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Thema: Bedenkliche weitere Konzentration bei philatel. Zeitschriften (Übernahme philatelie durch Madsack)

  1. #1
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    Bedenkliche weitere Konzentration bei philatel. Zeitschriften (Übernahme philatelie durch Madsack)

    hallo,
    ich finde es schon bedenklich, dass sich die bei philatel. Zeitschriften erneut eine Konzentration ergibt:

    Der Madsack-Gruppe kontrolliert nach
    - DBZ (Schaper-Verlag) Auflage: 14.500
    - BMS (Philapress) Auflage: 19.000
    jetzt auch faktisch noch das BDPh-Organ "philatelie" (Auflage: vielleicht gerade noch 30.000)

    Bleibt also journalistisch & finanziell unabhängig nur noch:
    - Michel-Rundschau (Schwaneberger-Verlag) Auflage: unbekannt
    - DBR (PSBN-Verlag) Auflage: 15.000

    Quellen:
    http://www.zobbel.de/stamp/auflage.htm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_..._Zeitschriften

    Die Vielfalt nimmt weiter ab und der journalistische und fachliche Einfluss von Herrn Maassen wird man ab 2017 schmerzlich vermissen. Ich hoffe er wird der "philatelie" als Fachautor erhalten bleiben!

  2. #2
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    In die Niederlande gibt es nur EINE: Nederlands Maandblad voor Filatelie [Auflage circa 20.000]

    Was heisst unabhängigkeit???? Wichtig ist doch nur die fachliche Kenntniss??? Und wer hat dies noch????

    Gruss, Rein
    "Wenn man sich immer an die vorgegebenen und die unausgesprochenen Forenregeln hält, dann ist ein Verbleib in irgendwelchem Forum auch kein Problem."

  3. #3
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    Zitat Zitat von zobbel Beitrag anzeigen
    hallo,
    ich finde es schon bedenklich, dass sich die bei philatel. Zeitschriften erneut eine Konzentration ergibt:

    Der Madsack-Gruppe kontrolliert nach
    - DBZ (Schaper-Verlag) Auflage: 14.500
    - BMS (Philapress) Auflage: 19.000
    jetzt auch faktisch noch das BDPh-Organ "philatelie" (Auflage: vielleicht gerade noch 30.000)

    Bleibt also journalistisch & finanziell unabhängig nur noch:
    - Michel-Rundschau (Schwaneberger-Verlag) Auflage: unbekannt
    - DBR (PSBN-Verlag) Auflage: 15.000

    Quellen:
    http://www.zobbel.de/stamp/auflage.htm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_..._Zeitschriften

    Die Vielfalt nimmt weiter ab und der journalistische und fachliche Einfluss von Herrn Maassen wird man ab 2017 schmerzlich vermissen. Ich hoffe er wird der "philatelie" als Fachautor erhalten bleiben!

    Eine recht eigenwillige Interpretation, die in großen Teilen sachlich falsch ist.

    Der Bund Deutscher Philatelisten ist künftig alleiniger Herausgeber und wirtschaftlicher Träger der Zeitschrift, die gerade damit durch keinen Dritten kontrolliert wird.

    Es wird die Vermarktung der Anzeigen und die Redaktion an einen Dienstleister vergeben. Die redaktionelle Gestaltung erfolgt nach den Vorgaben des BDPh. Dabei sollen die bisherigen Autoren aus dem In- und Ausland, die zum Großteil auch aus den ArGen des BDPh stammen, weiterhin zum Einsatz kommen.

    Bei einer Auflage von "gerade noch 30.000" würden sich tausende Mitglieder monatllich beschweren, da sie das Heft nicht erhalten.

    Weitere Details: http://bdph.de/index.php?&id=93&back...ash=c79bb4a50c

  4. #4
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    """"Einvernehmliche"""" Einstellung der Geschäftsverbindung" mal von einer anderen Seite formuliert:

    "philatelie" (Quelle: Phila-Seiten).

