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Thema: 1852 - 1859 (Wilhelm III - Markenausgabe)

  1. #11
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    Alle guten Dinger sind 3

    Hier nun das dritte Exemplar, zentral gestempelt

    Grüsse
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  2. #12
    Homo philatelicus hisp. Avatar von buzones
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    @olilux: Gestatten?



    Besser ging's leider nicht...
    Beste Philagrüße
    Ralf


  3. #13
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    eBay B´scheisserlespreise - oder die alte Geschichte von "Gier frisst Hirn"

    Diesen Dreierstreifen habe ich vor ein paar Tagen bei eBay gekauft. Der Preis war 102 Euro, vielmehr hätte ich nicht bezahlen wollen. Und das aus guten Grund... Als ich das Stück in den Händen hielt, waren meine Gefühle gemischt:

    - Starker Knick (auf dem Scan nur sehr schemenhaft zu sehen) - wahrscheinlich hat jemand die Marken von einem Brief gezogen

    - Papier gelblich verfärbt, da die Gummierung noch vollständig vorhanden war (wenn jemand meint, er müsste unbedingt klassische Marken postfrisch sammeln... Naja...)

    - Höchstwahrscheinlich a-Farbe: Sehr schwarz, sehr feiner Druck, Dreiringstempel hinterliess ein Loch in der Marke (m.W. ein Hinweis auf die erste Ausgabe)

    Der letzte Punkt rettet das Stück. Auf dem eBay-Bild sieht es eher nach einer der späten billigeren Farben aus. Damit hab ich nicht zuviel ausgegeben, aber auch kein Schnäppchen gemacht. Die Lehre aus dem Beitrag: Verkäufer, die sich keine Mühe mit der Beschreibung und den Bildern machen, müssen sich nicht wundern, wenn man davon ausgeht, dass man eh über das Ohr gehauen wird und entsprechend wenig bietet. Das heisst nicht, dass die Markenpreise durch eBay gesunken sind, sondern dass die Erfahrung einen lehrt, nicht zu aggressiv heran zu gehen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von DiDi
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    Lehre

    Lieber Deckelmouk ,

    auch in dem "Zustand" ist dieser Dreierstreifen (aus dem Jahre 1852 oder 1853)
    seinen Preis wert.
    Wieviele davon sind wohl noch erhalten?

    Gruß

    DiDi

  5. #15
    Luxemburg-Sammler Avatar von Ulli D.
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    Blinzeln

    auch in dem "Zustand" ist dieser Dreierstreifen (aus dem Jahre 1852 oder 1853) seinen Preis wert.
    Wieviele davon sind wohl noch erhalten?

    Gruß

    DiDi
    Einen gibt davon gibt es hier (leider habe ich den nicht für 102 Euro bekommen
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  6. #16
    Luxemburg-Sammler Avatar von Ulli D.
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    ....und dann wäre da noch dieser Brief – allerdings nicht mit einem Dreierstreifen, sondern links mit einem Paar (rechts angeschnitten) und rechts einer Einzelmarke (unten und rechts angeschnitten). Den Zustand der Marken könnte man sich zwar wesentlich besser vorstellen, er hat mich aber nicht wirklich weiter interessiert.

    Die Gründe:
    Mit Einzelmarken der ersten Ausgabe 1852 konnte man bis 1859 lediglich einfache Inlandsbriefe (10 Centimes) und einfache Auslandsbriefe bis 10 Meilen in das Gebiet des deutsch-österreichischen Postvereins darstellen. Für alle anderen Sendungsarten und Destinationen waren bereits Mehrfachfrankaturen notwendig. 1853 kam man beim Postamt der Stadt Luxemburg daher auf den Gedanken, Stempel zu fertigen, die mit einem Abschlag mehrere Marken entwerten konnten. Diese Stempel mit 26, 30 bzw. 46 Balken wurden „Colosse“ genannt und überstanden das Versuchsstadium nicht. Sie sind in der Literatur bislang nur aus den Monaten März/April 1853 bekannt gewesen.

    Hinzu kommt nun noch dieser Brief vom 13. Dezember 1853, entwertet mit dem 46 Balken-Stempel (Porto: 30 Centimes für einfache Briefe nach Belgien außerhalb der Provinz Luxemburg). Er lief also 8 Monate später – entweder wurde der Stempel noch einmal aus der Schublade geholt oder es sind bisher aus den Monaten Mai – November 1853 keine Briefe gefunden worden.

    Fazit: Erhaltung der Marken ist nicht alles.

    Herzliche Grüße

    Ulli
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  7. #17
    Heimatsammler + Luxemburg Avatar von heku49
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    Spitzenmäßig Ulli, Glückwunsch.

    Zu meinem Geburtstag erhielt ich den folgenden Brief von meiner Frau (frage mich nur wo sie den her hat) mit einer Nr. 1 gestempelt 1. August 1857. Laut Angabe sollte es die Farbe "J" sein. Im Handbuch steht jedoch als Ausgabedatum für die Farbe erst der Dezember. Für die Farbe "I" ist er mir zu dunkel. Laut meinem Farbenführer (mit dem ich nicht besonders zurecht komme) tendiere ich zur Farbe "G" von 1856. Können so lange noch Bestände, gerade in Luxemburg, vorhanden gewesen sein? Was ist Eure Meinung dazu. Farbbestimmung am PC bestimmt nicht gut möglich.

    Gruß Helmut
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  8. #18
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    Gestempelte Nachdrücke

    Hallo,

    Sind eigentlich von den Nachdrücken gestempelte Exemplare bekannt? Lars hat zwar von 1906 als Nachdruckdatum gesprochen, aber R. Goebel spricht von 1904. Da die Marken ja erst am 1.1.1906 ausser Kurs waren, könnte es doch real gestempelte Nachdrücke geben ... oder?

  9. #19
    Luxemburg-Sammler Avatar von Ulli D.
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    Hallo Pasbal,

    echt gestempelte Neudrucke kann es nicht geben. Die Neudrucke sind erst 1906 angefertigt worden und dies aus gutem Grund: Nachdem die erste Narkenausgabe mit Wirkung vom 31.12.1905 ungültig geworden war, konnte Majerus (der für die Neudrucke verantwortlich zeichnete) nämlich nicht mehr wegen Nachmachung von Staatspapieren und Banknoten belangt worden.

    Gruß

    Ulli

  10. #20
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    Besten Dank Ulli!

    Weiss man, was mit den Druckplatten geschah?

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