Seite 4 von 8 ErsteErste ... 23456 ... LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 75

Thema: Fälschungen: NDP

  1. #31
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen Kraft
    Registriert seit
    11.2005
    Ort
    Santa Cruz de Tenerife, Islas Canarias
    Beiträge
    1.747

    Zähnung oder Stempel, dass ist hier die Frage

    Hallo Herr Spiegel,

    Der Stempel ist echt. Die Marke war einmal durchstochen und bei dieser Marke wird die eigentliche Gefahr sichtbar. Die lautet nämlich, dass man die Marke nicht einfach nachzähnt, sondern vorher Papiermasse ersetzt. Das ist bei Ihrem Bild offensichtlich der Fall. Ein Teil der Randlinien, die obere Komplett, ist nachgemalt. Der Stempelteil über der Linie ebenfalls.

    Hallo helgophil,

    jedes Buch ist wertvoll. Nie würde ich mich über Literatur lustig machen. In welchem Beitrag soll das gewesen sein? Wenn man eine Fälschung mit Hilfe dieses Buches erkennen kann, ist das eine sehr gute Sache. Du sammelst ja keine Neudrucke und Fälschungen, hast du immer wieder betont. Deshalb brauchst du Literatur dazu. Ich sammle Fälschungen und Neudrucke.

    Sollte ich das Buch einmal irgendwo sehen, werde ich es auch kaufen. Ob dort mehr Fälschungen beschrieben sind, als ich bereits dokumentiert habe, darf bezweifelt werden. Da auch nach dem Erscheinen des Buches weiter gefälscht wurde, ersetzt es jedoch keine aktuelle Prüfung.

    Davor hattest du noch geschrieben: Ist ja alles ganz neckisch ... NDP 23 oder nachgezähnte NDP 11, daß ist ja alles ganz nett ...
    Mit Altdeutschland-Kenntnissen hat das wenig zu tun.
    Dafür reicht ein 1-stündiger Lehrgang und dann kapiert das jeder.


    Was eine Witzelei ist kann ich dir einfach erklären, Chuck Noris kann zweimal bis unendlich zählen, ich schaffe es sogar dreimal! Wofür ein einstündiger Lehrgang reichen soll, habe ich allerdings nicht verstanden ...
    Geändert von Juergen Kraft (10.01.2008 um 14:03 Uhr)
    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
    Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
    Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

  2. #32
    Registrierter Benutzer
    Registriert seit
    11.2005
    Beiträge
    333

    NDP 23 gestempelt

    Hallo Jürgen,
    ich habe die Marke unter UV-Licht betrachtet, dabei konnte ich nur eine minimale Veränderung der Papierfarbe am oberen und rechten Rand erkennen (das sind die nicht nachgezähnten Ränder).
    Auf der Vorderseite kann ich auch bei 10-facher Vergrößerung keine Nachmalung der Randlinien oder des Stempels erkennen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  3. #33
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen Kraft
    Registriert seit
    11.2005
    Ort
    Santa Cruz de Tenerife, Islas Canarias
    Beiträge
    1.747
    Hallo Siegfried,

    die nachgespachtelten Stellen kann man schon auf dem kleinen Scan erkennen. Hier wurde auch rechts, ein Haar mit einbetoniert Dein waagerechter Pfeil zeigt genau darauf!

    Schick mir einfach einen 2400 DPI Scan den lege ich dann über eine echte Marke und zeige nochmals die Unterschiede. Auch kann ich wahrscheinlich nachweisen, dass der Stempelabschlag vor dem Erscheinen der gezähnten Marke ausgeführt wurde. Provisorisch habe ich hier schon einmal einen kleinen Bildvergleich.

    Mit einer Digitalkamera (mit Makrofunktion) kann man auch sehr gut unter UV Licht fotografieren. Die angesetzten Stelle fluoreszieren sicher heller oder dunkler.

    Viele Grüße
    Geändert von Juergen Kraft (10.01.2008 um 14:05 Uhr)
    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
    Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
    Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von helgophil
    Registriert seit
    06.2006
    Beiträge
    542

    Genau lesen

    @Erstlesen

    Sollte ich das Buch einmal irgendwo sehen, werde ich es auch kaufen. Ob dort mehr Fälschungen beschrieben sind, als ich bereits dokumentiert habe, darf bezweifelt werden.
    Du wirst die Bücher bestimmt nicht irgendwo sehen.
    Leider besitze ich nur eines der Bücher von F.Billig.
    Der Rest sind Fotokopien.

