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Thema: 1940 - 1944 (Deutsche Besetzung)

  1. #11
    Heimatsammler + Luxemburg Avatar von heku49
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    Am 1.10.1940 erschien die erste Serie der Überdruckmarken. Aufdruck Luxemburg auf Hindenburg-Ausgabe. Hier ein portorichtiger Ersttagsbeleg auf eingeschriebener Karte. Poststempel noch luxemburger Art, E-Zettel schon eingedeutscht.
    Gruß Helmut
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  2. #12
    Heimatsammler + Luxemburg Avatar von heku49
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    Portorichtiger Einschreibebrief vom 31.12.1941, dem letzten Gültigkeitstag der Überdruckmarken. Hier die Marken aus Luxemburg, Lothringen, Elsaß und des Deutschen Reichs gemeinsam verklebt.
    Gruß Helmut
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  3. #13
    Heimatsammler + Luxemburg Avatar von heku49
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    Mit den Überdruckmarken Hindenburg erschienen auch 2 Postkarten mit Überdruck, eine für Ortsporto 5 Pfennig und eine für Fernverkehrsporto 6 Pfennig. Karte mit dem Ortsporto nach Bielefeld wurde irrtümlich nicht mit Nachgebühr belegt.
    Gruß Helmut
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  4. #14
    Deutschland 1933 - 1949 Avatar von Kontrollratjunkie
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    Luxemburg im II. Weltkrieg

    Natürlich ist mein Beleg, den ich heute vorzeigen möchte, nicht für den Posthistoriker geeignet, auch nicht für den Puristen der Bedarfspost.
    Mir gefällt er aber trotzdem .

    Gruß
    KJ
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  5. #15
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    Geschwärzter Hitler

    Aus einem geschichtlichen Standpunkt finde ich diesen Beleg höchst interessant: Luxemburg Stadt wurde am 10. September 1944 befreit. Die Allierten gerieten dann im Norden des Landes ins Stocken - die Ardennenoffensive hatte noch nicht stattgefunden - und Luxemburg hatte noch keine Nachkriegsmarken in Umlauf gebracht (dies geschah erst am 6.11.44).
    Das Leben musste aber weitergehen, und so benutzen die Leute die Briefmarken, die sie noch hatten, was den Postbeamten wohl nicht gefiel ...
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  6. #16
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @pasbal:

    Die Verwendung von deutschen Marken war ab Ende September 1944 verboten. Sie durften nicht verwendet und nicht entwertet werden. Die aufgetauchten Stücke mit Schwärzungen haben sich m.W. (siehe Marcel Staar über die Besetzung Luxemburgs im 2. Weltkrieg) alle als Mache entpuppt.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    Geändert von Lars Böttger (11.09.2008 um 15:03 Uhr)

  7. #17
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    @ Deckelmouk:

    Was war dann im Oktober 44 erlaubt? Deutsche Marken waren verboten, und luxemburgische Nachkriegsmarken gab es noch keine.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Luxemburger noch Vorkriegsmarken auf Vorrat hatten!

    Und wie war die Lage im Norden des Landes? Interessant wären vor allem Belege aus der Zeit 14. Dezember 44 bis ca. 1. Januar 1945 aus den Städten Diekirch, Ettelbrück, Clervaux, ...

  8. #18
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    @pasbal:

    Aus der Zeit habe ich nur luxemburger Dienstpost. M.W. war private Korrespondenz nicht erlaubt. Ich sehe zu, dass ich heute Abend einen entsprechenden Beleg von Eischen einscanne.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  9. #19
    Heimatsammler + Luxemburg Avatar von heku49
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    @pasbal,
    willkommen hier im Forum.

    Wie Lars schon anmerkt, war Privatpost nicht zulässig. Lediglich zwischen der Regierung und den Stadtverwaltungen gab es einen Postverkehr (Dienstpost) dreimal wöchendlich.
    Briefe mit geschwärzten Marken tragen entweder den Stempel Luxemburg (b), den Rollenstempel Luxemburg-Stadt (b) oder den Barrenstempel Luxembourg-Ville (t). Daten zwischen dem 21. und 26. Oktober. Diese Briefe wurden nie von der Post angenommen oder befördert.

    Gruß Helmut

  10. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von DiDi
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    Die Post in Luxemburg in den ersten Monaten nach Ende der Besatzungszeit 1940-1944

    Ein interessantes Thema, dass zur Forschung geradezu einlädt, nicht nur, weil ich gerade versuche, eine „Einrahmen-Sammlung“ zur Periode 1.9. – 31.12.1944 aufzubauen. In den hier folgenden vier Beiträgen
    möchte ich dabei auch kurz auf die „Schwärzungen“ von Hitlermarken eingehen.

    Der Text im Kasten unten entstammt dem HANDBUCH ZUR PHILATELIE IN LUXEMBURG, Lieferung 1.2 Markenausgaben der Besatzungszeit:

    Belege mit „geschwärzten“ Hitlermarken sind zumeist philatelistisch beeinflusste Machwerke.
    Bei einigen Belegen mag aber auch die unverhohlene Wut auf das Markenbild des Aggressors
    Grund für die Unkenntlichmachung der Marke gewesen sein.

    Bezüglich der „Schwärzungen“, die auch in blauer oder violetter Farbe vorkommen , existieren keinerlei Dienstanweisungen der Post. Auch wenn die Belege postalisch gelaufen erscheinen und sogar durch die Postzensur gingen, ist damit in den weitaus überwiegenden Fällen nicht bewiesen, wann die Unkenntlich-machung der Frankatur erfolgte.

    Zu empfehlen Marcel Staar: Das Postwesen in Luxemburg während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg

    Der unten abgebildete Beleg der Gemeindeverwaltung HACHIVILLE (Helzingen) wurde mit handschriftlichem Vermerk S.P. (service public, Gemeindedienst) ohne Frankierung am 6.11.1944 mit Handstempel ULFLINGEN a (Troisvierges) nach Wiltz (AK) befördert. Ab 16. Dezember war die Ortschaft im Verlauf der Ardennenoffensive wieder Kriegsgebiet. Bis zu der am 6. November 1944 erfolgten Ausgabe von Freimarken (und auch noch danach) war dies der normale Postdienst zwischen, an und auch von Verwaltungen, Banken, Betrieben. Korrespondenz zwischen Privatpersonen (es war ja noch oder wieder Krieg) war untersagt.

    DiDi
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