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Thema: Halbierung Bayern Nr. 10

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von bayern klassisch
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    Halbierung Bayern Nr. 10

    Hallo Experten,

    weil ich es gerade bei eBay gesehen habe, möchte ich mal dieses Angebot hier zeigen und zur Diskussion stellen:

    Hoizontal halbierte Bayern 6 Kr. blau der Ausgabe 1.10.1862 mit offenem Stempel 325 (München) auf Briefstück.

    Der Anbieter schreibt, dass alle Bayern - Prüfer es bisher abgelehnt hätten, das Stück als echt zu attestieren.

    Sie hätten aber auch nicht auf falsch erkannt, so dass, und ich unterstelle, dass das Geschriebene stimmt, das Briefstück unprüfbar ist.

    In der Fachliteratur ist von München keine Halbierung bisher bekannt geworden.

    Es gibt einen Brief mit einer halbierten Nr. 7, der 18 Kr. gelb, von München mit dem geschlossenen Mühlradstempel 217 vom 12.4.1856 nach Würzburg, der bei der 48. Salomon - Auktion im Mai 1956 angeboten wurde.

    Eine halbe 18 Kr. Marke wertete theoretisch 9 Kr. (nach der Vorschrift gar nichts), und eine Frankaturstufe von München nach Würzuburg mit dieser Wertigkeit gab es nicht. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur 6 oder 12 Kr. Briefe. Das Stück ist also definitiv als falsch anzusehen.

    Nach meinen Unterlagen sind Halbierungen, welcher Marken auch immer, nicht von größeren Poststellen bekannt, schon gar nicht von München, da es dort nie einen Markenmangel, den Hauptgrund für diese Notmaßnahmen, gab.

    Auch auf keiner anderen Halbierung Bayerns wurde je ein 325 echt geprüft.

    Ich bitte um Meinungen und Fakten hierzu.

    Beste Grüsse von bayern klassisch
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    Beatus ille, qui procul negotiis

  2. #2
    Vereinsmitglied Avatar von Cophila
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    Hallo b-k,

    In meinem Altdeutschland Spezial-Katalog und Handbuch 3. Auflage von Hans Grobe von 1963, schreibt dieser bei der 10a von "Halbiert" (als Preisbewertung steht dabei: 2000,-).

    Auffällig bei dem von dir gezeigten Stück ist für mich der komische Schnitt, der doch normalerweise diagonal zu erfolgen hätte, damit man den roten Seidenfaden noch zur Hälfte sichtbar dabei hat.

    MfG
    Mit freundlichen Grüßen

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von bayern klassisch
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    Hallo Cophila,

    die bisher bekannten Halbierungen der Nr. 10 sind in der Tat alle diagonal gewesen.

    Die Rolle des Seidenfadens - echt oder nicht - hat aber keine Rolle gespielt bei denen, die sie damals produziert haben, da kannst du ganz sicher sein.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch
    Beatus ille, qui procul negotiis

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von helgophil
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    Technik ...

    Eigentlich sollte ein BPP-Prüfer in der Lage sein festzustellen, ob Marke und Stempel

    1. Echt sind

    2. Zusammengehören

    3. Es sich nicht um eine Montage handelt.

    Aber da fehlt es eben an technischen Möglichkeiten.
    Das Thema hatten wir ja schon.

    helgophil

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Ferrari
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    Alles wie gehabt !

    Lieber Bayernklassisch,

    Das 6 Kr. Briefstück sieht schon ziemlich echt aus. Da haben wir nun wieder das Thema "unprüfbar" und die Frage, ob ein Stück dessen Falschheit nicht bestätigt werden kann nicht als echt zu bezeichnen ist. Die Klärung dieser Frage hat ja "Altsax" schon ausgiebig diskutiert.
    "Erstlesen" wird wieder seine Freude mit diesem Stück haben. Jeder Stempel kann demnach geprüft werden oder etwa doch nicht?
    Der Salomonbrief muß auch nicht zwingend falsch sein, denkbar wäre ja immer noch eine Überfrankierung.

    Mfg
    Ferrari

  6. #6
    Württemberg
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    Zitat Zitat von helgophil Beitrag anzeigen
    Eigentlich sollte ein BPP-Prüfer in der Lage sein festzustellen, ob Marke und Stempel

    1. Echt sind

    2. Zusammengehören

    3. Es sich nicht um eine Montage handelt.

    Aber da fehlt es eben an technischen Möglichkeiten.
    Das Thema hatten wir ja schon.

    helgophil
    Was schwebt Dir denn an technischen Geräten so vor? Der LHC Teilchenbeschleuniger beim CERN ist ja leider gerade außer Betrieb

    Gruß

    wuerttemberger

  7. #7
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    Hallo an alle,

    da ich die Halbierung bei ebay anbiete möchte ich auch etwas dazu schreiben.
    Ich selbst habe die Marke zu Herrn Sem und Herrn Stegmüller zur Prüfung geschickt. Herr Stegmüller sagte mir am Telefon das die Marke auch schon Frau Brettl vorlag. Desweiteren meinte er, das die Halbierung mit einen MR "325" vorkommen kann. Ich bin kein Bayern Profi. Aber m.E. ist das Angebot o.k. und in der Beschreibung steht ja alles.

    viele Grüße

    Kuestrow

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von helgophil
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    Böse Das gibt zu denken.

    @wuerttemberger,kuestrow

    Ich finde das schon sehr merkwürdig:

    Das Briefstück liegt ideal vor, Marke und Stempel sind gut zu erkennen, kein Stempelteilabschlag o.ä.

    Hat da vielleicht jemand Angst, etwas als echt zu prüfen, was sich dann als Fälschung herausstellen könnte.

    Es bleibt also nur der Gang zum Landeskriminalamt München.
    Die werden dann klipp und klar sagen, ob Marke, Stempel und Briefstück zusammengehören.

    Aber das hatten wir ja auch schon.

    @bk

    Eine halbe 18 Kr. Marke wertete theoretisch 9 Kr. (nach der Vorschrift gar nichts), und eine Frankaturstufe von München nach Würzuburg mit dieser Wertigkeit gab es nicht. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur 6 oder 12 Kr. Briefe. Das Stück ist also definitiv als falsch anzusehen.
    Herr Stegmüller sieht das anscheinend etwas anders. (Siehe Beitrag zuvor)


    helgophil
    Geändert von helgophil (22.11.2008 um 14:30 Uhr)

  9. #9
    Württemberg
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    Zitat Zitat von helgophil Beitrag anzeigen

    Es bleibt also nur der Gang zum Landeskriminalamt München.
    Die werden dann klipp und klar sagen, ob Marke, Stempel und Briefstück zusammengehören.

    Aber das hatten wir ja auch schon.


    helgophil
    Und wie machen die das?

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von helgophil
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    Frage

    @württemberger

    Und wie machen die das?
    Woher soll ich das wissen.

    Mir hat jedoch ein BPP-Prüfer von einem Fall erzählt, wo er selber eine Marke zur Prüfung nach München geschickt hat. (Teilstempel)

    helgophil

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