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Thema: Aufbau einer Prüfsammlung Luxemburg

  1. #11
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    ... nebenbei ...

    Hallo Lars,

    ich denke, dass es unheimlich nützlich und Horizonterweiternd ist, verschiedene problematische Themen von Zeit und Abnützung der nachgewiesen echten, aber auch falschen (rückdatierten) Stempeln, zu besprechen, zumal es andere Sammler gibt, die auch viel Material und Wissen mitbringen.
    Andererseits meine Frage bezüglich der Fälscher, die ev. auch nachgemachte Klischeestempel anfertigen und genau aus diesen Informationen Nutzen ziehen (könnten)…
    Außerdem würden sich die Fälscher nicht gerade die Stempel vornehmen, die gerade selten vorkommen und wo der Prüfer auch nicht ausreichend „Nahtlose“ Chronologie der Stempel zum Vergleich hat?
    Was meinst du dazu? Oder ist das (fast) ohne Belang?

    Fragende Grüße aus Österreich

  2. #12
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @jurek:

    Die Gefahr sehe ich nicht. Seltene Stempel sind besser erforscht, als die "normalen" Stempel von Luxemburg oder Echternach oder Diekirch. Es ist wichtiger, davon möglichst lückenlose Zeitreihen aufzubauen. Ausserdem bieten sich nur wenige Marken für Nachstempelungen an.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  3. #13
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    In Essen haben wir auch Stempel diskutiert. Viele Abschläge von Falschstempeln der Type "Grosser Zweikreis" sind sehr zart abgeschlagen. Allerdings gibt es auch sehr klare und saubere echte Abschläge. Der Brief der "Luxemburger Zeitung" ging für den verbilligten Tarif von 10 Centimes in den Grenzrayon nach Belgien (30 KM vom Abgangspostamt zum Ankunftspostamt; von 1867 - 1907 gültig).

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  4. #14
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Postes Relais No. 11

    Die "Postes Relais"-Stempel sind von Stempelsammlern sehr gesucht, da diese Postämter sehr klein waren und es z.T. nur wenige Abschläge gibt. No. 11 war das Postamt Walferdange, bisher bekanntes Letztdatum des Stempels der 26.09.1891. Gestern bekam ich für ein paar Euro eine kleine Sammlung Luxemburg bei eBay. Damit habe ich einige Abschläge mehr für meine Stempelsammlung (auch von anderen Stempeln, im Verhältnis enthält das Lot sehr viele brauchbare Abschläge, dazu zwei Firmenlochungen), auch das Spätdatum für den Stempel Nr. 11 kann jetzt in den Oktober 1891 geschoben werden.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  5. #15
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Vielleicht ein wenig außerhalb des Themas…

    Um ein Prüfver zu werden, verlangt es vieeel Mühe, Zeit, Geld …
    Welchen Mikroskop hast du oder kaufst du dir mal, um den eventuellen Fälschungen auf die Pelle zu rücken?
    Wirst du auch den PC zur Prüfung vewenden?
    Tust du inzw. bei einem Prüfer mitarbeiten, um sich darauf vorzubereiten, oder ist es noch nicht soweit?
    Ich denke, dass außer den Stempeln, hast du auch versch. Stücke mit Alterungs- und chem.Verfärb.-faktor…, oder?
    Oft ist das Prüfen auf Farben der o-Marken anders als bei ** … Oder wie machst du das bei deinem Aufbau deiner Prüfsammlung?
    Wie weit bist du schon (wenn ich fragen darf), und wann meinst du, dass es voraussichtlich sein wird, dass du im BPP dabei sein wirst?

    Beste (aber neugierige, auch wenn das Gebiet für mich pers. völlig uninteressant ist) Grüße und Wünsche aus Austria!

  6. #16
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Jurek,

    momentan steht ein altes Olympos-CH2 auf meinem Schreibtisch. Ich habe noch nicht viel damit gearbeitet, da ich mich derzeit auf die Stempelsammlung konzentriere. PC gehört auf jeden Fall dazu.

    Ich werde einen Bekannten fragen, ob ich ihm für ein paar Tage beim Prüfen über die Schulter kucken kann.

    Farbenprüfen lasse ich weg. Das gibt nur Ärger. Wer will, kann sich gerne entsprechende Farbreihen aufbauen. Das ist bei Luxemburg ein sehr ergiebiges Thema, das Spass macht.

