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Thema: Denke bin Opfer eines Briefmarkenauktionshaus. Ratschläge sind willkommen.

  1. #1
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    Denke bin Opfer eines Briefmarkenauktionshaus. Ratschläge sind willkommen.

    Hallo,
    hoffe mal ich bin hier Richtig. Wollte gerne mal die Meinung einholen bzw. wie ich nun vorzugehen habe. Ich bin nun seit cirka einem jahr
    wieder mit dem Briefmarkensammeln beschäftigt. Nun ist es ja heute eher kaufen. Also habe ich in letzter Zeit bei einigen Auktionshäusern
    mitgemacht und auch mehrer Sammlungen kaufen können. Bisher tadellos. Nun hab ich vorige Woche allerdings 2 Lose ersteigert wovon eins
    schon grenzwertig ist allerdings kann ich damit noch leben. Die Beschreibung gab nicht mehr her. Aber die zweite Auktion war eine Berlin-Sammlung
    welche ich gewonnen habe. Mit den üblichen Zuschlägen für cirka 900 Euro. So hier mal die Beschreibung :
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------
    **
    Beschreibung

    1948-1980, komplett postfrische Sammlung, alle wesentlichen Sachen geprüft wie Schwarzaufdruck komplett postfrisch geprüft Schlegel BPP, sowie zusätzliches Attest, Rotaufdruck komplett geprüft Schlegel BPP, sowie zusätzliches Attest, genauso wie Stephan, Goethe und Währungsgeschädigten Satz geprüft Schlegel BPP und zusätzliches Attest, Bl. 1 geprüft Schlegel BPP sowie zusätzliches Attest, sowie Bauten I und Grünaufdruck mit FA etc., alles im Safe Falzlos Vordruckbinder
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Sammlung nun natürlich da. Und ja der grosse Schock. Die zusätzlichen Atteste oben sind restlos alle von einem "Heinz Grabowski PP" . Und ja alle relevanten Marken werden
    als ungebraucht beschrieben. Die Prüfungen von Schlegel sind mit Signaturen vorhanden. Aber auch als Ungebraucht. Für mich ist das eindeutig flasch beschrieben. Gut ich weiss
    das Sammlungen nicht reklamiert werden können aber ich bin der Meinung das man doch zumindest sich auf die Beschreibung als solche verlassen darf. Die Auktion war zuweit als
    das ich vor Ort hätte dabei sein können. Was würdet Ihr mir nun raten zu tun ? Und welchen Wert hat diese Ungebraucht Sammlung denn noch ? Hoffe mal das ich hier mit
    der klage richtig bin und freue mich auf Antwort. Und ja ich weiss auf Moment tut es doch sehr weh.

    wimwarhier

  2. #2
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  3. #3
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Was sagt denn das Auktionshaus dazu? Um welches Auktionshaus geht es denn? Sind die Mitglied im Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer und/oder APhV? (Auch wenn es hier nicht mehr hilft, wenn die Antwort zweimal "nein" ist sollte man dieses Auktionshaus von vornherein meiden!)

    Als Mitglied im BDPh kannst Du Dich an die Bundesstelle für Sammlerschutz wenden.

  4. #4
    Deutschland 1933 - 1949 Avatar von Kontrollratjunkie
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    Könntest Du bitte einmal ein paar bessere Marken Berlins, die in den Grabowski-"Attesten" bescheinigt wurden von der Rückseite zeigen ?
    Und ja, der Handelswert einer ungebrauchten Sammlung liegt garantiert deutlich unter 900 EUR.

    Gruß
    KJ

  5. #5
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    Name:  berlin33_34.jpg
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    So ja hier erstmal 33 und 34. Ja auf Antwort warte ich bisher. Auf Antwort des Auktionshauses warte ich bisher noch. Ich weiss gar nicht mal darf ich den Namen denn nennen ? Und ja das die zu teuer ist ist klar. Aber durfte ich bei der Beschreibung von dieser Sammlung ausgehen denn ?

