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Thema: selbstklebende Marken - unterschiedliche Typen

  1. #31
    Deutschland-gest.-Sammler
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    weiteres Merkmal: gewundene weiße Linien entlang der Zahnspitzen

    Mehr oder weniger unbedruckt bleibende Zähne entlang des Unterrandes selbstklebender Marken sind wohl immer mal wieder anzutreffen - auch bei der Nürnberger Kaiserburg. Die oberen 5 abgebildeten Marken zeigen mehr oder weniger weiße Zähne, wobei die Grenze des bedruckten Bereichs gerade verläuft.

    Beim Durchsehen meiner Bestände fielen mir darüber hinaus Marken auf, die parallel zu den Zahnkanten gewundene weiße Linien zeigen (mittlere 5 Marken).

    Auch die Kombination beider Merkmale kommt vor (siehe untere 5 abgebildete Marken).

    Die ursprünglich aufgeworfene Frage möchte ich daher erweitern: Wie kommen solche Merkmale zustande?


    Danke an Trainfan für den Beitrag. Über die genannten Verwertungs-Möglichkeiten hinaus kommen noch zwei weitere in Frage: Fürs Erforschen von Plattenfehlern und anderen Feinheiten nutzbar machen sowie in Form von Briefausschnitten SammlerInnen von Abstempelungen im Tausch anbieten.
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    Geändert von Dirk Bake (20.10.2013 um 19:08 Uhr)
    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  2. #32
    Registrierter Benutzer Avatar von Ben 11
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    Hallo Dirk,
    anbei ein Ausschnitt aus dem Markenset "500 Jahre Sixtinische Madonna" mit ähnlichen Randerscheinungen unter dem Mikroskop betrachtet.

    Name:  Schnittkanten.jpg
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    Das erscheint als verschobene Stanzkante bei der Herstellung der Blätter. Ist wahrscheinlich nicht ungewöhnlich.
    Viele Grüße
    Ben.
    stay curious.

  3. #33
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Danke für die Einschätzung und das Zeigen einer anderen selbstklebenden Markenausgabe mit verglichbaren Merkmalen.

    Zur Abwechslung hier mal die Kaiserburg mit weiß gebliebenen Spitzen entlang des Ober- statt des Unterrandes. Um Rückfragen zuvorzukommen: Ich habe noch nicht ermittelt, wie häufig diese Ausführung vorkommt.
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  4. #34
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Täuscht der Eindruck, oder nimmt der Anteil selbstkebender Marken mit unbedruckten Enden zu? Von fünf mir bislang zugegangenen selbstklebenden Weihnachtsmarken 2017 weisen gleich drei deutlische weiße Enden auf. Die Abbildung zeigt exemplarisch oben und unten weiße Enden und zum Vergleich zwei "normale".
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  5. #35
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Wie werden solche Marken gedruckt - Bogen oder Rolle?

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  6. #36
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    Zitat Zitat von Arne_Ma Beitrag anzeigen
    @brfmhby
    Das Jagen ist ja in Ordnung, aber das betreibe ich lieber bei interessanteren Gebieten (Danzig, Memel etc).

    Ich erwarte einfach von der Post, dass Sie mir nicht immer wieder irgendwelche Versprechungen auf Vollständigkeit macht, ohne sich daran zu halten. Ich wohne in einem Vorort von Paris, wo man eben nicht einfach mal zum Händler gehen kann, um das Fehlende zu ersetzen. Für die hier ist selbst Luxemburg schon ein exotisches, d.h. schwer erhältliches Gebiet!

    Mein Abo umfasst jetzt schon die Einzelmarken (klassisch und selbstklebend), die Zehnerbögen, die Blockausgaben, die 5er-Streifen aus den Markenboxen sowie die Markensets. Das sollte doch eigentlich reichen, tut es aber offenbar nicht! So habe ich 2007 z.B. nicht diesen 10er-Zusammendruck mit verschiedenen Marken der Dauerserie Blumen erhalten. Jetzt dieses Theater mit den mir eigentlich verhassten selbstklebenden Marken! Wozu hat man eigentlich ein Abonnement?


    Gräm Dich nicht um den Blumen-Zusammendruck von 2007, den kannst Du heute nach 11 Jahren noch bei der Post in Weiden
    für 1,- Euro bestellen, soviel Du haben willst.
    So wie alle anderen Abo-Jahrgänge seit 2001 auch.

    Nach meiner Meinung sind Gegenstände, die der Hersteller zeitlich unbegrenzt anbietet, keine Sammlerstücke mehr.

    Vielleicht bekomme ich im Jahr 2023 ja einen Anfall und möchte Bund der Eurozeit komplett haben.
    Dann kann ich in Weiden anrufen und sagen bitte die Jahrgänge 2001 - 2023 zusenden.

    Das soll "Sammeln" sein?

    "Mögliche" Wertsteigerungen sind damit für alle Zukunft ausgeschlossen, wenn man zum Postpreis alles bestellen kann,
    und der Verkaufspreis steht auch schon fest. Er beträgt 80 % vom Frankaturwert und wenn man bei ebay einstellt
    gehen davon noch einmal 10 % Provision ab.

    Wer sich diese grandiose Verkaufsstrategie ausgerechnet für Sammlergegenstände ausgedacht hat,
    kann vom Briefmarkensammeln keine Ahnung haben.

    Da war die Bundespost früher klüger (und erfolgreicher).
    Die hat nach 2 Jahren alles aus dem Verkauf genommen und dafür bei den Neuausgaben Millionen verkauft,
    weil sich jeder vor dem Ausverkauf eindecken wollte.

    Vielleicht ist des restliche Häufchen von Abo-Sammlern ja mal so weit geschrumpft,
    dass sich der ganze Aufwand für die Herstellung von ca, 70 Briefmarken jährlich nicht mehr rechnet.

    Und mit etwas Glück findet sich wenigstens dann mal jemand in Weiden, der erstmals die Frage stellt:

    Warum wollen die Leute nicht mehr sammeln, was haben wir falsch gemacht?
    Geändert von bin-jetzt-da (10.03.2018 um 07:39 Uhr)

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