Vielen Dank,
an alle die sich bemüht haben die Herkunft der Streifenbildung in den Markenbildern des Heftes 22II zu ergründen oder die deren Ursache zu erklären versucht haben. Einiges Neues habe ich hierbei über Druckverfahren und auch um die Zusammensetzung von Papier gelernt.

Da aber keiner der Teilnehmer, weitere deutlich sichtbare Streifen im Heft 22II gefunden hat und nur um das Heft 22 II ging es, fasse ich mal zusammen was ich aus Euren Zuschriften entnommen habe:

Eine Wertstufe pro Heft 22II, hier der 30 Pf. Wert, hat die Streifung in ausgeprägter Form die anderen Marken besitzen einen vergleichsweise glatten Druck. Alle Marken des Markenheftes werden von einer Walze gedruckt (Sammelwalze).
Also kann es nicht an der Struktur der gummierten Walzenoberfläche liegen.

Eine Wertstufe, hier der 30 Pf. Wert hat die Riffelung in ausgeprägter Form die anderen Wertstufen besitzen einen vergleichsweise glatten Druck.
Am Papier kann es nicht liegen, denn alle Marken eines Markenheftes werden auf dem gleichen Papier gedruckt.

Die Frage ist nun, welche Druckvorgänge sind in der Produktion auf die einzelnen Wertstufen begrenzt.

Hier bietet sich die Beschaffenheit der Farbauftragswalze oder die mit dem Klischee bestückte Walze (n) an, denn jede Wertstufe besitzt eine eigene Farbwalze und eine oder auch zwei Klischeewalzen.

In dem Text zu meiner Sammlung werde ich deshalb als vermutliche Ursache der Streifenbildung, diese Walzen angeben.

Nochmals herzlichen Dank für Eure Bemühungen

Manfred