    "philatelie-Redaktion geht ab 2017 zum Philapress-Verlag

    (aijp) Insider wussten, dass die Verträge mit dem bisherigen Dienstleister, dem Phil*Creativ Verlag in Schwalmtal, sowie mit dem Schriftleiter, Wolfgang Maassen, Ende 2016 ausliefen. Ebenso, dass die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte bereits Ende 2015 beschlossen hatte, sich als Herausgeber der Zeitschrift „Philatelie und Postgeschichte“, einer ständigen Beilage zur BDPh-Zeitschrift „philatelie“, zurückzuziehen. Am 11. August 2016 gab der BDPh nun auf seiner Internetseite bekannt, dass der Bundesvorstand entschieden habe, die „Redaktions- und Vermarktungsleistungen, das Einwerben von Anzeigen und philatelistischen Beilagen, an die PHILAPRESS Zeitschriften und Medien GmbH & Co. KG in Göttingen zu vergeben.“

    Was mit Vermarktungsleistungen gemeint ist, bleibt in der Mitteilung offen. Internetkreise spekulieren bereits, ob die „philatelie“ künftig nicht nur digital (wie schon seit zwei Jahren), sondern auch gedruckt auch außerhalb des Verbandes, also im Freiverkauf, erhältlich sein werde. Tatsache ist – und dies betonen zahlreiche Stimmen –, dass es mit diesem Schritt zu einer weiteren Ballungs- und Konzentrationsdichte philatelistischer Fachzeitschriften im Besitz bzw. in der Betreuung durch den Philapress-Verlag kommt, was möglicherweise Gegenstand einer kartellrechtlichen Untersuchung sein könnte. Auch die einseitige Bezuschussung einer einzigen Fachzeitschrift mit einem nennenswerten Betrag durch die Stiftung erscheint nicht nur Konkurrenten einer Nachfrage wert.

    Der BDPh kündigt an, dass es auch künftig bei dem „bisher international wie national anerkannten Niveau der Zeitschrift“ bleiben solle, was letztlich auch nahelegt, dass die bisherige Redaktion – Wolfgang und Claudia Maassen haben diese 28 Jahre betreut – ihre Arbeit so schlecht auch nicht gemacht haben kann. Der bisherige Schriftleiter bestätigte allerdings auf Anfrage, dass der BDPh-Vorstand, zumal dessen Präsident, weder mit ihm noch mit dem Phil*Creativ Verlag ein Gespräch in dieser Sache geführt habe. Nur der Schatzmeister, Walter Bernatek, habe sie aufgefordert, ein Angebot abzugeben, ohne dass es je eine Ausschreibung gegeben hätte. Offenbar hat es also keine offene Ausschreibung gegeben, so dass auch andere Verlage keine Chance hatten, sich zu bewerben. Ergänzend teilte der BDPh noch mit, dass sich der Verband ebenfalls von der bisherigen Vertriebsfirma, der Phila Promotion GmbH, trennt und künftig selbst als alleiniger Herausgeber und wirtschaftlicher Träger der Zeitschrift fungiert. Ob sich letzteres juristisch mit der Gemeinnützigkeit des Verbandes verträgt oder diese gar in Gefahr bringt (wie es frühere Schatzmeister des BDPh stets gesehen haben), wird die Zukunft erweisen.

    So oder so: für die „philatelie“ geht eine Ära zu Ende, die die Verbandszeitschrift zur deutschen Fachzeitschrift mit der höchsten Auflage und größten Anerkennung geführt und aus dem ehemaligen Mitteilungsblatt des BDPh eine lesenswerte Zeitung gemacht hat. Udo Angerstein vom Philapress-Verlag soll künftig als verantwortlicher Redakteur dafür sorgen, dass das Blatt weiterhin gut beim Leser ankommt."


