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Thema: Deutsche Post- Feind der Sammler?

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Dolivo
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    Deutsche Post- Feind der Sammler?

    Nicht neu, aber immer wieder gibt es soetwas.
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  2. #2
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Das hatten wir schon mal.
    Mit solchen "verschönten" Belegen kann ich langsam ein Exponat gestalten.
    Selbst wenn reichlich Platz ist, wird zielgenau über die Marken platziert. Einfach nur unverschämt und bösartig.
    ml
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    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  3. #3
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    Zitat Zitat von Michael Lenke Beitrag anzeigen
    Einfach nur unverschämt und bösartig.
    Ist dieser Satz nicht etwas daneben? Bezahlt wurde die Beförderung und Zustellung eines Briefes. Und diese Leistung wurde erfüllt.

  4. #4
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    also sind Briefmarken überflüssig, weil sie nur Kosten verursachen und keinen sinnvollen Beitrag zur Leistungserfüllung bringen.

    ml
    Geändert von Michael Lenke (22.08.2016 um 15:02 Uhr)
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
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  5. #5
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    Aus dem Duden: bösartig, Wortart: Adjektiv, Bedeutungsübersicht: 1. auf hinterhältige Weise böse; heimtückisch

    Würden Sie so etwas über mein Unternehmen schreiben, hätten Sie sofort Post von meinem Anwalt nebst entsprechender Kostennote auf dem Tisch.

    Und hier die Allgemeinden Geschäftsbedingungen der Deutschen Post AG: https://www.deutschepost.de/content/...016_online.pdf

    Und bitte Herr Lenke, deuten Sie nicht immer Sachverhalte in Sätze, die niemand so geschrieben hat. Briefmarken haben natürlich einen Sinn. Ob dies bei der gegenwärtigen technischen Entwicklung zukünftig auch noch so sein wird, kann heuer niemand vorhersagen.

  6. #6
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Meines Wissens ist das Unternehmen Post verpflichtet das Kulturgut Briefmarke zu pflegen - wie auch immer das formuliert ist. Da kann man natürlich sagen, das betrifft nur die Herausgabe von deutschen Briefmarken und alles was mit denen dann passiert interessiert nicht - und ausländische Marken schon gar nicht. Jeder mir bekannte Postler aber weiß, dass manche Briefe mit besonders schönen Frankaturen nicht zum Spaß so frankiert werden - nur anscheinend einige Post-Bedienstete in Frankfurt nicht.

    Dass es auch anders geht beweisen Dutzende mit vorliegende Einschreiben, auf denen der R-Zettel gekonnt im gerade noch freien Raum auf der Vorderseite angebracht wurde und eine große Anzahl Briefe mit R-Zetteln auf der Rückseite, auch wenn vorn eigentlich noch Platz war. Wenn nun aber bei besonders schönen Frankaturen dieser R-Zettel gezielt über die Marken geklebt wird, dann unterstelle ich bösen Willen.

    Wenn schon wir als Philatelisten Briefmarken in Frage stellen und alles auf die reine Transportleistung reduzieren, dann darf man sich nicht wundern, dass das mit dem Kulturgut Briefmarke wohl wirklich zu Ende geht.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Michael Lenke Beitrag anzeigen
    Meines Wissens ist das Unternehmen Post verpflichtet das Kulturgut Briefmarke zu pflegen - wie auch immer das formuliert ist.
    Hier würde mich Ihre Quelle interessieren. Ein börsennotiertes Unternehmen setzt seine Schwerpunkte für gewöhnlich anders.

    Zitat Zitat von Michael Lenke Beitrag anzeigen
    Wenn schon wir als Philatelisten Briefmarken in Frage stellen
    Noch einmal, in keinen außer Ihren Beiträgen wurde die Briefmarken in Frage gestellt.

  8. #8
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Ein börsennotiertes Unternehmen setzt seine Schwerpunkte für gewöhnlich anders.
    Der Ansicht war ich auch einmal, bin aber eines Besseren belehrt worden.

