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Thema: Privat Stadtpost München

  1. #121
    Oberschl., DR, Privatpost Avatar von Pete
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    Zitat Zitat von abrixas Beitrag anzeigen
    Forschungsarbeit! Super! Kann ich nur kräftig nicken! Schlagen sich Ergebnisse auch auf den Markt durch?

    ...

    Ist das in 100 Jahren mit den heutigen Privatpostbelegen noch denkbar?
    Bei einzelnen Briefmarken werden Plattenfehler notiert und bewertet. Ob entsprechend im Verkauf gehandelt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. In Relation dazu ist die Auflage der normalen Briefmarke und damit auch die Anzahl hergestellter Plattenfehler zu Briefmarken des Bundesministeriums für Finanzen normalerweise deutlich geringer. Der bisherige Rekord einer verausgabten Privatpostbriefmarke liegt bei 2,2 Mio. Stück (PIN Group, Motiv Pusteblume ohne Strichcode, selbstklebend, 0,52 Euro Nominale, verausgabt ab 2007).

    Ob in 100 Jahren hohe Preise für Einschreiben von Mitbewerbern der Deutschen Post verlangt und bezahlt werden?
    Dies ist eine gute Frage. Viel dürfte bis dahin nicht mehr auf dem Markt vorhanden sein. Viele Einschreiben werden mit selbstklebendem Material (Briefmarken, Aufkleber zur Sendungskennzeichnung und Sendungsverfolgung) beklebt; dies gilt auch für Sendungen der Deutschen Post. Nur wenige Briefdienstleister arbeit(et)en ohne Aufkleber. Diese Belege haben primär eine Chance, ohne großartige Spuren alt zu werden (vorausgesetzt, dass selbstklebende Bestandteile des Briefumschlags wie z.B. die Briefklappe zeitnah entfernt wurden).

    Gruß
    Pete

  2. #122
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Pfeil Ganz gut geschätzt

    Zitat Zitat von deckelmouk Beitrag anzeigen
    Wenn zwei Sammler aufeinander getroffen sind, die das Los unbedingt haben wollten? Mein Tipp wäre > 500 Euro.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars
    Die Losbeschreibung lautete:
    1896/1900, Stadtpost MÜNCHEN 10 Pf. smaragdgrün mit 1 1/2 Pf. blau, Luxus-Einschreibebrief mit Etikette, RR
    Der Ausruf war bei € 1500, und das Los blieb unverkauft. Auffällig das Stempeldatum.

  3. #123
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Plattenfehler, Feldmerkmale, Druckzufälligkeiten und Ähnliches (Teil 1)

    Sicher werden sich Einige an die Giotto-Marke erinnern. Damals gab es Pixel-Fuchser, die im Motiv mindestens 50 Fehler und Retuschen entdeckten und diese auch in Foren bekannt gaben.
    Ich glaube mich noch zu erinnern, dass sich einer dieser Retuschen-Sucher (oder -Finder) sich darüber empörte, dass er eine Marken-Ansammlung in einer Auktion eingeliefert hatte und sich kein
    Käufer dafür fand. War doch das Los quasi ein Vermögen wert. Soweit die Geschichte aus dem Gedächtnis.
    (Fortsetzung folgt)
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  4. #124
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Plattenfehler, Feldmerkmale, Druckzufälligkeiten und Ähnliches (Teil 2)

    Ich möchte am Beispiel das PF19 eine kleine Untersuchung starten, Vergleicehe dazu:


    http://www.bdph.de/forum/showthread....ll=1#post75245

    Ich habe den PF mit einem grünen Kreis markiert, und sonstige Kandidaten für Druckabweichungen eingekreist. Ob es nun Plattenfehler, Feldmerkmale oder Druckzufälligkeiten
    sei dem Betrachter freigestellt. Hat ja selbst der MICHEL mit der Festlegung auf PF oder FM so seine Probleme, betrachtet man z.B. die bayerische Dienstmarke MiNr. 20.

    http://www.bdph.de/forum/showthread....ll=1#post71047
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  5. #125
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Plattenfehler, Feldmerkmale, Druckzufälligkeiten und Ähnliches (Teil 3)

    Noch'n Scan zum Thema
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  6. #126
    Entdecker Avatar von intellisammler
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    Zitat Zitat von abrixas Beitrag anzeigen
    Sicher werden sich Einige an die Giotto-Marke erinnern. Damals gab es Pixel-Fuchser, die im Motiv mindestens 50 Fehler und Retuschen entdeckten und diese auch in Foren bekannt gaben.

