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Thema: BPP-Attestformulierung "keine Signatur"

  1. #21
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Hallo @fricke,

    es geht doch nicht darum, dass hier seiende Experten oder keine Experten was kritisieren wollen, sondern nur um Gedankenaustausch über mögliche oder tatsächliche Fehler, da niemand ist perfekt (wie ich schon schrieb), auch die Prüfer nicht.
    Und es ging Hugo nicht um etwas was er hätte, sondern nur um einen Link bei eBay-Angebot und seine MEINUNG dazu, die ich persönlich durchaus teile.
    Ich lasse mich aber gerne auch vom Gegenteil überzeugen!

    Also warum ("leider") sollte hier wer direkt den Herrn Geigle jetzt damit belasten, als ob er nicht genug um die Ohren hätte? Hat das Angebot jemand schon gekauft?
    Das kann aber jemand tun, der die Sachen in Original dann hat. (Eventuell Herr A. Schneiders, oder eben der Käufer, der für ein neues Attest in dem Fall nicht zahlen müsste - wenn es ihn das von gr. Bedeutung ist).

    Also hier geht es um was anderes als um "nur wurde er wohl leider bisher nicht gefragt. Dafür viele "Experten" hier im Forum.".
    Nur rein theoretischer Gedankenaustausch unter Philatelisten, wenn ich Hugo richtig verstanden habe. Was ist schon dabei?
    Wer will sich hier als der besondere Experte damit darstellen? Ich bestimmt nicht, auch wenn ich trotzdem dazu eine Meinung habe - in einem Diskussionsforum!

    Übrigens sind ja wohl nur die hohen Werte signiert, die anderen nicht - was nun?
    Auch wenn nur eine Briefmarke aus dem ganzen Satz signiert wäre, wäre die Aussage von nur: "Keine Signatur." m. E. nicht zutreffend.

    Einfach einmal beim Prüfer anrufen und das Problem klären. (wenn man denn überhaupt eines sieht - das Attest bestätigt die Echtheit der sogar abgebildeten Marken - noch Zweifel?)
    In Prinzip würde das an der Echtheit ja nichts ändern. So sehe ich das auch. Aber ein Attest des BPP in ein offizielles Dokument! Solche vereidete Prüfer könnten genauso als gerichtliche Gutachter herangezogen werden… Das sind keine Freien Prüfer von Irgendwo…
    Dann wäre es auch im Sinne gerade desjenigen Prüfers, möglichst ein passendes Attest zu erstellen bzw. ein anderes auszutauschen, wo jegliches Irrtum oder Irreführung ausgeschlossen werden kann, was eben in dem Fall nicht zutrifft.
    Aber das ist eben alles hier nur Theorie / Diskussion, weil es geht um nur irgendein eBay-Angebot und Gedanken darüber.

    Gaaanz nebenbei, hier wären auch mal wo die BPP Prüfer da. Aber nicht immer gerade da...

    Beste Philagrüße!

  2. #22
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    Zitat Zitat von Jurek Beitrag anzeigen
    Sorry, aber solche Aussage: "Ich habe diverse mit der Formulierung "Nicht signiert"." (oder auch "ohne Signatur"), ist doch ganz was anderes als in obigen Fall, werter Herr!
    Guten Abend! Wir sollten doch unterschiedliche Meinungen haben können, ohne gleich mit werten Herren um uns zu werfen.

    "Und dem urspr. Thema betreff: Es hat keinen Sinn ein ATTEST zu erstellen und darin zu schreiben, dass er die Briefmarken nicht selber signiert hat. Das wäre eigentlich absurd.
    Entweder oder! Aber nicht vielleicht beides oder das extra zu betonen! Da bin ich der Meinung von Hugo. "

    Ich habe hier zwei Befunde. Herr Krug schreibt "Signiert Senf, von mir nicht signiert". Herr Flemming schreibt "Ich habe nicht signiert".
    Es kommt also vor. Ob das sinnvoll ist, bleibt jedem selbst zu beurteilen.
    Natürlich trifft das nicht ganz den hier diskutierten Fall. Ich habe aber bei den mir vorliegenden Attesten/Befunden das "nicht signiert" immer als "von mir nicht signiert" interpretiert, zumal es eben, wie schon gesagt, nicht im direkten Kontext der Markenbeschreibung steht.
    Unbestritten bleibt, dass es wünschenswert (da jedes Missverständnis ausschließend) wäre, wenn die Prüfer immer das "von mir" zum "nicht signiert" setzten.
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  3. #23
    DDR Spezial, bis MiNr.745 Avatar von Jurek
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    Guten Morgen @el-zet,

    dieses „von mir nicht signiert“ oder „Ich habe nicht signiert“ (oder: ‚ein X hat signiert, ich nicht’) auf Befunden oder Attesten ist natürlich verständlicher als nur „nicht signiert“, obwohl die Briefmarken (oder Teil) signiert sind. Wobei dieser Satz ist m. E. auf einem Befund o. Attest echt entbehrlich!
    „Von mir nicht signiert“ ist natürlich o. k., aber wozu soll das wirklich gut sein, wenn man schon ein ATTEST ausstellt? Da wird der Prüfer doch nicht auch manchesmal zusätzlich zum ATTEST auch noch die Briefmarken signieren! Oder kommt das mal wann vor? (Abgesehen davon, dass das früher mal von ihn geprüft und signiert wurde, dann wird die Signatur erwähnt, aber nicht KEINE Signatur!).
    Ihr könnt mir das erklären.

