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Thema: BDPh-Kompass für Sammler

  1. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Udo Korte
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    Hallo Philatelie, Hallo Forum

    Vielen Dank für die Informationen, welche falschen Stempel und Prüfstempel bei dem Betrieb aufgefunden wurden - jeder der sich dafür interessiert, weis ja mittlerweile um welche Firma es geht.

    Nachdem jetzt Stempel nach A-Z und die Prüferstempel entsprechend online und veröffentlicht sind, war ich von der qualität der Darstellung unangenehm überrascht.

    Man kann den Abbildungen leider nur entnehmen das es da was falsches gibt - die besonderen Fälschungsmerkmale sind leider den *.PDF Files nicht zu entnehmen, die Auflösung gibt davon nichts - oder zu wenig her.

    Ich habe den Eindruck, das eine Informationsgratwanderung vollzogen wird - einerseits wird informiert - das ist gut und richtig !

    Andererseits aber ist der Informationsgehalt nicht so, wie das technisch und "für das gute Gefühl" möglich wäre.

    Ein echt guter Anfang wäre die unverblümte Darstellung der gefälschten Dinger in druckfreundlicher Auflösung. Ich wünsche mir hier die Vergrösserung auf etwa 2 cm bei den Signaturen - das entspricht etwa 100 % der Originalabbildung.

    http://www.bdph.de/kdb/fileadmin/PDF...uefstempel.pdf

    /discuss

  2. #12
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    Hallo Udo,

    ich vermute einmal, dass Ihre kritische Anfrage sich bevorzugt auf die ebenfalls in der Dokumentation enthaltenen gefälschten Stempeln von Prüfern bezieht, denn die Tages- und Ortsstempel werden ja durchaus lesbar angezeigt.

    Grundsätzlich gibt es zwei Probleme: Man kann die Stempel so hochauflösend scannen, dass sie absolut "scharf" kommen, dann sind sie auch im Ausdruck exakt, - die Dateien aber so groß, dass die Ladezeiten unzumutbar sind.

    Es gibt aber ein zweites, noch viel größeres Problem: Die gefälschten Prüfzeichen sind den echten so täuschend echt "nachempfunden", dass sie wohl auch ein Prüfer kaum zu unterscheiden vermag. Dieser muss also die Marke erneut prüfen, um von daher zu bestimmen, ob sein Prüfzeichen echt oder falsch ist. "Fluch der Technik"!!!

    Ich denke, jeder wird es nachvollziehen können, dass bei über 600 Stempel nun nicht auch noch die Beschaffung der Originalstempel organisiert wird, dann anschließend Vergleichsmerkmale mit Herausarbeitung evtl. vorhandener Unterschiede definiert werden, um dann anschließend diese Vergleiche ins Internet zu stellen.

    Die Funktion der Dokumentation ist eine völlig andere, und auch viel begrenztere (so auch nur zeitlich für denjenigen, der zeitnah Sammlern helfen wollte, machbar): die Stempel zu identifizieren, die gefälscht wurden, die Prüfer zu nennen, deren Stempel im Zusammenhang mit diesen gefälscht wurden, um somit evtl. geschädigten Sammlern eine schnelle Wegweisung zu geben, sich ggf. bei Vorliegen solcher Stücke an einen Prüfer zwecks Nachprüfung zu wenden.

    Wie ich schon im "philatelie"-Artikel schrieb, ist mehr auf die Schnelle nicht machbar, denn Zeit ist hier ein durchaus relevanter Faktor, um auch noch ggf. private Regressansprüche geltend zu machen. Denn in einem Jahr sind vielleicht schon wieder viele Ansprüche verjährt.

    Insofern muss man hier schon um Verständnis bitten, dass nicht alles für eine Person (FKL) machbar ist, denn das Wünschenswerte hätte Monate der Organisation gebraucht.

    Sollte aber jemand dies nicht nachvollziehen können, wird er hiermit gerne gebeten, dieses von Ihnen empfundene Vakuum zu füllen, also die 650 Vergleichsstempel im Original zu besorgen, die Prüfung der Stempel vorzunehmen, die Unterschiede zu bestimmen und zu definieren und dann dies in verwendbare, bessere Dateien zu packen. Freiwillige gerne vor! "Wir" sind hier überfordert, dachten nur, zumindest das "Wenige" wäre mehr als garnichts.

    Beste Grüße
    woma

    P.S. FKL hat zig-stundenlange Arbeit unternommen, aus den ursprünglichen Vorlagen (das waren je acht Stempel pro Seite), insgesamt 72 Seiten Vorlagen, diese alphabetisch zu ordnen, alle Stempel einzeln zu erfassen und neu zu strukturieren. Wer das einmal für 650 Stempel gemacht hat, weiß, wie lange man daran sitzt. Das sind die Fakten.

