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Thema: Eine Einführung in den Sinn und die Hintergründe des Prüfwesens

  1. #21
    SAMMELGEBIET POLEN Avatar von Stan
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    @ Christian E. Geigle

    Ich glaube, ich werde mir die Mühe zum Verfassen sinnvoll erachteter Beiträge in Zukunft lieber sparen. Bei Einigen scheint es an absoluten Basics zu fehlen, und der Wille, das auch so zu lassen, ist riesengroß .
    Da muss ich Dir Recht geben! Leider! Siehe auch diesen Beitrag
    http://www.bdph.de/forum/showthread....highlight=dumm

    Aber bitte denk daran, dass nicht jeder diese Meinung teilt, und es sicherlich einige Forummitglieder gibt, die sehr gerne etwas dazulernen!
    Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.

    (George Bernard Shaw Irischer Dramatiker, 1856-1950)


    Stan

  2. #22
    Super Moderator Avatar von Claus Wentz
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    @Christian E. Geigle - auch mir haben Sie aus der Seele gesprochen!

    Claus Wentz, der hier vor längerer Zeit die altchinesische Weisheit vorstellte "Wer aufgehört hat besser werden zu wollen, hat aufgehört gut zu sein".

  3. #23
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    Einerseits
    Ich finde es gut, dass es Prüfer gibt. Dies meine ich ganz ehrlich und ohne Ironie.

    Die Preise, die für die Prüfungen erhoben werden, besonders im Vergleich mit sonstigen Gutachten, sind günstig.

    Andererseits :

    Wenn Prüfer gleichzeitig Händler sind, habe ich ein gewisses Unwohlsein, denn eine gewisse Interessenkollision könnte durchaus gegeben sein.
    Ein TÜV-Prüfer für den Bereich KFZ darf meines Wissens nach kein Automobilhandel haben.
    Anmerkung : Dies ist kein Vorwurf oder Unterstellung, dass es Unregelmäßigkeiten gibt. Dieses behaupte ich ausdrücklich nicht. Es drückt nur mein Unwohlsein aus.

    Eine Marke ist nur noch tauschbar/verkaufbar mit Prüfung.
    Wollte ich z.B. einen Schwarzaufdrucksatz ** kaufen, muss dabei nicht jede einzelne Marke geprüft sein.
    Oder der Saarsatz 161-167 gestempelt. Habe ich dabei ein Satz mit gleichem Stempel, reicht hierbei ein einziges geprüftes Exemplar.
    Manno, ich sammle Briefmarken und keine Prüfstempel/Fotobefunde.

    Bezüglich der Qualität: Klar kann ich solange warten, bis ich das Luxusstück gefunden habe. Je nach Geldbeutel kann es mir dann durchaus passieren, dass ich nach fünf Jahren vielleicht erst zehn Marken habe. Dann bin ich aber eher Gelegenheitskäufer.
    Ich warte ja am Bahnhof auch nicht solange, bis ein komfortabler Zug kommt. Evtl. stehe ich dann nämlich noch drei Stunden dort.
    Man sollte sich auch mal überlegen, wie dieser Qualitätswahn (vor allem in Sachen Gummierung oder den angesprochenen Posthornsatz bezüglich Zahnspitzen) gerade Nachwuchssammler demotivieren kann.

    -----------------

    Wer braucht die Prüfer und warum?

    Die Händler, um sich vor evtl. Regressansprüchen abzusichern und sicher zu sein über den Wert seines Lagers.

    Der Sammler, um (seltene) Abstempelungen oder Gummierung kontrolliert, Farbvarianten abgestimmt und die Glanzlichter bestätigt zu bekommen.
    Bei einem 20 Pfg-Rotaufdruck brauche ich kein Attest, bei 1 DM schon.

  4. #24
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    und ebay bräuchte zur Kontrolle die Prüfer
    andererseits wäre dann heute die Kategorie Berlin 48-49 fast ohne Einträge gewesen.

  5. #25
    Noeppes
    Gast
    Ich glaube, ich werde mir die Mühe zum Verfassen sinnvoll erachteter Beiträge in Zukunft lieber sparen. Bei Einigen scheint es an absoluten Basics zu fehlen, und der Wille, das auch so zu lassen, ist riesengroß .
    @Christian E. Geigle

    Oh nein, nur nicht wegen solchen Dingen damit aufhören, soweit war ich auch schon nur aus etwas anderen Gründen.
    Leider gibt es hier wie auch an anderer Stelle immer wieder solche Meinungsvertreter.

