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Thema: Stichtiefdruck nach dem 2. WK

  1. #71
    Gabriele Dickel Avatar von kartendruck
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    Hallo,

    im Internet gibt es ein BogenWiki mit Erklärungen zu den Bogenrandsignaturen
    Alles habe ich nicht durchgelesen, Druckmaschinen werden dort scheinbar nicht besprochen?

    Es wird dort angemerkt: "Bogenzähler gibt es nur bei den im Rollen-Rotations-Druck hergestellten Marken".
    Aber ist der Rückschluss zulässig, dass alle Bogen ohne Zählnummer deshalb nicht im Rollen-Rotations-Druck hergestellt waren? (Reins Frage)
    Auf jeden Fall finde ich keine Aussage, dass im Rollen-Rotations-Druck GENERELL von ... bis ... Bogenzählnummern verwendet werden mußten.
    Jetzt landen wir wieder bei Jureks Frage: "Was ist das Besondere bei der Quanzmaschine?".

    Vielleicht war das wirklich ab 1972 die einzige Maschine, die Bogenzählnummern verwendet hat?
    Andere Maschinen haben die Nummer einfach nicht beachtet und gedruckt. (Weil eigentlich "unwichtig", siehe Reins Waage ...)

    In Anlehnung an die Postgeschichtler stellt sich die Frage: gibt es eine Vorschrift für die Verwendung von Bogenzählnummern in allen Rollen-Rotations-Maschinen?

    VG, Gabi
    "bzw. ... oder alles kann von zwei Seiten betrachtet werden ..."

  2. #72
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    Zitat Zitat von kartendruck Beitrag anzeigen
    Hallo,

    im Internet gibt es ein BogenWiki mit Erklärungen zu den Bogenrandsignaturen
    Alles habe ich nicht durchgelesen, Druckmaschinen werden dort scheinbar nicht besprochen?

    Es wird dort angemerkt: "Bogenzähler gibt es nur bei den im Rollen-Rotations-Druck hergestellten Marken".
    Aber ist der Rückschluss zulässig, dass alle Bogen ohne Zählnummer deshalb nicht im Rollen-Rotations-Druck hergestellt waren? (Reins Frage)
    Auf jeden Fall finde ich keine Aussage, dass im Rollen-Rotations-Druck GENERELL von ... bis ... Bogenzählnummern verwendet werden mußten.
    Jetzt landen wir wieder bei Jureks Frage: "Was ist das Besondere bei der Quanzmaschine?".

    Vielleicht war das wirklich ab 1972 die einzige Maschine, die Bogenzählnummern verwendet hat?
    Andere Maschinen haben die Nummer einfach nicht beachtet und gedruckt. (Weil eigentlich "unwichtig", siehe Reins Waage ...)

    In Anlehnung an die Postgeschichtler stellt sich die Frage: gibt es eine Vorschrift für die Verwendung von Bogenzählnummern in allen Rollen-Rotations-Maschinen?

    VG, Gabi
    Gabi,

    NEIN, NEIN, NEIN

    In Belgien gab es nur ab 1959 Druckdatum [+ Nummern] sowohl bei WIFAG als auch GOEBEL.... In die Niederlande gab es ab 1991 Nummern, obwohl es ab 1936 Rollendruckmaschine gab.....

    D.h. es gab gar KEINE Vorschriften....

    Aber, die 1950 Goebel Rollendruck [nur] Stichtiefdruck-Presse hatte Nummern

    Gruss, Rein
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  3. #73
    Registrierter Benutzer Avatar von Ben 11
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    Guten Abend Gabi,

    An eine aktive Banknotendruckmaschine kann ich nicht richtig glauben, daran mußten bei einem Druckauftrag "bergeweise" Einstellungen vorgenommen werden und ALLES wurde genauer als genau justiert. Gut, vielleicht eine "ausrangierte" Maschine mit leicht ausgeleierten Zahnradgetrieben (?) für die Farb-Feinabstimmung ...
    ... woher weißt Du das?

