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Thema: Prüfsendung an Dr Ferchebauer Wien verloren gegangen

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  1. #1
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    Prüfsendung an Dr Ferchebauer Wien verloren gegangen

    Hallo,

    Ich habe ein Einschreibebrief nach Prof. Dr. Ulrich Ferchenbauer, Prüfer, in Wien geschickt mit einige teure und seltene Stücke zur Prüfung. Diese Sendung ist aber nie angekommen. Die Sendungsverfolgung lautet noch immer (seit mehr als 3 Monate) "Sendung in Bearbeitung" bei Post Wien. Ich habe die Post angerufen und diese Leute geben mir noch wenig Hoffnung dass diese Sendung gefunden wird. Passiert aber selten sagt man. Der Prüfer (Dr Ferchenbauer) sagt mir dass es schon mehr passiert ist mit Sendungen an seine Adresse.

    Das wichtigste Stück im Brief war ein Beleg mit 50 Kr Marke der Ausgabe 1867 von Wien nach Paris mit ein älteres Prüfungsattest dabei. Die Frage an Dr. Ferchenbauer war ein neues Attest zu machen. Heutiger KW um 4.000 Euro.
    Ist dieser Brief richtig verloren gegangen und findet man diese nicht wieder oder hat jemand der Brief "gefunden" und versucht der Inhalt zu verkaufen?

    Vielen Dank für alle Hilfe um dieser Beleg zurück zu finden!
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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von philophilia
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    Hallo Muesli,

    das ist ja wirklich höchst aergerlich.

    Bei so wertvollen Stuecken wuerde ja fast die persoenliche Anreise lohnen, um so ein Risiko zu vermeiden. Bedenkt man, dass Billigflieger schon für kleines Geld nach Wien fliegen.

    Oder Kurierdienste. Die 70 Euro wären es wohl Wert gewesen. Ich weiss, dieser Rat ist billig und hilft hier und Dir nicht wirklich.

    Aber ich habe wirklich den Glauben an die vermeintliche "Sicherheit" von Einschreiben verloren, zu oft sind gehen diese einfach ihre eigenen Wege. Und, ich schrieb es schon an anderer Stelle, zweimal (!) sind mir und einem Familienmitglied die neue EC Karte und die nachfolgende PIN bei der Poststelle abgefangen worden und Abhebungen getaetigt worden. Wie ist so etwas moeglich, wenn nicht mit Hilfe von Angestellten mit erheblicher krimineller Energie.

    Ich bewege mich (noch) nicht in so hochwertiger Philatelie und Dein Beitrag ist eine gute Warnung, denke ich. Sollte mir Dein Beleg zB am Wochenende in Essen unter die Finger kommen, bist Du meiner Nachricht gewiss, aber OK von Wien nach Essen ist nicht sehr wahrscheinlich.

    Wünsche Dir, dass Dein Verlust irgendwie ersetzt werden kann, nichts für Ungut und liebe Grüsse nach Flandern.

    R.
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  3. #3
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    Hallo Philophilia,

    Vielen Dank für deine Antwort.

    Eine gute Idee ein Kurierdienst statt eingeschriebene Sendung der Post zu nützen in die Zukunft.
    Da der Prüfer sagt dass ich nicht der erste und nicht der letzte bin vertraue ich die Post jetzt nicht mehr.
    Wenn man die Adresse eines bekannten Prüfers sieht weiss man natürlich dass etwas interessantes drin sein könnte.

    Beste Grüsse,

    Raf.

  4. #4
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    Hallo Sammlerfreunde,

    Dieser seltener Brief mit 3 x 5 Soldi Marken der Ausgabe 1867 und in Österreich (Ragusa, Dalmatien) gebraucht statt in der Levante! war in die selbe Sendung nach Dr Ferchenbauer und ist ebenfals verschwunden.

    Herzlichen Dank für eine kurze Meldung wenn diese irgendwo auftaucht.

    Beste Grüsse,

    Raf.
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  5. #5
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Ich versende wenn, dann (na ja) wertvolle Philastücke von Österreich nach Deutschland zur Auktionen, nicht einfach nur per Einschreiben sondern als Wertbrief. (Pro 100 Euro 1 Euro Gebühr).
    Geht so ein Brief verloren, würde ich die volle versicherte Summe erhalten.
    Aber nie sowas per Einschreiben, weil das doch trotzdem zu unsicher ist. Und es ist auch nicht nachweisbar, was in dem eingeschriebenem Brief drinnen war, so dass du durch die Finger schaust.

    Übrigens bei solchen Fällen ist immer gut all die wertvollen Stücke hier mal zu zeigen und zu beschreiben, weil der vermeidlicher Dieb (WENN es überhaupt Diebstahl war) wird dadurch schwerer haben das unerkannt wirklich wie wem anzudrehen... Am besten auch auf Österreich-Forum (http://www.briefmarken-forum.com/) und wo anders auch. Weil wenn sich das rumspricht dass das "heiße Ware" ist, dann könnte der vermeidlicher Dieb welcher diese Anzeigen nicht kennt, in die Falle geraten und du zu 0,1% doch noch zu deinen Briefmarken kommen.

