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Thema: Prüfsendung an Dr Ferchebauer Wien verloren gegangen

  1. #11
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    Meine eigenen Erfahrungen mit "Nachforschungen" nach abhanden gekommenen Einschreibebriefen sind leider negativ! Man hat den Eindruck, die Post wartet nur eine bestimmte Frist ab, um den Fall dann zu regulieren und zu den Akten zu legen. Der Aufwand ist dann offenbar doch zu groß, um wirklich zu "forschen". Vor Jahren gab es Berichte im Fernsehen, wo gezeigt wurde, dass Einschreibebriefe palettenweise unbeaufsichtigt in Briefzentren "übernachteten" und praktisch jeder - auch nicht Betriebszugehörige sich pröblemlos hätte bedienen können. Ob sich daran wirklich etwas geändert hat?

    Grüße

    Karl

  2. #12
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Ich selber habe am 18. April '17 etwas im Ausland bestellt und dafür über 175 Euro vorausbezahlt, was dann auch per Einschreiben an mich versendet wurde.
    Lauft der Zustellungsvoraussage hätte ich die Sendung schon am 27. oder 28.04.17 bekommen sollen. Aber Pustekuchen!
    Aus der Sendungsverfolgung der Post sehe ich es nur, dass die Sendung vom Sendungsort ins Ausland am 02.05. weitergeleitet wurde.
    Heute haben wir 12.05., und schon auch Ende der Woche, und von der Sendung weit und breit ist nichts zu sehen! Aber bald nähert sich ein ganzer Monat, in der die Sendung zu mir unterwegs ist. Ich hoffe, dass die Post des 21. Jahrhunderts vielleicht doch noch wenigstens einen Tag früher anzukommen schafft als vor 150 Jahren mit der Postkutsche! …
    Wobei man las schon darüber, dass ein Brief auch nach zig Jahren zugestellt worden ist! Man sollte eigentlich nicht die Hoffnung aufgeben, auch wenn...........
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  3. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von sudetenphilatelie
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    Auch diese Briefmarke Rumburg 5 S (Abart seitlicher Aufdruck) ist auf dem Postweg zwischen Salzburg und Wien verloren gegangen. Was ist da los im Alpenland? Werden Einschreiben nicht zuverlässig transportiert oder sind dies kriminelle Machenschaften?
    Aber auch die Deutsche Post hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Für das Einschreiben wurde eine Zusatzversicherung abgeschlossen und mehrfach bei der Stelle für internationale Einschreiben reklamiert. Monatelang gab es nur den Hinweis: „ Die Nachforschung ist noch in Bearbeitung“. Mails wurden nicht beantwortet. Nach über einem Jahr hatte ich nochmals angerufen. Nun wurde mir mitgeteilt: „der Vorgang wäre längst abgeschlossen und ich hätte eine Abschlussnachricht erhalten. Seltsamerweise ging bei mir bis heute weder eine Information noch die Versicherungssumme als Entschädigung ein. Auch konnte die freundliche Dame am Telefon mir das Ergebnis nicht mitteilen, Sie versprach aber, bei einer anderen Stelle nochmals die Abschlussnachricht anzustoßen. Ob dies wieder 1 Jahr dauert? Inzwischen bin ich mir nicht sicher, ob dies Unvermögen oder ein cleveres Geschäftsmodell ist: Porto und Versicherungssumme zu vereinnahmen und im Schadensfall alles im Sande verlaufen zu lassen. Es wäre interessant, ob andere Sammler ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Zitat Zitat von sudetenphilatelie Beitrag anzeigen
    Auch diese Briefmarke Rumburg 5 S (Abart seitlicher Aufdruck) ist auf dem Postweg zwischen Salzburg und Wien verloren gegangen. Was ist da los im Alpenland? Werden Einschreiben nicht zuverlässig transportiert oder sind dies kriminelle Machenschaften?
    Aber auch die Deutsche Post hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Für das Einschreiben wurde eine Zusatzversicherung abgeschlossen und mehrfach bei der Stelle für internationale Einschreiben reklamiert. Monatelang gab es nur den Hinweis: „ Die Nachforschung ist noch in Bearbeitung“. Mails wurden nicht beantwortet. Nach über einem Jahr hatte ich nochmals angerufen. Nun wurde mir mitgeteilt: „der Vorgang wäre längst abgeschlossen und ich hätte eine Abschlussnachricht erhalten. Seltsamerweise ging bei mir bis heute weder eine Information noch die Versicherungssumme als Entschädigung ein. Auch konnte die freundliche Dame am Telefon mir das Ergebnis nicht mitteilen, Sie versprach aber, bei einer anderen Stelle nochmals die Abschlussnachricht anzustoßen. Ob dies wieder 1 Jahr dauert? Inzwischen bin ich mir nicht sicher, ob dies Unvermögen oder ein cleveres Geschäftsmodell ist: Porto und Versicherungssumme zu vereinnahmen und im Schadensfall alles im Sande verlaufen zu lassen. Es wäre interessant, ob andere Sammler ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
    Welche Marke? Bild?

  5. #15
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Ich habe mal vor 2 oder 3 Jahren die österr. 25-Euro-Hall (die erste Niobmünze Österreichs) bei einem eBayaner gekauft. Der sandte mir Päckchen, aber unterwegs war da was ins Stocken geraten. Online verfolgbar. Am Ende habe ich das Päckchen auch erhalten, aber erneut verklebt, und ohne Inhalt! Paar Hundert Euro in Rauch aufgegangen.
    Das war aber nicht per Post sondern DHL ... Und die haben einfach Päckchen auf den Postkasten abgelegt und fertig...

