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Thema: Druckbesonderheit bei Markenheft 22II aus der Serie Burgen und Schlösser

  1. #11
    Deutschland-gest.-Sammler
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    (2. Fortsetzung der Detail-Abbildungen)
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    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  2. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen
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    Nur bei den Letterset - MH ?

    Hallo Sammlerfreunde,

    das Phänomen scheint also doch "häufiger" aufzutreten. Allerdings in unterschiedlich starken Ausprägungen. Bei einigen Abbildungen muß man wissen wonach man sucht. Bei anderen Abbildungen (so die 30 Pf im ersten Beitrag) ist diese Besonderheit so starkt ausgeprägt das die Rahmenlinie aus "Backsteinen" zu bestehen scheint (lauter Unterbrechungen). Interessant würde ich es nun noch finden ob dieses Abweichung nur bei den Markenheftchen auftritt, oder auch bei anderen Letterset-Produktionen (Rollenmarken und Postkarten)?

    Viele Grüße

    Juergen

  3. #13
    Deutschland-gest.-Sammler
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    Stichprobenartig habe ich meine Bestände an 10- und 30-Cent-Letterset-Rollenmarken Burgen und Schlösser und an Zusammendrucken aus SHW-MH geprüft: Jeweils kein Stück zeigt dieses Merkmal.
    Haupt-Sammelgebiete: Deutschland lose gestempelt (von Altdeutschland bis Bund, nur nicht DDR). Spezialisierungen: Rollenmarken, Unterscheidung nach Fluoreszenz, Plattenfehler. Weiteres Sammelgebiet: lose Einschreibzettel 1963 bis 1993 (auch Berlin). Kontakt bitte nicht via pn, sondern per Mail ( dirk . bake (bei) posteo . de ) .

  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen
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    Was ist bei den MH-Druck anders als beim Rollendruck?

    Hallo Dirk,

    danke für Deine Rückmeldung zu meiner Frage. Am Druckverfahren selbst kann es nicht liegen, daß diese Besonderheit nur bei den MH vorkommt. Es gibt allerdings einen signifikanter Unterschied zwischen den Druck der Rollenmarken- und der Markenheftchen. Dies ist die Anzahl!
    Bei den Rollenmarken werden immer 10 Marken(spalten) gleichzeitig gedruckt. Bei den Markenheftchen sind dies maximal nur 2 Marken(spalten). Die beiden 10 Pfennig Werte! Zwar hat die Druckbahn die gleiche Breite wie bei den Rollenmarken und auch bei den Bogenmarken. Jedoch sind bei der MH-Produktion die beiden Heftchenblätter um 180° gedreht und in der unterschiedliche Anzahl der Marken, die gedruckt werden, liegt m. E. dann auch die Ursache für diese Abweichung.
    Der markanteste Unterschied war ja bei der 30 Pfennig Marke zu sehen, von der sich immer nur eine "Markenspalte" im Druckvorgang befindet.

    Viele Grüße

    Juergen

  5. #15
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    Vielen Dank an alle die zu diesem Thema etwas beigetragen haben.
    Nach drei Wochen im Forum und über 1500 Klicks, komme ich zu dem Schluss:

    Die Herkunft der Riffelung ist den Sammlern unbekannt. Die ausgeprägte Riffelung der Farbe scheint seltener als zuerst angenommen. Da kaum eine andere Markenserie so viele Plattenfehler hat wie die B&S, werden die Marken ständig unter die Lupe genommen um Abweichungen im Markenbild aufzuspüren, trotzdem ist bisher von keinem Sammler die Riffelung der Farbe bemerkt worden. Auch den vielen Spezialisten dieser Serie, ist diese Besonderheit bisher nicht aufgefallen.
    Vielleicht findet sich ja noch ein Sammler der über die Entstehung dieser Riffelung mehr berichten kann.
    Manfred

