Laut Nachricht des BDPh vom 22.8.2017 sind bei den Versandkosten der "philatelie" jährlich ca. 20.000 € eingespart worden weil der Versand durch den privaten Dienstleister Bauer erfolgte. Nun soll der Versand ab 2018 wieder komplett über die Deutsche Post versandt werden. Dazu sind im Haushaltsplan des BDPh für 2018 198.000 € veranschlagt. Da frage ich mich wofür der bisherige Vorstand den Versand beim Bauer Verlag gekündigt hat und dies nicht dem neuen Vorstand der bei der HV am 9.9.2017 gewählt wird dies, wenn nötig überlassen hat. Denn ca. 20.000 € pro Jahr sind meines Erachtens eine Menge Geld das jeden mit seinem Beitrag mitfinanziert.

Natürlich kann ich auch verstehen das der Arbeitsaufwand bei der Geschäftsstelle wenn ca. 300 (1 %) Reklamationen jährlich anfallen und diese dann bearbeitet werden mit dem jetzigen Personal nicht auf Dauer möglich ist. Vielleicht sollte man für die 10 bis 14 Tage nach Monatsanfang wenn die Reklamen kommen eine 450 € Kraft anstellen. Dies dürfte deutlich billiger sein als die zusätzlichen Kosten für den Versand durch die Deutsche Post. Auch könnte diese den Rest der anwesenden Zeit die Geschäftsstelle in der einen oder anderen Tätigkeit unterstützen.

Auch die Unzufriedenheit der Mitglieder das die "philatelie" nicht kurz nach dem 1. des Monats eingegangen ist kann ich natürlich verstehen. Aber eine kurze E-Mail oder Telefonanruf bei der Geschäftsstelle dürfte für jeden in der heutigen Zeit kein Problem sein. Natürlich sollte in der "philatelie" auf den ersten Seite deutlich daraufhingewiesen werden was und wie zu tun ist, wenn die Zeitschrift einmal nicht pünktlich im Briefkasten liegt. Ich denke im Interesse aller Sammler und Mitglieder dürften Einsparungen von vielleicht 10 bis 15 Tausend € pro Jahr ein Argument sein in näherer Zukunft dadurch eine Beitragserhöhung zu vermeiden.

argeve