    Wissen nur nicht weitergeben, hab ich ja teuer bezahlt.
    Alle Menschen sind böse, grundsätzlich.
    Alle wollen einen betrügen.

    Um nur mal 3 'Meinungen', von einigen wenigen geäußert, zu nennen.

    Besonders die erste ist eine die ich ---------- finde. Alle sollen also bei null anfangen? Da kommt niemand über einen Punkt X hinaus und wir alle würden wohl immer noch in einer Höhle sitzen.

    Für meinen Teil lerne ich gerne. Stehe zu meinen Fehlern oder Fehlansichten.

    UND ein dickes Danke für den kurzen aber informativen Aufsatz wobei mich als Neuling besonders der Literaturhinweis freut.

    Noeppes

    Nur der denkende Mensch ändert seine Meinung.

  6. #26
    Registrierter Benutzer Avatar von 1867
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    Ich glaube mich hier noch einmal verständlich ausdrücken zu müssen.
    Ich habe die Marken direkt vom Prüfer BPP gekauft, alle mit Attest und
    dieses jeweils nur ein paar Tage alt. Sie kamen unmittelbar zu mir und
    gingen durch keine dritte Hände (außer der Post).
    Trotzdem haben sie meiner Qualitätskontrolle nicht standthalten können,
    (schlimm genug wenn man Prüfers Meinung zu Recht misstraut).
    Auch im Attest waren sie mit einwandfrei usw. und tadellos nicht korrekt beschrieben.
    Wenn ich mich schon auf die Atteste nicht verlassen kann, auf was denn
    dann? Mir hier Lernresistenz zu unterstellen finde ich gelinde gesagt,
    etwas hochtrabend. Finde ich Fehler heraus, die selbst Prüfer nicht
    entdecken, leide ich dann an irgendeiner Form der Selbstüberschätzung?
    Sollten Ihnen dazu noch die Worte fehlen, mir schon seit langem.
    Ich kann Ihnen soviel sagen, dass am Schluß der Geschichte in meinen Augen nicht
    das richtige Ergbniss aus den entsprechenden Aktionen resultierte.
    Dieses konnte ich aber nicht ahnen, da ich ja auf die Verlässlichkeit des BPP vertraute.
    Jeder macht Fehler ... soll ich jetzt etwa Ihren Worten vertrauen???
    Ein weiteres mal auf irgendwas reinfallen?
    Ne ... da mach ich mich lieber selber schlau ... und genau darum gehts!
    Mal ganz ehrlich ... ein gebranntes Kind scheut das Feuer!

    Nichts desto trotz finde ich Ihre Worte gut und lesenswert nur hapert es
    im Vertrauen bei mir und das werden Sie jetzt hoffentlich besser verstehen.
    ... Literatur spricht viele Bände ...

  7. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von Ludwig
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    Altd. Bayern Nr. 8I gest. Luxus sehr intres. Variante

    Hallo Bayernspezialisten,

    habe leider keinen Michel-Katalog zur Hand. Aber die Stellung des Prüfzeichens Brettl - mittig?
    gefunden unter Ebay Artikelnummer: 260088106556
    Ich habe so was halt noch nicht gesehen.
    Gruß
    Ludwig

  8. #28
    Württemberg
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    Zitat Zitat von Ludwig Beitrag anzeigen
    Hallo Bayernspezialisten,

    habe leider keinen Michel-Katalog zur Hand. Aber die Stellung des Prüfzeichens Brettl - mittig?
    gefunden unter Ebay Artikelnummer: 260088106556
    Ich habe so was halt noch nicht gesehen.
    Gruß
    Ludwig
    Hallo Ludwig,

    die Marke ist schon korrekt signiert. Es wurde nämlich nur die komplett erhaltene Marke berücksichtigt und die zerschnittene Marke dabei ignoriert. Das Prüfzeichen steht somit unten rechts auf der rechten Marke und ist so vollkommen in Ordnung.

