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Thema: Stichtiefdruck nach dem 2. WK

  1. #11
    Gabriele Dickel Avatar von kartendruck
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    Stichtiefdruck BRD 1976

    Hallo,

    viele Mitglieder wissen oft sehr viel zu vielen verschiedenen Drucktechniken bei vielen Verwendungen, das ist schon toll.

    Aber gesteht ihr mir bitte zu, dass ich die Vermischungen verschiedener Themen zu einem Konglomerat nicht sehr lehrreich oder nachvollziehbar finde?
    Schrittweises Vorgehen ist (nur für mich ?) sehr viel zielführender und verständlicher

    Also versuche ich schon bei der Erstellung ein Thema möglichst einzugrenzen, hier Verzeichnis-Struktur: Briefmarken Deutschland/Bund/Stichtiefdruck nach 2. WK (ab 1945).
    Das heißt, ich wollte den Stichtiefdruck auf BRD-Marken ab 1945 betrachten, welche Angabe fehlt, damit der Themenumfang verständlich wird?

    Bei Nr. 876 von 1976 (100. Geb. Adenauer) beispielsweise ist auf dem ETB als Stecher der Egon Falz, BDB, angegeben. Gedruckt in der BDB.
    So wie ich das folgende Markenbild betrachte, handelt es sich beim Ursprung um einen handgefertigten Kupfer- oder Stahlstich? Davon wurden irgendwie Klischees für den Bogendruck hergestellt.
    Was ich noch nicht wirklich beurteilen kann: ist das ein 2-Farben-Stichtiefdruck in grün und schwarz (my favorite) oder ist das die Michel-Farbe schwarzgrün als 1-Farbe-Stichtiefdruck?

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    Viele Grüße, Gabi

    P.S.: Wenn jemand das kleine 1x1 vermitteln soll, erklärt er dann zu Anfang gleichzeitig diverse Zahlensysteme (binär, oktal, dezimal, hexadezimal), das Alphabet und alle mathematischen Zeichen?
    Nur damit ein Anfänger zum Rechnen teilweise "nebenbei" das Lesen und Schreiben lernt?
    Oder schon als Syntax-Vorbereitung für diverse spätere IT (Informationtechnologie)?
    Geändert von kartendruck (09.09.2017 um 21:08 Uhr) Grund: layout
    "bzw. ... oder alles kann von zwei Seiten betrachtet werden ..."

  2. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Gabi,

    doch nur "schwarzgrün" als 1-Farbe-Stichtiefdruck!!!

    Ich sehe keine zweite Farbe....

    Gruss, Rein
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  3. #13
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    Gabi,


    frag mal Michael Lenke das Thema zu prezisieren!

    "Stichtiefdruck BUND nach dem 2. WK"

    Gruss, Rein

    PS

    Das Tiefdruck mit eine StichTiefdruck-Maschine auch nicht-gestochen sein kann habe ich schon mal mit Luxemburgische Beispiele gezeigt, aber die wollst du bestimmt hier nicht sehen Es gibt auch einige Östereichische Beispiele, aber die sind auch nicht lernhaft ...

    Jede Beschränkung führt zum Teufel.... Zeigt der Meister
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  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Fricke,

    Die meiste Briefmarken 20c 1923 sehen aus wie diese:



    Aber um irgendeiner Grund wurde retouschiert?????



    Gute Besserung!

    Gruss, Rein
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  5. #15
    Gabriele Dickel Avatar von kartendruck
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    Hallo Jurek und Rein,

    ist es zuviel verlangt, von euch zu erwarten, dass ihr die Foren(Themen)strukturen beachtet?

    Aber das ist wohl sowieso egal, Regeln gelten nur für Andere ...

    Macht mit diesem, meinem letzten Thema, doch, was ihr wollt ...

    Rhetorische Frage, die keine Antwort erwartet:
    Was habt ihr eigentlich davon, durch unzugehörige "Winkelzüge Land/Zeit" den wirklich Interessierten den Spaß an jeglichen drucktechnischen Themen zu nehmen ???

    Ciao, kartendruck
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  6. #16
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Hallo Gabi,

    was habe ich denn hier konkret ‚verbrochen’?
    Zuerst musste doch geklärt werden, auf welche Länder du dein Thema beziehst, weil das nicht offensichtlich war. Bitte um etwas Geduld!
    Es ist von vorne herein doch nicht offensichtlich, dass hier sich alles nur um Deutsche Briefmarken dreht.
    Wenn man jetzt mehr dazu weiß, kann man sich erst jetzt auch nur darauf (nur Deutschland) beziehen.

    Deine Fragen können andere zwar besser erklären als ich, aber da noch keine Antwort kam auf die du so sehr dringend wartest, versuche ich es mal. (Freue mich aber selber, wenn ich korrigiert werde, wenn ich wo was nicht richtiges geschrieben haben sollte).

