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Thema: Portostufen Schweiz - Irak, 1920 - 1940, Overland Mail Zuschläge

  1. #1
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Portostufen Schweiz - Irak, 1920 - 1940, Overland Mail Zuschläge

    Na, das ich doch mal eine Nachricht..., gleich mal was Posten.

    Für meine Sammlung der Oberland Mail Baghdad-Haifa suche ich noch die Portogebühren der Schweiz in den Irak aus dem Zeitraum von 1920 - ca. 1940.
    Der Link für auf die entsprechende Seite meiner Home Page zu den Thema, da ist auch ein Bild der entsprechenden Verfügung aus dem Schweizer Post und Telegraphen - Amtsblatt No. 51 vom 26. November 1923. Ein Bild der Verfügung hänge ich hier an das Posting mal dran.

    Kann jemand die Lücken füllen und hat jemand evtl. noch weitere Informationen zu dem Thema oder auch Abbildungen von Briefen der Schweiz in den Irak aus dem genannten Zeitraum?
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    Geändert von Rainer Fuchs (15.11.2007 um 06:22 Uhr)
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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von olikli
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    Mit Briefen kann ich zwar nicht dienen, aber aus dem Amtsblatt geht ja hervor, daß doppeles Porto verlangt wurde. Laut Portotabelle im Zumstein Spezial war das gewöhnlihce Auslandsporto 30 Rappen bis 20g und 20 Rappen für jede weitere 10 g. Ein normaler Brief müßte demnach also mit 60 Rp frankiert gewesen sein.

    Viele Grüße,
    Oliver

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von olikli
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    Die 30 Rappen galten vom 1.10.24 bis 29.2.48. Davor waren es 40 Rappen.

  4. #4
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    @olikli, Spitze..., Danke.

    Nun brauche ich nur noch einige solcher Briefe für meine Sammlung...
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  5. #5
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Oliver,

    wenn ich das also richtig interpretiere dann ist die Portozusammensetzung des Briefes wie hier im Bild abgeblidet wie folgt:

    Gesamtporto: 110 Rappen
    Briefporto: 30 Rappen
    Overland Mail Zuschlag: 30 Rappen
    Einschreibegebühr: 50 Rappen

    Korrekt?
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  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von olikli
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    Zitat Zitat von 22028 Beitrag anzeigen
    Oliver,

    wenn ich das also richtig interpretiere dann ist die Portozusammensetzung des Briefes wie hier im Bild abgeblidet wie folgt:

    Gesamtporto: 110 Rappen
    Briefporto: 30 Rappen
    Overland Mail Zuschlag: 30 Rappen
    Einschreibegebühr: 50 Rappen

    Korrekt?
    Der Höchstwert des Juventute-Satzes ist 30 Rappen, Du hast es wohl als 50 gelesen. Frankiert sind also 90 Rappen. Die Einschreibegebühr wäre laut Portotabelle 40 Rappen gewesen (1.1.22 bis 30.6.30). Korrekt laut Amtsblatt wären demnach 100 Rappen gewesen. Der Brief ist also entweder unterfrankiert durchgeschlüpft oder der Overland-Zuschlag wurde inzwischen nochmal geändert.

  7. #7
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    @Oliver, nochmal danke.

    Die 3 sieht doch tatsächlich auf der Kopie wie eine 5 aus.

    Ich persönlich tendiere dazu das der Zuschlag geändert wurde da die Luftpost damals der Overland Mail, schon schwer zu schaffen machte und für Post aus dem irak der Zuschlag erst halbiert und dann komplett aufgegeben wurde. An einen Durchschlüpfer glaube ich weniger, dazu war die Schweizer Post doch zu genau, oder?
    Leider finde ich bzgl Post in den Irak (nicht nur aus der Schweiz) nur wenig Referenzen.

    Evtl. könnte mal jemand die Verfügungen aus dem Schweizer Post und Telegraphen - Amtsblatt der betreffenden Jahr studieren?
    Das Gebiet ist ja doch interessant da unterschiedliche Portostufen doch gerne gesammelt werden...
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  8. #8
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    Ich habe das Problem einmal per Mail einem mir bekannnten Sammler geschildert, der sich mit solchen Porto-Besonderheiten sehr gut auskennt. Vielleicht kann er ja etwas zur Klärung beitragen.

    Viele Grüße,
    Oliver

  9. #9
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    Gerade habe ich die Antwort meines Bekannten erhalten. Der Sondertarif war ihm bis jetzt gänzlich unbekannt. Seiner Meinung nach hätte es ihn gar nicht geben dürfen, da beim Weltpostkongress 1891 der gleiche Auslandstarif für alle Beförderungswege verbindlich vorgeschrieben worden sei. Er weist darauf hin, daß der Brief für die zweite Gewichtsstufe korrekt frankiert ist, was mir peinlicherweise auch noch nicht aufgefallen ist. Vielleicht wurde der Sondertarif ja auch wieder zurückgezogen.

    Viele Grüße,
    Oliver

  10. #10
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Oliver,

    es wird ja immer komplizierter.

    Ob der Sondertarif entgegen der Vorschriften des Weltpostvereins war kann ich nicht sagten, sicher ist jedoch dass die Beförderung mit der Overland Mail von Haifa nach Baghdad und zurück eine private Zusatzleistung war und nichts mit den staatlichen Stellen zu tun hatte.
    Von Baghdad aus gab es auch Zuschläge. Des weiteren liegen mir die Postvorschriften z.B. von Deutschland, Frankreich und Dänemark vor die auch Zuschläge aufweisen.

    Gewichtsstufe: Zweite Gewichtsstufe kann nicht sein, höchstens die 3.

    Einschreiben: 40 Rappen
    Porto (bis 20 Gramm): 30 Rappen
    weitere 2 x 10 Rappen für 2 x 10 Gramm: 20 Rappen
    Summe 90 Rappen

    Der Brief sieht mir aber nicht danach aus als wenn er schwer gewesen wäre..., ist aber nur ein subjektiver Eindruck.

    Ich kann mir gut vorstellen dass nun (hoffentlich) die Suche nach weiteren Postvorschriften losgeht. Die Erforschung dieser Sondertarife für die Overland Mail ist noch lange nicht abgeschlossen... und kann nur mit Hilfe der Sammler der einzelnen Absendeländer betrieben werden. Evtl. hilft ein Artikel in der Philatelistischen Presse/ARGE Rundschreiben?
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