  3. #13
    D 45/49, Eire, RhB, Dernb Avatar von ralph
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    Daumen hoch Vielen Dank

    Vielen Dank an @woma und @FKL sowie alle anderen, die diese Informationen hier für uns bereitstellen. Nun heißt es also, die eigenen Bestände durchsuchen, ob vielleicht einer der fraglichen Stempel dabei ist. Hierbei ist zu beachten, dass jeder von uns ja auch Marken aus anderen Quellen bezogen haben kann, die ursprünglich mal von Blüm stammen.

    Noch eine Frage: Gibt es auch Falschstempel von Blüm mit anderen Daten als die abgebildeten?
    Viele Grüße aus Berlin, Ralph

  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Udo Korte
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    Hallo Woma,

    ja , es geht mir hier nur um die Abbildung / Darstellung der gefälschten Signierstempel, und es liegt mir fern die bisher wirklich gut geleistete arbeit in irgendeiner Weise herabzuwürdigen.

    Mein Gedanke war eher der, das es mehr nutzt, wenn man mehr sieht.
    Natürlich ist mir der riesengroße Aufwand klar, der hinter (m)einem solchen Anliegen steht.

    Sollte eine entsprechende Ausarbeitung der gefälschten Signierstempel im Vergleich zu den echten Signierstempeln hilfreich und möglich sein, stehe ich gerne nach besten Kräften mit meiner Bildbearbeitung zu Verfügung - so mir jemand die Daten stellt.

  5. #15
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    Hallo Udo,
    ich habe Deine Anregung auch nicht als grundlose Kritik verstanden, zumal sie ja durchaus verständlich ist, aber von uns nicht besser in reletaiv kurzer Zeit zu realisieren war.
    Der Grund ist auch noch ein anderer: Wir haben nur eine Kopie der Kopie. Das heißt, die Originalvorlagen sind und verbleiben bei der Staatsanwaltschaft. Der Gutachter wollte sein Original auch nicht aus der Hand geben. Das bedeutet im Endeffekt, auch eine Vegrößerung hätte nur die Unzulänglichkeiten der abgebildeten Prüfstempel noch mehr zum Ausdruck gebracht. Deshalb bringe ich in der "philatelie" auch nur die Namen der Prüfer, weil mehr sowieso nichts nutzt.

    Hinzu kommt ein interessantes Gespräch mit einem Prüfer, das ich vor zwei Wochen führte. Er begründete mir recht aufschlussreich, dass ein Prüfer nie seine Stempel nachprüft, sondern immer die Marke und auch nur daran ersehen könnte, ob die Prüfzeichen echt oder falsch sind. Mit heutigen Methoden ist es wirklich kein Kunststück, Prüfstempel zu fälschen.

    Deshalb glaube ich, dass man wirklich gut daran tut, die gefälschten Stempel zu betrachten. Mit anderen Daten als die abgebildeten sind diese bislang mir nicht bekannt.

    Beste Grüße
    woma

  6. #16
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    ,

    Hallo, und ein dickes Lob für die veröffentlichung und der Dastellung der Falschstempel.
    Kurze frage: Sind die Stempel entwendete Original-Stempel sprich mit verstellbarem Datum oder im mit feststehendem datum.

    MfG Ole

  7. #17
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Hallo Ole,

    hatte ich auch schon nachgefragt, ich bekam die Auskunft, dass das Datum feststeht (Herr Geigle möchte mich korrigieren). Ein feststehendes Datum ist natürlich deutlich hilfreicher, als ein verstellbares.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    P.S. Diese falschgestempelte Ware ist auch auf Online-Angeboten zu finden!!!

  8. #18
    Rollenmarkensüchtiger Avatar von Bernd HL
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    Auch von mir ein Riesenlob für die Arbeit! Ich habe mir die Stempel ausgedruckt und werde die Abbildungen, die meine Sammelgebiete betreffen, zusammenschneiden. Das wird ein ständiger Begleiter auf Tauschtagen werden. Vielen Dank für diese Veröffentlichung!
    ...sind Rabattmarken eigentlich Briefmarken???

  9. #19
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Aufgrund eines aktuellen Falles möchte ich insbesondere auf folgenden Beitrag im Sammlerkompass hinweisen: http://www.phila-kompass.de/index.ph...x_kbsystem_pi1[showUid]=199 - diese "Verlängerung" des Prüfzeichens ist beileibe kein Einzelfall. Da werden nachgummierte Marken schnell zu "postfrisch".

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  10. #20
    www.arge-belux.de Avatar von Lars Böttger
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    Seit einiger Zeit schaffe ich es, auf www.phila-kompass.de regelmässig Beiträge über aktuelle Fälschungsangebote zu schreiben! Ein Blick kann sich lohnen, eventuell hat will man bei einem der dort erwähnten "bösen Buben" gerade sein hart verdientes Geld loswerden.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    www.bdph.de und www.arge-belux.de

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