    Also bezüglich deiner Adenauermarke (die mir auch im Original vorliegt), würde ich folgendes dazu meinen:
    So wie ich das folgende Markenbild betrachte, handelt es sich beim Ursprung um einen handgefertigten Kupfer- oder Stahlstich?
    Kupferdruck (und damit auch Kupferstich) macht man schon lange nicht mehr, weil das bei den recht hohen Auflagen ein zu weiches Material ist und sich bildlich zu sehr verändert/abnützt. Das letzte Kupferdruck in Deutschland nach 1945 war bei den Gemeinschaftsausgaben (Alliierte Besetzung), die „Leipziger Messe 1947“ MiNr. 941/2 I als Teilauflage.

    Davon wurden irgendwie Klischees für den Bogendruck hergestellt.
    Gestochen (also vertieft) wird nur EINE Vorlage in Originalgröße auf einer Stahlplatte im Negativbild und vertieft, die nach dem Stich gehärtet wird, da sie als Prägematrize dient.
    Dann wird diese „Matrize“ mit einem kleinen Stahlzylinder überrollt, so dass sich der Abdruck davon auf diesen in erhabener und postitiver Bilddarstellung abdrückt. Diesen kleinen Zylinder nennt man (wie @fricke schon erwähnte) „Molette“.
    Mit dieser „Molette“ wird dann eine Kupferplatte (gespannt auf einer Walze) vielfach überrollt (also so oft wie viele Briefmarken dann im Bogen Platz haben), so dass sich dieses Markenbild wieder in vertiefter und negativer Form darauf abdrückt.
    Und wie erwähnt, um die Druckanforderung bestens Stand zu halten, wird diese Druckplatte dann verchromt. Denn von Kupferplatte direkt wird nicht mehr gedruckt.

    Was die Farbe der Adenauer-Briefmarke angeht, so ist das EINE Mischfarbe. Für zweifärbige StTdr.-uks verwendet man färbige „Schablonen“-Zylinder, die nur Bereiche der Druckplatte einfärben (siehe die bedeutende Frauen Serie).

    Wären damit deine Fragen zumindest annähernd gut dazu beantwortet?


    Gruß und einen schönen und Sorgenfreien Sonntag!

  7. #17
    Gabriele Dickel Avatar von kartendruck
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    Hallo Jurek,

    du hast nichts "verbrochen", ich dachte nur dass es deutlich genug ist, wenn dieses Thema unter Deutschland -> Bund eingestellt ist.

    Aber hier im Forum gibt es anscheinend ein Problem. Das Thema "Stichtiefdruck in Europa" und jedes andere (Europa-)Globale Thema könnte NICHT erstellt werden

    (zu deinen weitern Ausführungen melde ich mich später, danke )

    VG, kartendruck
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  8. #18
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Gabi,

    Nachgravierungen oder Ausbesserungen einer ganzen Druckplatte oder einzelner Klischees werden oft vorgenommenn, wenn der Stecher durch Überarbeitung eine bessere Bildwirkung erzielen oder ursprünglicher Gravurfehler sowie Abnutzungserscheinungen und Druckschäden beseitigen will.
    Diese "Definition" steht in Michel Spezial Deutschland Teil II , Seite 15, und betrifft u.a Bund! Erlaubt??

    Die Michel-Umschreibung is FALSCH, weil es suggeriert dass nur bei Stichtiefdruck Retusche existieren, aber u.a auch bei Rakeltiefdruck gibt es Retusches z.B. bei Bund 1986 Komet Halley / Giotto womit Michael Burzan ein interessantes Büchlein geschrieben hat.

    Gruss, Rein
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  9. #19
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    Wozu nach den Krieg noch Briefmarken in den teueren Stichtiefdruck-Verfahren herstellen??????

    - Devisen-Export - die Deutsche selber hatten kein Geld
    - politische Propaganda - mindestens was die Marken Berlins angeht...

    Was gab es noch in die Staatsdruckerei an Druckmaschinen????

    Die in 1954 verausgabt Briefmarke in Giori-Druck, war BESTIMMT NICHT auf eine Maschine für Briefmarken gedruckt sondern auf eine für Banknotendruck! z.B. auf eine Koebau-Giori Banknoten-presse.

    Gruss, Rein
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  10. #20
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    Die erste Bund-Marke in Stichtiefdruck gab es 14.12.1949 Helfer der Menschheit mit Zuschlag. Wer kauft so etwas????

    Davor gab es schon mitte 1949 die Höchstwerte Berlins in Stichtiefdruck...

    Auf welche Druckmaschine gedruckt???

    Bei die JS Bach-Marke 28.07.1950 schreibt Michel DS etwas aussergewöhnliches!

    ... Probelauf einer für die Staatsdruckerei bestimmte neuen Stahlstichdruckmaschine der Fa. Goebel Darmstadt, am 1.12.1950 entstanden..
    D.h. dass er mehrere Stichtiefdruck-Maschine gegeben haben sollte! Erstens eine Bogendruck-maschine [in 1949 schon benutzt] und später eine Rollendruck von Goebel womit die Dauermarken gedruckt werden sollen???
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