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Thema: Satzbriefe - Stiefkinder der Portostufensammler

  1. #171
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    Vielen Dank
    Ich wünsche einen schönen Sonntag
    reining

  2. #172
    Registrierter Benutzer Avatar von lebenslauf
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    Satzbrief Saargebiet

    Mal versuchen, ob man diesen schönen Thread wieder zum Leben erwecken kann.

    Saargebiet Satzbrief
    Michel Nr. 171-77 Postamt 2 ,
    Postamt 2 war die Versandstelle Saarbrücken.
    Ankunftsstempel rückseitig.

    Gruß
    lebenslauf

    Name:  Satzbrief Saar.jpg
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  3. #173
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    Hallo Lebenslauf,
    hallo zusammen,

    wie schön, hier einen „alten Freund“ aus der guten alten Zeit der philatelistischen Foren wieder zu treffen!

    Zitat Zitat von lebenslauf Beitrag anzeigen
    Mal versuchen, ob man diesen schönen Thread wieder zum Leben erwecken kann.
    Dieser bildschöne Brief mit dem letzten und sicher auch einem der schönsten Volkshilfesätze des Saargebiets hat es wirklich verdient, nicht gleich wieder in der Versenkung zu verschwinden!
    Bei dem Versuch, diesen spannenden Thread wieder „zum Leben zu erwecken“ möchte ich gerne behilflich sein. Vielleicht gelingt es ja, aus dem „frischen Wind“ im BDPh mit einigen attraktiven Belegen auch „Rückenwind“ für dieses Forum zu generieren...

    Mit meinem Beitrag möchte ich einen Zeppelinbrief zur Südamerikafahrt 1930 zeigen.
    Klar: bei einem „Rundfahrtbrief“ – Friedrichshafen – Brasilien – USA – Friedrichshafen - stellen sich bei Bedarfspost-Puristen die Nackenhaare und die Portostufensammler können mit 28,14 RM auch nichts anfangen: 12 RM war das korrekte Briefporto für die gesamte Rundfahrt.
    Aber immerhin: der Brief war mit knapp 30 Gramm deutlich schwerer als das für die Luftschiffbeförderung erlaubte Höchstgewicht von 20 Gramm – er ist also wie wenige andere „durchgeschlüpft“. Und wenn man bei dem doppelt schweren Brief bedenkt, dass im Jahr 1929 das Rundfahrtporto für die Weltrundfahrt 14 RM betrug – man findet relativ häufig Überfrankaturen, die den Vorjahrespreisen der Weltrundfahrt entsprechen - , dann relativiert das die Überfrankatur doch etwas ...

    Übrigens: was hat der Absender falsch gemacht, wenn er möglichst viele komplette Sätze frankieren wollte?

    Viele Grüße
    balf_de
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  4. #174
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Vielleicht hat er den Rest des Nothilfesatzes auf die Rückseite geklebt?
    Bei dem Saarbrief sehe ich wenigstens eine gewisse Ästhetik. Wenn man so etwas sammelt, sollte es wenigstens schön sein. Und da stimmt die Optik.
    Das Durcheinander beim Zeppelinbrief finde ich nicht sehr ansprechend - das Korbdeckelding ist die Krönung der Verunstaltung. Manchmal ist weniger eindeutig schöner.

  5. #175
    Registrierter Benutzer Avatar von lebenslauf
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    portogerecht frankierter Satzbrief mit 4er Blöcken

    @fricke

    Auch ein Zeppelinbrief kann ein Augenschmaus sein,
    portogerecht als Satzbrief mit Viererblöcken frankiert.

    RM 1,80 Briefporto:

    RM 0,25 Auslandsbrief
    RM 1,00 Zeppelinporto je 5 gr RM 0,50
    RM 0,30 Einschreiben
    RM 0,25 Lupo innerhalb der USA (Lakehurst - Detroit).

    Gruß lebenslauf
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  6. #176
    Homo philatelicus hisp. Avatar von buzones
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    Uiiii!

    Das ist wahrlich eine Augenweide, noch dazu portorichig frankiert! Weiter so!
    Beste Philagrüße
    Ralf


  7. #177
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    Hallo Fricke,

    Zitat Zitat von fricke Beitrag anzeigen
    Bei dem Saarbrief sehe ich wenigstens eine gewisse Ästhetik. Wenn man so etwas sammelt, sollte es wenigstens schön sein. Und da stimmt die Optik.
    Das Durcheinander beim Zeppelinbrief finde ich nicht sehr ansprechend - das Korbdeckelding ist die Krönung der Verunstaltung. Manchmal ist weniger eindeutig schöner.
    Was Deinen Kommentar zum Saarbrief anbetrifft, bin ich nicht einverstanden: "wenigstens eine gewisse Ästhetik" wird ihm meiner Meinung nach nicht gerecht. Was meinen Zeppelinbrief anbetrifft, stimme ich Dir insofern zu, als hier weniger mehr - und eindeutig schöner - gewesen wäre. Ich habe dieses Unikum bei den "Besonderheiten" meiner Sammlung "Zeppelinpost zur Südamerikafahrt 1930" eigeordnet und will beispielhaft zeigen, wie euphorisch die deutschen Sammler die Reisen des Luftschiffs 'Graf Zeppelin' begleitet haben und für damalige Verhältnisse viel Geld für Belege dieser Fahrten geopfert haben.

    Hallo zusammen,

    Klar - @lebenslauf hat Recht: natürlich kann man bei Zeppelinpost auch portorichtige Satzbriefe zeigen. Mein Beispiel eines in USA aufgelieferten, vom Zeppelin-Agenten in New York terrestrisch nach Friedrichshafen transportierten und von dort per Luftschiff nach Lakehurst (bei New York) beförderten Brief musste laut Ankündigung der Fahrt in den USA mit 10 RM freigemacht werden.

    Viele Grüße
    balf_de
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  8. #178
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    O.K. - einen Versuch mit einer ungarischen Zeppelinoost-Karte möchte ich noch machen:
    zusammen mit der nicht zum Satz gehörigen 2 Pengö Marke MiNr. 428 ist mit dem Flugpost-Satz MiNr. 430-437 die Luftschiffbeförderung nach Lakehurst bei der Südamerikafahrt 1930 für die Postkarte mit 6 Pengö portorichtig frankiert.

    Viele Grüße
    balf_de
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  9. #179
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Portorichtig ja. Aber das sind doch keine Satzbriefe? Mit doppelten Marken oder Marken aus anderen Serien?

  10. #180
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    @balf_de

    tolle Belege deiner Schatzkammer zeigst du hier. Auch wenn nicht alle verstehen, was einen Satzbrief ausmacht: https://www.youtube.com/watch?v=cKolD582AVI

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