Umfrageergebnis anzeigen: Wieviel des in die Sammlung investieren Geldes kann beim Verkauf realisiert werden?

Teilnehmer
68. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 0-20%

    17 25,00%
  • 21-40%

    20 29,41%
  • 41-60%

    9 13,24%
  • 61-80%

    10 14,71%
  • 81-100%

    1 1,47%
  • über 100%

    11 16,18%
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Ergebnis 31 bis 40 von 41

Thema: Briefmarke- Die Aktie des kleinen Mannes

  1. #31
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Auch ich hatte die ETB neben den Postfrischen Marken abonniert.., OK, ich hake das als Jugendsünde ab!!!! Wer von Euch ohne Fehler ist der werfe den ersten Stein ;-)
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  2. #32
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    Zitat Zitat von anka Beitrag anzeigen
    Ich war im Jahr 2001 auf einer Briefmarkenmesse da hat in einem Vortrag ein Mitarbeiter
    der Post mit stolzgeschwellter Brust gesagt, dass sie jetzt 1 Mio Abonnenten hätten.
    Vielleicht hat der auch 1 Mio. Abonnements gemeint. Es war vielfach üblich wegen des erhoffen Wertzuwachses gleich die vielfache Menge bis hin zu 50-er Bögen zu kaufen.

    Schöne Grüsse, Richard
    Richard Ebert Philaseiten AG, 88299 Leutkirch
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    Mitglied BDPh, AIJP (Internationaler Verband der Philatelie Journalisten)

  3. #33
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    Es sind nicht nur die ETB's. Mit den ganzen postfrischen Jahrgängen ist es doch genauso,
    nur dass man dafür nicht ganz so viele teuere Alben brauchte *g*

    Aber damals konnte man auch noch nicht wissen, dass die Post ihre bereits bezahlte
    Dienstleistung nicht mehr erbringen will und die DM-Marken nicht mehr umtauscht
    und damit wertlos macht.

    Aber wer heute immer noch ein Abonnement hat, der hat m.E. entweder kein Internet
    oder er liest keine Auktionskataloge.

    Lustig sind auch die heutigen Preise der Postphilatelie für die DM-Marken.

    Die verlangen doch tatsächlich für einen einzigen Jahrgang aus den achtziger Jahren
    90,- Euro.

    Hihi, dafür bekommt man bei ebay 40 Jahre von 1960 bis 2000 komplett
    und kann mit dem Rest noch eine Party steigen lassen.

    Naja, die Post hat vielleicht nicht soooo viel Ahnung vom Briefmarkenmarkt - wie sollte sie auch!

    gute N8 :-)

  4. #34
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Zitat Zitat von anka Beitrag anzeigen
    Tja, wenn Du meinst.

    Der Nothilfeblock mit 38.500 Druckauflage stammt aus dem Jahr 1933.

    Da gab es dann noch so ein kleines Zwischenereignis, ich glaube man nennt es 2. Weltkrieg
    nach dem halb Deutschland in Trümmern lag - darunter sicher auch ne Menge Nothilfeblöcke.

    Jedenfalls konnte man in der Euphorie der 70er Jahre denken, dass da nicht mehr allzuviele übrig sind.

    Vielleicht bist zu noch zu jung, um das selbst mitbekommen zu haben.
    Aber bis Anfang der Achtziger Jahre war jedem völlig klar, dass Briefmarken
    niemals im Wert fallen können. Es werden ja nicht mehr und die letzten 3 Jahrzehnte
    sind sie immer nur im Preis gestiegen.

    Fallende Preise für Briefmarken kam im damaligen Denken einfach nicht vor.

    Heute im nachhinein weiß natürlich jeder Doofi, wieviele von den damaligen Raritäten
    es wirklich gibt, weil man sie jeden Tag zuhauf sieht. Aber damals hat man sie eben
    nicht gesehen, weil sie nicht zum Verkauf kamen.

    Und was die 80.000 Abonnenten betrifft kann ich nur sagen: Donnerwetter!

    Ich war im Jahr 2001 auf einer Briefmarkenmesse da hat in einem Vortrag ein Mitarbeiter
    der Post mit stolzgeschwellter Brust gesagt, dass sie jetzt 1 Mio Abonnenten hätten.
    Wenn das gestimmt hat (man muß mit Zahlenangaben der Post ja immer vorsichtig sein),
    Dann hat es diese Firma innerhalb von 15 Jahren geschafft 92 % ihrer Abonnenten
    zu verlieren, und die verbliebenen 8 % darf ich dann im Vergleich schon mit "fast keine mehr"
    bezeichnen.