    Alterungszustände hat man bei grossen Sammlungen immer dabei. Das sehe ich nicht als ein Problem an. Ich achte in erster Linie auf den Stempelabschlag.

    Mein Ziel ist es, in ca. 2 Jahren ausserordentliches Mitglied zu werden. Ich weiss auch, dass das noch ein langer Weg ist...

    Anbei eine Neuerwerbung für die Stempelsammlung: Abschlag des "Petit Francais" von Mondorf.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  7. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von olikli
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    Zitat Zitat von deckelmouk Beitrag anzeigen

    Farbenprüfen lasse ich weg. Das gibt nur Ärger.
    Hallo Lars,

    bist Du sicher, dass Du das so einfach machen kannst? Zum einen ist da die Frage, ob der BPP solche eng umgrenzten Prüftätigkeiten überhaupt zuläßt. Und selbst wenn das der Fall sein sollte, wäre ich als Kunde damit überhaupt nicht glücklich.

    Soll es dann wirklich so sein, dass ich die gleiche Marke zu zwei Prüfern schicken muß, weil der eine nur den Stempel und der andere nur die Farbe prüft?

    Ich denke, man wird sich nur einen Ruf als kompetenter Prüfer aufbauen können, wenn man alle Aspekte des Prüfwesen beherrscht. Beschränkung im Sammelgebiet auf bestimmte Ausgaben ist ja ok. Diese Eingrenzung sollte dann aber mit einer möglichst umfassenden Kenntnis über das Prüfgebiet einhergehen.

    Viele Grüße,
    Oliver

  8. #18
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Oliver,

    m.E. gehört das Prüfen von Farben nicht zum originären Prüfspektrum eines Verbandsprüfers: "Die Tätigkeit des Prüfers kann die Einordnung des Prüfgegenstandes nach Druckart, Type, Wasserzeichen, Trennungsart, Farbe, Lochung und Papier gegen besondere Berechnung gemäß Ziffer 10.4. einschließen, soweit diese in den für das Prüfgebiet maßgeblichen Katalogen aufgeführt sind." - Punkt 4.2. "Umfang der Prüfung" (Vorhebung durch mich).

    Ich sperre mich bei Luxemburg nicht gegen eine Farbbestimmung. Dazu müsste m.E. das Thema grundsätzlich aufgearbeitet werden. Im Gegensatz zu Krone/Adler im Deutschen Reich sind die Farben relativ einfach zu bestimmen. Aber ich reisse mich nicht wirklich darum.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  9. #19
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Im polnischen Hauskatalog sind die Farben für eine bestimmte Ausgabe von ca. 15 auf 6 reduziert worden, weil niemand überhaupt beweisen konnte, dass es soviel unterschiedliche Auflagen gegeben hat. Wer kann behaupten, dass manchmal nicht Licht, Chemie und andere Effekte aktiv waren? Oder waren da vielleicht "wertsteigernde" Interessen aktiv, die nichts mit der Realität zu tun haben?

    Aleks
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  10. #20
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    Farbenprüfen

    Hallo,

    betreffend zu den klassischen Ausgaben Luxemburgs:

    die Farbe festzustellen stellt eigentlich kein Problem dar. Doch daraufhin ein "Emissionsdatum" dieser verschiedenen Farben zu erschliessen ist bei den meisten klassischen Marken Luxemburgs unmöglich. Man findet schon einige Litteratur über die Farben und Emissionsdaten dieser Marken, doch dies ist leider keine Information aus einer sicheren Quelle.
    Zum Beispiel die Emission von Bruck (1874 bis 1879):
    Von den klassischen Marken sind nur die damaligen Lieferdaten an die Post bekannt; keine Druckdaten bekannt! Die Marken lagen auch noch vermutlich bei dem Drucker auf Vorrat und bei jedem Druckvorgang wurden die Farben frisch gemischt.
    Bei einer Lieferung an die Post kam es also vor, dass verschiedene Farben bei einer einzigen Bestellung ausgeliefert wurden!
    Die einzige Farbe, die man beweisen könnte (logischerweise), ist die der ersten Lieferung.
    Doch von dieser Emission besitze ich 2 komplette Bögen, wovon die obere linke Marke eine andere Farbe hat als die untere rechte. Die Farben sind also dazu noch so schlecht aufgetragen.
    Ein Prüfen der Farben dieser Emission, mit Hinweis auf ein Emissiondatum, wäre eher Selbstmord oder ein Zeichen der Unkompetenz!

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