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Thema: Bitte an alle um Mitarbeit

  1. #21
    Registrierter Benutzer Avatar von Altsax
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    Zitat Zitat von deckelmouk Beitrag anzeigen
    Für mich zeigt übrigens die Seite (genauso wie Exponet), dass man Exponate sehr wohl a) im Internet vernünftig präsentieren und b) gemütlich von zu Hause aus betrachten und c) mit hoher Sicherheit auch kompetent jurieren kann.
    Lieber Lars,

    diese Meinung teile ich voll und ganz. Die Frage ist nur, warum das "kompetente Jurieren" nicht stattfindet. Der Unterschied zum berühmt-berüchtigten Jurygespräch wäre doch, daß man an dieser Stelle nicht mit Allgemeinplätzen durchkäme, sondern sich wirklich qualifiziert im Detail äußern müßte. Ist es etwa das, was gescheut wird?

    Im Forum könnte eine wirklich qualifizierte und konstruktive Auseinandersetzung mit den Exponaten stattfinden. An "Zeitmangel" kann es doch nicht liegen, daß das nicht bzw. kaum geschieht. Immerhin ist man hier nicht an Termine gebunden, sondern kann selbst bestimmen, wann man seinen Beitrag liefert.

    Ich bin überzeugt davon, daß wesentlich mehr Exponate eingestellt würden als bisher, wenn ein entsprechendes feedback gegeben wäre. Friedhofsruhe animiert nicht zu Aktivitäten.

    Liebe Grüße

    Jürgen

    PS: Mir ist bewußt, daß Du nicht der Adressat für Kritik sein kannst, aber Du bist einer der wenigen ansprechbereiten Vorstandsmitglieder.

  2. #22
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Lieber Jürgen,

    was Du schreibst, ist Wasser auf meine Mühlen

    Ein Anfänger wird im Forum mehr Tipps und Hinweise erhalten, als ein erfahrener Aussteller. Dein Exponat in seiner jetzigen Form auf sieben Rahmen "runterzufahren" ist ein schwieriges Unterfangen, da nicht alle postgeschichtlichen Implikationen auf anhieb klar sind.

    Ich sehe bei "Exponate Online" auch für Juror-Eleven ein gutes Übungsfeld. Hier kann man sein Wissen einsetzen bzw. in der Diskussion mit dem Aussteller lernen. Ein Online-Exponat hat auch den Vorteil, dass es nicht in drei Tagen wieder verschwindet. Man hat länger Zeit, sich damit zu beschäftigen. Das ist bei einer "traditionellen" Ausstellung einfach nicht möglich. Ich kann einfach nicht meine Bibliothek mitschleppen - bei Online-Ausstellungen kann ich bei fraglichen Stücken mir gezielt Informationen beschaffen.

    Mein Problem ist, dass ich keine grosse Lobby habe. Für mich sind Online-Ausstellungen ein machbarer und guter Weg. Und zwar gut für die Qualität der Jury-Beurteilungen und gut für die Hinweise, die ein Aussteller erhält. Und es ist m.E. ein kostengünstigerer Weg, weil keine Rahmen transportiert werden, keine Fernreisen stattfinden und trotzdem ein viel grösserer Interessentenkreis angesprochen werden kann.

    Beste Ausstellergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

  3. #23
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    In der neuen „Philatelie“ sind einige Interessante Ansätze zu dem Thema zu lesen die mich eigentlich hoffnungsvoll stimmen.
    Rom wurde auch nicht an einem tag erbaut…
    Mitglied bei:
    BDPh, APS, RPSL (FRSPL), SG-Lateinamerika, FG Indien, AROS, NTPSC, ONEPS, COPAPHIL etc...

    Sammelgebiete:

  4. #24
    Registrierter Benutzer Avatar von Altsax
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    Hallo 22028,

    bei den "interessanten Ansätzen" handelt es sich aber lediglich um Ideen, denen wohl nicht nur Dr. Leupold ablehnend gegenübersteht.

    Die eigentliche "Revolution" bestünde doch nicht darin, daß im Internet präsentierte Exponate zu bewerten wären, sondern in der damit zwangsläufig verbundenen Transparenz der Beurteilungskriterien.

    Aktuell erhält der Aussteller einen Bewertungsbogen mit Punktzahlen in einigen wenigen Rubriken, fast immer ohne zusätzliche Anmerkungen. Das Jurygespräch, so es denn stattfindet, ist nur bei wenigen Juroren wirklich ergiebig. Wenn nicht grobe Fehler im Aufbau zu kritisieren sind, geht es nahezu ausschließlich um Allgemeinplätze, Kritik an unbedeutenden Details oder um die "wertvolle" Aussage, daß diese oder jene Seltenheit dem Exponat gut täte.