    ...glaub ich *g*
    Was glaubt Du, wie viele Nothilfeblöcke im WK II vernichtet wurden? Glaubst Du wirlich, dass das ein nennswerter Prozentsatz war?
    Selbst wenn es 20% gewesen wären - mit Rarität hat das nichts zu tun und man konnte die Dinger auch in den 1970er-Jahren bei jeder guten Aution kaufen.
    Abo-Ware war noch nie eine richtige Kapitalanlage.
    Auf die von mir zitierten Raritäten wartet man oft Jahre bis ein Stück auftaucht - wenn man es denn noch erlebt.

  5. #35
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    Zitat Zitat von fricke Beitrag anzeigen
    Was glaubt Du, wie viele Nothilfeblöcke im WK II vernichtet wurden? Glaubst Du wirlich, dass das ein nennswerter Prozentsatz war?
    Selbst wenn es 20% gewesen wären - mit Rarität hat das nichts zu tun und man konnte die Dinger auch in den 1970er-Jahren bei jeder guten Aution kaufen.
    Abo-Ware war noch nie eine richtige Kapitalanlage.
    Auf die von mir zitierten Raritäten wartet man oft Jahre bis ein Stück auftaucht - wenn man es denn noch erlebt.
    Mit verlaub, aber Du hast meine Argumentation wohl nicht so recht verstanden.

    In Boomzeiten wie den 70ern kommt es gar nicht so darauf an, wieviele Stücke
    es tatsächlich noch gibt (das weiß man ohnehin nie genau).

    Es kommt nur darauf an, was die Sammler glauben, dass es noch gibt und wieviele
    auf den Markt kommen.

    Und auf den Markt kamen eben wirklich viel zu wenige, sonst wären diese exorbitant hohen
    Preise ja auch nicht entstanden. Die Sammler waren damals nämlich nicht blöder als heute.
    (mit Ausnahme von Dir natürlich, denn Du hättest die Sache auch in den 70ern schon durchschaut.)

    Aber es hat eben wirklich so ausgesehen, dass die Dinger extrem selten sind.

    Ist ja auch logisch, denn bei den ständig steigenden Preisen hat natürlich jeder gesagt, ich bin doch
    nicht blöd und verkauf jetzt, wenn ich in ein paar Jahren noch viel mehr bekomme.

    Und noch etwas mein Herr,
    wenn Du den Nothilfeblock abschätzig als Aboware bezeichnest und damit den Eindruck vermittlen
    willst (und auch tust), dass Du dich mit sowas gar nicht beschäftigst (is ja nur Aboware)
    dann kommst Du doch etwas arrogant ums Eck.

    Als Neuling frag ich mich allmählich, wo ich denn hier gelandet bin, wenn als Rarität nur Sachen
    gelten dürfen, die nur alle paar Jahre mal auf einer Auktion auftauchen (wenn man es denn überhaupt noch erlebt)
    und nicht so schnöde Aboware wie der Nothilfeblock.

    Ich fürchte, dann bin ich hier fehl am Platz, wenn Du hier der Maßstab bist.

    Da bist Du einfach eine Nummer zu groß für mich.

    Gut, dass ich hier noch einmal reingeschaut habe,
    aber jetzt weiß ich wenigstens, in welchen Sphären man hier schwebt. *g*

  6. #36
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Deine Gedankengänge sind nicht immer ganz logisch. Auch wenn Leute etwas glauben ist das eben nicht die Realität sondern eben "glauben=nicht wissen".

    Ich glaube, jetzt hast Du mich - wenigstens teilweise - verstanden. Was eine echte Rarität ist, scheinst Du allerdings immer noch nicht verinnerlicht zu haben. Und nur die sind sichere Kapitalanlagen.

    Diese Erkenntnis hat mit Arroganz nicht die Spur zu tun. Auch ich sammle z.B. Tausende von Plattenfehlern, von denen ich weiß, dass ich sie nur zu einem kleinen Bruchteil des Einstandspreises wieder los werden könnte. Aber ich bin Sammler und deshalb ist mir das völlig egal. Aber das Thema hier war Aktie des Kleinen Mannes - und das gilt eben nur für die beschriebenen Raritäten.
    Geändert von fricke (04.11.2016 um 09:08 Uhr)

  7. #37
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Warum wird hier auf dem Thema Briefmarken als Aktie des kleinen Mannes herumgeritten? Das Thema ist doch größer. Briefe, Abarten, Ganzsachen etc..., und da gibt es nach wie vor viel was Potential hat. Kleine Akten sind doch wie große Aktien..., man muss die Zukunft erraten.

    Man muss wissen was in Zukunft gesammelt wird und nicht auf einen fahrenden Zug aufspringen..., wie sagte meine Tochter die im Modebusiness tätig ist "Wenn die Mode beim Normalverbraucher angekommen ist dann ist sie schon außer Mode. Genauso ist es bei der Philatelie.

    Ich schrieb ja schon, ich habe auch meine Jugendsünden hinter mir, denen weine ich keine Träne nach, hab mich dann aber auf andere Sammelgebiete konzentriert und bin sehr gut damit gefahren.

