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Thema: Druckbesonderheit bei Markenheft 22II aus der Serie Burgen und Schlösser

  1. #41
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Out of the box!

    Die Platten sind gerastert, das Gummituch ist kornig => Moiré

    Auch die Offsetplatten sind gerastert, sehe die Blumen Dauerserie - sehr fein gerastert, nicht so sehr die Blume selber sondern der Text und die Rahmen!
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  2. #42
    Registrierter Benutzer Avatar von Ben 11
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    Rein,
    "Die Platten sind gerastert, das Gummituch ist kornig => Moiré"

    nein, die Platten sind nicht gerastert. Und genau das ist auch die Besonderheit im Letterset-Druck, die zu den Sreifen führt. Ohne Raster kann es auch kein Moirè geben.

    Zitat H. Zerbel, AGF Rundschau 121/2007: Beim Übertragen von 2 Farben auf nur ein Gummituch, sind diese dort gemischt worden, anders gesagt, aus dem Übereinander-Drucken von 2 Farben, sind 3 Farben entstanden, ohne dass diese „aufgerastert”, also in Punkte zerlegt wurden. Die nach unseren Vorstellungen entwickelte Maschine bot verschiedene Möglichkeiten, die vorher undenkbar waren: mehr Farbigkeit, auch bei Zusammendrucken z. B. für Markenheftchen, eine Kontrollmöglichkeit von Rollenmarken während des laufenden Drucks usw. Die Abbildung feiner Raster - z.B. bei der „Blumenserie”, die der Serie „Sehenswürdigkeiten” nachfolgte - wäre technisch nicht möglich gewesen.
    Das für das Übereinander drucken von zwei Farben genau diese Streifen erforderlich sind, kann ich im Laufe der kommenden Woche zeigen. Ich brauche allerdings noch etwas Zeit zum Vorbereiten.
    Bis dahin Viele Grüße
    Ben.
    stay curious.

  3. #43
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    Das für das Übereinander drucken von zwei Farben genau diese Streifen erforderlich sind, kann ich im Laufe der kommenden Woche zeigen. Ich brauche allerdings noch etwas Zeit zum Vorbereiten.
    Ben,

    WO siehst du die zweite Farbe????? Die Heftchen haben 3 Farben - nur eine Farbe für jeder der vereinzelte Werte! Kein Mischung wie bei SWK! Bei die SWK kann es auch nicht notwendig gewesen sein weil die Regenburg auch mit eine Runzelkorn zu mischen war!

    Gruss, Rein
    Geändert von ReintjedeVos (28.05.2017 um 23:47 Uhr)
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  4. #44
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Meine Frage und Hypothese zur Rein Darstellungen und Frage:
    Auch bei Ldr. erkennt man manchmal (seltener) wie bei einem Bdr. Quetschränder. Das wird wohl mit Konsistenz der Farbe und Farbendicke beeinflusst (wohl auch mit der Druckstärke der Bdr.-Platte auf die Gummiwalze), so dass dieser indirekter Bdr.-Druck dieses Bild mit Quetschrändern (trotz des Flachdrucks) übernimmt. Denn das ist nicht Odr. sondern doch ein indirekter Bdr.

    Könnte diese These stimmen?

  5. #45
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    Jurek,

    bei Letterset sind manchmal die Quetschränder zu sehen aber NIE so unregelmässig wie bei Buchdruck. Wozu war das alles?? Die alte Buchdruckplatten waren nicht nutzbar, es gab neue bildverkehrte Platten mit viel saubere Linien und Fläche! Die Nettheid der Zeichnung sollte mal klar machen was Buchdruck und was Letterset war!

    War es indirekte Buchdruck???

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flexodruck

    Ebenso wie Drucke, die im Hochdruckverfahren hergestellt werden, können Drucke des Flexodrucks Quetschränder aufweisen. Diese treten bei zu hoher Pressung in der Druckzone unter Verwendung von Fotopolymerplatten auf. Meist wird dieser Störfaktor durch eine Tonwertzunahme begleitet. Ist die Pressung zwischen Druckzylinder und Gegendruckzylinder hingegen zu gering, besteht die Gefahr der Bläschenbildung zwischen Druckform und Substrat, welche zu ungleichmäßigen Benetzung des Bedruckstoffes mit Farbe führen. Im Gegensatz zu anderen Hochdruckverfahren lassen sich beim Flexodruck keine Schattierungen erkennen.
    Gruss, Rein
    Geändert von ReintjedeVos (29.05.2017 um 09:43 Uhr)
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  6. #46
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Danke Hr. Rein.
    Ohne dass ich es nachgeforscht habe, eigentlich im Grunde fast genauso habe ich mir das vorgestellt. ...

    Gruß!

  7. #47
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    Eine genau Beobachtung eines SWK-Beispiel spricht nicht gegen Hochdruck [indirekt].

    Quetschränder bei "Deutsche Bundespost 450" und "neues Tor Neubrandenburg"!



    Waagerechte Streifen, aber nichts zu tun mit eine absichtliche Mischung der Farben!

