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Thema: Aus dem Briefkasten ....

  1. #31
    Registrierter Benutzer Avatar von DiDi
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    Aus dem Briefkasten ....

    .... stammt diese Ansichtskarte vom 21. Juni 1907 aus TORREÓN (Coah.) in Mexico, für die der Leitweg via Nueva York ! (New York) verlangt wurde, die einen Transitstempel von EAGLE PASS, Texas vom 22. Juni 1907 trägt und am 5.7.1907 in LAROCHETTE (Typ 33.01) beim Vorsteher des Steueramtes eintraf. Unsere Urlaubskarten aus Mexiko haben, einhundert Jahre später, auch etwa zwei Wochen gebraucht. Vielleicht hilft die Angabe des Leitwegs ja doch, damit´s schneller geht.

    Das wär’s für heute – wer hat denn noch „Exoten“ zu zeigen?

    DiDi
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  2. #32
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    Aus dem Briefkasten ....

    .... sicherlich, oder?

    Eine Ansichtskarte mit der Nr. 13A der k. u. k. Militärpost in Bosnien Herzegowina nach Luxemburg. Der Stempel von Sarajevo ist vom 21.9.1905. Ankunftstempel Luxembourg-Ville I (Typ 32.15) vom 24.9. Die Annahme der Karte wurde von Herrn Albert Müller wegen Porto-Nachzahlung verweigert (links, handschriftlich: refusé à cause de la taxe). In Luxemburg gab es 1905 noch keine Portomarken. Die vom Briefträger schon vorbezahlten 10 Centimes wurden ihm mittels ovalem rotem DÉBOURSÉ-Stempel wieder gutgeschrieben und die Karte ging zurück.
    Der in Sarajevo am 28.9. ermittelte Absender zahlte dann die geschuldeten 10 Heller, die mittels einer Militärpost-Portomarke verklebt wurden.


    Besten Gruß von
    DiDi
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  3. #33
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    Aus dem Briefkasten ....

    Nur mit 2 Centimes (statt 5 C. für Drucksachen im Umschlag frankiertes) Trauerbriefchen vom 2. 1. 1910 ab Luxembourg-Ville nach Brüssel. Die Sendung wurde mit einem T-Stempel versehen, der Nachportobetrag 10 mit Blaustift vermerkt. In Brüssel schon einer Portomarke beklebt, wurde die Annahme (laut rückseitigem, handschriftlichem Vermerk) wegen des Nachportos verweigert. Der Zusteller in Brüssel erhielt (Rahmenstempel REBUT) den ausgelegten Betrag zurück und drückte den zweisprachigen Rahmenstempel RETOUR A L’ENVOYEUR / Terug aan afzender auf. In Luxemburg wurde das fällige Nachporto dann eingezogen und der Betrag mittels Portomarke verklebt.

    So ein kleiner Umschlag, 97 x 62 mm: Und ein ähnlicher beschreibender Text sollte (wenigstens!) auf dem Albumblatt untergebracht werden, wenn man daran denkt den Beleg innerhalb einer Sammlung einer Jury vorzustellen.

    Viel Spaß
    DiDi
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  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von bayern klassisch
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    Hallo Didi,

    Der Zusteller in Brüssel erhielt (Rahmenstempel REBUT) den ausgelegten Betrag zurück
    Auch wenn es nicht ganz mein Gebiet ist, aber wie kommst du darauf, dass der Zusteller den Betrag auslegen musste, noch ehe er den Brief austragen und das Nachporto kassieren konnte?

    Gruß von bayern klassisch
    Beatus ille, qui procul negotiis

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von DiDi
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    Rebut

    Zitat Zitat von bayern klassisch Beitrag anzeigen
    Hallo Didi,



    Auch wenn es nicht ganz mein Gebiet ist, aber wie kommst du darauf, dass der Zusteller den Betrag auslegen musste, noch ehe er den Brief austragen und das Nachporto kassieren konnte?

    Gruß von bayern klassisch
    Hallo zurück bayern klassisch,

    der Zusteller musste die Portomarke ja vorher aufkleben und abstempeln.Marken und Stempel konnte er nicht mit herum tragen.

    Gruß
    DiDi

  6. #36
    Registrierter Benutzer Avatar von bayern klassisch
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    Hallo DiDi,

    ich hatte deinen Satz dahin gehend interpretiert, dass der Zusteller den Betrag für das geklebte Nachporto hätte vorschliessen müssen.

    Diesen von mir angesprochenen modus gab es früher bei Privatboten, aber nicht bei den Postboten.

    Alles klar und liebe Grüsse von bayern klassisch
    Beatus ille, qui procul negotiis

  7. #37
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    Eine R-Sendung aus dem Briefkasten ...?

    .... sicherlich nicht, aber eine ungewöhnliche Portostufe. 55 Pfennig (Mi.- Nr. 56/58A wie ich glaube) für Geschäftspapiere. Der Umschlag ist 32 x 15 cm groß und passte somit auch nicht ganz auf meinen Scanner. Portozusammensetzung dieser Sendung vom 8.4.1910 aus Zweibrücken nach Luxemburg: 35 Pfennig Porto (7 x 0,05 Pfennig, je 50g) + 20 Pfennig Einschreiben). Für 350 Gramm musste es wohl schon ein etwas größerer Umschlag sein.

    Mit schönen Grüßen
    DiDi
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  8. #38
    Registrierter Benutzer Avatar von bayern klassisch
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    Hallo DiDi,

    für "aus dem Briefkasten" spricht hier wahrlich nichts.

    Eine ganz besondere Versendungsart ist es aber auf alle Fälle - Glückwunsch!

    Das dürften 99,9% der Bayern - Sammler nicht kennen.

    Leider muss ich die katalogwertmässig etwas enttäuschen - eine A - Zähung sieht anders aus; das wäre ja auch zuviel des Guten gewesen. Schau mal, von den Zähnen abgesehen, auf das Jahr - da war die A - Zähnung schon lange Historie ...

    Beste Grüsse von bayern klassisch
    Beatus ille, qui procul negotiis

  9. #39
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    Hallo zurück an Bayern klassisch

    ... ich bin nicht enttäuscht, gestehe aber gern ein, dass ich hier "die erste beste"-Katalognummer genommen habe, ohne länger zu suchen .

    Pardon

    DiDi

  10. #40
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    Aus dem Briefkasten ....

    .... mal was Schönes aus der Pfalz nach Luxemburg.

    Gruß
    DiDi
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