  6. #6
    Armenien, Batum Avatar von brfmhby
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    Mich wundert, dass man Sammeln nennt, wenn man eine fertige, komplette Sammlung auf einen Schlag kauft... aber zum Thema:

    In der Beschreibung war lese ich:

    ** - heisst post frisch - von der Platzierung her meint das die komplette Sammlung (postfrisch meint postfrisch und nicht gebraucht)
    komplett postfrische Sammlung - hier steht es noch einmal

    geprüft Schlegel BPP - Prima. Das andere Attest kann man dann getrost ignorieren.


    Wichtig: Waren Scans in der Beschreibung an denen man sehen konnte, dass nicht tief geprüft war? (sondern höher!)

    Unter dem Strich gilt: Es muss geliefert werden, wie beschrieben. Also postfrisch. Da kann man sich mit der Sammlung ohne Obligo Klausel nicht heraus reden.

    Mein Tip:

    1. Auktionshaus anschreiben und um Stellungnahme bitten (mit Frist!), als Einschreiben mit Rückantwort. Nachbesserung einfordern oder Rückabwicklung anbieten.
    2. Check ob Auktionshaus im BdB oder APHV ist - wenn ja, dort per Mail zum Sachverhalt um Stellungnahme bitten (Mail reicht als erster Schritt)
    3. BdpH Sammlerschutz kontakieren (Sachverhalt per Mail)


    Letzter Tip: Ruhe bewaren. 900 Euro sind nicht lebensbedrohlich!

    PS: Selbstverständlich darf man den Namen des Auktionshauses nennen. Warum denn nicht? Solange man nicht Dinge behaupted, die nicht stimmen (übler Nachrede etc.)
    "Wir beide, wir haben Humor: Sie in der Praxis, ich in der Theorie."

  7. #7
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    Sehr geehrter Sammlerfreund "wimwarhier"
    habe Ihnen eine PN gesandt
    mit freundlichem Gruß
    Konrad Krämer

  8. #8
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    die Bezeichngung "Opfer" hielte ich erst dann für zutreffend, wenn das Auktionshaus
    a) Ware liefert, die der Beschreibung nicht entspricht; dies scheint hier der Fall zu sein und
    b) sich weigert, den Handel rückgängig zu machen bzw. der Beschreibung entsprechende Ware zu liefern; dies ist hier zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht der Fall.

    Ich hoffe, die Sache lässt sich gütlich klären, davon würde ich bei jedem seriösen Auktionshaus ausgehen wollen. Auch dort arbeiten Menschen, die auch Fehler begehen.


    My 2 cents: nur auf Sammlungen bieten, die man persönlich besichtigt hat

  9. #9
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    Ja danke bisher für Ihr interesse. Ja ich weiss man sollte besichtigen aber ich habe hier im Umkreis beinah kein Auktionshaus. Und ja ich hoffe doch das
    das Auktionshaus eine Lösung anbietet. Bisher noch keinen Kontakt. Ja und 900 Euro is nicht lebensbedrohlich aber Kleingeld auch nicht. Es ist ärgerlich
    und wirft doch wieder ein schlechtes Licht auf Briefmarkenauktionen oder ?

    Und bezogen auf Kauf einer ganzen Sammlung ? Dafür sind die Auktionen doch denke da und es hat sich bei mir schon gezeigt das es wesentlich teurer kommt
    wenn man sich mühselig in kleinen Etappen alles zusammensucht oder ? Und mal ehrlich sammeln klappt heute nicht echt. Eventuell tauschen aber das ist
    sicher auch selten.

    Ja das mit Opfer ist eventuell nicht ganz korrekt. Das war eher so in meiner Enttäuschung auch. Aber gut.

  10. #10
    Deutschland 1933 - 1949 Avatar von Kontrollratjunkie
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    Die Opferrolle würde mir auch nicht gefallen. Dem Auktionshaus würde ich sehr deutlich machen, was hier vorgefallen ist. Und mich persönlich würde es auch interessieren, um welches Haus es sich handelt.
    Reagiert man dort rechtschaffend, stellt es doch kein Problem dar, den Namen zu veröffentlichen.
    Abgesehen davon sollte man niemals Sammlungen unbesichtigt erwerben. Und bei einem Kaufpreis von 900 EUR sollte es auch kein Problem sein, einen Kommissionär mit der Sache zu beauftragen. Das Investment hätte zumindest viel Ärger erspart.

    Gruß
    KJ

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