    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  8. #48
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    Eine genau Beobachtung eines anderes SWK-Beispiel spricht gegen Hochdruck [indirekt].

    Keine [?] Quetschränder bei "Deutschland 0,10 € 20" und "Böttcherstrasse Bremen"!



    Waagerechte Streifen, aber nichts zu tun mit eine absichtliche Mischung der Farben!



    Keine Quetschränder, kornige Linien wobei das kornige von die glatte Gummiwalze stammt???



    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  9. #49
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    Hallo Rein und Guten Abend allen anderen Lesern,

    ich würde mal mit den genannten Quetschrändern als Merkmal des Buchdruckes einsteigen und später übergehen auf die Regensburger Steinbrücke.
    Obwohl ich mich sehr gern mit Dauerserien beschäftige, gehörten die BUND Serien bislang nicht dazu. Soviel Material habe ich in meiner Wühlküste nicht gefunden. Allerdings bekomme ich die Woche noch neue Marken.

    Die 40 Pfg. Marke mit der Burg Eltz wurde 1977 ausgegeben und nur im Buchdruck hergestellt. In der 20-fachen Vergrößerung kann man die Ränder (hier an der Zahl "4") gut sehen. Diese Ränder bleiben auch unter der 200-fachen Vergrößerung erhalten. Der Stempel zeigt die Verwendung 1978.

    Name:  40 Buch.jpg
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    Die 300 Pfg. Marken mit dem Schloss Herrenhausen gibt es in beiden Druckverfahren. Zeigen kann ich hier die Ausgabe in Buchdruck von 1982. Auch der Poststempel lässt sich auf 1982 bestimmen. Auch hier sind die Ränder unter 20-facher Vergrößerung gut sichtbar und bleiben unter 200-facher Vergrößerung erhalten. Ich werde mal sehen, ob ich irgendwo auch eine Letterset-Marke zum Vergleich bekomme.
    Ein weiteres Merkmal der Buchdruckmarken ist die schlechte, "fleckige" Ausbildung der Schrift "Deutsche Bundespost". Auch das kann man an beiden Marken sehen.

    Name:  300 Buch.jpg
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    Nach einem Zeitsprung nun die Regensburger Brücke in Doppelnominale aus dem Jahr 2000.

    Name:  Brücke 1.jpg
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    Unter 20-facher Vergrößerung sind Ränder um die Zahlen und die Schrift erkennbar. Ich denke, dass dieses Merkmal auch mit einer Lupe, einem Fadenzähler oder unter einem Scanner so zu sehen ist. Es entsteht ein "streifiger" Eindruck. Unter 200-facher Vergrößerung sind jedoch keine Ränder vorhanden. Ich denke, dass man bei genauerem Betrachten der orangenen Farbe eigentlich zwei Farben sieht: Gelb (hinten liegend) und Rot (im Vordergrund). Die rote Farbe bildet hier wahrscheinlich auch den Rahmen.

    Das Übereinander Drucken der Farben zeigt folgendes kleines Detail: Beim Druck des braunen Daches gibt es eine Passerverschiebung, die offenbart, dass über dem Orange (Gelb-Rot) nocheinmal mit schwarzer Farbe in Linien gedruckt wurde.

    Name:  Brücke 2.jpg
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    Ähnliches ist in dem violetten Teil der Brücke unter 200-facher Vergrößerung zu erkennen. Hier liegt Blau im Hintergrund und Schwarz wieder im Vordergrund. Auch hier wieder ein deutliches streifiges Bild.

    Name:  Brücke 3.jpg
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    Das Übereinander Drucken von deckenden Farben ohne Raster erfordert m.E. einen Abstand z.B. in Form von Streifen, damit die additive Farbmischung durch den Betrachter auch als neue Farbe wahrgenommen werden kann. Diese Farbüberlagerung müsste man sich mal mit einem besseren Mikroskop ansehen.

    Einstweilen viele Grüße
    Ben.
    stay curious.

  10. #50
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    Ben,

    wo siehst du gelb UND rot??

    Unter 20-facher Vergrößerung sind Ränder um die Zahlen und die Schrift erkennbar. Ich denke, dass dieses Merkmal auch mit einer Lupe, einem Fadenzähler oder unter einem Scanner so zu sehen ist. Es entsteht ein "streifiger" Eindruck. Unter 200-facher Vergrößerung sind jedoch keine Ränder vorhanden. Ich denke, dass man bei genauerem Betrachten der orangenen Farbe eigentlich zwei Farben sieht: Gelb (hinten liegend) und Rot (im Vordergrund). Die rote Farbe bildet hier wahrscheinlich auch den Rahmen.
    die Ränder um die Zahlen sind die Quetschränder - wenige ausgeprägt als bei direkte Druck - in die Gummiwalze!

    Das Übereinander Drucken der Farben zeigt folgendes kleines Detail: Beim Druck des braunen Daches gibt es eine Passerverschiebung, die offenbart, dass über dem Orange (Gelb-Rot) nocheinmal mit schwarzer Farbe in Linien gedruckt wurde.
    Mischung von violett und orange! Kein schwarz!!

    Gruss, Rein
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