    Aus meiner Sicht geht es genauso intransparent mit freien Vergaben von Geldmitteln weiter. Oder ist es nur der fehlenden Kommunikation geschuldet? Wieviele Verlage wurden angesprochen? Wurden die Mitglieder mal befragt, welche fachliche Information gewünscht wird? Warum wurde mit der alten Firma nicht auch faire und transparente Gespräche geführt? (Menschlich finde ich es im Übrigen arm und bezeichnend, wenn nach 28Jahren Arbeit für den BDPh so verfahren wird. Deshalb darf ja trotzdem zu der Entscheidung gestanden werden und Kritik als Sachargument ist absolut zulässig.) Fragen über Fragen. Also ich werde insgesamt den Eindruck nicht los, dass geführt vom Präsidenten Geldmittel des Verbandes und Posten gezielt an persönlich wohlgesonnene Firmen und Personen in quasi freihändigen Vergaben erteilt werden wobei das Interesse an den Mitgliedern und der Philatelie eine eher sehr untergeordnete Rolle spielt. Es bestärkt mich leider in meiner Meinung, dass Philatelie besser ohne BDPh geht...ja mittlerweile der BDPh mit seiner gesamten Vereinsmeierei sogar abträglich für die Philatelie und für den Beginn oder das Fortführen eines schönen Hobbys geworden ist. Das Forum ist meiner Meinung nach Dank Moderation mittlerweile zum Bestimmen von Dachbodenfunden und zum willfährigen Sprachrohr des Herrn Decker verkommen. Diskussionen finden kaum noch statt und wenn, dann ob ein Mitglied einen Beitrag doppelt posten darf. Arm! Ganz Arm! Da vergeht auch dem letzten Idealisten noch die Lust.

    Fehldruck

  5. #5
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    Wohlwissend, dass ich mich hier ruckzuck in viele Nesseln setzen werde, möchte ich doch mal versuchen, ein wenig Sachlichkeit in die Sache zu bringen:
    1. Der Vorstand des BDPh besteht aus deutlich mehr Personen wie nur dem viel geschmähten Vorsitzenden. Ich habe im Verlauf des letzten Jahres eine ganze Anzahl der Vorstandsmitglieder inkl. dem Vorsitzenden persönlich kennengelernt. Zu allen kann ich sagen, dass sie einen engagierten, kompetenten und reflektierenden Eindruck gemacht haben. Ich glaube nicht, dass das eine Gruppe von Ja-Sagern oder eitlen Alphatieren ist.
    2. Die Vergabe einiger Aufgaben rund um die Zeitschrift "Philatelie" an ein von diesem Auftrag wirtschaftlich nicht abhängiges Unternehmen halte ich für richtig. Aus meiner Sicht ist das zwar eine Konzentration, gleichzeitig werden damit professionelle Prozesse und Personenunabhängigkeit erst sichergestellt. Auch bin ich überzeugt, dass ein Ausschreibeprozess stattgefunden hat. In der AIJP-Meldung wird ja geschrieben, dass "um ein Angebot gebeten wurde" - das ist eine Ausschreibung!
    3. Auch wenn ich hierfür wohl die meisten "Prügel" bekomme: ich fand die Zeitschrift "Philatelie" nicht wirklich "so" gut. Die ganze Zeitschrift war irgendwie "halbgar". Wenn man mal von der sehr individualistischen Gestaltung der Titelblätter absieht, denke ich, dass es da jede Menge Verbesserungsmöglichkeiten gab und gibt.
    4. Der aktuelle Vorstand des BDPh steht z.Z. unter "Dauerschelte". Da darf man ruhig mal die Frage stellen, was er machen muss, damit es alle "richtig" finden? Ich denke, die Antwort ist klar: im Zeitalter von Internet-Foren (der modernen Form des Stammtischs!) ist es quasi unmöglich. Noch dazu in einer durchaus sehr schwierigen Situation. Daher würde ich mir selbst ab und zu weniger Kritik und mehr Erfolgsversprechen wünschen.

  6. #6
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    Sachlichkeit finde ich gut.

