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Thema: Stempel aus Scan "extrahieren"

  1. #1
    Åland; Bund; Pr.Oldendorf
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    Stempel aus Scan "extrahieren"

    Hallo zusammen,
    ich möchte gerne für meine Sammlung die Stempel von einigen Briefmarken auf Brief einscannen um sie separat (also ohne die darunter klebende und mitgescannte Marke) auszudrucken. Hintergrund ist, dass ich Stempel aus meinem Wohnort dokumentieren möchte.
    Gibt es da einen Trick oder ein spezielles Grafikprogramm? Bei Photopaint kriege ich das nicht hin...
    Ach ja, lasst euch mit der Antwort ruhig Zeit, vor 2006 komme ich wohl nicht mehr an den Rechner...
    Daher auf diesem Wege schon mal ein frohes neues Jahr!

    OliS
    "I think there is a world market for maybe five computers."
    Thomas Watson, chairman of IBM, 1943

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Coki
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    Siehe meinen Avatar. Original kopiert und eingescannt. Geht natürlich nur bei hellen Marken

    Coki

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Alfred Bulenz
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    Kommt auf deinen Scanner an:

    Bei meinem CanoScan 3000 lässt es die Software zu, eine VORSCHAU zu machen (dann wird z.B. eine Postkarte 1:1 vorgescannt, aber nicht in echt!). Der gefundene Bereich ist dann gestrichelt markiert. Diesen kannst du dann in der Grösse ändern und es wird nur das gescannt, was du "eingekastelt" hast!

    Deine Idee geht auch - ist aber umständlicher...sollte aber auch mit Photopaint gehen (ich nutze ArcSoft Photostudio bzw. Micrografx-Serie), denn eine Ausschneide-funktion hat jede Software:

    Markieren -> Kopieren in neues Bild
    ...wir bringens rüber

  4. #4
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Ich vermute er möchte nur den Stempel scannen bzw. abbilden, nicht aber die Marke darunter.
    Das geht nur mit graphischer Nachbearbeitung des gescannten Bildes. A

  5. #5
    DDR und Preussen
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    Radiergummi

    Hallo,

    manche Programme bieten eine Radiergummifunktion an, da kann man, alles um das Stempelbild herum wegradieren. Ist ein wenig aufwendig, wie ich aus leidvoller Erfahrung für meinen Stempelkatalog DDR, erfahren mußte. Und leider ist das Ergebnis vom Untergrund abhängig.

  6. #6
    Heimatsammler Trier Avatar von rolfnr
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    Hallo OliS
    Mit diesem Problem schlage ich mich auch herum und habe bis jetzt keine Software gefunden, die die "blöde" Briefmarke unter dem Stempel verschwinden läßt.
    Ich gehe folgendermaßen vor:
    1. Scan 300 DPI Farbe
    2. Mit dem Windows Zubehör "Paint" möglichst viel radieren
    3. Diese Grafik mit Irfan View in 2 Farben reduzieren (s/w)
    4. Diese Retusche wieder mit Paint bearbeiten

    Mir ist das Ganze zu zeitaufwendig, daher bilde ich den Stempel in meinen Katalogen meistens mit Briefmarke ab.
    Für die PSt II Stempel bediene ich mich noch anderer Methoden, hier stören nicht die Briefmarken sondern die schlechten Abschläge. Aber das ist ein anderes Thema.
    Ein Beispiel habe ich mal angehängt, der Stempel ist aber noch nicht "fertig", man müßte jetzt noch die Feinarbeit machen.

    Viele Grüße
    Rolf
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  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Coki
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    Anbei mal das Originalbild (mit Briefmarke) von rolfnr mit Photoshop in ~3 Min kurz und ohne gross Arbeit und Genauigkeit (geht auf jedenfall besser) überarbeitet.

    Coki
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  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Coki
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    Habe nochmal kurz das Bild überarbeitet (nervige Flecke weg, sieht ma leider bei Transparent nicht sofort )

    Coki
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  9. #9
    Heimatsammler Trier Avatar von rolfnr
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    Hallo Coki
    Dein Ergebnis überzeugt!
    Der Zeitansatz ca. 3 Min. ist ideal für meine Zwecke.
    Für meine Demonstration habe ich ca. 15 - 20 Min benötigt, außerdem waren zwei Programme im Einsatz. Wenn ich den Stempel zusätzlich gerade rücken muß, benötige ich ein weiteres Programm (PhotoStudio).

    Viele Grüße
    Rolf
    Heimatsammlung Trier

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  10. #10
    iceland10
    Gast
    Hallo zusammen,

    ich war ja gespannt ob irgendwer eine Zaubersoftware aus dem Ärmel schüttelt, aber die Erfahrungen die von den einzelnen gemacht wurden kann ich nur bestätigen.

    Es geht die Unterlage zu entfernen, aber nur mit etwas Arbeit (Spaß) und Zeitaufwand, ist aber alles machbar.

    Ich habe für das Handbuch der KOS und auch für die Homepage der KOS etliche Stempel ohne Unterlage gezeigt und zwar dann wenn es um den Versuch geht den Stempeltyp zu erklären. Da nützt es nichts wenn ich schreibe "Stern links, Buchstabe rechts" wenn der user das nicht erkennen kann.

    Ich habe den Stempelausschnitt mit Unterlage gescannt, anschließend mit dem Photo Programm etwas gespielt, Farben entfernt und auch mit Radiergummi gearbeitet und anschließend den Stempel nachgemalt. Als ich etwas in Übung war habe ich zwischen 15 und 30 minuten pro Stempel gebraucht.




    Das nachmalen hat auch einen Aspekt der nicht zu verachten ist wenn man plant Stempel in Originalgröße abzubilden. Die Stempel bekommen Merkmale die ich nicht weiter erläutern will, wodurch jeder BPP und Stempelsammler der das Original kennt diese als Fälschung erkennen kann.

    Wer Qualität in Abb. zeigen will, der muss etwas dafür tun, wie überall im Leben

    Bei manch aktuellen Buch Veröffentlichungen stellen sich mir die Nackenhaare, wenn ich sehe dass simple Stempel aus den Michel Handbüchern kopiert werden um diese zu zeigen. Ja keinen Aufwand betreiben und einmal etwas besser machen

    Gruss
    iceland10

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