    Eine Beurteilung im Internet müßte zwangsläufig wesentlich substantieller sein. Damit stellte sie weit höhere Ansprüche an die Juroren in Bezug auf Sachkenntnis und die Intensität der Beschäftigung mit dem Exponat. Das ist die eigentliche "Revolution", und deshalb wird die Erbauung Roms wohl noch sehr lange auf sich warten lassen.

    Beste Grüße

    Altsax

  5. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von Bill
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    Ich hätte eine ganz andere Bitte. Könnte man die Online-Sammlungen nicht so programmieren, dass man sämtliche Blätter nach und nach anschauen kann? Es ist immer ätzend, wenn man nach zwölf Blättern den nächsten Rahmen auswählen muss und dabei den Faden verliert.

    Gruß: Bill

  6. #26
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Das geht bei Lightbox (das genutzte Tool zum Zoomen) nur, wenn sich alle Mini-Seiten auf einer Seite befinden. Das würde allerdings wieder Ladezeit bedeuten.

    Die Anlehnung an die Rahmengröße ist m.E. schon nicht schlecht. man kann z.B. auch mal diskutieren, welche Auswirkungen die Platzierung bestimmter Objekte am Anfang eines Rahmens hat.

    Manche Aussteller machen sich Gedanken, wie sie auch durch die Anordnung im Rahmen Inhalte zusätzlich strukturieren und wie sie es vermeiden die Knaller in die untere Zeile zu bringen. Auf Juroren bekommen Rückenschmerzen, wenn sie sich dauernd bücken müssen.

    Eher interessant wäre es, statt Lightbox das Tool Floatbox einzusetzen. Floatbox skaliert das aufgezommte Bild so, dass es ins Browserfenster passt. Die Bedienelemente lassen sich besser platzieren, so dass man nicht scrollen muss.

    Aleks
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  7. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von Radio Philatelica
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    Einige Anregungen und Bemerkungen

    - grundsätzlich finde ich es gut, dass man online Exponate als Betrachter studieren und bewundern kann, ebenso wie als Aussteller "ausstellen".
    - die Auswahl ist aus meiner Sicht recht beschränkt und ich würde mir deutlich mehr Sammlungen online vorstellen. Hier wäre es sinnvoll, wenn man eine regelrechte Initiative starten könnte, um mehr Sammlungen online zugänglich zu machen.
    - die Bedienung ist aus meiner Sicht antiquert und lehnt sich viel zu stark an die Rahmen-/Blattlogik von Ausstellungsrahmen an. Ich bin der Meinung, dass die aktuelle Lösung so zu einem Innovationshemmer wird. Die Generation "Internet" kann man so kaum abholen.
    - ich fände es gut, wenn man zu jeder Marke, zu jedem Beleg und jedem Blatt Kommentare hinterlegen könnte. So könnte der Aussteller viel mehr seines Wissens aber auch seines "Erlebens" teilen - durchaus auch mal spannend, persönlich und emotional (... Da habe ich lange nach gesucht ..., ... mein Mitbringsel von der Briefmarkenexpo in Übersee ..., etc.). Der Betrachter könnte ebenfalls sein Wissen und seine Meinugen teilen. Die direkte Kommentarfunktion wäre viel besser als der doch eher separat zu betrachtende Thread.
    - schön wäre es auch, wenn man die Ausstellungshistorie und die Erfolge online hinterlegen könnte.
    - eine weitere Idee wäre eine echte Online-Software für reine online-Sammlungen.
    Geändert von Radio Philatelica (29.12.2012 um 22:23 Uhr)

  8. #28
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Es gibt nicht nur beim BDPh Online-Exponate.
    Virtuelle Ausstellungen
    Allein im Exponet sind 789 Exponate ausgestellt.

    Aleks
    Geändert von Michael Lenke (29.12.2012 um 22:38 Uhr)
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  9. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von Radio Philatelica
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    Es ist sicher richtig, dass bei Exponet deutlich mehr Exponate zu finden sind. Zu den obigen Kommentaren müsste man hier noch dringend eine gescheite Suchmaschine mit Verschlagwortung auf die Verbesserungsliste setzen.

  10. #30
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @radio philatelica:

    Du hast recht, im Augenblick ist das Internet bzw. Exponate Online nur ein Abbild der Exponate im Internet. Sie sind weder interaktiv, noch so aufgebaut, dass sie die Möglichkeiten des Mediums nutzen (Verlinkung zu weiterführenden Quellen z.B.). Das ist aber dem "Medium" geschuldet, die Exponate sind tatsächlich in vielen Fällen so ausgestellt gewesen und nicht speziell für das Internet konzipiert worden. Das liesse sich bei rein virtuellen Ausstellungsseiten beheben.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

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