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Thema: Bedenkliche weitere Konzentration bei philatel. Zeitschriften (Übernahme philatelie durch Madsack)

  1. #11
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    das stand so aber auch in den Mediadaten von letzten Jahr. Vielleicht ist der Versuch mit dem Bauer-Versand schon bald Geschichte....

    Wenn man die Posts auf http://www.philaseiten.de/cgi-bin/in...=9240&CP=1&F=1 (Stellungnahme Massen)
    und http://www.philaseiten.de/cgi-bin/in...=9500&CP=0&F=1 (Rücktritt Schmidt und Bernatek) geht's wohl beim BDPh turbulent weiter. Wie immer man zu Decker sehen mag, die alte Garde davor möchte ich aber eigentlich auch nicht wiederhaben.... die haben den Karren (beim BDPh und der Stiftung) ja erst in den Graben gefahren.

  2. #12
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    Impressum der Deutschen Briefmarken-Revue: PSBN-Verlagsgesellschaft mbH, Ratingen

    Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

    A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

    Vorbemerkung:
    Die Gesellschaft weist zum 31.12.2013 einen Bilanzverlust von € 4.891,19 aus. Bei einem Stammkapital von € 25.800,00 wäre sie damit in Höhe von € 67.952,61 bilanziell überschuldet. Die Geschäftsführung konnte jedoch glaubhaft versichern, dass im Anlagevermögen ausreichende stille Reserven vorhanden sind, so dass der Tatbestand einer tatsächlichen Überschuldung nicht gegeben ist. Die bei dieser Sachlage für die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit erforderlichen finanziellen Mittel zur Vermeidung insolvenzrechtlicher Konsequenzen gemäß § 15 a InsO sind der Gesellschaft durch Bank- und mit Rangrücktritt verbundenen Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt worden. Da auch eine von der Geschäftsführung erstellte Fortführungsprognose die Gesellschaft als fortführungswürdig ausweist, liegt gemäß § 19 InsO eine die insolvenzrechtlichen Pflichten auslösende Überschuldung nicht vor.

    Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:
    Dipl. Kaufmann Jean Billion

    Quelle: www.bundesanzeiger.de

    Wie lange das mit 4,01 Euro ausgewiesene Anlagevermögen ausreicht, die Firma weiter zu führen wird sich zeigen. Die Konzentration könnte also weiter gehen.
    Jan Billion bewirbt sich bei der nächsten Hauptversammlung in den geschäftführenden Vorstand im BDPh.
    Geändert von Uwe Decker (20.08.2017 um 21:33 Uhr)

  3. #13
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    Hallo Herr Decker,

    was genau wollen Sie dem Forennutzer mit diesem Beitrag sagen? Mir erschließt sich der Zusammenhang zwischen alten und willkürlich platzierten Geschäftszahlen, die ohne tief gehende Bilanzanalyse nicht aussagekräftig sind und der Bewerbung um ein Amt in einem Hobbyverband nicht.

    Dieser Beitrag erweckt fast den Eindruck der Unsportlichkeit ihrerseits.

    Viele Grüsse

    Marko

  4. #14
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    Da ist jermand in Not? Das wusste ich nicht!

    Jan Billion soll mich Montag gleich anrufen! Ich werde eine ganzseitige Anzeige in den nächsten drei Ausgaben der Briefmarken-Revue plazieren!

  5. #15
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    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen
    Hallo Herr Decker,

    was genau wollen Sie dem Forennutzer mit diesem Beitrag sagen? ........

    Viele Grüsse

    Marko
    Sorry, dachte das wäre verständlich, wiederhole es gerne in fett:

    Wie lange das mit 4,01 Euro ausgewiesene Anlagevermögen ausreicht, die mit Verlust arbeitende Firma weiter zu führen wird sich zeigen. Die Konzentration könnte also weiter gehen.

    Zitat Zitat von Briefmarkentor Beitrag anzeigen
    Hallo Herr Decker,

    ... alten und willkürlich platzierten Geschäftszahlen, die ohne tief gehende Bilanzanalyse nicht aussagekräftig sind....