    Und bei der Leküre wirst Du staunen, wieviele AD-Fälschungen Du noch
    nie in Deinem Leben gesehen hast - und auch nie sehen wirst ! Es sei denn, Du besorgst Dir die Bücher.

    Meine Meinung zum Thema Zähnungen:

    Mit Altdeutschland-Kenntnissen hat das wenig zu tun.
    Dafür reicht ein 1-stündiger Lehrgang und dann kapiert das jeder.
    Na gut, laß es 2 Stunden sein.


    helgophil

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen Kraft
    Registriert seit
    11.2005
    Ort
    Santa Cruz de Tenerife, Islas Canarias
    Beiträge
    1.747
    Hallo helgophil,

    wenn ich die Fälschungen aus dem Buch nie in meinem Leben sehen werde, droht ja keine Gefahr. Allerdings macht es auch keinen Sinn, Fälschungen, die es nur als Unikat gibt, ausgiebig zu bestaunen.

    Sinnvoll ist Wissen über die Herstellung und das Aussehen der echten Marken und sinnvoll ist Wissen darüber, welche Methoden beim Fälschen eingesetzt werden.
    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
    Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
    Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

  6. #36
    Registrierter Benutzer Avatar von helgophil
    Registriert seit
    06.2006
    Beiträge
    542

    Da hilft kein Scan ...

    Kochrezept ... :

    Man nehme eine ungestempelte NPD21 (Ohne Gummi !!) und lege die Marke etwas in die Sonne bis die Farbe weg ist.

    In der Zwischenzeit nimmt eine ND11 mit seitlichem (+echtem) Stempel, schneidet die Ränder ab und macht die Marke schön dünn ...
    Dann kauft man sich noch etwas Leim und etwas schwarze Stempelfarbe (mit Öl).

    Die NDP 21 hat jetzt genug in der Sonne gelegen, die rote Farbe ist jetzt weg.
    Nun macht man die Vorderseite noch etwas dünner und klebt die vorgefertigte ND11 auf die ND21.

    Jetzt noch den Stempel (falls notwenig) bis zum Rand verlängern und fertig ist eine wunderschöne ND 24 mit ebenso wunderschöner Zähnung.

    Und dann soll mir mal jemand sagen, wie er mit einem Scan das erkennen will.

    Bastlergrüße

    Helgophil

    PS.: Doch keine Angst, wenn man die Marke in Händen hält, kann man die Manipulation mit den bekannten Hilfsmitteln (1 Stunde Grundkurs ) natürlich leicht erkennen.

  7. #37
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen Kraft
    Registriert seit
    11.2005
    Ort
    Santa Cruz de Tenerife, Islas Canarias
    Beiträge
    1.747

    Vorgelesen oder selbst gebastelt?

    Hallo helgophil,

    so ähnlich wurden dünne Altdeutschlandmarken hinterlegt. Man filetiert das Original und befestigt es auf etwas Ähnlichem.

    Hast du jetzt aus dem Buch vorgelesen? Wenn du so ein Stück herstellst, wirst du auf ein paar Probleme stoßen.

    1. Auf einem genügend großen Scan, sagen wir, ab 1200 DPI, sieht man den Ansatz. Als Fritz Billig sein Buch schrieb, musste man umständlich mit dem Mikroskop suchen. Heute kauft man einen Scanner ab 150,- Euro und fast jeder kann den Übergang sehen. Du kannst die Fasern schleifen, wie du willst, die Fasern des echten Teils haben einen anderen Verlauf, als die Fasern des neuen Hinterteils. Nur Amateure können damit beeindruckt werden.

    Beispiel hier.

    2. Du ergänzt die Stempelfarbe unsichtbar? Ja für Anfänger. Die Originalstempelfarbe hat sich in 150 Jahren verändert. Den Alterungsprozess kann man nicht wirklich imitieren. Das Öl oder Fett, braucht ca. 1 Jahr bis es typische Zeichen der normalen Oxidation zeigt und langsam braun wird. Dilettanten imitieren das, indem sie Kunstmalölfarbe in der jetzt passenden Farbe zumischen oder gleich mit solcher Farbe stempeln.

