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Thema: Danzig: Trübsbach-Briefe

  1. #1
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    Danzig: Trübsbach-Briefe

    Meine Berufserfahrung von 40 Jahren möchte ich weitergeben.
    Dieses Thema kann man sich ansehen unter:
    www.briefmarkenwelt-dortmund.de/help8.htm

  2. #2
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    Dass die Trübsbach-Briefe philatelistisch sind und man sie daher als "Mache" bezeichnet, ist nachzuvollziehen. So gesehen ist aber vieles Mache, was gern gesammelt wird, zB jegliche Zeppelinpost.

    Das Attribut "Fälschung" passt aus meiner Sicht hier nicht, denn was genau soll denn gefälscht sein ? Die Marken definitiv nicht, also dann womöglich die Stempel ? Die Abschläge sind aber von einem echten Stempelgerät und wurden auch nicht zurückdatiert, nur wurden Stempelgeräte verwendet, die auf Marken gewöhnlich nichts zu suchen hatten. Das fällt für mich nicht in die Rubrik "Fälschung", sondern wieder unter den Begriff "Mache"
    Befördert wurden die Belege, unter welchen Umständen auch immer, auch.

    Dementsprechend wird wohl kein Prüfer solch einen Beleg als "falsch" signieren. Ob solche Belege sammelwürdig sind, muss jeder selber entscheiden.

  3. #3
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Ist es denn erwiesen, dass diese Briefe zeitgerechte gestempelt wurden? Ankunftstempel wurden in manchen Fällen auch rückdatiert auf vorgelegten Belegen abgeschlagen, um echt gelaufene Briefe vorzutäuschen. Alles nur eine Frage wie gut man den Postler am Empfangsort kannte und wie flexibel dieser war.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Harald Krieg Beitrag anzeigen
    Ist es denn erwiesen, dass diese Briefe zeitgerechte gestempelt wurden? Ankunftstempel wurden in manchen Fällen auch rückdatiert auf vorgelegten Belegen abgeschlagen, um echt gelaufene Briefe vorzutäuschen. Alles nur eine Frage wie gut man den Postler am Empfangsort kannte und wie flexibel dieser war.
    Ich kenne mindestens einen Trübsbach-Brief mit einer falschen Saarmarke aber rückdatierte habe ich noch keinen gesehen. Mit Danzig kenne ich mich zugegebenermaßen nicht aus, ich gehe in einem womöglich arg optimistischen Analogieschluss aber bis zum Beweis des Gegenteils von zeitgerechten Entwertungen aus.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Hornblower
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    Hallo zusammen,

    hier ein bißchen Hintergrundinfo zum Produzenten, die vielelicht den einen oder anderen interessiert:
    Carl Julius Trübsbach (1869-1942) aus Chemnitz war seinerzeit ein sehr bekannter Sammler, der u.a. eine phantastische Altdeutschland-Sammlung ungebraucht besessen hat. Als Fabrikant und Kaufmann - er betrieb eine Ölraffinerie in Chemnitz und stellte dort auch neben Maschinenöl kosmetische Fette und Vaseline her - hatte er das nötige Einkommen dazu. Berühmt bei den Baden-Sammlern wurde er, weil er einen ungebrauchten Baden-Fehldruck in seiner Sammlung hatte, der bis heute Gegenstand der Diskussion ist.
    Beste Grüße
    Michael Ullrich

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