    Das Buchdruckwerk (?) für die Geldscheinnummern war möglicherweise "kaputt" oder ausgebaut.
    ... die Geldscheinnummern werden immer mit einer separaten Maschine gedruckt.

    Gab es die Bogenzählnummern seit der "Quanz" (1972 bis 2003) generell bei allen Briefmarkendruck-Rotationsmaschinen der BRD?
    Ich kann jetzt nur das wiedergeben, was im Handbuch von G. Schwarz steht. Abgebildete Beispielmarken sind:
    - "Kontrollratsausgabe" Berlin von 1948,
    - "Posthornserie" Bund von 1951,
    - "Heuss" Ausgabe Saarland von 1956,
    - "Burgen & Schlösser" (Letterset) und "Sehenswürdigkeiten" haben sogar zwei Zählwerke für zwei Nummern verwendet.
    - "Europa - Quantentheorie" und "Euregio Bodensee" als Rakeltiefdruckmarken ebenso.

    Wie funktioniert das denn seit a) den Kleinbogen und b) der Privatisierung?
    ... a) genauso. Nur habe ich noch keine Druckbögen mit Kleinbögen gesehen.
    ... b) Briefmarken anderer privater Unternehmen haben diese Bogenzähler möglicherweise nicht und arbeiten so ähnlich wie die Niederländer.

    Ben suggeriert dass da es kein Nummern gibt auch kein Rollendruck sein kann! Das ist FALSCH!
    Naja, den Einwand würde ich erstmal stehen lassen, da wir für diese Ausgaben noch keinen Bogenzähler gesehen haben. Vielleicht kann ja einer der interessierten Leser einen zeigen. Ich lasse mich gern überzeugen.

    Es kann schon sein, dass Bogenzähler nur durch die Bundesdruckerei verwendet wurden. Vielleicht sind ja die Vorgaben im Qualitätsmanagement anders. Bei J. Enschede in den Niederlanden hat man halt eine Waage genommen, um den Papierverbrauch zu bestimmen. Ob das bei einem 80 g/m2 -Papier so genau war?

    VG
    Ben.
    stay curious.

  4. #74
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    Ben,

    Handbuch von G. Schwarz
    Das Handbuch kenn ich nicht, aber ich habe verschiedene Handlerslisten von G. Schwarz woraus nicht die drucktechnische Kentnisse spricht, sonder das Vorkomen irgendwelcher Randphenomänen und deren Bewertung...

    Abgesehen von die Nummern bei die auf Goebel "Quantz" Maschine gedruckte Marken habe ich einige bei die in Stichtiefdruck hergestellte auf die 1950 Goebel Rollendruck Stichtiefdruck-maschine.

    1971 "Dante" und 1974 "Kant" sind wichtig weil beide Bogen OHNE Nummern haben und es beide Papierlaufrichtungen gibt.... Und dazu noch 1-Reihe Kammzähnung.... Beide Marken höchstwahrscheinlich in Bogendruck!

    Gruss, Rein
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  5. #75
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    Ben,

    ... a) genauso. Nur habe ich noch keine Druckbögen mit Kleinbögen gesehen.

    Noch nicht gesehen?? Ich auch nicht






    Gruss, Rein

    P.S.

    Das gleiche Verfahren wie bei 1994 Kriegsgräberfürsorge ....
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  6. #76
    Gabriele Dickel Avatar von kartendruck
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    Hallo Ben,

    die ganz genauen Einstellungen und Justierungen beim Banknotendruck vermute ich aufgrund der verwendeten Sicherheitsmerkmale.
    Genauso vermute ich den Gelscheinnummern-Druck direkt in der gleichen Druckmaschine.
    Für mich wäre der Banknotendruck in einem beidseitigen Komplettdruck-Durchlauf logisch nachvollziehbar.

    ... die Geldscheinnummern werden immer mit einer separaten Maschine gedruckt.
    ... woher weißt Du das?