    Viele Grüsse

    Marko
    Negatives Eigenkapital, Rangrücktritt, Verlust in der G+V, keine Veröffentlichung von aktuellen Zahlen - was wollen Sie noch analysieren?

    Die zumindest in der Branche bekannten rückläufigen Abonnentenzahlen und das rückläufige Anzeigengeschäft?
    Geändert von Uwe Decker (19.08.2017 um 15:25 Uhr)

  6. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von Artessa
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    Gibt es keine Veröffentlichungspflichten der Blilanz? Warum war nach 2013 Schluss?

  7. #17
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    Herr Decker,

    haben Sie es als scheidender Präsident des BDPH wirklich nötig, den Namen eines potentiellen Mitglieds des neuen Vorstandes drei Wochen vor den Wahlen in einem seit fast einem Jahr ruhenden Thema mit seit fast drei Jahren veröffentlichten Zahlen ins schlechte Licht zu rücken?

    Übrigens, die von Herrn Decker genannte Zeitschrift erscheint heuer immer noch.

    Herzlichst

    Marko

  8. #18
    Setubal
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    Hallo ins Forum,
    Gratulation Herr Billion,

    mein Vater hatte mir immer gepredigt, dass jeder gute Kaufmann 3 Buchführungen haben sollte:
    1. eine fürs Finanzamt - demnach gibt es keinen Gewinn und das Unternehmen ist ein Wohltätigkeitsbetrieb
    2. eine für die Bank - demnach sind die Gewinne riesig und das Unternehmen ist gerüstet für die Zukunft
    3. eine für sich selbst - und da stehen die wahren Zahlen !!!

    Die Veröffentlichungspflichten sind von Gesetzes wegen klar geregelt.
    Nicht jedes Unternehmen muß seine Zahlen in Zeitungen bekanntgeben.

    Wenn Herr Decker und andere Interessierte sich einen wahren Überblick verschaffen wollten, könnten sie unter Angabe eines berechtigten Interesses die Zahlen beim zuständigen Registergericht des Unternehmens einsehen.
    Das Studium der Zahlen setzt allerdings voraus, daß Interessierte in der Lage sind, eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung und den Anlagespiegel, auch lesen können.
    Ohne das Cash flow eines Unternehmens zu kennen, ist die Beurteilung nach dem Bilanzwert des Anlagevermögens und auch ein ausgewiesener Verlust aufgrund veralteter Zahlen kein Maßstab.

    Zahlen sind geduldig - und wie Churchill schon sagte: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst geschönt hast.

    Sorry Herr Decker - bisher hatte ich eine gute Meinung von Ihnen.

    Rolf- Dieter Wruck

  9. #19
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    Zitat Zitat von Uwe Decker Beitrag anzeigen

    Natürlich sinken die Mitgliederzahlen weiter. Die Verteilung der Altersstruktur unserer Mitglieder zeige ich auf allen Verbandstagen und bei sonstigen Vorträgen.

    Hallo Herr Decker,

    Also das Argument, dass die "Alterstruktur" für sinkende Sammler- bzw. Mitgliederzahlen verantwortlich sein soll, höre ich nun
    schon seit Jahrzehnten.

    Auch zu den Boomzeiten der (Bund)-Philatelie sind alte Leute gestorben und die Mittelalten sind nachgerückt.

    Und heute gibt es mehr alte Menschen als je zuvor, dann müsste es doch auch mehr Mitglieder und Sammler geben
    als je zuvor!.

    Die Gründe liegen ganz woanders:

    Die Postphilatelie Weiden hat von der Bundespost einmal nahezu eine Million Abonnenten übernommen.
    Das waren die Leute, die die Messen bevölkert haben und sich in vier Reihen um die Stände gedrängelt haben,
    und zu einem Teil wohl auch BDPh-Mitglieder waren.

    Diese z.T. jahrzehntelangen Kunden hat die Post de facto enteignet als Sie den Umtausch der DM-Marken
    eingestellt hat (jaja, ich kenne das BGH-Urteil)

    Und diese Millionenschar von Sammlern fehlt eben jetzt.

