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Thema: Brief an bekannte Briefmarkenhändler

  1. #21
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Unglücklich I have a dream!

    Zitat Zitat von Wawelgeist Beitrag anzeigen
    @abrixas,

    Du könntest uns Unwissenden, die auch nicht den richtigen Katalog besitzen, einen Gefallen tun und das Aichach-Provisorium, sofern es sich in Deinem Besitz befindet, einmal zeigen.

    Vielen Dank schon mal,

    Andreas
    Hallo Andreas,
    wie gerne käme ich Deinem Wunsch nach! Es existieren davon nur 3 Paare auf Brief. Wenn einer dieser Briefe zu einer Auktion käme, wäre er bestimmt auf der Titelseite des Kataloges und eine Sensation. In meinem drei Jahre alten MICHEL-Deutschland-Katalog ist nur eine klitzekleine Abbildung der Marke und die Katalogwertangabe 60000.-

    Ich weiss nicht, ob der BdPh im Besitz einer Abbildung ist. Wenn ja, wäre es eine gute Gelegenheit, wo doch gerade so heftig über die Präsentationsaufgaben unseres Verbandes so heftig "forumiert" wird, unsere Wissenslücken zu schließen.
    Also, liebe Moderatoren, die Ihr sicher einen guten Draht zu den Funktionären habt, löchert mal die Garde, ob sie uns da weiter helfen kann.

  2. #22
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Frage ???

    Bin zufällig (wieder) darauf gestoßen. Würde mich nach wie vor brennend interessieren: Hat jemand aus dem BdPh-Umfeld einen Scan davon?

  3. #23
    Registrierter Benutzer Avatar von bayern klassisch
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    Gott, wenn man mich gleich gefragt hätte ...

    Hier Los 1900 der 128. Edgar Mohrmann Auktion vom März 1969:

    In Aichach produzierte der bekannte Schwerenöter 3 Briefe, die er mit je einem waagrechten Paar selbst beklebte und an sich adressierte.

    Der Baron Ferrari besaß ein Paar, welches verschollen ist, und ein Paar wurde 1925 zertrennt - die Besitzer sind unbekannt.

    Das 3. Paar befand sich in der Sammlung Champion und wurde kurz vor dieser Auktion aufgeteilt. Hier ist das linke Stück davon.

    Der Ruf von damals 36000 DM oder 3 Mercedes 200 war dann auch entsprechend. Ob und an wen es damals verkauft wurde, weiß ich leider nicht (mehr). Mit 9 Jahren lag das Zielobjekt leider etwas außerhalb meiner Taschengeld - Reichweite. Und heute sammle ich keine Pfennigzeit mehr ...

    Beste Grüsse von bayern klassisch
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  4. #24
    Portugal-Sammler Avatar von Michael Ehrig
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    nach dem hochinteressanten Ausflug in die Geschichte des Aichach-Provisoriums wieder zurück zum Titel dieses Threads (und gleichzeitig die Erfüllung einer langgehegten Bitte von @Fehldruck):



    Es handelt sich hierbei um eine Auslands-Drucksache (Streifband) gelaufen 1878 von Porto/Portugal nach Modena/Italien. Der Empfänger Carlo Diena war Briefmarkenhändler in Modena und der Bruder des wohl berühmtesten italienischen Philatelisten Emilio Diena (Quelle: Brian J. Birch, Biographies of Philatelists and Dealers).

    Neben dem interessanten Empfänger bezieht dieses Stück seinen besonderen Reiz daraus, dass Auslands-Drucksachen aus der Zeit vor 1880 aus Portugal relativ selten sind, tarifgerechte Einzelfrankaturen der Mi. 36xB wohl schon den Raritäten zugerechnet werden können und die hier vorliegende Kombination Frankatur/Stempel lediglich ein gutes Jahr lag möglich war. Der ovale Bahnpoststempel "RA do Porto - Lisboa CC" (Magalhães Nr. 11) wurde ab dem 15.02.1878 verwendet, gut ein Jahr später, am 01.04.1879, wurde der Tarif für Auslands-Drucksachen von 15 auf 10 Réis ermäßigt.

    Viele Grüße

    Descobridor

  5. #25
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    Ich kann hier nur einen Michel bieten. Das Stück ist innen und hinten ungebraucht mit Originalgummi, also wohl ein bisschen philatelistisch veranlasst.
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  6. #26
    Registrierter Benutzer Avatar von Altsax
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    Sachsen-Ganzsache an den Händler Elb

    Einer der bekanntesten (und ersten) Briefmarkenhändler war Elb.

    Die gezeigte ganzsache ist an ihn gerichtet und zeigt, daß Briefmarken- und Ganzsachensammeln schon früh üblich war.

    Altsax
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  7. #27
    Lieber Exoten als Bund Avatar von petzlaff
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    Bin zwar kein Händler, aber ich denke, folgendes passt exakt in die angesprochene Thematik.

    Vor "vielen" Jahren habe ich mir den Spaß gemacht (und das hat Spaß gemacht), postlagernde Briefe an real existierende Personen in alle Welt zu schicken, von denen ich genau wusste, dass sie diese nie abholen würden.

    Das was zurück kam ist eine eigene Sammlung wert. Anbei einige meiner schönsten Stücke.

    Ich finde philatelistisch gesehen grundsätzlich nichts Verwerfliches daran, dokumentieren doch die Retour-Stempel die Arbeitspraxis und die Dienstleistungen der ausländischen Post/Behörden für die man dank UPU vorab bezahlt hat.

    Wo ist eine auch in 20 Jahren nachvollziehbare meßbare, abgrenzbare Unterscheidung zwischen Bedarf und philatelistischer "Mache"?

    Ganz ähnlich verhält es sich doch auch mit Schiffsposteinlieferungen mit identischem Absender und Adressaten!

    LG
    Stefan
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    Geändert von petzlaff (15.06.2008 um 14:34 Uhr)

  8. #28
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Zitat Zitat von Altsax Beitrag anzeigen
    Die gezeigte ganzsache ist an ihn gerichtet und zeigt, daß Briefmarken- und Ganzsachensammeln schon früh üblich war.
    @altsax:

    Das kann ich nur bestätigen. Bei Aufräumen bin ich gerade auf meinen Moschkau-Katalog von 1887 gestossen. Die Ganzsachencouverts sind selbstverständlich im Briefmarkenkatalog drin.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  9. #29
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Wilhelm Sellschopp, Hamburg

    Bei dem folgenden Brief spiel ich mit dem Gedanken, ihn ins Exponat aufzunehmen: Saubere Stempelabschläge (inkl. dem 1. Zensurstempel von Trier), Einschreiben, leider hoffnungslos überfrankiert und an den bekannten Hamburger Händler Sellschopp gerichtet.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
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  10. #30
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    Brief an einen "kleinen" Briefmarkenhändler, der jemandem nach Dresden mitgegeben wurde, um ihn dort zu frankieren und in den Briefkasten einzuwerfen.
    Dieser warf ihn allerdings unfrankiert ein.

    Mit besten Grüssen BaD
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