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Thema: Druckarten, Farbe, Papier und sonstige Herstellungseigenschaften

  1. #411
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    http://www.timbres-barres-phosphores...es_EPIKOS.html

    L'aspect des timbres imprimés sur la presse TD215 est différent des timbres imprimés sur les presses TD6.


    (Impression sur une presse TD6)




    (Impression sur la presse TD215


    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  2. #412
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    http://www.academiedephilatelie.fr/i...f_jjr_1504.pdf

    La présentation comporte quatre parties :
    · la réalisation du poinçon original
    · le transfert en gravure traditionnelle par moletage (TD)
    · le transfert en gravure numérique électromécanique (GEM)
    · le transfert en gravure numérique galvanique par électrolyse (GGE).
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  3. #413
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Hallo Rein

    Schön für dich, dass du verschiedene Sprachen kennst. Ich nicht. (Auch viele andere Leser auch nicht).
    Was für ein genauerer Unterschied ist jetzt konkret bei den Tiefdruckarten: Kupferstich, Stahlstich, Klischograph und EtchArt?
    Hat die Qualität des Drucks hierbei nicht auch was mit dem Papier zu tun, so dass die Erkennung davon erschwert wird?

    Gruß

  4. #414
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    Die Präsentation gliedert sich in vier Teile:
    die ursprüngliche Stanzfertigung
    Übertragung auf traditionelle Gravur durch Rändelung (TD)
    Übertragung auf digitale elektro-mechanische Gravur (EMG)
    Übertragung auf galvanische Digitalgravur mittels Elektrolyse (GGE).
    https://www.deepl.com/translator

    Polnisches Programm!
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  5. #415
    Registrierter Benutzer Avatar von Ben 11
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    Hallo Zusammen,

    ... mal auf den "rasterlosen" Offsetdruck zurückkommend:

    ist die Oberfläche einer Aluminium Druckplatte fertig eloxiert, besitzt sie eine sehr feinkörnige unregelmäßige Struktur, sozusagen ein stochastisches Kornraster.
    Die Platte wird mit einem lichtempfindlichen Kunststoff überzogen.

    Name:  Alu_1.png
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    Die weitere Bearbeitung kann unterschiedlich sein. Eine Vorbelichtung des Kunststoffes bis auf die Kornspitzen ist möglich, oder sofort die unmittelbare Belichtung mit dem Druckmotiv.
    Die belichteten Stellen sind löslich und können ausgewaschen werden.

    Name:  Alu_2.png
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    Die Kornspitzen des Metalls sind im Endzustand die wasserfreundlichen Bereiche, der verbleibende Kunststoff ist farbfreundlich.
    Der Begriff "rasterlos" bedeutet hier, dass für den Druck auf ein "übliches" AM-Offsetraster verzichtet wird. Stattdessen wird ein stochastisches Kornraster verwendet.
    Mit der stetigen Entwicklungen / Verbesserungen von AM- und FM-Rastern im Offsetdruck wird diese Form nicht mehr angewendet.

    Bei den Briefmarken könnte man den zeitlichen Übergang, bzw. das Verschwinden des rasterlosen Offsetdruckes mal genauer herausarbeiten.
    Man sieht die unregelmäßige Körnung auf den Marken "für Verständigung und Frieden" und "interparlamentarische Konferenz" sehr gut. Die Bilder von Rein aus #206 und #207 zeigen m.E. ein Dublieren in Druckrichtung, um mal beim richtigen Begriff zu bleiben.

    Siehe auch zum Nachlesen:
    [1] Hanns Eggen, Einführung in die Kopiertechniken
    [2] VDD Jahrbuch 2012, K. Schläpfer, Geschichte des Rasterlosen Offsetdruckes.
    [3] Rolf Ihme, Lehrbuch der Reproduktionstechnik


    Viele Grüße
    Ben.
    Geändert von Ben 11 (10.09.2017 um 13:10 Uhr) Grund: Literaturergänzung
    stay curious.

