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Thema: Der Deutsche Altbriefsammler-Verein e.V.

  1. #11
    Tobago wer sammelt sowas Avatar von doktorstamp
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    Lächeln

    Was mein Vorschreiber sagt mag sein, darüber habe ich keine Kenntnisse.

    Eins kann ich aber behaupten, wenn ich mal bei Deutschen Vorphila-Briefen Schwierigkeiten hatte, habe ich Bekannten aus dem Verein aufgefordert mir über die Ereignisse zu erklären. Ohne Ausnahme haben alle Aufgeforderten mir geholfen.

    Meist ging es ja um die alte Schrift, denn als Engländer sind meine Schriftkenntnisse diesbezuglich (Süterlin) ziemlich miserabel, aber ich lerne eifrig dran. (Konnte zum Glück hierzulande eine alte Deutsche Schreibfibel aus 1908 erwerben).

    Das diese Herren des DASV ihr Wissen immer freundlich und freiwillig hergeben, kann nur für das Hobby gemeinhin gut sein,und fordert, pflegt und prägt das von der Öffentlichkeit empfangene Antlitz des Hobbies.

    mfG

    Nigel
    Sammeln wie es einem Spaß macht

  2. #12
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    das freut mich

    Es freut mich ausserordentlich, dass sie so gute Erfahrungen gemacht haben und stets Hilfe erhalten haben. So soll es sein.
    Süterlin ist wirklich manchmal nicht leicht zu lesen - bin gerne bereit, ihnen diesbezüglich auch zu helfen.
    Gruss H.

  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Klaus Weis
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    Ergänzende Infos zum DASV

    Als Verantwortlicher des Deutschen Altbriefsammler-Vereins e.V. (DASV) möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich ebenfalls einmal auf dieser Plattform zu artikulieren und u.a. auch zum hier diskutierten „Thema Rundbriefe“ Stellung nehmen:

    Wer oder was ist der DASV?

    Der DASV versteht sich als internationale Vereinigung ambitionierter Postgeschichtler, deren Aktivitäten sich ohne Begrenzung des Sammelgebietes auf die Zeit von den „ersten Gehversuchen“ der Briefbeförderung bis maximal zum Ende des zweiten Weltkrieges beziehen sollten. Der Schwerpunkt liegt hierbei eindeutig in der Zeit postalisch beförderter Altbriefe bis zum Beginn des Weltpostvereins.

    Aber auch die Briefinhalte, welche als „Zeitzeugen“ über die damaligen Geschehnisse authentisch berichten, stehen ganz im Sinne unseres „Urvaters“ Baron Anton KUMPF-MIKULI – dem Begründer der SAVO – im Focus unseres Interesses.

    Warum soll ich mich für den DASV interessieren?

    • Als ernsthaft interessierter Postgeschichtler setzen Sie sich mit allen Aspekten der postalischen Behandlung auseinander. Die Beförderung des Briefes von „A“ nach „B“, oftmals auch noch über „C“ oder „D“ inklusive der hierbei zu berücksichtigenden Tarife bedarf dabei der gewissenhaften Recherche. Ich gehe davon aus, dass Sie recht viel über Ihr eigentliches Sammelgebiet wissen (also über „A“). Aber was ist mit „B“, „C“ und gegebenenfalls „D“? Und genau dafür brauchen Sie die Gemeinschaft der Gleichgesinnten – den DASV.


    • Unser Verein ist also ein Sammelbecken von Postgeschichtlern der unterschiedlichsten „couleur“. Das Mitgliederverzeichnis liest sich wie das „who is who“ der nicht nur deutschsprachigen Postgeschichtler. Aber keine Angst vor großen Namen: Wir haben alle irgendwann einmal angefangen, hatten hilfsbereite Kenner, die uns ihr Wissen zur Verfügung stellten und haben das nicht vergessen.


    • Mit unserem aktuellen Online-Projekt Postverträge versuchen wir Primärquellen zu Eigenrecherchen innerhalb einer festgelegten Struktur gebührenfrei und ohne weitere Nutzungseinschränkung über unsere Website zugänglich zu machen. Ein aufwendiges und vor allem zeitraubendes Unterfangen, welches im Hinblick auf die Quellengabe der Unterstützung von anderer Seite bedarf.


    • Ein weiteres „Aushängeschild“ des DASV sind unsere Rundbriefe. Um deren Stellenwert zu prüfen, messen wir uns hin und wieder einmal in Literatur-Wettbewerbsausstellungen. Nach dem letzten, großartigen Erfolg im Jahre 2005 bei der NAPOSTA in Hannover, wurden unsere DASV-Rundbriefe (Jahrgänge 2005 und 2006) bei der Rang-1-Literaturausstellung LIPSIA 2008 in Leipzig auf der national höchsten Ebene erneut mit einer Goldmedaille + Ehrenpreis prämiert. Bemerkenswert dabei erscheint, dass die DASV-Rundbriefe in der Gruppe Periodika von 48 Exponaten die beste Bewertung erreichte.


    • Dann sind da noch der Rundsendedienst, die Mitgliedertreffen, die gemeinsam mit dem BC Hannover geführte Bibliothek, die Fortbildungsseminare für Wettbewerbsaussteller ....


    Wie komme ich in Kontakt?

    Besuchen Sie doch einmal unsere Website www.dasv-postgeschichte.de und holen Sie sich etwas Appetit auf mehr. Sollten Sie Interesse an unserem Verein und noch diesbezügliche Fragen haben, sprechen Sie mich gerne persönlich an (Kontaktdaten über die Website).


    Klaus Weis

    Präsident des Deutschen Altbriefsammler-Vereins e.V.

  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von jeff
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    Zitat Zitat von Klaus Weis Beitrag anzeigen
    ...