    1. Ich habe hier im Forum nur eine Dame kennengelernt und da hatte ich den Eindruck, dass keine anderen Meinungen zugelassen werden und der BDPh immer Recht hat. Sie war über viele Monate und nach vielen Anfragen nicht mal in der Lage, eine für viele Schreiber wichtige Forenregel zu klären. Beim Löschen und Thema beenden konnte ich hingegen deutliche schnellere Aktivitäten beobachten. Die anderen Vorstandsmitglieder sind zumindest hier für die Öffentlichkeit und damit auch für Interessierte aus meiner Sicht nicht wahrnehmbar.
    2.Ein Vergabeprozess bei zwei selbst angesprochenen Wettbewerbern sieht doch anders aus. Da wird doch auch mal intensiv mit dem Zweiten geredet. Es wird doch nicht das eigene Geld ausgegeben und es geht bei so einer Entscheidung doch nicht nur um den Preis. Jahrelang wurde hier verkauft, dass die philatelie ein Riesenkostenblock ist+die beste philatelistische Zeitschrift und da frage ich mich, wie wurden die Mitglieder in so eine zentrale Entscheidung eingebunden?
    3.Auch ich fand die philatelie dröge und verbesserungswürdig. Einen Wechsel der Firma habe ich nicht kritisiert...nur die Vorgehensweise der Entscheidungsfindung.
    4.Wie schon seit Jahren gefordert, wäre aus meiner Ansicht mal eine Mitgliederbefragung vielleicht sogar Befragung von Sammlern, die nicht mehr oder noch nicht im BDPh sind- zu wichtigen Dingen notwendig und dazu ein runder Tisch insbesondere mit Kritikern, Argen+Vereinen-die nicht oder noch nicht im BDPh sind ....dazu gehört eine sachliche möglichst neutrale Moderation.
    Und dann sollten alle oder zumindest wichtige Entscheidungen öffentlich nachvollziehbar gemacht werden.
    Das wäre mal ein Anfang.
    Könnte mir vorstellen, dass eine ganz andere Organisationsform dabei herauskommt, Posten und Strukturen purzeln und neuen Ideen Raum geben.

    Werte BDPh-fans, Verantwortliche, Vereinsmeier usw. geht doch bitte zunächst davon aus, dass jeder BDPh-Kritiker am Hobby Philatelie bis Sammeln interessiert ist und wahrscheinlich oft sogar eine starke Vertretung der Hobbyinteressen gut findet. Kritik und auch persönliche Kritik ist gut und tut manchmal weh, aber niemand muss deshalb gleich Schützengräben ausbuddeln und Kanonen aufstellen.

    Fehldruck
    Geändert von Fehldruck (13.08.2016 um 13:11 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Uwe Decker Beitrag anzeigen
    Eine recht eigenwillige Interpretation, die in großen Teilen sachlich falsch ist.

    Der Bund Deutscher Philatelisten ist künftig alleiniger Herausgeber und wirtschaftlicher Träger der Zeitschrift, die gerade damit durch keinen Dritten kontrolliert wird.

    Es wird die Vermarktung der Anzeigen und die Redaktion an einen Dienstleister vergeben. Die redaktionelle Gestaltung erfolgt nach den Vorgaben des BDPh. Dabei sollen die bisherigen Autoren aus dem In- und Ausland, die zum Großteil auch aus den ArGen des BDPh stammen, weiterhin zum Einsatz kommen.

    Bei einer Auflage von "gerade noch 30.000" würden sich tausende Mitglieder monatllich beschweren, da sie das Heft nicht erhalten.

    Weitere Details: http://bdph.de/index.php?&id=93&back...ash=c79bb4a50c
    Herr Decker,
    gerne korrigiere ich mich (das mit den "gerade noch 30.000" war wirklich provokant, ich geb's zu): tatsächlich dürften es wohl 36.000 bis 37.000 sein. Die Anzeigenpreisliste von PhilaPromotion für 2016 (Stand Oktober 2015) http://www.philcreativ.de/transfer/PhMd.pdf nennt "Auflage: ø 38.000 Exemplare". Über welchen Zeitraum dieser Durchschnittswert gebildet wurde steht aber nicht dabei; dass die Mitgliederzahl unseres Verbandes weiterhin stetig sinkt (und weiter sinken wird) brauche ich nicht weiter auszuführen. Spätestens wenn PhilaPress für 2017 eine Anzeigenpreisliste präsentiert kennen wir aktuellere Zahlen.

    Interessant finde ich, dass Sie hier keine Zahl nennen (was Ihnen ja leicht möglich wäre).