    Aus der Ausschreibung für die Postdienste:
    Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
    Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt, die nachfolgend unter 2. beschriebenen Rechte im Rahmen eines Lizenzvertrags einzuräumen und den erfolgreichen Bieter/die erfolgreiche Bietergemeinschaft zur Ausübung dieser Rechte zu verpflichten.
    1. Definitionen:
    a) "Postwertzeichen"
    Für Zwecke dieses Verfahrens sind "Postwertzeichen" Marken (auch Automatenmarken) mit dem Schriftzug "Deutschland", die vom Bundesministerium der Finanzen nach § 43 Abs. 1 Postgesetz (PostG) ausgegeben werden und der Freimachung von Postsendungen dienen. Als Postwertzeichen im Sinne dieses Verfahrens gelten darüber hinaus Aufdrucke (insbesondere auf Postkarten und Briefen) sowie andere Marken und Aufdrucke unabhängig von ihrer Herstellungs- und Vertriebsart, soweit diese ein Postwertzeichen nach Satz 1 wiedergeben.
    b) "Kulturgut Briefmarke"
    Briefmarken dienen nicht nur dem Freimachen von Postsendungen, sondern sind zugleich auch ein Mittel staatlicher Repräsentation: Sie spiegeln sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit als jährliches
    Markenprogramm die kulturelle Vielfalt Deutschlands und den Zeitgeist wider und weisen auf herausragende Ereignisse und Persönlichkeiten sowie auf allgemein Wissenswertes hin. Die Briefmarke ist insoweit ein Botschafter der Bundesrepublik Deutschland. Daneben ist sie bereits als Trägermedium für sich betrachtet ein Kulturgut mit langer Tradition. Die Briefmarke ist daher gleichermaßen Postwertzeichen und Kunstwerk. Aufgrund ihrer Historie stellt sie nicht zuletzt auch ein beliebtes Sammlerobjekt dar.
    2. Gegenstand des Verfahrens
    a) Einräumung von Rechten
    Gegenstand des Verfahrens ist die Einräumung der nachfolgend aufgeführten Rechte an den erfolgreichen Bieter/die erfolgreiche Bietergemeinschaft:
    — Einräumung des Rechts zur Herstellung der vom Auftraggeber herausgegebenen Postwertzeichen,
    — Einräumung des Rechts zur bundesweiten flächendeckenden Verwendung dieser Postwertzeichen zur
    Abgeltung von Postdienstleistungen,
    — Einräumung des Rechts zur verbraucherfreundlichen, regelmäßigen und rechtzeitigen, bundesweiten und flächendeckenden Vermarktung der vom Auftraggeber herausgegebenen Postwertzeichen.
    b) Verpflichtung zur Ausübung der eingeräumten Rechte
    Der erfolgreiche Bieter/die erfolgreiche Bietergemeinschaft wird verpflichtet werden, die nach vorstehenden lit. a eingeräumten Rechte auszuüben. Insbesondere wird von dem erfolgreichen Bieter/der erfolgreichen Bietergemeinschaft erwartet, dass er/sie an der Bewahrung der Postwertzeichen als Kulturgut und Entgeltnachweis mitwirkt, ihre Verwendung als Entgeltnachweis aktiv fördert sowie den Philatelie- und Sammlermarkt pflegt. Daneben wird der erfolgreiche Bieter/die erfolgreiche Bietergemeinschaft verpflichtet, die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die Vorschriften des Weltpostvertrages, zu beachten.
    ml
    Geändert von Michael Lenke (22.08.2016 um 16:58 Uhr)
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  9. #9
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    Vielen Dank für die Quelle.

    Trotzdem halte ich es für unter der Gürtellinie, Mitarbeitern der Post Bösartigkeit zu unterstellen.

  10. #10
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Gerade weil ich so viele Postler kenne, die mit viel Herzblut manchen Sammler unterstützen, halte ich das (teilweise) Vorgehen dieser Poststelle für bösen Willen. Wie kommt es sonst, dass viel mehr Belege über die gleiche Schiene kommen, wo man sich Mühe gegeben hat, nichts kaputt zu kleben. Wenn reichlich Platz vorhanden ist, trotzdem ausgerechnet auf die Marken zu kleben, kann kein Zufall sein.

    ml
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