    Spätestens im Vergleich der Originalmarke in Tageslicht und UV-Licht, wird die Fälschung für den Fachmann deutlich sichtbar.

    Was können wir daraus lernen?

    1. Jede Fälschung wird vom Fachmann erkannt, dafür gibt es ja die Prüfer

    2. Viele Fälschungen können an ausreichend großen Scans ebenfalls erkannt werden

    3. Ist es deshalb völlig egal, wie ich die Marke verfälsche, ob durch komplette Hinterlegung oder das Ansetzten der Ränder.
    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Tenerife-Sur - Spanien
    Projekt Stempeldatenbank, Stampswiki, Linkdatenbank
    Mitglied BDPH, AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

  8. #38
    Registrierter Benutzer Avatar von helgophil
    Registriert seit
    06.2006
    Beiträge
    542

    Erstlesen und auch bis zum Ende lesen ...

    @Erstlesen

    Bitte bis zum Ende lesen.

    Ich schrieb:

    PS.: Doch keine Angst, wenn man die Marke in Händen hält, kann man die Manipulation mit den bekannten Hilfsmitteln (1 Stunde Grundkurs ) natürlich leicht erkennen.

    Um so eine Manipulation zu erkennen, braucht man also keinen Prüfer.
    Das kann jeder Laie nach einer kurzen Einweisung leicht erkennen.

    helgophil

    PS: Ich repariere übrigens auch AD-Marken. Kleines Hobby so nebenbei.

    Man kann die Reparaturen so machen, daß man diese mit der 'größten Lupe' nicht erkennt. Mit anderen Hilfsmitteln natürlich immer ...

    helgophil

  9. #39
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
    Registriert seit
    08.2003
    Ort
    L-6315 Beaufort
    Beiträge
    8.417

    ArGe NDP - Rundbrief Nr. 65 v. 2002, Kapitel 1.7., S. 12

    Zitat Zitat von NDP-Sammler Beitrag anzeigen
    - die durchstochenen NDP-Marken weisen unterschiedliche Größen (Breite und Höhe) auf, deshalb steht auch im Michel-Spezial ein entsprechender Hinweis (Mindestmaße für "U"-Marken!)
    Das Kapitel beschäftigt sich mit unterschiedlichen Grössen bei durchstochenen NDP-Marken: "Die unterschiedlichen Markengrössen entstanden durch linienmässige Durchstichtrennung".

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    P.S. M.E. sind die ArGe-Hefte eine Fundgrube für jeden Postgeschichtler, der sich mit Altdeutschland und den Anfangsjahren der Reichspost beschäftigt.

  10. #40
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
    Registriert seit
    08.2003
    Ort
    L-6315 Beaufort
    Beiträge
    8.417

    Mi. 24 oder doch Mi. 12?

    Die Hamburger Stadtpostmarke bereitet grosse Schwierigkeiten bei der Identifizierung: http://cgi.ebay.at/ws/eBayISAPI.dll?...m=360014948305 und http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...m=150208013676 - leider blättern Käufer und Verkäufer nicht gerne eine Seite im Katalog weiter, wenn sie mal ein Bild gefunden haben... Durchstich und Zähnung sollten einem gestandenen Sammler keine Probleme bereiten.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

Seite 4 von 8 ErsteErste ... 23456 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Fälschungen: NDP - Elsass / Lothringen
    Von goldbub im Forum BDPh-Fälschungserkennung
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 19.06.2009, 15:00
  2. NDP Nummer 4 VI
    Von muellerkelk im Forum Altdeutschland
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 18.05.2009, 21:06
  3. NDP Ersttagsverwendungen
    Von Darklook im Forum Altdeutschland
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 10.08.2008, 16:29
  4. Ndp 4
    Von kdoe_de im Forum Altdeutschland
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 03.01.2008, 20:52
  5. Nachzähnung NDP Mi. 11 in Mi. 23
    Von Lars Böttger im Forum Fälschungen bei eBay & Co.
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 30.09.2007, 14:02

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •