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Thema: Durchfettung selbstklebender Briefmarken und andere Probleme

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Durchfettung selbstklebender Briefmarken und andere Probleme

    Zitat Zitat von Bill Beitrag anzeigen

    06.03.2006, 14:18

    Das ist ja gerade das Merkwürdige. Das SWK-Markenheftchen von 1991 (Hartdeckel) ist noch in Ordnung, während die Markenheftchen ab 2000 (Weichdeckel) durchzufetten beginnen.

    Seit 2000 sind zahlreiche Marken-Sets, Maxi-Sets etc. erschienen. In den vergangenen Monaten z.B.:

    Berliner Dom 9,50 €
    Preußische Schlösser und Gärten 22,00 €
    Wohlfahrtsmarken 8,00 €
    Nazisse 9,00 €
    Goldene Bulle 14,50 €


    Sämtliche Produkte werden in 5 bis 10 Jahren durchgefettet und auseinandergefallen sein. Das heißt faktisch, dass es in 10 Jahren keine postfrischen und gestempelten Markenheftchen mehr geben wird, und man das Geld zum Fenster hinausgewofen hat.

    Der BPP schweigt sich darüber aus bzw. will laut seiner Homepage eine Empfehlung geben, wenn Handlungsbedarf besteht. Mehr wie Fakten auf den Tisch legen, kann man nicht.



    Gruß: Bill
    Wie werden wir JETZT gewarnt für mögliche Schaden????

    Bill hat so uns vor 11 Jahre gewarnt? Hat er Recht gehat???

    Gruss, Rein
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  2. #2
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    Hier heisst alles: "sehr leicht"!!!!

    Aber es ist doch nicht die Gummierung?!?!?!?

    Fortsetzung folgt!
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  3. #3
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    Alles SEHR leicht durchfettet ......................


    Fortsetzung folgt!
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  4. #4
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    Hallo Rein,
    in deze context wil "sehr leicht" niet "zeer licht" zeggen maar "zeer gemakkelijk".
    groetjes
    Freimark

  5. #5
    www.Briefmarken-Museum.de Avatar von Wanderer
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    Hei, das sieht nach einem Totalschaden aus ...... das tut dem Sammlerauge mal wieder so richtig weh
    Mit Sammlergruß & Glückauf
    Jochen

    Besucht doch mein Briefmarken-Museum

  6. #6
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    Zitat Zitat von Freimark Beitrag anzeigen
    Hallo Rein,
    in deze context wil "sehr leicht" niet "zeer licht" zeggen maar "zeer gemakkelijk".
    groetjes
    Freimark
    Du hast Recht

    Aber "leicht verfärbte" ist doch fast unmöglich

    Gruss, Rein
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  7. #7
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    ich hab auch noch ein paar. bin dabei sie zu verkleben. ohne Klebestift geht's aber nicht mehr...

  8. #8
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    Seit 1995 gab es in die Niederlande selbstklebende Briefmarken welche von Joh. Enschedé in Haarlem gedruckt worden waren. Am 27 november gab es die sogenennte Dezember -Marken. Die waren auf Papier gedruckt - phosphoreszentes Tiefdruck-Rotationsdruckpapier von Harrison and Sons, HS 1630/7% - was bei Joh. Enschedé ganz üblich ist. Joh. Enschedé gummiert meistens selber, aber diesmal war in England bereits eine Gummischicht angebracht. Die gummierten Rollen wurden zur Selbstklebeunterlage an JAC in Deutschland geschickt. Auf der Rückseite des Bedruckstoffes wurde ein lehrreicher Text mit Flexodruck gedruckt - bei JAC.


    Die Papierrollen gingen zurück nach Haarlem und wurden dort auf eine der beide Goebel Rakeltiefdruck-Maschinen gedruckt.

    Damals hiess es:

    Da die Briefmarken eine Gummischicht haben, die sich bei Abwaschen normalerweise löst, gibt es kein Problem der Abwaschung. Die abgewaschene Briefmarken sind frei von Kleberrückständen und haften nicht unerwartet auf Albenblättern usw. Die postfrischen Briefmarken, auch wenn sie aus einem Kleinbogen geschnitten werden sollten, geben an den Rändern oder an der Schere kein Klebstoff ab. Nur bei sehr hohem Druck kann theoretisch das selbstklebende Klebstoff herauskommen und sich dann etwas klebrig anfühlen. Der Klebstoffgummi ist eine Art Klebstoff, der auch für Etiketten in der Lebensmittelindustrie, insbesondere bei Fleischwaren, verwendet wird. Wer die Briefmarken nicht lecken will, sollte keine Angst vor schädlichen Einflüssen haben.

    PTT Post Filatelie hat die mögliche "Migration oleaginöser Verbindungen" untersucht. Der verwendete selbstklebende Klebstoff ist ein modifizierter Naturkautschuk-Klebstoff, der keine migrationsgefährdeten Bestandteile wie Weichmacher, kleinmolekulare Öle, Monomere oder Lösungsmittel enthält.


    Unter normalen Umständen kommt es nicht zu einer Durchdringung des Papiers mit Klebstoff. Die Gummischicht dient auch als zusätzliche Barriere. Extreme Hitze oder UV-Licht kann den Prozess des Kleberwechsels beschleunigen, was sich auf die Klebkraft auswirkt, nicht auf eine "Migration". Die Migration eines öligen Stoffes unter Druck und Hitze konnte im Probenmaterial des in Joh. Enschedé verwendeten Briefmarkenpapieres nicht nachgewiesen werden. Bei selbstklebenden Briefmarklen aus einer Reihe anderer Länder, in denen auch andere Klebstoffe verwendet wurden, gabn es wohl Problemen!

    Das war in 1995! Heute wissen wir besser!
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  9. #9
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    Joh. Enschedé hat dieses Verfahren benuitzt zwischen 1995 und 2001 und ALLE selbstklebende Briefmarken sind betroffen!

    Was hat sich geändert rund 2001???

    JAC, Jäckstadt war in Mai 2002 übernommen worden von die Amerikanische Firma Avery Denisson, wo andere Materiale und Produktionsverfahren benutzt worden waren.

    Die meiste selbstklebende Briefmarken der Niederlande sind seit spät 2001 gedruckt worden in Engeland bei Walsall Seccurity Printing.

    WSP hat seit die sechziger Jahre enorme Erfahrung mit Selbstklebers! Die erste der Welt waren die für die Agenture der Sierra Leone und Tonga ausgegebene in 1963-1964!

    Aber auch die spätere z.B. die von Gibraltar aus 1970 sind noch immer gut erhalten! D.h. WSP hat die Erfahrung, benutzte die richtige Materialen!

    Joh. Enschedé und Schwann-Bagel hatten dies NICHT!

    Die 3 Bund-Briefmarken als selbstklebers zeigen ganz genau dieselbe Merkmale wie die Niederländische von Joh. Enschedé gedruckte!

    Die Kautschuk-Schicht is deutlich zu sehen bei meine Bilder oben....

    Die Bund-Marken hatten damals gestrichenes Papier von Zanders Feinpapiere. Das endete in 2002 - seit dann wird Tullis Russell Papier benutzt.

    Für die spätere Bundesbriefmarken hat man bestimmt mit Englische Experten gesprochen
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