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Thema: Fragen zu Brief von Holstein nach Mecklenburg 1844

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  1. #1
    D 45/49, Eire, RhB, Dernb Avatar von ralph
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    Fragen zu Brief von Holstein nach Mecklenburg 1844

    Liebe Sammlerfreunde,

    meine Kenntnisse der Portostufen Holsteins vor 1848 sind leider noch sehr begrenzt. Deshalb benöige ich Hilfe bei der Deutung dieses Briefes. Meine bisherige Beschreibung lautet:

    Brief von Oldesloe nach Schönberg/Mecklenburg 1844

    In Dänemark war die Verwendung von Poststempeln zunächst nicht üblich, da alle Sendungen einzeln kartiert wurden. Der Oldesloer Postmeister Schythe beschaffte dennoch 1814 einen Einkreis-Stempel mit Krone und Posthorn, den es sonst in Holstein und auch im gesamten Königreich Dänemark so nicht gab. Es darf angenommen werden, dass Schythe – er war auch Leiter des Königlichen Feldpostamtes in Oldesloe – einen ähnlichen Stempelabschlag auf einem Brief aus Grodno sah, den ein in Oldesloe stationierter Ulan des Regiments Taragog erhalten hatte. Brief von Oldesloe nach Schönberg in Mecklenburg, Aufgabeort dokumentiert durch den Oldesloer Einkreisstempel mit Krone und Posthorn. Das vom Absender bezahlte Porto von 6 RBS sowie das Gewicht des Briefes von 1½ Lot wurden bei Aufgabe handschriftlich vermerkt. Der Brief lief über das Stadtpostamt Lübeck (vorder- und rückseitiger Zweikreisstempel LUEBECK 7/8 1844), in dem sowohl eine Königlich Dänische als auch eine Großherzogliche Mecklenburgische Abteilung bestand.

    Unsicher bin ich, ob ich die beiden Angaben zum Gewicht und zum Porto richtig gelesen und interpretiert habe.
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    Viele Grüße aus Berlin, Ralph

  2. #2
    D 45/49, Eire, RhB, Dernb Avatar von ralph
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    Habe gerade gesehen, dass meine Anfrage besser in die Kategorie Vorphilatelie passen würde, bitte dorthin verschieben.
    Viele Grüße aus Berlin, Ralph

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Nordlicht
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    Hallo ralph,

    ein interessanter Brief (und die Zusatzinfos zum Oldesloe Stempel habe ich so das erste Mal gelesen).

    Die Porto-Frage kann ich leider nicht genau beantworten, würde aber den "frei"-Vermerk anders deuten:
    i.d.R. wurde dort nicht das Gewicht notiert, so dass ich die "1 1/2" für eine bezahlte Gebühr halte. Aber in welcher Währung: für dänische Skilling zu klein, also vielleicht lübische Schilling oder mecklenburgische Schilling.

    Da die Entfernungen nicht so groß sind, könnten 6 RBS die Gesamtgebühr gewesen sein, aber anscheinend wurde eine vorherige Notierung darunter überschrieben!?

    Zeige doch bitte die Rückseite des Briefes. Eigentlich müsste eine Kartierung vorhanden sein - wenn ja, dann tippe ich auf eine "1", was dann die dänische Gebühr bis Lübeck wäre. Und dazu käme dann die mecklenburgische Gebühr ...

    Viele Grüße
    nordlicht

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