    Dazu kommt noch, dass die Post alle Neuausgaben anscheinend zeitlich unbegrenzt anbietet (wozu dann noch sammeln?)
    und dass jährlich wohl mehrere Zehntausend Jahrbücher als sog "VIP-Ausgaben" kostenlos in den Markt geschüttet werden.
    (Philatelie hat auch etwas mit der Seltenheit von Briefmarken zu tun - zumindest dürfen diese nicht unbegrenzt
    nachgekauft werden können.)

    Dieses seltsame Geschäftsgebaren der Post ist die wahre Ursache für den Niedergang.
    Ich würde wetten, dass die Post keine 5 % der damals übernommenen Abonnentenzahlen mehr hat.

    Die Alterstruktur der Bevölkerung ist es jedenfalls nicht - die wäre sogar förderlich für ein Hobby wie das Briefmarkensammeln.

    Das ist meine Meinung

    Gruß Anka

  10. #20
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    Zitat Zitat von Setubal Beitrag anzeigen
    Hallo ins Forum,
    Gratulation Herr Billion,

    mein Vater hatte mir immer gepredigt, dass jeder gute Kaufmann 3 Buchführungen haben sollte:
    1. eine fürs Finanzamt - demnach gibt es keinen Gewinn und das Unternehmen ist ein Wohltätigkeitsbetrieb
    2. eine für die Bank - demnach sind die Gewinne riesig und das Unternehmen ist gerüstet für die Zukunft
    3. eine für sich selbst - und da stehen die wahren Zahlen !!!

    Die Veröffentlichungspflichten sind von Gesetzes wegen klar geregelt.
    Nicht jedes Unternehmen muß seine Zahlen in Zeitungen bekanntgeben.

    Wenn Herr Decker und andere Interessierte sich einen wahren Überblick verschaffen wollten, könnten sie unter Angabe eines berechtigten Interesses die Zahlen beim zuständigen Registergericht des Unternehmens einsehen.
    Das Studium der Zahlen setzt allerdings voraus, daß Interessierte in der Lage sind, eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung und den Anlagespiegel, auch lesen können.
    Ohne das Cash flow eines Unternehmens zu kennen, ist die Beurteilung nach dem Bilanzwert des Anlagevermögens und auch ein ausgewiesener Verlust aufgrund veralteter Zahlen kein Maßstab.

    Zahlen sind geduldig - und wie Churchill schon sagte: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst geschönt hast.

    Sorry Herr Decker - bisher hatte ich eine gute Meinung von Ihnen.

    Rolf- Dieter Wruck

    Der unter #12 gepostete Text ist entsprechend der Quellenangabe aus dem Bundesanzeiger. Dort ist auch die verkürzte Bilanz einsehbar. Kleinstunternehmen können wählen, ob sie die Offenlegung durch Veröffentlichung im für jedermann einsehbaren Bundesanzeiger oder durch Hinterlegung der Bilanz erfüllen. Letzteres wurde vermutlich ab 2014 gewählt. Bei Hinterlegung können Dritte kostenpflichtig eine Kopie erhalten. Ein berechtigtes Interesse ist nicht erforderlich. Diesen Spaß gönne ich mir.

    Bei einem Anlagevermögen von 4,01 Euro brauche ich allerdings keinen Anlagespiegel um zu beurteilen, dass es hier nichts mehr zum Abschreiben gibt und damit auch nicht den cash-flow beeinflusst. Ich kann eine Bilanz nicht nur lesen, ich verstehe sie auch.

    Opas Sprüche mögen vielleicht am Stammtisch noch ein paar Schenkelklopfer bringen, aber bei diesem Unternehmen gibt es nur eine Bilanz. Bei einem Verlustausweis und einer Überschuldung, die nur durch Bewertungen und Rangrücktritte abgewendet werden kann, würde ich einem Unternehmer nicht gratulieren.
    Geändert von Uwe Decker (20.08.2017 um 21:34 Uhr)

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