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Thema: an die lokalen ExpertInnen: 30167 Hannover 10

  1. #21
    Philatelie-Novize Avatar von Dudley Dursley
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    Hallo,

    leider, leider werden in der oben genannten CD seit 2013 die Postfilialen nicht mehr ordentlich gepflegt; auf der CD werden nur noch sehr unvollständige Daten geliefert. Falls jemand weiß, wo es die komplette Datei noch gibt, würde ich mich über eine Info freuen ...

    Aber bis 2012 waren die Daten komplett vorhanden und auf dieser Basis kann man auch mal eine Auswertung zu der hier aufgeworfenen Frage nach Filialen mit dreistelligen Nummern durchführen, etwa wie viele der neuen Postfilialen eigentlich dreistellige Nummern erhalten.

    Von allen im Jahr 2004 neu hinzugekommenen Filialen (rund 1.000 pro Jahr) haben 10,9 % eine dreistellige Nummer erhalten, im Jahr 2005 waren es 7,1 %, in 2006 dann 9,6 % und in 2007 erhielten 10,2 % eine dreistellige Nummer. Bis dahin also ein recht konstanter Verlauf.

    Im Jahr 2008 haben aber von allen neu hinzugekommenen Filialen plötzlich 75,8 % eine dreistellige Nummer erhalten; in diesem Jahr kam die Dreistelligkeit also sehr stark in Mode, 2009 waren es dann aber schon wieder nur 39,2 %, danach 2010 nur noch 26,1 % und 2011 erhielten 30,6 % eine dreistellige Nummer. Im Jahr 2012 war es dann mit der Dreistelligkeit endgültig schon wieder vorbei; von den neuen Filialen erhielten nur noch 4,9 % eine dreistellige Nummer.

    So weit die Informationen von der CD; es scheint also bezüglich der dreistelligen Nummern mal einen Trend gegeben zu haben, der aber schon wieder abgeklungen ist. Weshalb, warum die Filialen 2008 so verstärkt in die Dreistelligkeit gebracht wurden, bleibt eine interessante Frage.

    Viele Grüße

    Dudley Dursley

  2. #22
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    Na dann werde ich die Spekulations-Maschine mal mit einer mir neuen Abstempelung füttern. Vielleicht ergeben sich ja Erkenntnisse zur Frage, was der Grund fürs Vergeben dreistelliger U-Nummern in Orten ist, die locker mit ein- oder zweistelliger auskommen könnten und bislang auch ausgekommen sind.

    Dass diese Abstempelungen mit violetter statt schwarzer Stempelfarbe erfolgten, ist vielleicht nicht nur für Sempel mit dreistelliger U-Nr. typisch.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken    
    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  3. #23
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    Die Vergabe der Postamtsnummern hat sich seit dem Kriegsende mehrmals verändert. Aus meiner Erfahrung mit meiner Heimatsammlung in Aachen wurde ca. ab 2007 (dies kann auch etwas früher sein) die Postamtsnummern Zentral vergeben. Für die PLZ mit den Anfangsziffern 51 und 52 war seit etwa dieser Zeit das BZ 51 in Köln Ost zuständig. Jede Filiale im Einzugsgebiet der Vergabestelle bekam nun eine eigene Nummer. Alle Filialen mit den Anfangsziffern der PLZ 51 und 52 erhielten eine eigene Postamtsnummer. Ich bin mir sicher dass es mehrere Hundert sind, deshalb kann man sich sicher vorstellen, dass 2 Ziffern nicht mehr ausreichten.

    So bekam zum Beispiel die Filiale mit der bisherigen Postamtsnummer 52066 Aachen 1 nun die Postamtsnummer 110. Da sie einen neuen Stempel bekam trug dieser auch die Postamtsnummer 110. Zwischenzeitlich ist die Vergabestelle meines Wissens immer noch im BZ 51 aber die Vergabe der Postamtsnummer in den Stempel hat sich wieder geändert. Bei neuen Filialen oder Stempel wird nun wieder eine 2stellige Postamtsnummer vergeben. Auch kann auf Wunsch des Agenturnehmers anstatt der Postamtsnummer auch der Vorort eingetragen werden. In Aachen z.B. Aachen Laurensberg oder Aachen Kornelimünster.


    Sicher wird es bei den Vergabestellen der verschiedenen BZ Listen oder Aufzeichnungen geben welche Postamtsnummer welche Filiale hat im Stempel. Doch es dürfte mehr als schwierig sein dies bei diesen Stellen zu erfahren. Da wird mit dem Datenschutz argumentiert um keine Informationen herauszugeben. Man kann nur auf der Webseite der Deutschen Post die gewünschte PLZ angeben und danach Filiale im Umkreis suchen lassen und dann alle für seine Heimatsammlung relevanten abfahren und um Stempelabschläge bitten.

    Violette Stempelabschläge sind zwischenzeitlich von kleinen Filiale öffters zu finden. Da wird anstatt des Stempelkissen der Deutschen Post handelsübliche verwendet, warum auch immer.


    Gruß Heinz

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