    (Fortsetzung folgt)
    Hallo in die Runde,
    die Diskussion zu den Fehlern, Retuschen und ähnlichem wurde damals noch nicht in einem Internet-Forum geführt. Vor 25 Jahren wurde viel darüber z.B. auch in den
    Fachzeitschriften geschrieben. Schwach kann ich mich erinnern, dass es darüber auch eine besondere Schrift gegeben hat? Kann mich auch irren. Bin gespannt, wie die
    Geschichte fortgesetzt wird.

    Intellisammler

    Intellisammler
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  7. #127
    Registrierter Benutzer Avatar von Juergen
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    Plattenfehlersuche - Warum ?

    Bei einer Plattenfehlersuche geht es mir persönlich immer um den philatelistischen Hintergedanken. Vordergründig geht es den meisten Sammlern hierbei um eine Wertsteigerung, weil die Marke mit PLF meist seltener ist als die Marke ohne PLF. Besonders aber bei den ältern Marken ist das Druckverfahren oft so unzulänglich, daß sich zwischen allen einzelnen Marken mehr oder minder starke Abweichungen feststellen lassen. Damit verdient eine Wertsteigerung deutlich an Bedeutung und die Philatelie tritt wieder in den Vordergrund. Lassen sich nun z. B. 50 Unterschiede feststellen und jede Marke weißt einen dieser 50 Unterschiede auf, dann weiß man das diese Marke in einen 50er Bogen gedruckt wurde. Eventuell tauchen auch noch Randstück oder Paare auf und somit wird dann Stück für Stück die Bogenrekonstruktion (oder Plattierung) im Nachhinein möglich. Ein Aufgage, die oft Jahre oder Jahrzehnte dauert. Aber wenn die Merkmale so markant sind macht dies auch viel Spaß. Dir abrixas wünsche ich dabei weiterhin viel Vergnügen.

    Viele Grüße

    Juergen

    PS: Bei der Dauerserie "Burgen und Schlösser" ist es mir anhand einiger weiterer PLF (nicht nur der bereits bekannte "Nußbaum-Zweig" bei der 10Pf-Marke) bei anderen Wertstufen bei Bund und Berlin der Nachweis gelungen, daß das Ur-Klischee (Bogenproduktion für Philatelisten) auch für den anschließenden Druck der Rollenmarken und Markenheftchen verwendet wurde.

  8. #128
    Deutschland 1933 - 1949 Avatar von Kontrollratjunkie
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    Zitat Zitat von intellisammler Beitrag anzeigen
    Hallo in die Runde,
    die Diskussion zu den Fehlern, Retuschen und ähnlichem wurde damals noch nicht in einem Internet-Forum geführt. Vor 25 Jahren wurde viel darüber z.B. auch in den
    Fachzeitschriften geschrieben. Schwach kann ich mich erinnern, dass es darüber auch eine besondere Schrift gegeben hat? Kann mich auch irren. Bin gespannt, wie die
    Geschichte fortgesetzt wird.

    Intellisammler

    Intellisammler
    Das Blättchen nannte sich "Beim Schweife des Kometen" von Michael Burzan.
    Der Verfasser hatte seinerzeit diese Schrift selbst vertrieben und bei Bestellung auch eine Retusche zum Start beigelegt.
    Ist lange her.....

    Gruß
    KJ

  9. #129
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Daumen hoch Eine kleine Erfolgsmeldung

    Ich hatte diese Woche das Glück von einem Händler drei Digital-Fotos eines relativ gut erhaltenen 100er Bogen der Nr. 1, dank Internet, zu erhalten.
    Das große Problem war, wie in Posting #12 beschrieben, die Plattenfehler der Münchener Stadtpostmarken, einer bestimmten Position auf dem 100er-Bogen zuzuordnen.
    Leider ist das Digital-Foto des Bogens nicht vergleichbar mit einem Scan.
    Das Foto des 100er Bogens scheint von einer sehr frühen Auflage zu stammen, denn ich konnte keinen PF ausfindig machen, lediglich eine auffällige Abweichung auf Feld 55,
    die ich eher als Feldmerkmal einordnen würde.
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  10. #130
    Extra Bavariam nulla vita Avatar von abrixas
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    Der 25. PF der MiNr. 5

    Die linke untere Ecke im „E“ von COURIER ist abgetrennt.
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