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Thema: Ausgabepolitik der Deutschen Post - II.Quartal 2017

  1. #1
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    Daumen runter Ausgabepolitik der Deutschen Post - II.Quartal 2017

    Hallo, liebe Sammlergemeinde,

    Ich wundere mich!!!
    Oder habe etwas übersehen.

    Still ruht der See. Jeder scheint das einfach hinzunehmen. Ja was denn?
    Mich hat es jedenfalls erschlagen als ich heute meine Abo-Lieferung aus Weiden erhielt.
    Da schafft es doch der gelbe Riese, im gleichen Quartal Rollenmarken der Wertstufen 400 ct, 450 ct und 500 ct herauszugeben.
    Wer wie ich die 5er-Streifen bezieht, hat damit allein bei je 1 Streifen 49,50 € am Hals.

    Ich empfinde dies als eine weitere Frechheit gegenüber uns Sammlern, denn nur gegen uns kann sich diese Ausgabepolitik richten.
    So habe ich gerade mal versucht herauszufinden, wofür man unbedingt den 5 € Wert benötigt.
    Sollte es hierfür wirklich eine wichtige Versendungsform geben, hätte es ja wohl auch eine Frankierung mit mehrerern Werten getan.

    Ich überlege mir nun wirklich ernsthaft, ob ich das Sammeln der aktuellen Philatelieausgaben aufgebe.
    Diesen Schritt habe ich vor Jahren bereits als Großbritannien- und Frankreich-Spezialsammler im Bereich Neuheitenbezug getan.
    Und damit viel Geld gespart, das ich an anderer Stelle in mein Hobby investieren konnte.

    Nimmt die Sammlerschaft und unser Verband das stillschweigend hin?

    Gruß
    Horst

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Neue hohe Wertstufen damit man mehrere, andere Blumen verkaufen kann....

    Es gibt noch SO viele Liebfraumilchchen ...
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  3. #3
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    Es handelt sich bei den Rollenmarken um Neuauflagen bereits erschienener Marken diesmal mit EAN-Feld nach jeder fünften Marke auf der Rolle. Es sind also keine Neuausgaben, nur eine geänderte Ausgabevariante. Wer dies so sprziell sammelt, dem dntstehen dann diese hohen Kosten
    Gruß thomipe

  4. #4
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Zitat Zitat von thomipe Beitrag anzeigen
    Es handelt sich bei den Rollenmarken um Neuauflagen bereits erschienener Marken diesmal mit EAN-Feld nach jeder fünften Marke auf der Rolle. Es sind also keine Neuausgaben, nur eine geänderte Ausgabevariante. Wer dies so sprziell sammelt, dem dntstehen dann diese hohen Kosten
    Gruß thomipe
    Bekommen die dann so eine eigene Michelnummer oder nur eine Unternummer. Nein, ich sammle das nicht, bin nur neugierig.
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  5. #5
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    Hallo Horst,

    bitte nicht böse nehmen, aber ich wundere mich, dass es tatsächlich noch Sammler gibt, die sich die Neuheitenflut antun. Darüber stöhnen die Sammler doch schon seit fast einhundert Jahren.

    Viele Grüsse

    Marko

  6. #6
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    Die Neuauflagen erhalten keine neuen Nummern. Ich denke Michel wird im Spezial evtl. auf die unterschiedlichen Auflagrn der Rollenmarken verweisen. Und zu Briefmarkentor: Lasst doch jeden sammeln was er möchte.
    Gruß thomipe

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von WolfgangD
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    Zum Glück habe ich zum Ende 1999 mit den Neuheiten aufgehört.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen
    Hallo Horst,

    bitte nicht böse nehmen, aber ich wundere mich, dass es tatsächlich noch Sammler gibt, die sich die Neuheitenflut antun. Darüber stöhnen die Sammler doch schon seit fast einhundert Jahren.

    Viele Grüsse

    Marko

    Genau.

    Ich wundere mich schon lange

    Bitte auch nicht böse nehmen.

    Aber seit über 60 Jahren hat die Post keine einzige Sammlermarke mehr gedruckt - nur Frankaturware.
    Das war zu DM-Zeiten so und ist es heute noch.

    Oder kennt jemand seit 1955 eine einzige Normalmarke, die vom Handel über dem Postpreis gesucht wird?

    Abolieferung entgegennehmen - Marken womöglich noch in ein teueres Album legen - 10 oder mehr Jahre liegen lassen
    - dann irgendwann wieder aus dem Album nehmen - und 20 % unter Postpreis als Frankaturware verkaufen.
    Noch nie war es die letzten 60 Jahre anders.

    Trotzdem ist es richtig: Jeder darf sammeln, was er will.
    Das Wort "sammeln" würde ich aber nicht verwenden, denn mit Sammeln hat der Bezug von Abolieferungen
    eher nix zu tun.

    Nix für ungut!

    CU:-)

  9. #9
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    Zitat Zitat von stau Beitrag anzeigen
    Hallo, liebe Sammlergemeinde,


    Ich überlege mir nun wirklich ernsthaft, ob ich das Sammeln der aktuellen Philatelieausgaben aufgebe.
    Ja, das ist eine Überlegung wert.

    Abomarken, die man gleichzeitig mit zehn- oder gar hunderttausenden anderen bezieht,
    können niemals Sammlerstücke sein. Das ist ein Widerspruch in sich.

    Und die werte Post, hat ja immer neue Ideen, wie man bei den Sammlern Einnahmen erzielt.

    Man soll fast alles doppelt sammelm:

    - Dauerserien mit und ohne EAN-Code

    - Die selbstklebenden mit bunter Rückseite aus Markenheftchen und Folienblättern
    und die gleichen Marken mit weißer Rückseite aus Folienbogen (wie im Abo geliefert)

    - und am liebsten sind der Post natürlich die tollen D-Plus Sammlungen
    Da wird für die "gestempelten" genauso viel verlangt wie für die postfrischen,
    obwohl sie dafür nicht einmal mehr einen Brief austragen muß, wie früher oder
    später zwangsläufig bei den postfrischen.

    Den vollen Preis für ein paar Qaudratzentimeter Papier die man nur noch einmal durch
    die Druckmaschine laufen lassen muß (gestempelt sind die ja nicht) ist nätürlich eine
    feine Sache.

    Und deshalb muß ich sagen: Ich wundere mich auch *g*

    anka
    Geändert von anka (06.10.2017 um 07:40 Uhr)

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