  6. #416
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Danke Ben für deine (wie so oft) mühevolle Ausarbeitung und Erklärung zu dem Thema ",rasterloser' Offsetdruck"!

  7. #417
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    Ben,

    Die Bilder von Rein aus #206 und #207 zeigen m.E. ein Dublieren in Druckrichtung, um mal beim richtigen Begriff zu bleiben.
    Was war dubliert worden????? Nichts!!

    Wie man es nennt oder ob es richtig erklärt worden ist, ist vorläufig weniger interessant.

    Das Phenomän ist von Briefmarkensammlen kaum beobachtet, nicht untersucht worden und könnte ein "Fachterm" dafür benutzen!

    Deutlich ist hier ein nicht-Flachdruck zu sehen wenn man das Endresultat beobachtet. Man nenne es "rasterlose Offsetdruck" so gut! Aber flach war es keinerfalls...

    Gruss, Rein
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  8. #418
    Registrierter Benutzer Avatar von Ben 11
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    Rein,
    ich glaube, Du verwechselst hier was.

    Deutlich ist hier ein nicht-Flachdruck zu sehen wenn man das Endresultat beobachtet. Man nenne es "rasterlose Offsetdruck" so gut! Aber flach war es keinerfalls...
    Flachdruck heißt nicht, dass nur flache (im Sinne von dünnen) Farbschichten übertragen werden. Flachdruck heißt, dass farbführende und nicht-farbführende Schichten (hier wasserführend) auf der Druckplatte nahezu auf einer Ebene liegen. Bei einer Vollfläche und gerade in den Beispielen des "rasterlosen" Offsetdruckes wird doch relativ viel Farbe (im Sinne: auf der ganzen Fläche) übertragen.

    Du kennst das FOGRA Bild mit den Zahlen ("Nr.: 6424869"), dass das Aussehen des Dublierens beschreibt. Die Bezeichnung ist m.E. allemal besser, als "Zitterdruck", worunter sich niemand was vorstellen kann.

    VG, Ben.
    stay curious.

  9. #419
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    [QUOTE=Ben 11;146641]Hallo Zusammen,

    ... mal auf den "rasterlosen" Offsetdruck zurückkommend:

    ist die Oberfläche einer Aluminium Druckplatte fertig eloxiert, besitzt sie eine sehr feinkörnige unregelmäßige Struktur, sozusagen ein stochastisches Kornraster.
    Die Platte wird mit einem lichtempfindlichen Kunststoff überzogen.

    Name:  Alu_1.png
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    Die weitere Bearbeitung kann unterschiedlich sein. Eine Vorbelichtung des Kunststoffes bis auf die Kornspitzen ist möglich, oder sofort die unmittelbare Belichtung mit dem Druckmotiv.
    Die belichteten Stellen sind löslich und können ausgewaschen werden.


    Das kommt natürlich darauf an, ob es sich um eine Positiv- oder eine Negativplatte handelt. Es gibt auch Platten, bei welchen die Schicht durch Belichtung aushärtet und der Rest ausgewaschen wird.

    Wie Du ja richtig beschreibst, sind die Platten eloxiert. Die Kornspitzen sind also nicht Metall sondern Metalloxid (Aluminiumoxid/Hydroxid), deshalb auch hydrophil.

  10. #420
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    Ben,

    bei die Interparl. Konferenz ist von Dublierung nicht die Rede! Sonst waren die dunklere und hellere Flecke auch dubliert gewesen....

    Dublierung ist ein verwirrende Term; vielleicht für Druckspezialisten nicht so sehr, aber für Philatelisten doch...

    Und auch rasterlose Offsetdruck ist nicht eindeutend! Die Niederländische Dauerserien seit 1924 haben keine Raster und sehr flach aussehend, und ab und zu sehr gummikörnig, aber nie mit erhobene Oberfläche...

    Gruss, Rein
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

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