    Warum soll ich mich für den DASV interessieren?

    • Als ernsthaft interessierter Postgeschichtler setzen Sie sich mit allen Aspekten der postalischen Behandlung auseinander. Die Beförderung des Briefes von „A“ nach „B“, oftmals auch noch über „C“ oder „D“ inklusive der hierbei zu berücksichtigenden Tarife bedarf dabei der gewissenhaften Recherche. Ich gehe davon aus, dass Sie recht viel über Ihr eigentliches Sammelgebiet wissen (also über „A“). Aber was ist mit „B“, „C“ und gegebenenfalls „D“? Und genau dafür brauchen Sie die Gemeinschaft der Gleichgesinnten – den DASV.


    • Unser Verein ist also ein Sammelbecken von Postgeschichtlern der unterschiedlichsten „couleur“. Das Mitgliederverzeichnis liest sich wie das „who is who“ der nicht nur deutschsprachigen Postgeschichtler. Aber keine Angst vor großen Namen: Wir haben alle irgendwann einmal angefangen, hatten hilfsbereite Kenner, die uns ihr Wissen zur Verfügung stellten und haben das nicht vergessen.

    ...
    Als leidenschaftlicher Sammler der Altaustralien-Philatelie bin ich hier sicher ein Exot unter den Sammlern der deutschen Gebiete...

    Es gibt aber durchaus Parallelen und Berührungspunkte in der Postgeschichte wie auch der Briefwechsel zwischen diesen Sammelgebieten!

    Nicht zuletzt die hohe Zahl der Migranten aus Deutschland und der Schweiz im frühen vorletzten Jahrhundert führte zu einem regen Erfahrungsaustausch.

    So dürften sicher auch einige Mitglieder des DSAV der Philatelie von Mecklenburg-Vorpommern in die Altaustralien-Philatelie eingebunden sein.

    Jedenfalls finde ich es mehr als spannend aus einem Brief (und fast jeder erzählt eine Geschichte) die Hintergründe und seinen womöglichen Zweck abzuleiten...

    Ich fände es interessant von einem Mitglied des DSAV zu erfahren, dass er meine Interessen teilt und eine Mitgliedschaft trotzdem nicht langweilig sein muss.

    Vielleicht kann ich mit diesem Beitrag das Thema wiederbeleben...

    Ein Sammlerverband der im Gespräch bleiben sollte, sicher großes Wissen vorhält, egal aus welcher Ecke der Sammler gerade kommt...

    Jeff
    Geändert von Michael Lenke (05.02.2010 um 22:33 Uhr) Grund: Quote richtig beendet

  5. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Klaus Weis
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    Postgeschichte Altaustralien im DASV

    Hallo Jeff,

    entschuldigen Sie bitte zunächst, dass meine Antwort so spät kommt. Meine damaligen Ausführungen zum DASV hatten das Ziel der einmaligen Klarstellung. Ansonsten bin ich kein "Forum-Chatter", weshalb ich auch auf die Kontaktmöglichkeit über die DASV-Website "www.dasv-postgeschichte.de" hingewiesen hatte.

    Sie werden vielleicht überrascht sein, aber ich sammle selbst die Postgeschichte Altaustraliens im Hinblick auf die interkontinentalen Postverbindungen zwischen 1840 und 1880 und hätte durchaus Interesse an einer Kontaktaufnahme (Tel. 07244/558550).

    Ich könnte mir bei Interesse und möglicher "Akquirierung" weiterer Interessenten vorstellen, innerhalb des DASV eine kleine Forschungsgruppe zu diesem Thema entstehen zu lassen ...

    Herzliche Grüße,

    Klaus Weis

  6. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von Michael D
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    DASV Webseite

    Auf der DASV-Webseite sind jetzt die Rundbrief-Jahrgänge ab 2004 mit allen Artikeln incl. der postgeschichtlichen Beilagen in durchsuchbarer Form hinterlegt:

    In DASV-Rundbriefen suchen

    Die Suchfunktion funktioniert wie auf der Postvertragprojektseite, d.h. man kann Begriffe mit einem Pluszeichen kombinieren ( z.B. "Bayern +Österreich").
    Die älteren Jahrgänge werden noch sukzessive hinzukommen.

    Gruß
    Michael
    Preußen und Transite

  7. #17
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    Auf der DASV-Webseite werden zukünftig regelmäßig Artikel aus dem Rundbrief-Archiv veröffentlicht.
    Kürzere Artikel vollständig, bei umfangreicheren Beiträgen entweder die Einführung oder exemplarische Kapitel.

    Der erste veröffentlichte Artikel ist
    Aus Amerika - im falschen Postsack von Heinrich Mimberg

    Link zur Artikelseite

    Gruß
    Michael
    Preußen und Transite

  8. #18
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    Der nächste veröffentlichte Artikel aus dem Rundbriefbestand des DASV ist auf der Webseite eingestellt:

    Die internationale Eisenbahnverbindung zwischen Arnheim und Oberhausen von 1856 von Erling Berger

    Link zur Artikelseite

    Viel Vergnügen beim Lesen

    Michael
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  9. #19
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    Der nächste veröffentlichte Artikel aus dem Rundbriefbestand des DASV ist auf der Webseite eingestellt:

    Ein mysteriöser Aufkleber aus dem Kriegssommer 1866 in Frankfurt von W. Frieauff

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    Viel Vergnügen beim Lesen

    Michael
    Preußen und Transite

  10. #20
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    Der nächste veröffentlichte Artikel ist auf der Webseite des DASV eingestellt:

    Resuming the Direct Mail Communication between Great Britain and Holland December 1801 after it had been closed down since 1795
    by Erling Berger.

    Link zur Artikelseite

    Viele Vergnügen beim Lesen

    Michael
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