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Thema: Schlüsselbelege

  1. #11
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @Setubal:

    Es ist mir bekannt, dass die Marken der PSNC nicht die ersten offiziellen Marken von Peru sind. Wie gesagt, die Beschreibung muss korrigiert werden. Die nächste Frage ist, ob man den Teil nicht komplett weg lässt - ich würde das nur schreiben, wenn ich eine echte 2 Reales-Marke zeigen kann.

    Die 2,30 Lire sind auf dem Beleg mit den Portomarken verklebt, aber auf dem Beleg steht "23". Das würde mich als Juror interessieren, warum wurde nicht 230 vermerkt. Als Juror interessieren mich alle Dinge, die nicht offensichtlich sind. Und diese Punkte fehlen oft in Deiner Beschreibung.

    Wenn das kein Wettbewerbsexponat ist, dann ist das auch kein Problem. Aber wenn das ein Wettbewerbsexponat werden soll, dann sollten die Beschreibungen vollständig sein.

    Beste Grüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  2. #12
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    [QUOTE=Lars Böttger;137143
    Wenn das kein Wettbewerbsexponat ist, dann ist das auch kein Problem. Aber wenn das ein Wettbewerbsexponat werden soll, dann sollten die Beschreibungen vollständig sein.

    Beste Grüsse!

    Lars[/QUOTE]

    Hallo Lars - ich bin wirklich nicht sicher, ob das stimmt. Ich habe mir eine ganze Anzahl von "Grand Prix"-Sammlungen angeschaut und mich da immer wieder gewundert, dass bestimmte Belege nur sehr kurz und sehr selektiv beschrieben sind. Am Anfang hat mich das ein wenig gestört - auch weil ich meiner Natur nach eher Deinem Ansatz einer "genauen" Beschreibung anhänge. Dann habe ich aber gemerkt, dass zu viele "genaue" Beschreibungen die "Story-Line" "killen". Heute bin ich der Meinung: wenn man "komplexe" (z.B. grenzüberschreitende Vorphila-Briefe) Belege immer genau beschreiben möchte, frisst das Platz und "zerstört" die Storyline und häufig auch die schiere "Schönheit" des Beleges. Ich bin daher nicht mehr so sicher, was die Vollständigkeit einer Belegbeschreibung betrifft. Die Frage ist eher: hat das Ausstellungsblatt eine Story und "kommt" diese Story "rüber". Hier lädt sich Seetubal natürlich einiges auf und beim gezeigten Blatt bin ich selbst nicht ganz sicher, ob die "Story" wirklich rüberkommt. Das liegt aber nicht an der "unvollständigen" Belegbeschreibung. Ich finde den Fakt mit den Privatpostmarken aber sehr spannend und stelle immer mehr fest, wie sehr wir uns als Philatelisten zu sehr auf die "amtlichen" Ausgaben fixiert haben.

  3. #13
    Setubal
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    Guten Morgen Lars,
    Guten Morgen Eric,

    die Real Marke ist echt (kommt beim scannen nicht so gut rüber) - aber, sollte die wirklich gezeigt werden? Meiner Meinung nach schon, denn sie gehört zur postalischen "Geschichte" der Sammlung.
    Zur Story Line gehört doch das Zeigen aller wesentlichen Aspekte der Entwicklung eines Themas. Die Geschichte der PSNC ist nun auch, dass nach dem Zerwürfnis mit der Panama Railway der Weg mit Schiffen ums Kap Horn befahren wurde. Wie geschrieben, zeige ich anschließend auch etliche Belege mit den entsprechenden Merkmalen aus der Süd- Atlantik Route.
    Ich habe da noch einen Beleg.
    (Kommt gleich)

  4. #14
    Setubal
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    ... das ist das "gute" Stück.
    Auch hier geht es mir in erster Linie um das Zeigen der Geschichte.
    Natürlich kein Stück für ein Exponat.
    (Sorry für den Schreibfehler in der Beschreibung: statt meiner sollte da mit einer stehen)

    Setubal

  5. #15
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @Setubal:

    Das Threadthema ist "Schlüsselbelege". Du schreibst bei Deinem letzten Blatt selber, dass man hier einen Nachweis der Markenverwendung nicht erbringen kann. Sehe ich auch so. Wenn der Brief echt wäre, dann wäre er hier in dem Thread gut aufgehoben. Aber so passt er nicht. Den Text würde ich inhaltlich noch einmal überdenken.

    @Radio Philatelica:

    Zeigst Du die PSNC-Marken in einem Peru-Exponat nicht, dann wird Dir jeder Juror das Fehlen ankreiden. Die Stücke sind recht teuer, das Weglassen erspart einem eine Menge Geld... Das ist die Krux mit vielen Ausgaben, die sehr teuer sind... (Vineta-Provisorium etc.).

    Sagen wir mal so: Die Beschreibung sollte sich immer auf das konzentriern, das nicht offensichtlich ist. Wie will man das philtelistische Wissen denn sonst den Juroren klar machen? Wenn man ein Buch über das Thema geschrieben hat, dann hilft das. Wenn man einen bekannten Namen trägt, hilft das auch. Ansonsten wird bei "Kenntnisse und Forschung" nie eine anständige Punktzahl rausspringen.

    Beste Grüsse!

    Lars
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