    Gruß

    wuerttemberger

  9. #29
    "Schlitzaugenbelege" u.ä. Avatar von ligneN
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    Zitat Zitat von 1867 Beitrag anzeigen
    Ich glaube mich hier noch einmal verständlich ausdrücken zu müssen.
    Ich habe die Marken direkt vom Prüfer BPP gekauft, alle mit Attest und
    dieses jeweils nur ein paar Tage alt. Sie kamen unmittelbar zu mir und
    gingen durch keine dritte Hände (außer der Post).
    Trotzdem haben sie meiner Qualitätskontrolle nicht standthalten können,
    (schlimm genug wenn man Prüfers Meinung zu Recht misstraut).
    Auch im Attest waren sie mit einwandfrei usw. und tadellos nicht korrekt beschrieben.
    Wenn ich mich schon auf die Atteste nicht verlassen kann, auf was denn
    dann? Mir hier Lernresistenz zu unterstellen finde ich gelinde gesagt,
    etwas hochtrabend. Finde ich Fehler heraus, die selbst Prüfer nicht
    entdecken, leide ich dann an irgendeiner Form der Selbstüberschätzung?
    Sollten Ihnen dazu noch die Worte fehlen, mir schon seit langem.
    Ich kann Ihnen soviel sagen, dass am Schluß der Geschichte in meinen Augen nicht
    das richtige Ergbniss aus den entsprechenden Aktionen resultierte.
    Dieses konnte ich aber nicht ahnen, da ich ja auf die Verlässlichkeit des BPP vertraute.
    Jeder macht Fehler ... soll ich jetzt etwa Ihren Worten vertrauen???
    Ein weiteres mal auf irgendwas reinfallen?
    Ne ... da mach ich mich lieber selber schlau ... und genau darum gehts!
    Mal ganz ehrlich ... ein gebranntes Kind scheut das Feuer!

    Nichts desto trotz finde ich Ihre Worte gut und lesenswert nur hapert es
    im Vertrauen bei mir und das werden Sie jetzt hoffentlich besser verstehen.
    Hallo,
    also Mängel - und warum dann nicht beim Verkäufer reklamiert??

    Der Verkäufer ist Dir als *Käufer* gegenüber für die Gewährleistung zuständig (also Echtheit, Qualitätsmängel usw.).

    Und die mangelhaften/unkorrekten Atteste:
    Der Prüfer haftet immer nur gegenüber dem *Auftraggeber der Erstprüfung*, siehe Prüfordnung.
    Der Auftraggeber muß sich also an den Prüfer wenden.
    Der Weg ist hier dann--> ganz besonders kurz.

    Der verkaufende Prüfer sollte, ehem, "ein Höchstmaß an Interesse" haben, das aus der Welt zu schaffen.

    Ach, und "drauf verlassen können", "Vertrauen", scho recht,, aber niemand ist vollkommen, und die BPPlers sind keine Säulenheiligen, sondern Menschen, daher fallibel... also nicht mit der bösen Welt hadern, sondern: reklamieren!

    Also Kopf hoch und berichten, wie das ausging.
    Scio omnia, sed non refert.
    (Ich weiss alles, aber es ist nicht wichtig.)

  10. #30
    Registrierter Benutzer Avatar von 1867
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    Es geht mir nicht ums reklamieren, ich bin ja zufrieden die Marken zu haben.
    Es geht mir darum, dass unzutreffendes im Attest steht, ich diesen Fehler
    verziehn habe und mir dieselbe Marke wieder (mit Attest als einwandfrei
    beschrieben) gekauft habe und die war ebenso rückseitig defekt. Da kannste
    doch zuviel kriegen. Der Prüfer prüft nicht mehr und ich habe 2 sehr seltene
    Probedrucke beide rückseitig nicht 100%ig i.O.
    Was solls?
    Das was ich beobachten konnte:
    In den letzten 15 Jahren waren keine 10 Stück dieser Marken im Handel.

    Ich habe auch nicht generell auf die Prüfer schimpfen, sondern nur
    Erfahrungen preisgeben wollen, wie es auch laufen kann.
    Das solche Dinge mein Vertrauen erschüttern, wird man mir wohl verzeihen.
    Man wird halt vorsichtiger ... gehört nicht unbedingt (für mich schon) zum Lehrgeld.
    Geändert von 1867 (30.04.2007 um 13:38 Uhr)
    ... Literatur spricht viele Bände ...

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