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Thema: England, Portostufen/Währungsfrage, Shilling / Pence

  1. #1
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    England, Portostufen/Währungsfrage, Shilling / Pence

    Ich habe den gezeigten Anhänger der vermutlich mit Nieten o.ä. am Poststück angebracht war und mit dem ich meine Probleme bei der Portobestimmung habe da alte die englische Währung nicht wirklich mein Stammgebiet ist.

    Datiert ist der Anhänger mit 29 März 1934
    Frankiert ist er mit 5 Shilling, 3 Pence und 3 half Pence (=1 1/2 d), oder täusche ich mich?
    Name:  GB, Leder Anhänger.jpg
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    In der London Gazette vom 10 Februar 1933, Ausgabe 33910, Seite 949 fand ich nun diese Paketportotabelle.
    Name:  Zwischenablage-2.jpg
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    Mehr oder weniger passen würde das das Porto in den Iran/Persien mit der Overland Mail über Frankreich, Palästina und Irak was 5 Sh. 3 d bis 2 lbs betrug, dazu die Einschreibegebühr.

    Kann mir da jemand mit der englischen Währung unter die Arme greifen?
    Geändert von Rainer Fuchs (20.10.2016 um 17:56 Uhr)
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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    1 Pfund waren früher 20 Shilling zu je 12 Pence
    In der Tabelle dürften links die Shilling und rechts die Pence stehen - also links oben 4 sh + 6 Pence, rechts unten 21 Shilling

  3. #3
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Zitat Zitat von fricke Beitrag anzeigen
    1 Pfund waren früher 20 Shilling zu je 12 Pence
    In der Tabelle dürften links die Shilling und rechts die Pence stehen - also links oben 4 sh + 6 Pence, rechts unten 21 Shilling
    So schlau war ich schon.., meine Frage bezog sich eigentlich mehr auf die Frankaturstufe selbst...
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  4. #4
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    Hallo Rainer,

    was steht denn unter dem R-Label? Die 30iger Jahre sind nicht mein bevorzugtes Sammelgebiet, aber ich versuche es mal ( lasse mich auch gern eines besseren belehren)
    M. E. ist es kein Paket sondern ein ziehmlich großer und schwerer Brief.
    2 1/2 d für einen Brief nach Irak bis 1 Oz. Gewicht,
    danach 1 1/2d pro Oz. macht ein Gesamtgewicht von 41 Oz. plus 2d Einschreibegebühr. Das entsprechen ziehmlich genau 5 Sh und 3 1/2 p.

    Beste Grüße

    Mario

    P.S.: Anhand des Scans würde ich schätzen, das der Anhänger mit einem Seil/Strick festgemacht wurde.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Zitat Zitat von Rainer Fuchs Beitrag anzeigen
    So schlau war ich schon.., meine Frage bezog sich eigentlich mehr auf die Frankaturstufe selbst...
    Dann solltest Du aber auch nicht nach der Währung fragen sondern nach den Portostufen.

  6. #6
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Zitat Zitat von mario0612 Beitrag anzeigen
    Hallo Rainer,

    was steht denn unter dem R-Label? Die 30iger Jahre sind nicht mein bevorzugtes Sammelgebiet, aber ich versuche es mal ( lasse mich auch gern eines besseren belehren)
    M. E. ist es kein Paket sondern ein ziehmlich großer und schwerer Brief.
    2 1/2 d für einen Brief nach Irak bis 1 Oz. Gewicht,
    danach 1 1/2d pro Oz. macht ein Gesamtgewicht von 41 Oz. plus 2d Einschreibegebühr. Das entsprechen ziehmlich genau 5 Sh und 3 1/2 p.

    Beste Grüße

    Mario

    P.S.: Anhand des Scans würde ich schätzen, das der Anhänger mit einem Seil/Strick festgemacht wurde.
    Mario, besten Dank..., das mit dem Strick/Schnur wie der Lederanhänger angebracht wurde kann schon sein.

    Unter dem R-Label steht wie vorher schon geschrieben (oder zumindest von mir angedeutet) Insured (Versichert).., das Poststück wurde aber nicht versichert sondern nur als Einschrieben versandt.

    Errechnen wir erst mal das verklebte Porto in Pence (d). Ich habe mich auch etwas informiert. 5 Sh je 12d macht 60d dazu 3d und 1,5d was zusammen 64,5d entspricht.

    Kommen wir nun zum Porto selbst.
    Nach meinem Wissen war das Briefporto bis 1 Unze 2,5d, jede weitere Unze 1,5d, Einschreiben kostete 3d
    Siehe auch: http://fuchs-online.com/overlandmail...stwards_UK.htm

    Bei einem angenommenen Gewicht bis 40 Unzen (Ich komme nur auf bis 40, nicht 41 Unzen) komme ich dann auf ein Gesamtporto von 64d..., das Stück wäre dann mit 0,5d überfrankiert, oder der Brief war bis 42 Unzen schwer und die dazu fehlende 1d Marke war auf dem Brief selbst verklebt. Oder, das ist ja nicht auszuschließen wenngleich unwahrscheinlich, das Porto für einen Brief bis 1 Unze war nur 2,5d...
    Hat jemand noch eine andere Theorie?

    Es bleibt spannend.
    Geändert von Rainer Fuchs (21.10.2016 um 09:03 Uhr)
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  7. #7
    D 45/49, Eire, RhB, Dernb Avatar von ralph
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    Zitat Zitat von Rainer Fuchs Beitrag anzeigen
    Unter dem R-Label steht wie vorher schon geschrieben (oder zumindest von mir angedeutet) Insured (Versichert).., das Poststück wurde aber nicht versichert sondern nur als Einschrieben versandt.
    Es gab die Möglichkeit, Einschreiben auch mit höheren Beträgen abzusichern. Dies entspricht dann quasi dem deutschen Wertbrief. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zu den scheinbar fehlenden oder überzähligen Pence. Das Porto ergäbe ich dann aus: 2,5 p für den Auslandsbrief + x weitere Unzen zu je 1,5 P + 3 P Einschreiben + x P für Höherversicherung.

    Ich habe nur die Portotabellen für Irland zur Verfügung, so dass ich die genauen Sätze nicht ermitteln kann.
    Viele Grüße aus Berlin, Ralph

  8. #8
    Weltenbürger Avatar von Rainer Fuchs
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    Ein Sammlerfreund hat mich auf die Seite hier hingewiesen wo die Versicherungsgebühren für Einschreibebriefe aufgeführt sind:
    http://www.gbps.org.uk/information/r...ce/insured.php

    Nach der Tabelle wäre bei einem Versicherungswert von £1 (Siehe handschriftlicher Hinweis auf meinem Stück) eine Gebühr von 5d fällig gewesen. Dann passt das Porto genau:
    2.5d bis 1 Unze
    5d Einschreiben (3d) und Verischeurng 2d)
    54d Porto 1 Unze bis 39 Unzen 1,5d x 38)
    Gesamt somit 64,5d. (5Sh 4,5d)
    Geändert von Rainer Fuchs (23.10.2016 um 10:41 Uhr)
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