    Beste Philagrüße!
    Geändert von Jurek (05.07.2016 um 07:13 Uhr)

  4. #24
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    Eventuell sind auch die angebotenen und vom Verkäufer beschriebenen Marken mit Signatur 2011 nicht von Herrn Geigel attestiert worden...

  5. #25
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Die Rückseite des Attestes ist ja nicht abgebildet.
    Wenn die angebotenen Marken nicht zum Attest gehören, wäre das ja ein Betrugsversuch des Anbieters.
    Eigentlich schwer vorstellbar. Er hat bei einer sehr hohen Verkaufszahl keinerlei negative Wertungen.
    Geändert von fricke (05.07.2016 um 23:05 Uhr)

  6. #26
    Forums-Administrator Avatar von Michael Lenke
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    Jetzt sollen wir mal am Boden bleiben und nicht gleich Betrug unterstellen. Ein Fotoattest zeigt immer eine Abbildung des Prüfgegenstandes - sonst macht Foto keinen Sinn.

    ml
    Wehr fähler findet, daf si behaltn.
    Suche für eine Dokumentation der Zensurmaßnahmen 1981/82 in Polen weitere Mitstreiter.
    Krakauer Aufdruckmarken eine umfangreiche Dokumentation mit Schlitzohrenparade.


  7. #27
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Zitat Zitat von Michael Lenke Beitrag anzeigen
    Jetzt sollen wir mal am Boden bleiben und nicht gleich Betrug unterstellen. Ein Fotoattest zeigt immer eine Abbildung des Prüfgegenstandes - sonst macht Foto keinen Sinn.

    ml
    Werter Herr Lenke, vielleicht nehmen Sie einmal zur Kenntnis, was ich tatsächlich geschrieben habe, bevor Sie unsachliche Kritik üben. So lange ist ja mein Text nicht.

    Uns allen bisher an der Diskussion Beteiligten war auch bisher schon klar, dass ein Fotoattest eine Abbildung des Prüfgegenstandes zeigt. Hier ist aber leider die Rückseite des Attestes nicht abgebildet und es wurde auch von anderen die Frage aufgeworfen, ob das Attest überhaupt zu den Marken gehört.

    Wenn einer etwas mit einem Attest anbietet, was nicht dazugehört ist das ohne jeden Zweifel ein Betrugsversuch. (ich habe nicht vollendeter Betrug geschrieben!)
    Daran ändert auch Ihre Meinung nichts.
    Und ich habe auch geschrieben, dass ich bei diesem Anbieter - mit tausenden ausschließlich positiven Wertungen - keinen Betrugsversuch vermute.
    Geändert von fricke (06.07.2016 um 09:12 Uhr)

  8. #28
    Ostafrikasammler Avatar von Harald Krieg
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    Wie kann man drei Seiten lang über eine offensichtlich einfach nur etwas unklare Formulierung diskutieren? Was der Prüfer damit aussagen will ist doch wohl verständlich.

    Wenn einem Verkäufer - der attestierte Ware anbietet - schon Betrugsversuch unterstellt wird, nur weil eine Formulierung im Attest zu Tote analysiert wird, dann ist das für mich nicht nachvollziehbar. Was hat der Anbieter falsch gemacht, dass ihm öffentlich ein Betrugsversuch angedichtet wird? Das ist nicht nur unfair, sondern könnte durchaus schon geschäftsschädigend sein.

    Bevor man den Prüfer oder den Anbieter öffentlich anprangert könnte man doch mal beim Prüfer nachfragen, was diese Formulierung bedeutet!

  9. #29
    Registrierter Benutzer Avatar von fricke
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    Auch für Sie werter Herr Krieg gilt meine Empfehlung, Beiträge vor unsachlicher Kritik aufmerksam durchzulesen.
    Ich habe nichts unterstellt und niemanden angeprangert (im Gegenteil!) und die Empfehlung, einfach den Prüfer zu fragen, hatte ich schon vor Tagen ausgesprochen.
    Ihre falsche und unverschämte Behauptung, ich hätte dem Anbieter eine Betrugsversuch unterstellt, sollten Sie sehr sorgfältig überdenken. Ich habe keine Lust mich hier verleumden zu lassen.
    Ich habe sogar geschrieben, dass ich Betrug bei diesem Anbieter ausschließe.
    Aber aufmerksames Lesen scheint hier ein Problem zu sein.

  10. #30
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    Zitat Zitat von fricke Beitrag anzeigen
    . . .
    Aber aufmerksames Lesen scheint hier ein Problem zu sein.
    Ich habe den letzten Beitrag aufmerksam gelesen. Da steht "Eigentlich schwer vorstellbar." Für mich ist das eine klare Einschränkung.

    Wenn der Autor einen Betrugsversuch komplett ausschliessen würde, hätte er geschrieben: "Für mich unvorstellbar".

    Im übrigen sollten Atteste so eindeutig formuliert sein, dass man nicht selbst den Prüfer fragen muss. Anbieter sind gut beraten, Marken mit Vorder- und Rückseite abzubilden. Natürlich ist das jedem freigestellt. Aber jeder Bieter weniger kann den Verkaufserlös senken.

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