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Thema: Thema Postkrieg

  1. #21
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    Zitat Zitat von Universum Beitrag anzeigen
    Ja,schon klar,aber warum wurde dennoch kein Nachporto kassiert?
    Wahrscheinich übersehen. Kommt auch mal vor. Habe selbst so einen Beleg in der Sammlung (anderes Land allerdings)
    Mein Sammelgebiet: Postkrieg

  2. #22
    Registrierter Benutzer Avatar von ollyhal
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    daneben gehauen ?

    Könnte es nicht sein, dass der Postbeamte bei der Entwertung der Marken einfach nur daneben gehauen hat ? (Stempel traf die Marken nicht). Der Postbote oder wer auch immer dann später mit dem Stift die Marken noch entwertet hat ?

    nur so eine Überlegung.. hab sonst keine Ahnung von Afrika....
    Gruß, Olly
    http://www.ollyhal.de

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    • Allierte Besetzung Deutschland
    • Deutsche Kolonien und Auslandspostämter

  3. #23
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    Walvis Baai war in der Tat eine südafrikanische Enklave auf südwestafrikanischem Territorium. Die südwestafrikanischen Briefmarken waren dort nicht gültig. Allerdings wurde die Enklave bis zum Turnhallen-Prozess 1978, als Namibia eigentlich schon mal unabhängig werden sollte, zusammen mit Südwestafrika als fünfte südafrikanische Provinz (neben Kapprovinz, Transvaal, Oranje-Freistaat und Natal) zusammen verwaltet. Die Marken wurden deshalb zwar beanstandet, aber nur selten wirklich mit Nachporto belegt, selbst wenn sie in Südafrika verwendet wurden. Die Währung war ohnehin die gleiche. Erst nach den Wahlen von 1978 und der größeren inneren Autonomie Südwestafrikas wurde Walvis Baai wieder von Kapstadt aus verwaltet und gehörte zur Kapprovinz, weshalb dort auch die Apartheid-Gesetze galten, welche in Südwestafrika teilweise gelockert waren. Annektiert wurde die Walvis Baai zusammen mit den Namibia vorgelagerten Guano-Inseln erst 1878 durch den Gesandten des Kap-Gouverneurs, William C. Palgrave, nachdem er durch den bis dato keiner Kolonialnation zugehörigen Landstrich gereist ist. Nur aus diesem Grund konnte Lüderitz seine erworbenen Gebiete überhaupt unter deutschen Schutz stellen lassen. Hätte Palgrave das ganze Land für die Kapkolonie annektiert, wie es u. a. die Missionare der Rheinischen Mission gewünscht hatten, so hätte es möglicherweise niemals eine deutsche Kolonialgeschichte gegeben. Die Eingliederung der Walvis Baai nach Namibia wurde bereits im Rahmen des Unabhängigkeitsprozesses 1989/90 in Aussicht gestellt und final durch Nelson Mandela umgesetzt.

    Herzliche Grüße

    W.

  4. #24
    Registrierter Benutzer Avatar von lebenslauf
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    Postkrieg

    Dieses Thema ist postgeschichtlich viel zu interessant, als daß es hier seit 9 Jahren einen
    geruhsamen Schlaf schläft.
    Ich zeige mal 3 frühe Belege aus den 50er Jahren.

    Gruß lebenslauf
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  5. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Auch hier gab es umfangreichen Postkrieg.
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  6. #26
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Eines unserer Mitglieder wollte wissen, warum der folgende Beleg zurückgesandt wurde.
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    Er hat dann einfach mal die UPU angeschrieben und gefragt, um was es sich bei dem circulaire 153/1985 handelte.

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    Name:  postkrieg2.jpg
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    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  7. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von lebenslauf
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    @Michael Lenke
    Die Post mit der Sondermarke für die Deutschen Heimatvertriebenen wurde von der Polnischen Post nicht befördert.
    Gruß
    lebenslauf

  8. #28
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Sagen ja die Stempel. Ist aber interessant, dass die UPU offiziell informiert wurde.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


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