    VG, kartendruck
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  7. #77
    Gabriele Dickel Avatar von kartendruck
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    bedeuten Formnummern Bogendruck ?

    Hallo Rein,

    weitere Marken mit 'Kriegsgräber-Kreuzen (Bilder von ebay)
    Kriegsgräberfürsorge 1956, Stichtiefdruck auf BRD-Nr. 248, ? Bogenzählnummer ?, mit Formnummern

    Name:  nr248.JPG
Hits: 36
Größe:  29,4 KB

    Kriegsgräberfürsorge 1969, Stichtiefdruck und Odr. auf BRD-Nr. 586, ohne Bogenzählnummer, mit Formnummern

    Name:  nr586.jpg
Hits: 36
Größe:  108,1 KB

    VG, Gabi
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  8. #78
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    Zitat Zitat von kartendruck Beitrag anzeigen
    Hallo Rein,

    weitere Marken mit 'Kriegsgräber-Kreuzen (Bilder von ebay)
    Kriegsgräberfürsorge 1956, Stichtiefdruck auf BRD-Nr. 248, ? Bogenzählnummer ?, mit Formnummern

    Name:  nr248.JPG
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Größe:  29,4 KB

    .............................

    VG, Gabi
    Gabi,

    die meiste Rollendruckmaschinen haben In-Line eine Perforierungsapparat, d.h die Schalterbogen sind bereits perforiert wann die eine Presse verlassen.

    Bei die 1956 Kriegsgräber-Kreuz Marken sind Papierlaufrichtung [senkrecht] und Perforierrichtung [waagerecht] NICHT parallel.
    D.h. fertig gedruckte Druckbogen sind mit eine Perforiermaschine bearbeitet worden. Grover oder etwas ähnliches.

    Leider ist das alles noch kein Beweis das es hiuer um Bogendruck geht, aber wahrscheinlich schon

    Gruss, Rein
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  9. #79
    Gabriele Dickel Avatar von kartendruck
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    Hallo Rein,

    das ist einfach alles zu viel, zu spezialisiert, was hat das noch mit dem Objekt BRIEFMARKE zu tun?

    Du hast mit Deiner Aussage, dass alles überprüft werden sollte, schon Recht.
    Welche Angaben, Katalog oder ETB, könnten bei der BRD stimmen, auf was kann man/frau sich verlassen?

    Sind die Kombi-Drucke in allen deutschsprachigen Gebieten Kommerz oder beachtenswert?

    Schon im Jahr 1978 gab es in der BRD zwei aufeinander folgende Ausgaben, die auf den ersten Blick sehr ähnlich sind:
    Block 16, Nr. 959-961, Katalog Odr., ETB (Sechsfarben-)Odr., hier Nr. 961 mit Detail

    Name:  _a.jpg
Hits: 37
Größe:  34,4 KB Name:  _b.jpg
Hits: 37
Größe:  83,5 KB

    Danach Nr. 962, Katalog Odr., ETB kombinierter Stichtiefdruck und Offsetdruck, hier mit Detail

    Name:  _c.jpg
Hits: 38
Größe:  38,1 KB Name:  _d.jpg
Hits: 36
Größe:  87,6 KB

    Da glaube ich den ETB's, aber die haben auch manchmal Fehlangaben.
    Sollten wirklich immer von allen Listen ALLE Angaben genau überprüft werden?

    Es geht allgemein bei Briefmarken wohl selten um verständliche Informationen, alles soll im Endeffekt besonders und deshalb wertvoll sein.
    Immer nur geht es um Kohle, fast nie um umfassende Informationen, egal ob Post, AGen, Internet oder Fachbücher

    VG, Gabi
    "bzw. ... oder alles kann von zwei Seiten betrachtet werden ..."

  10. #80
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    Gabi,

    Nobelpreisblock: schwarz, silber [Blockrand], rot (75), beige (45), graublau (15), braun (ohne Raster), gelb? D.h. 6 Farben stimmt wahrscheinlich!

    Gruss, Rein
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