    Noch etwas: Ich würde gar dem BDPh-Forenbetreibern vorschlagen wollen, eine eigene Rubrik zu erstellen, wo es um die verschwundene Sendungsinhalte geht, weil so ein Posting/Thread geht es mit der Zeit auch unter. Aber so wäre das thematisch immer im Zugriff der Sammler und anderer (Auktionshäuser?), sich bei Bedarf mal auch dort darüber zu informieren.
    (Das Wiederaufgetauchte könnte von dort gelöscht werden).
    Geändert von Jurek (12.05.2017 um 07:10 Uhr)

  6. #6
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Was wäre der Unterschied zu diesem Unter-Forum/Thread?

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Ludwig
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    Leider gibt es auch dies, dass Postsendungen geöffnet ankommen (auch bei mir schon einmal der Fall - zum Glück war der Inhalt noch vorhanden - an ein zufälliges Öffnen kann ich nicht glauben, da man schon kräftig den Kartonverschluss aufreißen musste):

    http://www.altpostgeschichte.com/ind...5135#post75135

    Die Meldung ist von bayern klassisch (sicherlich liest er hier und hatte noch keine Zeit, diese Meldung hier zu posten)

    Ansonsten: wenn mir der Inhalt einer Sendung es wert ist dann nutze ich DHL Express. Bei Einschreiben habe ich immer einige unruhige Tage!

    Auch in Österreich gibt es DHL Express: http://www.dhl.at/de/express/optiona...expandablelist *

    Der Vorteil ist, dass die Zustellung von heute auf morgen passiert und ich nicht warten muss. Sogar am Samstag! Letztens, pünktlich vor 11 Uhr stand der Zusteller vor der Tür. Dafür zahle ich gerne auch mal fast 20 Euro!

    Ludwig

    * wobei es in Österreich komplizierter scheint, was so eine Sendung kostet (also Angaben ohne Gewähr)
    und wer hat schon eine Briefmarke/Brief (und versendet sie per Post) die/der soviel wert ist?

    Aus den Versandbedingungen von DHL:

    Außerdem sind folgende Waren für die Beförderung eingeschränkt zulässig, sofern der Warenwert der Sendung EUR 500.000
    übersteigt:

    • Antiquitäten, Kunstwerke, Sammlerstücke (z.B. Münzen, Briefmarken)
    Geändert von Ludwig (06.07.2017 um 13:05 Uhr)

  8. #8
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Bei wertvollen Briefmarken, wenn ich die mal nach Deutschland zur Großauktion sende (was aber sehr selten ist, aber wenn.., dann), sende ich das immer nur per Wertbrief.
    Pro 100 Euro wert wird 1 Euro berechnet, daher nur runde Summen muss man angeben, weil bei 410 Euro Wert muss man trotzdem 5 Euro zahlen, also gleich 500 Euro Wert angeben, und Inhaltsangabe.

    Gruß

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Ludwig
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    Das hilft bei wertvollen Marken/Briefen über 500,- EUR leider nicht.

    Hier die Info: https://www.deutschepost.de/de/w/wer...ioniert-s.html

    Zudem: Sinde Einsendungen nicht von den Auktionen automatisch "höher" versichert (siehe Gärtner: "In allen Fällen gilt voller Versicherungsschutz von unserer Seite, falls Sie uns zuvor rechtzeitig telefonisch oder schriftlich über den Versand in Kenntnis setzen." http://www.auktionen-gaertner.de/WWW...?OpenDocument).

    Dort ist auch zu lesen: "Postpaket bis zu einem Schätzpreis von 25.000,- €. / Postexpress bei einem darüber liegenden Wert.

    Also genau das, was mir auch schon geholfen hat, eine Sendung schnell und sicher zu bekommen (toi, toi, toi )

    Mein Fazit: Es hilft alles nichts, wenn eine Sendung verloren geht oder daraus etwas "verschwindet". Es ist ein Verlust der leider wohl immer bleiben wird. Ein (Übergabe-) Einschreiben kann eigentlich nur dem Käufer zeigen, dass die Sendung abgegangen ist und dem Verkäufer "angekommen" ist (wenn der Empfänger/Käufer dies auch ist).

    Ludwig
    Geändert von Ludwig (07.07.2017 um 07:48 Uhr)

  10. #10
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Zwei Sachen:

    Wenn ich was an ein Auktionshaus sende, dann nur mit vorheriger Abstimmung mit dem Auktionshaus und derer Kenntnisnahme von dem, was ich denen senden möchte. Das ist zusätzlich auch gut, wenn man dann von denen erfährt, dass manches vielleicht nicht angenommen wird, weil nicht wertvoll genug oder sowas. Aber dann wissen die genau, was sie erhalten, und ich, zu welcher Summe diese sie anbieten wollen.

    Und über 25.000,00 Euro? Wie schaut solche Summe denn aus?
    Nein, so wertvolle Briefmarken habe zumindest ich nicht.

    Wenn wer (du Ludwig?) ein Mitgleid im BDPh bist, dann hat man auch mal bei solchen Fällen die kostenlose Möglichkeit über einen BDPh-Anwalt die Sachen zu recherchieren und mit Post zu klären.
    Wir sozusagen als "Niemand" haben da schlechtere karten, als wenn man das auf dem rechtlichen Weg mit Beratung macht.

    Ich habe zwar einst auch über den Anwalt von BDPh einen Fall gehabt, bei dem am Ende nix rausgekommen ist (zumal der dann auf E-Mails nicht reagiert..), aber Versuch ist es wert.
    Man kann doch nicht persönlich zu den Prüfern fahren das hinzubringen und abzuholen, was man prüfen möchte!

    Gruß

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