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Thema: DR-Inflamarken mit mehr oder weniger mangelhaftem Durchstich

  1. #1
    Deutschland-gest.-Sammler
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    DR-Inflamarken mit mehr oder weniger mangelhaftem Durchstich

    Auf den oft mangelhaften Durchstich von Inflamarken wird ja in einschlägigen Katalogen hingewiesen. Was heißt das für die Sammelpraxis? Konkret: Welche Qualitätsansprüche stellen SammlerInnen an Marken, die mit Durchstich an den Schalter kamen? Die beigefügten Abbildungen zweier Marken aus meinem Bestand mögen ich auf folgende Fragen hinführen:

    - Genügt es, wenn innerhalb der inneren Begrenzungslinie des Durchstichs das Papier vollständig und unbeschädigt ist?

    - Oder muss auch ein Großteil der "Zähne" erhalten sein - ggf. wieviel Prozent?

    - Oder dürfen gar Ecken innerhalb der inneren Begrenzungslinie des Durchstichs abgerissen sein, wie bei der 200-Millionen-Marke zu sehen?

    Welche Kriterien legen SammlerInnen an - ggf. getrennt nach Marken, die sie als noch zum Wegtauschen geeignet akzeptieren, und solchen, die sie in ihre Sammlung aufnehmen würden? (Die subobtimale Abstempelung bitte ich hierbei zu ignorieren.)

    Und gleich noch ein weiteres Anliegen: Wie kann ich es mit der Version 1.82.4 von XnView einrichten, dass angehängte Abbildungen nicht so riesig angezeigt werden, ohne dass die Detailtreue darunter leidet?
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    Geändert von Dirk Bake (06.09.2007 um 15:42 Uhr)

  2. #2
    Danzig und T+T Avatar von Hangover
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    Meine bescheidene Meinung (analog zu Danzig Nummer 87-89 und 99, wo dieses Problem auch auftritt): ein bis zwei verkürzte Durchstichzungen sind bei gestempelten Stücken "Normalerhaltung", perfekter Durchstich entsprechend überdurchschnittlich gute bzw. Ausnahmeerhaltung. Abgerissene/stark verkürzte Ecken "mangelhaft". Bei ** Marken setze ich einwandfreien Durchstich voraus.

  3. #3
    Armenien, Batum Avatar von brfmhby
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    was die zähne bei durchstich betrifft, sind m.E. kleine Mängel (1-5 fehlende Zähne) normalerhaltung - steht glaube auch so im michel
    perfekte durchstichmarken bedingen also aufschläge - zumindest, wenn man michelpreise ausrechnen will

    das bild wird kleiner mit "menu: bild-->größe ändern (umschalt s), z.b. hier auf 320x356)

    b.
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  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Für mich ist die 5Mrd perfekt, die 200 Mio sehe ich mit leichtem Mangel an der Ecke.

  5. #5
    Aland/Abart.Europa-Afrika Avatar von knuedel
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    Moin,
    ich sehe es auch so wie @Fricke!
    Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen. Die einzige Wüste, die ihm noch Widerstand leistet, befindet sich in seinem Kopf. "

  6. #6
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Danke für die bislang übermittelten Hinweise und Einschätzungen. Gern mehr davon.

    Für einen nicht mit allen EDV-Wassern Gewaschenen noch eine Nachfrage zum Verkleinerungs-Rezept: Bleiben mit der beschriebenen Maßnahme alle Details erhalten?

  7. #7
    Württemberg
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    Zitat Zitat von Dirk Bake Beitrag anzeigen
    Für einen nicht mit allen EDV-Wassern Gewaschenen noch eine Nachfrage zum Verkleinerungs-Rezept: Bleiben mit der beschriebenen Maßnahme alle Details erhalten?
    Die Verkleinerung kannst Du Dir sparen, wenn Du nicht mit einer zu hohen Auflösung einscannst. Viele machen den Fehler die Marken mit einer zu großen Auflösung einzuscannen und dann mit der Kompression so weit hochzugehen, dass man nur noch ein paar Farbkleckse erkennen kann. Hier habe ich mal eine kleine Anleitung gegeben.

    Gruß

    wuerttemberger

  8. #8
    Armenien, Batum Avatar von brfmhby
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    Zitat Zitat von Dirk Bake Beitrag anzeigen
    ...

    Für einen nicht mit allen EDV-Wassern Gewaschenen noch eine Nachfrage zum Verkleinerungs-Rezept: Bleiben mit der beschriebenen Maßnahme alle Details erhalten?
    es gehen informationen verloren, die datei wird kleiner... aber davon wirst du erstmal nicht viel merken

    ein bildschirm hat ca. 72 dpi (dots per inch) auflösung, wenn du mit der kleinstmöglichen auflösung des scanners (150 dpi) scanst reicht das also locker für eine 1:1 darstellung

    höhere auflösungen und damit auch größere bilddateien lohnen sich nur, wenn du "reinzoomen" (also die marke vergrößert betrachten) willst. wenn ich mir aufdrucke und stempel anschaue scanne ich schon mal bis zu 1200 dpi. viel mehr können scanner nicht, höhere auflösungen sind meist nicht echt, sonder per berechnung künstlich erzeugt (marketing hat zugeschlagen)

    leider reicht das immer noch nicht um digitale fälschungen bzw. sehr gute aufdruckfälschungen zu erkennen, dazu braucht man ein mikroskop

    b.
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