    Zum Kernpunkt: Ich glaub nicht, dass der BDPh die Verträge oder das Redaktionsstatut offenlegen wird. Und was auf dem Papier steht ist ja auch nur ein Teil der Realität. Dass PhilaPress sich jeden einzelnen Artikel oder Kommentar absegnen läßt, oder jede Anzeige dem BDPh-Präsidium vorlegt, kann ich mir nicht vorstellen. So bestimmt der Verband vielleicht die grobe Ausrichtung und muß im Nachhinein nachsteuern. Wird sich der Chefredakteur dann eher seinem Arbeitgeber oder dem Verband verpflichtet fühlen? Etwas Abstand tut ja eigentlich gut, aber die redaktionellen und finanz. Interessen des Madsack-Konzerns (insbes. beim Schutz der eigenen Titel DBZ und BMS) könnten ja auch mal in Konflikt mit den Verbandsinteressen, ja sogar den Sammlerinteressen (!), geraten.

    Auch ich war nicht immer mit Herrn Maassens Arbeit voll zufrieden. Aber ich kenne ihn (als Leser der "philatelie" und seiner anderweitigen Schriften) als integren Redakteur, als Vollblut-Philatelisten, dem Hobby und auch dem Verband verpflichtet, immer auch mit eigener Meinung, und (meistens) mit dem nötigen Abstand zu den Interessensgrüppchen, oder denen, die von sich glauben, mehr als das eigene Interesse zu vertreten.

    Herrn Angerstein kenne ich nicht, sein Wirken ist mir bisher nicht sonderlich aufgefallen. Vielleicht bringt er ja neuen Ideen mit? Mal seh'n.....

    PS: Man erinnert sich ja noch an Herrn Riese. Warum der wohl nicht mehr Chefredakteur beim BMS ist?
    Geändert von zobbel (15.08.2016 um 20:48 Uhr) Grund: schreibfehkler

  8. #8
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    Mit dieser Darstellung haben wir eine deutlich größere Schnittmenge.

    Natürlich sinken die Mitgliederzahlen weiter. Die Verteilung der Altersstruktur unserer Mitglieder zeige ich auf allen Verbandstagen und bei sonstigen Vorträgen. Das ist kein Geheimnis, eben so wenig wie die Mitgliederzahlen, die zum Jahresende auf der Homepage veröffentlicht werden und den Mitgliedsverbänden monatlich zugehen. Aktuell knapp 34.000 Erwachsene und etwas mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche der DPhJ, die für die Beitragseinnahmen und die philatelie keine Rolle spielen. Insofern war die wirtschafltiche Neuausrichtung dringend erforderlich.

    Selbstverständlich werden Verträge mit Geschäftspartnern nicht offen gelegt, ebenso wenig wie die Arbeitsverträge der Mitarbeiter oder der Mietvertrag mit dem Vermieter. Mit PhilaPress wurde ein Redaktionsrahmen vereinbart, der bei Bedarf angepasst werden kann. Es ist selbstverständlich, dass der verantwortliche Redakteur seine Freiheiten hat und sich die Artikel nicht im Vorfeld genehmigen lassen muss. Inwieweit das mit Interessen des Madsack-Konzerns kollidiert kann ich nicht erkennen, aber Sie werden ggf. darauf nochmals hinweisen, falls dem so ist. Bei den Anzeigen ist klar geregelt, dass wir Inserenten sofort ausschließen können. Dies betrifft die bekannten Nepper, Schlepper und Bauernfänger ebenso wie alle Anzeigen, die auf Dummenfang aus sind.

    Auch ich kenne Schwachstellen der bisherigen Redaktion und kann genauso aus dem Stehgreif Artikel nennen, die mir besonders gut gefallen haben. Das wird mit der neuen Redaktion bei so einer breiten und mit unterschiedlichen Interessen ausgerichteten Leserschaft vermutlich wieder so sein. Vielleicht können wir es etwas verbessen - mal seh'n..........
    Geändert von Uwe Decker (15.08.2016 um 22:18 Uhr)

  9. #9
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    Kleiner Nachtrag:

    die Mediendaten liegen nun vor: die angegebene Auflage beträgt "ø 34.500 Exemplare". Siehe http://www.zobbel.de/stamp/auflage.htm. Auffallend: außer den Kontaktdaten/Verlag/Druckerei hat sich praktisch nichts verändert, also z.B. Formate, Druckverfahren, und Anzeigenpreise.
    Geändert von zobbel (21.10.2016 um 22:21 Uhr)

  10. #10
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    Interessant ist, daß der Vertrieb lt. Mediendaten wieder über den Postzeitungsdienst erfolgen wird.

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