    In meinen Sammlungen habe ich viele Stücke die ich für wenig Geld aus Grappelkisten oder sonst wo hervorgezogen habe..., das sind Raritäten in Hinsicht der bekannten Stücke, auch wenn sie nicht den Wert der etablierten Raritäten haben..., aber, das Geld das ich dafür ausgab werde ich IMMER wieder für bekommen....

    Erpo, immer etwas über den Tellerrand BundBerlin/Deutschland allgemein blicken!!!!
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  8. #38
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    [QUOTE=fricke;142587]Deine Gedankengänge sind nicht immer ganz logisch. Auch wenn Leute etwas glauben ist das eben nicht die Realität sondern eben "glauben=nicht wissen".


    Morgen:-)

    Oh mano, Du steckst was Marktmechanismen betrifft aber wirklich noch in den Kinderschuhen.

    Genau das Gegenteil ist richtig. Entscheidend ist einzig und allein, was die Verkäufer und die Käufer glauben.

    Warum kostet ein Van Gogh heute 80,- Mio? - Weil ein paar Milliardäre glauben, dass er das wert ist
    wissen tun sie gar nix, denn in 10 Jahren bringen sie ihn vielleicht nur noch für 40 Mio los - oder vielleicht für 120 Mio.

    Warum werden in ein paar Minuten an der Börse gleich wieder reihenweise Siemens-Aktien gehandelt?
    Weil die Verkäufer glauben, dass die bald weniger und die Käufer glauben, dass sie bald mehr wert sein werden.
    Wissen tun beide nix, sie glauben nur zu wissen.

    Und so ist das auch mit den Briefmarken.

    Wenn es rein nach den Fakten ginge, dann müsste ein Posthornsatz immer das Gleiche kosten,
    denn die vorhandene Stückzahl verändert sich nicht mehr - das ist Fakt.

    Und obwohl es nicht mehr wurden, wird heute nur noch ein Bruchteil von damals bezahlt.
    Dürfte nach den Fakten doch gar nicht sein, denn die wurden ja nicht nachgedruckt.

    Nach der Psychologie der Sammler war der das damals eben wert, haben die geglaubt - nicht gewusst
    Heute glaubt man eben, dass er nur so um die 500,- Euro wert ist und man weiß es wieder nicht.

    Ich glaube z.B. dass man in 10 Jahren einen einwandfreien Posthornsatz unter 200,- Euro bekommt
    aber ich glaube das auch nur, ich weiß es nicht - aber nach dem es bei Dir nur auf Wissen und nicht auf
    das Glauben ankommt, wirst Du das sich wissen.

    Sags mir !!!

  9. #39
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    Kurze Frage: gibt es ETB überhaupt noch? Werden sie noch hergestellt und vertrieben? Habe auf der Seite Postphilatelie nichts darüber gefunden.

    Ansonsten stimme ich der Ansicht zu, dass eine Bund/Berlin-Sammlung ohne Besonderheiten ziemlich wertlos ist und kaum noch 1% des Einstandspreises bringen dürfte. Habe aus den alten Zeiten noch eine Bund-Spezialsammlung mit zahllosen Plattenfehlern, kuriosen Portostufen, Mehrfachfrankaturen, seltene Auslandsdestinationen, Ausgleichszähnen, ganzen Markenheftchenbogen, Bogen- und Rollenmarken pipapo und trallala. Selbst diese Sammlung, die gespickt ist mit Besonderheiten, kann man mit relativ wenig Kapitalaufwand heute mit etwas Zeit wieder zusammentragen. Als Anlage ist es letztlich ungeeignet, weil der Wert sich an dem bemisst, was jemand bereit ist dafür zu bezahlen. Und hier sterben die Käuferschichten immer noch reihenweise weg. Ganz krass ist es bei den früheren "Spezial-Abos" der großen Versandfirmen. Habe kürzlich für 12 Euro + 7 Euro Porto mehrere dicke Ordner erworben, in dem hunderte von solchen Spezialobjekten mit den damaligen Verkaufspreisen samt der einschlägigen Anzeigen in Briefmarkenzeitschriften sehr sehr ordentlich Seite für Seite aufbewahrt wurden. Das reicht von "Schwarzdruck-Ersttagsblättern", "Sonderblättern", "Künstler-Ersttagsbriefen", "Erstflug- und Stempelbelegen aller Art" bis hin zu riesigen Sätzen mit Automatenmarken (die höchste für satte 99,95 DM). Der Kunde hat Monat für Monat einen dreistelligen DM-Betrag für das Zeug ausgegeben, insgesamt Abertausende und ich kaufs für nicht mal 20 Euro brutto. Es wäre wirklich besser gewesen, das Geld für Urlaub zu verbraten, oder zu verfressen in den besten Restaurants am Platze. Aber: ich gehe davon aus, dass der Erstkäufer seine Freude dran hatte.

    Gruß
    W.

  10. #40
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Lächeln

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