  6. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Ich habe schon darüber geschrieben;

    http://forum.briefmarken.de/topic/41...#comment-25154

    Die Gummi-Rolle hat eine gestreifte Oberfläche und es komt sehr oft vor bei Rollen-Offsetdruck!
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  7. #17
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    Zitat Zitat von ReintjedeVos Beitrag anzeigen
    Ich habe schon darüber geschrieben;

    http://forum.briefmarken.de/topic/41...#comment-25154

    Die Gummi-Rolle hat eine gestreifte Oberfläche und es komt sehr oft vor bei Rollen-Offsetdruck!
    Hallo Rein,
    eine deutliche Erklärung. Diese Rillen oder Riefen entstehen also durch die strukturierte Oberfläche der Gummiwalze. Ich dachte diese Walze hätte eine glatte Oberfläche. Deine Ausführungen im Michel waren mir bis Dato unbekannt.
    Vielen Dank
    Manfred

  8. #18
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    Hallo Manfred,

    ich möchte das Stichwort "Streifen im Rollenoffset" mal aufgreifen und ein wenig weiterführen. Lassen sich möglicherweise Fehler und Ursachen auf die Letterset-Maschine übertragen? Das Fehlerbild der Streifen tritt im Offsetdruck häufiger auf und wurde dementsprechend sorgfältig untersucht. So schreibt die FOGRA Forschungsgesellschaft Druck e.V. im Sonderdruck Nr. 20 aus 2009 über dieses Fehlerbild und nennt auch mehrere Ursachen.
    Zitat: "Im Offsetdruck kennt man beispielsweise Streifen quer zur Druckrichtung [...]. Beispielsweise treten bei Offsetmaschinen konventioneller Bauart bei der Überrollung des Spannkanals Schwingungen auf, die zu Änderungen der übertragenen Schichtdicken führen und eine Periodenlänge von 0,5cm bis 5cm aufweisen können. Weitere Ursachen für Streifen im Offsetdruck sind durch Abwicklungsfehler verursachte Torsionsschwingungen oder Ungleichmäßigkeiten im Feuchtwerk, die in sogenannten Cording-Streifen resultieren, deren Ortsfrequenz bei ca. 0,2/cm liegt."
    Nun ist die Letterset-Maschine keine Rollenoffsetmaschine, hat aber durch die Verarbeitung einer Papierbahn ähnliche Komponenten, z.B. einen Platten- und Gummizylinder mit Spannvorrichtungen für die Hochdruckplatte und das Gummituch. Es ist vorstellbar, dass beim Überrollen dieser Spannkanäle Schwingungen auftreten, wenn Druckplatte oder Gummituch nicht richtig in den Vorrichtungen sitzen. Die Schwingungen können sich in Streifen quer zur Druckrichtung, wie in den Bildern gezeigt, darstellen. Alle Marken haben eine senkrechte Faserrichtung. Die o.g. Periodenlänge von 0,5cm sehe ich nicht so kritisch, sie ist abhängig von der Formatbreite und der Druckgeschwindigkeit. Möglicherweise werden die Streifen in Umfangsrichtung des Zylinders auch schwächer, wenn die Schwingung abnimmt.

    Die Letterset-Maschine hatte zusätzlich die Besonderheit von jeweils 2 Farbwerken und Plattenzylindern an einem Gummizylinder. Damit ist erklärbar, dass die Streifen auf den 10 und 30 Pfg. Marken zu sehen sind (sie wurden über das gleiche Gummituch gedruckt) jedoch bei der 50 Pfg. Marke nicht (die Farbe wurde im anderen Druckwerk aufgebracht).

    Diese kleinen Überlegungen gebe ich mal zum Nachdenken über das lange Wochenende.
    Viele Grüße und bleibt neugierig.
    Ben
    stay curious.

  9. #19
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Rein und Ben sind hier die Spezialisten!

  10. #20
    Registrierter Benutzer Avatar von ReintjedeVos
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    Hier wird eine Erklärung gegeben aber auch noch mit falsche Bilder

    http://www.print-und-maschinenbau.eu...oad&file_id=14



    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

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