
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    Antwortkarte der britischen Post in Marokko / Gibraltar

    Hallo zusammen - heute brauche ich mal ein wenig Hilfe beim Entschlüsseln eines Beleges. Nachfolgend eine Antwortkarte, die von Rudolfstadt (Deutschland) zurück nach Mazagan in Marokko gelaufen ist. Verwendet wurde eine Karte von Gibraltar, wie sie auch von der britischen Post in Gibraltar verwendet wurde.
    Die Karte wurde wahrscheinlich über die deutsche Post in Marokko ausgeliefert - ein Umstand, der bei den verschiedenen parallelen Auslandspostanstalten durchaus häufig vorkommt.
    Die Annahme der Karte wurde verweigert und die Karte wurde an den Absender retourniert. Die Notiz dazu ist in deutscher Sprache - was auf die deutsche Post hinweist.
    Nun meine Frage:
    - gab es in Mazagan in 1902 ein deutsches und ein britisches Auslandspostamt
    - die Karte trägt einen Taxvermerk zu 20 (?). Was meint Ihr? Wurde die Karte schon bei der Hinsendung taxiert (ein Grund für die Annahmeverweigerung)? Wie setzen sich die "20" zusammen?
    - die Karte trägt zwei Taxstempel? Wo wurden diese angebracht?
    - Was heisst der blaue Vermerk oben links? "Zurück"?

    Jede Hilfe ist willkommen!

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  7. #137
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Antwortkarte Kenya - USA

    Hier auch mal wieder ein Neuzugang zu meiner Antwortkartensammlung aus Ostafrika.

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    Es handelt sich um einen bedarfsmässig verwendeten Antwortteil zu 8 Cent der USA, der im Juni 1970 von Kitale/Kenya nach Detroit/USA zurückgeschickt wurde. Allerdings - wie so häufig - wusste der Postler in Kenya nichts mit dieser US amerikanischen Antwortkarte anzufangen. Daher setzte er den Stempel nicht auf das Wertzeichen, sondern unten links auf die Karte. Dazu brachte er auf der seiner Meinung nach unfrankierte Karte drei Vermerke an: den roten T(ax)-Stempel, den Hinweis "insufficiently prepaid for air - diverted to surface" sowie den Nachportovermerk mit den fehlenden 80 Cent Postkartenporto über dem Bruchstrich und den 70 Cent für einen gewöhnlichen Inlandsbrief darunter. Mit diesen Informationen sollte der Postbeamte in den USA den Nachportobetrag berechnen. Allerdings wurden in den USA kein Nachporto erhoben, da dort vermutlich die ordnungsgemässe Freimachung der Karte erkannt wurde.

    Gerade so späte Verwendungen von Antwortkarten sind bedarfsmässig aus dem internationalen Postverkehr sehr selten zu finden. Zum 1.7.1971 wurden die Antwortkarten im internationalen Verkehr eingestellt.

  8. #138
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Zitat Zitat von Radio Philatelica Beitrag anzeigen
    Antwortkarte der britischen Post in Marokko / Gibraltar

    Hallo zusammen - heute brauche ich mal ein wenig Hilfe beim Entschlüsseln eines Beleges. Nachfolgend eine Antwortkarte, die von Rudolfstadt (Deutschland) zurück nach Mazagan in Marokko gelaufen ist. Verwendet wurde eine Karte von Gibraltar, wie sie auch von der britischen Post in Gibraltar verwendet wurde.
    Die Karte wurde wahrscheinlich über die deutsche Post in Marokko ausgeliefert - ein Umstand, der bei den verschiedenen parallelen Auslandspostanstalten durchaus häufig vorkommt.
    Die Annahme der Karte wurde verweigert und die Karte wurde an den Absender retourniert. Die Notiz dazu ist in deutscher Sprache - was auf die deutsche Post hinweist.
    Nun meine Frage:
    - gab es in Mazagan in 1902 ein deutsches und ein britisches Auslandspostamt
    - die Karte trägt einen Taxvermerk zu 20 (?). Was meint Ihr? Wurde die Karte schon bei der Hinsendung taxiert (ein Grund für die Annahmeverweigerung)? Wie setzen sich die "20" zusammen?
    - die Karte trägt zwei Taxstempel? Wo wurden diese angebracht?
    - Was heisst der blaue Vermerk oben links? "Zurück"?

    Jede Hilfe ist willkommen!
    Hier ein paar Antwortversuche meinerseits:

    - gab es in Mazagan in 1902 ein deutsches und ein britisches Auslandspostamt
    In Mazagan gab es seit dem 20.12.99 ein deutsches Auslandspostamt. Es gab zu dieser Zeit auch ein britisches Postamt in Mazagan, genauso wie ein französisches und ein spanisches.

    - die Karte trägt einen Taxvermerk zu 20 (?). Was meint Ihr? Wurde die Karte schon bei der Hinsendung taxiert (ein Grund für die Annahmeverweigerung)? Wie setzen sich die "20" zusammen?
    Der Taxvermerk zu 20 (Pfennig) sollte von der Deutschen Post in Marocco stammen. Zu diesem Zeitpunkt galt noch das Auslandsporto von 10 Centimos bzw. 10 Pfennig im Verkehr mit Deutschland. Nachporto also doppelte Postkartengebühr = 20 Pfennig.
    Die Karte wurde vermutlich in Deutschland nicht anerkannt - eventuell wegen des Wertstempels aus Gibraltar und der Versendung nach Marocco - Antwortkarten waren ja nur ins Ausgabeland zurück gültig und wer wusste in Deutschland schon, dass die britischen Auslandspostämter in Marocco Wertzeichen von Gibraltar verwendete. Daher vermute ich im Nachporto auch den Grund für die Annahmeverweigerung.

    - die Karte trägt zwei Taxstempel? Wo wurden diese angebracht?
    Meine Vermutung - der erste in Rudolstadt, der zweite in Marocco bei der Deutschen Post

    - Was heisst der blaue Vermerk oben links? "Zurück"?
    Ja, so lese ich das auch.

    Die Karte trägt übrigens auch noch einen britischen Taxvermerk zu 1d. Wo der angebracht wurde?

  9. #139
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    Wie bereits geschrieben, hat der Empfänger in Mazagan wegen des Nachportos den Empfang verweigert, aber ich frage mich, warum nicht das deutsche Postamt dort, sondern dasjenige in Tanger gestempelt hat.
    Ebenso unerklärlich finde ich, warum "Retour Verviers Cologne" zweimal vermerkt wurde, und zwar der Handschrift nach von ein- und derselben Person.
    Zu Haralds Frage bezüglich des britischen Taxvermerks kann die Antwort eigentlich nur Gibraltar lauten, denn es spricht wenig dafür, dass die Karte in Marokko das britische Postamt durchlaufen hat. Fragt sich dann nur noch, auf dem Hin- oder Rückweg ?

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