  6. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von sudetenphilatelie
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    @ fricke

    hier das Bild dazu:
    Name:  Rumburg 5 S.jpg
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Größe:  6,5 KB

  7. #17
    Registrierter Benutzer Avatar von Ludwig
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    Leider gibt es auch dies, dass Postsendungen geöffnet ankommen (auch bei mir schon einmal der Fall - zum Glück war der Inhalt noch vorhanden - an ein zufälliges Öffnen kann ich nicht glauben, da man schon kräftig den Kartonverschluss aufreißen musste):

    http://www.altpostgeschichte.com/ind...5135#post75135

    Die Meldung ist von bayern klassisch (sicherlich liest er hier und hatte noch keine Zeit, diese Meldung hier zu posten)

    Ansonsten: wenn mir der Inhalt einer Sendung es wert ist dann nutze ich DHL Express. Bei Einschreiben habe ich immer einige unruhige Tage!

    Auch in Österreich gibt es DHL Express: http://www.dhl.at/de/express/optiona...expandablelist *

    Der Vorteil ist, dass die Zustellung von heute auf morgen passiert und ich nicht warten muss. Sogar am Samstag! Letztens, pünktlich vor 11 Uhr stand der Zusteller vor der Tür. Dafür zahle ich gerne auch mal fast 20 Euro!

    Ludwig

    * wobei es in Österreich komplizierter scheint, was so eine Sendung kostet (also Angaben ohne Gewähr)
    und wer hat schon eine Briefmarke/Brief (und versendet sie per Post) die/der soviel wert ist?

    Aus den Versandbedingungen von DHL:

    Außerdem sind folgende Waren für die Beförderung eingeschränkt zulässig, sofern der Warenwert der Sendung EUR 500.000
    übersteigt:

    • Antiquitäten, Kunstwerke, Sammlerstücke (z.B. Münzen, Briefmarken)
    Geändert von Ludwig (06.07.2017 um 13:05 Uhr)

  8. #18
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Bei wertvollen Briefmarken, wenn ich die mal nach Deutschland zur Großauktion sende (was aber sehr selten ist, aber wenn.., dann), sende ich das immer nur per Wertbrief.
    Pro 100 Euro wert wird 1 Euro berechnet, daher nur runde Summen muss man angeben, weil bei 410 Euro Wert muss man trotzdem 5 Euro zahlen, also gleich 500 Euro Wert angeben, und Inhaltsangabe.

    Gruß

  9. #19
    Registrierter Benutzer Avatar von Ludwig
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    Das hilft bei wertvollen Marken/Briefen über 500,- EUR leider nicht.

    Hier die Info: https://www.deutschepost.de/de/w/wer...ioniert-s.html

    Zudem: Sinde Einsendungen nicht von den Auktionen automatisch "höher" versichert (siehe Gärtner: "In allen Fällen gilt voller Versicherungsschutz von unserer Seite, falls Sie uns zuvor rechtzeitig telefonisch oder schriftlich über den Versand in Kenntnis setzen." http://www.auktionen-gaertner.de/WWW...?OpenDocument).

    Dort ist auch zu lesen: "Postpaket bis zu einem Schätzpreis von 25.000,- €. / Postexpress bei einem darüber liegenden Wert.

    Also genau das, was mir auch schon geholfen hat, eine Sendung schnell und sicher zu bekommen (toi, toi, toi )

    Mein Fazit: Es hilft alles nichts, wenn eine Sendung verloren geht oder daraus etwas "verschwindet". Es ist ein Verlust der leider wohl immer bleiben wird. Ein (Übergabe-) Einschreiben kann eigentlich nur dem Käufer zeigen, dass die Sendung abgegangen ist und dem Verkäufer "angekommen" ist (wenn der Empfänger/Käufer dies auch ist).

    Ludwig
    Geändert von Ludwig (07.07.2017 um 07:48 Uhr)

  10. #20
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Zwei Sachen:

    Wenn ich was an ein Auktionshaus sende, dann nur mit vorheriger Abstimmung mit dem Auktionshaus und derer Kenntnisnahme von dem, was ich denen senden möchte. Das ist zusätzlich auch gut, wenn man dann von denen erfährt, dass manches vielleicht nicht angenommen wird, weil nicht wertvoll genug oder sowas. Aber dann wissen die genau, was sie erhalten, und ich, zu welcher Summe diese sie anbieten wollen.

    Und über 25.000,00 Euro? Wie schaut solche Summe denn aus?
    Nein, so wertvolle Briefmarken habe zumindest ich nicht.

    Wenn wer (du Ludwig?) ein Mitgleid im BDPh bist, dann hat man auch mal bei solchen Fällen die kostenlose Möglichkeit über einen BDPh-Anwalt die Sachen zu recherchieren und mit Post zu klären.
    Wir sozusagen als "Niemand" haben da schlechtere karten, als wenn man das auf dem rechtlichen Weg mit Beratung macht.

    Ich habe zwar einst auch über den Anwalt von BDPh einen Fall gehabt, bei dem am Ende nix rausgekommen ist (zumal der dann auf E-Mails nicht reagiert..), aber Versuch ist es wert.
    Man kann doch nicht persönlich zu den Prüfern fahren das hinzubringen und abzuholen, was man prüfen möchte!

    Gruß

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